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Segnen.

Was genau ist das?

Vielleicht denken wir an Haus- oder Wohnungssegnungen, wo der Pfarrer kommt, an Schiffstaufen oder an besorgte Mütter und Großmütter, die dem Kind vor der Schularbeit oder bei Antritt der Schullandwoche ein Kreuzerl auf die Stirn machen…

Es steckt jedoch viel  mehr dahinter.

Das lateinische Wort dafür lautet „benedicere“. Wörtlich übersetzt: gut reden.

Das Gegenteil wäre, fällt mir spontan ein: schlecht reden.

Man kann etwas „schlechtreden“ – „Damit wirst du bestimmt keinen Erfolg haben.“ „Das ist unprofessionell, was du da machst“. „Dafür fehlt dir die richtige Ausbildung/Erfahrung …“ „Damit sind schon ganz andere gescheitert.“ …

Wie ganz anders hört und fühlt es sich an, wenn jemand sagt:

„Das klingt sehr erfolgversprechend“

„Du machst das mit derart viel Herzblut und großem Einsatz!

„Du bist genau die richtige Person dafür“

„Deine kreativen Ideen zeigen sicher Erfolg!!

„Du schaffst das mit deinem persönlichen einzigartigen Ansatz“

Gegenseitige Rückenstärkung.

Das kann Segen sein.

Segen kann aber noch viel mehr … Das erfahrt ihr morgen!

Morgen feiern wir in Haid Kindersegnung.

Wahrscheinlich gibt es so etwas in vielen Pfarren. In Pucking zum Beispiel ist sie für den 13. Februar geplant.

Segnen: was bedeutet das eigentlich?

Auf Lateinisch heißt es: benedicere.

Gutes sagen, sprechen. Gutes zu-sprechen. Alles Gute wünschen.

Natürlich beten wir im Gottesdienst, dass Gott die Kinder segnen möge.

Ihnen alles Gute schenken und sie behüten und begleiten auf ihrem Weg durch das Leben.

So, dass sie das Gute nicht nur selber haben, sondern auch ausstrahlen und weitergeben an ihre Umgebung. So hat Gott zu Abraham im Alten Testament gesagt: Ein Segen sollst du sein. Durch dich sollen alle Völker Segen erlangen.

Glück – so könnten wir es auch nennen.