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Liebe Brüder und Schwestern!

Prallen heute nicht vollkommen unterschiedliche Gottesbilder aufeinander?

Oder doch nicht?

Ich kann mich noch gut an den Sturm der Entrüstung erinnern, als vor einigen Jahren katholische Geistliche von Naturkatastrophen als der Strafe Gottes gesprochen haben, – ist da heute nicht von gan etwas Ähnlichem die Rede im Evangelium?

Aber wirklich nur etwas Ähnliches.

Jesus redet nicht davon, dass Menschen aufgrund ihrer Sünde von Unglücksfällen getroffen werden – ganz im Gegenteil: er hebt den Zusammenhang auf, den die Menschen damals in Gedanken hergestellt hatten. Alle sind Sünder – wenns nach dem ginge, müsstet ihr alle auch so enden, müsste alle das Unglück treffen …

Diese Aussage ist schockierend – hören wir nicht gern.

Aber da gehört ein größerer Zusammenhang dazu:

Es geht darum, wie Gott ist – und wie Menschen diesem Gott antworten, auf seine Zuwendung reagieren – oder eben auch nicht.

Gott offenbart sich Mose im brennenden Dornbusch. Von sch aus. Es steht nirgends, dass Mose vorher extra gebetet hätte. Ich habe das Elend meines Volkes gesehen, ihre laute Klage habe ich gehört – nun bin ich herabgestiegen …ICH BIN

Gott mischt sich in das Irdische ein.

Jahwe – ich bin da für euch.. Überlegt sich etwas. Geht auf den Menschen zu, ruft Mose mit Namen, überlegt, wie könnte ich die Aufmerksamkeit dieses Menschen da erregen, damit er aufmerksam wird auf meine Gegenwart …

Und dann begleitet er den Mose auf allen Wegen, bei allem Tun, befreit , rettet, hilft, ordnet …

Wir kennen die Geschichte.

Und im Evangelium – wir können es auch so sehen: Menschen sind oft recht streng mit ihresgleichen; da geht einem oft sehr schnell die Geduld aus, wenn wir uns bemühen und es ist kein Ergebnis zu sehen. Die Schriftgelehrten zur Zeit Jesu – und immer, sie sterben nicht aus, religiöse Fanatiker, die meinen, Gottes Strafe treffe manche zu Recht…

Jahwe, Jesus ist anderer Meinung – Gott handelt wie ein guter Gärtner – probiert noch etwas und noch was, verwöhnt uns Menschen, päppelt uns auf, damit auch einmal eine Frucht zu sehen ist.

Gott verliert die Geduld nicht. Er wird nicht müde sich anzustrengen, damit as uns etwas wird.

Es stört ihn dabei eher nicht, wie oft wir beten, wie orthodox oder katholisch strenggläubig unsere Ansichten sind, ob wir alle Dogmen auswendig kennen, der kirchlichen Obrigkeit gegenüber gehorsam sind (😊) oder … oder … oder …

Wichtig ist unserer guten Mutter im Himmel . der Gottesname ist ja geschlechtsneutral – einig: ob und wie wir Gerechtigkeit üben – unseren Mitmenschen gegenüber. Was wir tun, wie wir uns verhalten angesichts von Unterdrückung, Unrecht, Not.

Rest: denkbar egal.

Kann man Glauben lernen?                                              Tag 26

Haben Sie immer noch Zweifel, dass sich Gott wirklich für uns Menschen interessiert?

Ich lade Sie heute ein, die folgende Bibelstelle auf sich wirken zu lassen.

Ja, und: Kommen Sie anschließend mit Gott ins Gespräch – über das, wasSie gelesen haben oder was immer Ihnen wichtig ist …

GOTT HÖRT DEN HILFERUF DER ISRAELITEN

23So verging eine lange Zeit. Inzwischen war der König von Ägypten gestorben. Aber die Lage der Israeliten hatte sich nicht gebessert. Sie stöhnten unter der Zwangsarbeit und schrien um Hilfe.

Ihr Schreien drang zu Gott, 24und als er es hörte, erinnerte er sich an den Bund, den er mit Abraham, Isaak und Jakob geschlossen hatte.




 25Er wandte sich den Israeliten zu und kümmerte sich um sie.

GOTT BRAUCHT MOSE FÜR SEINEN PLAN

31Mose hütete die Schafe und Ziegen seines Schwiegervaters Jitro, des Priesters von Midian. Als er die Herde tief in die Wüste hineintrieb, kam er eines Tages an den Gottesberg, den Horeb.

2Dort erschien ihm der Engel des Herrn in einer lodernden Flamme, die aus einem Dornbusch schlug. Mose sah nur den brennenden Dornbusch, aber es fiel ihm auf, dass der Busch von der Flamme nicht verzehrt wurde.

3»Das ist doch seltsam«, dachte er. »Warum verbrennt der Busch nicht? Das muss ich mir aus der Nähe ansehen!«

4Als der Herr sah, dass Mose näher kam, rief er ihn aus dem Busch heraus an: »Mose! Mose!«

3»Das ist doch seltsam«, dachte er. »Warum verbrennt der Busch nicht? Das muss ich mir aus der Nähe ansehen!«

4Als der Herr sah, dass Mose näher kam, rief er ihn aus dem Busch heraus an: »Mose! Mose!«

»Ja«, antwortete Mose, »ich höre!«

5»Komm nicht näher!«, sagte der Herr. »Zieh deine Schuhe aus, denn du stehst auf heiligem Boden.«

6Dann sagte er: »Ich bin der Gott, den dein Vater verehrt hat, der Gott Ab

Abrahams, Isaaks und Jakobs.«

Da verhüllte Mose sein Gesicht, denn er fürchtete sich, Gott anzusehen.

7Weiter sagte der Herr: »Ich habe genau gesehen, wie mein Volk in Ägypten unterdrückt wird. Ich habe gehört, wie es um Hilfe schreit gegen seine Antreiber. Ich weiß, wie sehr es leiden muss, 8und bin herabgekommen, um es von seinen Unterdrückern zu befreien. Ich will es aus Ägypten führen und in ein fruchtbares und großes Land bringen, ein Land, das von Milch und Honig überfließt. Ich bringe es in das Land der Kanaaniter, Hetiter, Amoriter, Perisiter, Hiwiter und Jebusiter.

9Ich habe den Hilfeschrei der Leute von Israel gehört, ich habe gesehen, wie

grausam die Ägypter sie unterdrücken. 10Deshalb geh jetzt, ich schicke dich zum Pharao! Du sollst mein Volk, die Israeliten, aus Ägypten herausführen.«

11Aber Mose wandte ein: »Ich? Wer bin ich denn! Wie kann ich zum Pharao gehen und das Volk Israel aus Ägypten herausführen?«

12Gott antwortete: »Ich werde dir beistehen. Und das ist das Zeichen, an dem du erkennst, dass ich dich beauftragt habe: Wenn du das Volk aus Ägypten herausgeführt hast, werdet ihr mir an diesem Berg Opfer darbringen und mich anbeten.«

GOTT GIBT SICH MOSE ZU ERKENNEN

Mose sagte zu Gott: »Wenn ich nun zu den Leuten von Israel komme und zu ihnen sage: ›Der Gott eurer Vorfahren hat mich zu euch geschickt‹, und sie mich dann fragen: ›Wie ist sein Name?‹ – was soll ich ihnen sagen?«

14Gott antwortete: »Ich bin da«, und er fügte hinzu: »Sag zum Volk Israel: ›Der Ich-bin-da hat mich zu euch geschickt: 15der Herr! Er ist der Gott eurer Vorfahren, der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs.‹ Denn ›Herr‹ (Er-ist-da) ist mein Name für alle Zeiten. Mit diesem Namen sollen mich auch die kommenden Generationen ansprechen, wenn sie zu mir beten.

(Gute Nachricht – Bibel)