Ein Text aus der Bibel – 1. Brief an die Gemeinde in Korinth, Kapitel 13

Zum Nachdenken.

Was meint ihr?

1 Wenn ich in den Sprachen der Menschen und Engel redete, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich dröhnendes Erz oder eine lärmende Pauke. 2 Und wenn ich prophetisch reden könnte und alle Geheimnisse wüsste und alle Erkenntnis hätte; wenn ich alle Glaubenskraft besäße und Berge damit versetzen könnte, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich nichts. 3 Und wenn ich meine ganze Habe verschenkte und wenn ich meinen Leib opferte, um mich zu rühmen, hätte aber die Liebe nicht, nützte es mir nichts. 4 Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig. Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf. 5 Sie handelt nicht ungehörig, sucht nicht ihren Vorteil, lässt sich nicht zum Zorn reizen, trägt das Böse nicht nach. 6 Sie freut sich nicht über das Unrecht, sondern freut sich an der Wahrheit. 7 Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand. 8 Die Liebe hört niemals auf. Prophetisches Reden hat ein Ende, Zungenrede verstummt, Erkenntnis vergeht. 9 Denn Stückwerk ist unser Erkennen, Stückwerk unser prophetisches Reden; 10 wenn aber das Vollendete kommt, vergeht alles Stückwerk. 11 Als ich ein Kind war, redete ich wie ein Kind, dachte wie ein Kind und urteilte wie ein Kind. Als ich ein Mann wurde, legte ich ab, was Kind an mir war. 12 Jetzt schauen wir in einen Spiegel und sehen nur rätselhafte Umrisse, dann aber schauen wir von Angesicht zu Angesicht. Jetzt ist mein Erkennen Stückwerk, dann aber werde ich durch und durch erkennen, so wie ich auch durch und durch erkannt worden bin. 13 Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; doch am größten unter ihnen ist die Liebe.

Ich erinnere mich an meine Gymnasialzeit. Mit 14 waren wir in der Woche vor den Osterferien, Mitte April, auf Schikurs in Lackenhof. Damals gab es dort weit mehr Schnee als heuer in den Semesterferien in Hinterstoder.

OK, die Pisten sind befahrbar, …

Die Waldwege sind beinahe schnee- und eisfrei.

Schön ist es im Poppengut. Wellnessangebote sind ok., eigentlich 1a. Für einen nicht allzugroßen Privatanbieter super.

Essen ist traumhaft.

Schaut es euch selber an!

Vorankündigung:

Seminar “Die Heilkraft der Natur” vom 27. – 29. 8.

Donnerstag und Freitag 9.30 – 21.00, Samstag 9.30 – 16.00

in Lunz am See, Lüftleck 13.

Arbeit im Freien und im Haus. Meditation, Zubereitung von Tees, Speisen, Getränken, Salben, …

schamanische und christliche Elemente. Einzel- und Gruppenarbeit.

EUR 200,-

Anmeldung per Mail: dagmar.ruhm@kostbarleben.jetzt

Hier die heutige Predigt:

Liebe Brüder und Schwestern!

Da braucht man nichts mehr dazusagen.

Oder doch?

Vielleicht sind die Meinungen geteilt: Manche von uns sind möglicherweise schockiert: so streng kennen wir Jesus sonst nicht; manche reagieren erfreut und erleichtert: endlich Klartext!

Eines ist sicher:

Das, was Jesus sagt, ist durch und durch menschenfreundlich. Aus der Sicht der jeweils Schwächeren und auf dem Hintergrund der damaligen Zeit, Kultur, Lebensweise.

Ziel ist ein Zusammenleben in Liebe, gegenseitigem Wohlwollen, in Freundschaft und Achtung voreinander. Die Bergpredigt ist der Entwurf einer Idealgesellschaft.

Da passt es nicht dazu, dass jemand beschimpft wird. Wenn einer einen anderen so beschimpft, dann hält er den für weniger wert. Denken wir einmal konkret nach: Wen würden wir nicht beschimpfen? Jemand, den wir für höherrangig als uns selbst betrachten.

Kinder oder Lehrlinge kann man leicht mutlos machen durch blödes Reden. Wenn wir jemand nichts zutrauen, das macht den krank, zerstört Lebenschancen.

Unsere Gerechtigkeit soll weit größer sein als die bürgerliche Norm.

Wir sind alle Königskinder, Geschwister von Jesus. Gehen wir so miteinander um!

Wenn du merkst, dass jemand etwas gegen dich hat, unternimm was, damit es besser wird.

Die bürgerliche Norm lautet: Solang er mir nicht schadet, soll er mir doch den Buckel runterrutschen. Was geht mich den sein Gschauert an.

Jesus sagt nicht einmal: Wenn du etwas gegen einen anderen hast, bring die Sache in Ordnung – das würden wir noch leichter verstehen. Nein, er dreht es um – wir sind verantwortlich, dass es anderen gut geht, es darf uns nicht wurscht sein.

Übrigens: Jesus hilft uns, wenn wir Zwischenmenschliches in Ordnung bringen wollen. Da zahlt sich Beten aus.

Wenn beim nächsten Thema ausdrücklich nur Männer angesprochen werden, dann müssen wir das aus dem kulturellen Zusammenhang heraus verstehen.

Für Jesus sind Männer und Frauen vollkommen gleich wichtig.

Allerdings ist das Zusammenleben der Geschlechter ca. dem heute in Saudiarabien oder im Jemen vergleichbar. Ein Stück rückschrittlicher als etwa im Iran. Frauen waren so gut wie rechtlos. Sie hatten auch unsichtbar zu sein in der Öffentlichkeit. Dies lag nicht so sehr am jüdischen Religionsgesetz, sondern noch weit mehr am traditionell üblichen Verhalten der damaligen Männergesellschaft.

Eine Frau wurde durch ihre Ehe und Familie definiert – außer sie war selber sehr reich. Der Ehemann war praktisch Schutz und Sozialversicherung. Wenn ein fremder Mann einer Frau nachgeschaut hat, dann war das oft schon Grund genug, dass sie als Junge nicht mehr für eine Ehe vermittelbar war – und es war für viele Ehemänner Grund genug, ihr den Scheidebrief zu geben. Die Frau galt dann als leichtes Mädchen. Und einmal geschieden als Freiwild.

Jesus spricht da ganz aus der Sicht der schwächeren Partei.

Erstens eine Frau nicht dem Verdacht aussetzen, zweitens sie nicht aus der Ehe entlassen.

Wir wundern uns, da fehlt der für uns normale Zwischenschritt: Es ist furchtbar, aber für viele von sich selbst eingenommenen Pharisäer war es tatsächlich unter ihrer Würde, ja unvorstellbar, mit einer Frau ganz normal von Du zu Du zu reden, auch nicht mit der eigenen.

Man stellt sich vor, dass der Mann in einem Gespräch artikuliert, dass er gekränkt ist, eifersüchtig, weil da irgendein anderer seiner Frau schöne Augen macht und so mit seiner Frau die Sachlage klärt.

Das tun die meisten Betroffenen nicht einmal bei uns. So im Guten miteinander zu reden ist etwas, was man in der Eheberatung oder in der Mediation mühsam lernt. Zur Zeit Jesu waren die Verhältnisse nicht so.

Nicht einmal der Hl. Josef hat mit Maria drüber geredet, was los ist, als er bemerkt hat, sie ist schwanger.

Jesus hat größtes Befremden hervorgerufen, weil er mit Frauen ganz normal gesprochen hat, ja sie als Jüngerinnen immer dabei hatte.

Im Umgang zwischen Männern und Frauen wäre es extrem hilfreich, wenn sich alle so verhalten, als ob sie es mit Königen und Königinnen zu tun hätten.

Es geht Jesus um eine Atmosphäre des Vertrauens.

Lüge entsteht dort, wo ein Mensch nicht anders auskann – wo Verachtung, Spott, … drohen. Wo Zwang und Unfreiheit herrschen, wo Menschen nicht akzeptiert und geschätzt werden, wie sie sind. Diplomatisch muss man sein, wo für die Wahrheit Sanktionen drohen.

Je rigoroser ein System, desto größer Heuchelei und Verstellung.

Jesus möchte, dass wir frei und glücklich sind. Wenn wir uns wirklich darauf einlassen, bekommen wir, was im AT schon verheißen ist:

Ein neues Herz.

Hab heute mit lieben Leuten gefeiert.

Brasilianisch gekocht – hab ich gelernt, als ich einen Monat in Brasilien in 2 Basisgemeinden verbrachte, von 1992 auf 1993. Davon in wenigen Tagen.

Heute ein Rezept. Wir haben Caipirinha getrunken. Also:


Einige Zitronen auspressen, 2 Limetten (oder Zitronen) in kleine Stücke schneiden, mit der gleichen Menge kalten Wassers auffüllen, noch einmal die gleiche Menge weißen Rum dazugeben, die Eiswürferl einer Box dazugeben, gut verrühren, fertig.

Achtelgläser in Zitronensaft stellen, in Zucker – so entsteht auf den Gläsern ein Zuckerrand -, Caipirinha in verträglicher Menge einfüllen,

Genießen.

Heute war Sitzung des Kinderliturgieteams in Pucking.

Gottesdienste, die für Kinder gestaltet werden – eine “Erfindung” oder Frucht des 2. Vatikanischen Konzils.

Seit Jahrzehnten gestalte ich Kinder- und Familiengottesdienste. Und viele tun dies in beinahe allen Pfarren im deutschsprachigen Raum.

Seit Jahrzehnten nimmt die Zahl der Kinder und Familien ab, die zu diesen kommen.

Schade!

Was meint ihr dazu?

Die Kath. Jungschar der Diözese Linz bietet eine Fortbildung für Ehrenamtliche, die Kinderliturgie gestalten, an. 21. 3. 2020, Diözesanhaus.

Weitersagen, teilnehmen!

Heute eine Empfehlung – oder Werbung, wie ihr es lieber nennen möchtet:

Dr. und Dr. Krenn, Zahnärzte in Hartkirchen.

Ich war heute dort.

Trotz Personalknappheit 1a Behandlung.

Übrigens: Sie suchen eine Assistentin oder auch einen Lehrling.

Kontaktdaten: Tel.:  07273 8342

Bei einem ausgiebigen Spaziergang in der Eferdinger Donauau habe ich Spuren des kommenden Frühlings entdeckt:

Die Haselnusssträucher blühen bereits kräftig.

Das Grün der Schneeglöckchen sprießt aus dem Boden. In 2 Wochen werden sie pflückreif sein.

Die Sonne scheint warm.

Grüne Kräuter sind gewachsen.

Vögel zwitschern.

An den Spitzen und Blattachsen mancher Sträucher und Bäume sind Knospen sichtbar. Drei habe ich gegessen.

Der Waldboden ist weich, Maulwurfshügel am Weg. Nichts ist mehr gefroren.

Predigt                                                                                   8. 2. 2014

Liebe Brüder und Schwestern!

In der Fußgängerzone von Stuttgart hatte im Sommer 1999 ein Künstler einen riesigen Salzberg aufgetürmt. Es sollte eine Illustration des damaligen Kirchentagmottos sein: “Ihr seid das Salz der Erde.” Mich hat dieser Berg befremdet. So, auf einem Haufen ist Salz wirkungslos. Es liegt einfach da und ist weiß, sonst nichts. So wirkt manchmal auch die große Kirche auf außenstehende Beobachter: Sie steht einfach da, fremdartig, wie aus einer anderen Welt. Für sich allein ist der Salzberg nutzlos. Ungenießbar.

Salz muss in kleinen Salzstreuern auf den Tisch. Es muss griffbereit sein in der Küche, damit man es in wohldosierten Mengen einsetzen kann. So verbessert es unsere Speisen. Es kommt nicht auf die Größe an, sondern auf die kleine, aktive, überall verfügbare Menge. Jesus würde sagen: auf jeden einzelnen von euch.

Wir leben in einer eigenartigen faszinierenden Zeit: Die Welt wächst zusammen. Über Internet, Fernsehen und Telefon ist alles gleichzeitig erreichbar. Eine gigantische Technologie schafft Verbindungen in einem noch nie da gewesenen Ausmaß. Firmen verschmelzen zu Gebilden von noch nie da gewesener Größe. Zugleich aber werden diese Gebilde immer weniger greifbar für uns. Die Menschen brauchen keine Vermittler mehr, schon gar keine großen Institutionen. Wer will kann in Kontakt treten, mit fast jedem anderen.

Etwas Ähnliches ist mit dem Salz passiert. Früher war es eine Delikatesse, teuer und schwierig zu bekommen. Man brauchte Verbindungen, komplizierte Infrastrukturen, um an es heranzukommen. Inzwischen ist es billig zu haben, für jeden. Die lukrativen Salzmonopole sind längst gefallen.

So wird es in naher Zukunft auch mit dem Wissen und dem Glauben werden. Wieder werden alte Monopole fallen: Die Schulen werden entthront. Die Kinder lernen außerhalb der Schule schneller und wirklichkeitsbezogener. Der Kirche geht es nicht anders. Die Menschen haben ihre sozialen Kontakte nicht mehr nur in der christlichen Gemeinde. Sie erfahren von Gott nicht mehr nur im Gottesdienst. Sie machen sich selbst auf die Suche nach Gott. Ich denke, das ist das Salzzeitalter der Christen.

Denn so hat es Jesus ja von Anfang an gemeint. Er hat keine Kirche gegründet, sondern ein paar Menschen um sich geschart und darauf vertraut, dass sie seine Botschaft weitertragen. Er hat nicht gesagt: Baut große Salzbergwerke. Gründet mächtige Firmen. Bildet ein Handelsnetz und ein Monopol. Achtet darauf, dass ihr allein das Salz besitzt. Nein. Er hat in menschlichen, natürlichen nachbarschaftlichen Dimensionen gedacht: Ihr seid das Salz der Erde.

Buch: „Ihr seid das Salz, nicht die Suppe.“

Quintessenz des Christentums ist nicht die große Zentralkirche mit dem Super-Gottesdienst, sondern die kleine Hilfe, Aufmerksamkeit in der Nachbarschaft, in der Familie, Grätzl … in der Firma. Die paar, die Brot und Wein teilen.

Ich möchte euch heute die Clearingstelle der Diözese Linz vorstellen.

Hier der Kontakt:

https://www.dioezese-linz.at/clearingstelle

4020 Linz

Stefan-Fechter Weg 4

Telefon: 0676/8776-1199

clearingstelle@ifs-institut.com

Die Clearingstelle wurde im Juni 2013 eingerichtet und bietet allen haupt- sowie ehrenamtlichen Mitarbeiter/-innen und Führungskräften der Diözese Linz die Möglichkeit, sich im Konfliktfall vertraulich an die Clearingstelle zu wenden und eine Beratung in Anspruch zu nehmen. 

In herausfordernden Situationen gangbare Wege zu suchen, tragfähige Lösungen zu finden und eine positive Konfliktkultur zu stärken, dabei möchte die Clearingstelle unterstützen.