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Wenn Gott uns, die Menschen, über alles liebt – wie kommt es dann, dass Schlechtes, Böses … in der Welt existiert?

Verschiedene Religionen und religiöse Strömungen haben im Lauf der Geschichte versucht, Antworten darauf zu geben. Erklärungsversuche.

Am besten davon gefällt mir folgender: Gott will das Negative nicht. Die Entscheidung, es zuzulassen, war jedoch der einzige Weg, unsere Freiheit zu garantieren.

Was wir glauben dürfen:

Jesus Christus hat, wo immer er hinkam, Leid gelindert und Gutes beginnen lassen. Die vielen Heilungswunder, die in den Evangelien geschildert sind, (und vieles mehr, im Grunde sein gesamtes Wirken) zeugen davon.

Der heutige Bibeltext zur Betrachtung:

Die Heilung der gekrümmten Frau: Lk 13, 10-17

Ein Gedanke dazu: Auch nach so vielen Jahren des Leids ist es möglich, dass alles gut wird. Gott ist Herr über die Zeit. Das, was er jetzt tut, wie er heute und in Zukunft an uns wirken will und kann, ist mächtiger als das Vergangene.

Lukas 13, 10-17

10 Am Sabbat lehrte Jesus in einer Synagoge. 11 Und siehe, da war eine Frau, die seit achtzehn Jahren krank war, weil sie von einem Geist geplagt wurde; sie war ganz verkrümmt und konnte nicht mehr aufrecht gehen. 12 Als Jesus sie sah, rief er sie zu sich und sagte: Frau, du bist von deinem Leiden erlöst. 13 Und er legte ihr die Hände auf. Im gleichen Augenblick richtete sie sich auf und pries Gott. 14 Der Synagogenvorsteher aber war empört darüber, dass Jesus am Sabbat heilte, und sagte zu den Leuten: Sechs Tage sind zum Arbeiten da. Kommt also an diesen Tagen und lasst euch heilen, nicht am Sabbat! 15 Der Herr erwiderte ihm: Ihr Heuchler! Bindet nicht jeder von euch am Sabbat seinen Ochsen oder Esel von der Krippe los und führt ihn zur Tränke? 16 Diese Frau aber, die eine Tochter Abrahams ist und die der Satan schon seit achtzehn Jahren gefesselt hielt, sollte am Sabbat nicht davon befreit werden dürfen? 17 Durch diese Worte wurden alle seine Gegner beschämt; das ganze Volk aber freute sich über all die großen Taten, die er vollbrachte.

Exerzitien – Tag 4

Heute gibt es zwei Gebets-Anregungen, um das gestern Erlebte zu verstärken und zu vertiefen.

Bibeltext: Jesaja 43, 1-7

1 Jetzt aber – so spricht der Herr, der dich erschaffen hat, Jakob, und der dich geformt hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich ausgelöst, ich habe dich beim Namen gerufen, du gehörst mir!

2 Wenn du durchs Wasser schreitest, bin ich bei dir, wenn durch Ströme, dann reißen sie dich nicht fort. Wenn du durchs Feuer gehst, wirst du nicht versengt, keine Flamme wird dich verbrennen.

3 Denn ich, der Herr, bin dein Gott, ich, der Heilige Israels, bin dein Retter. Ich habe Ägypten als Kaufpreis für dich gegeben, Kusch und Seba gebe ich für dich.

4 Weil du in meinen Augen teuer und wertvoll bist und weil ich dich liebe, gebe ich Menschen für dich und für dein Leben ganze Völker.

5 Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir! Vom Aufgang der Sonne bringe ich deine Kinder herbei und vom Untergang her sammle ich dich.

6 Ich sage zum Norden: Gib her! und zum Süden: Halt nicht zurück! Führe meine Söhne heim aus der Ferne, meine Töchter vom Ende der Erde!

7 Denn jeden, der nach meinem Namen benannt ist, habe ich zu meiner Ehre erschaffen, geformt und gemacht.

ANLEITUNG:

  1. Ich beginne mit einem Kreuzzeichen, wenn ich mag, mit dem Vorbereitungsgebet
  2. Ich lese den Text durch und stelle mir vor, wie Gott zu mir spricht, diese Worte zu mir sagt;
  3. Ich komme mit Gott darüber ins Gespräch

2. Möglichkeit:

Heute ist der Festtag Mariä Verkündigung.

Wir beten die Worte, mit denen der Bote Gottes Maria im Evangelium begrüßt, in jedem „Ave (= sei gegrüßt) Maria“:

„Du bist voll der Gnade, der Herr ist mit dir.“

Beziehen wir diese Worte heute auf uns (oder natürlich auch in Zukunft, wann immer wir dieses Gebet sprechen).

Kosten wir die Bedeutung aus – Gnade, was ist das überhaupt … erfüllt sein damit, so dass mehr gar nicht mehr geht … Gott ist mit mir …

Montag, 23. 3. 2020

Wie ist es Ihnen mit dem langen Evangelium gestern gegangen?

Heute begleitet es uns noch einmal.

Ja, es geht darum, die Augen aufzumachen und zu sehen.

Neu zu sehen. Anders hinzuschauen. Den Horizont zu weiten.

Mehr zu erkennen als bisher.

Zum Beispiel: Gottes Wirken in meinem Leben.

Die heutige Übung:

Ich begebe mich zu meinem vorbereiteten Platz.

Kreuzzeichen, Verneigung und/oder das Vorbereitungsgebet (das heute wirklich optimal passt … vgl. Blogeintrag 22. 3. 2020)

Ich denke nach: Wann habe ich in meinem Leben schon von Gott etwas gespürt? In welchen Situationen, zu welchen Zeiten war ich besonders „gottverbunden“? Habe ich erlebt, dass mein Beten erhört worden ist – oder gespürt, dass Gott mir wirklich zuhört, mich ernstnimmt? Wann habe ich mich beschützt, begleitet, geführt … gefühlt?

Vielleicht möchte ich aufschreiben, festhalten, was mir jetzt eingefallen ist.

Zum Abschluss komme ich mit Jesus, mit Gott ins Gespräch.

Im Regen im Wald spazierengehen …

Hier und da ein paar Heidelbeeren, Brombeeren finden.

Auf einem schmalen Wiesenstück grasen Schafe, dicht zusammengedrängt unter einem Zwetschkenbaum.

Ein Waldweg führt steil nach rechts.

Trotz Schirm beginne ich ihn entlang zu gehen und erinnere mich: Vor vielen Jahren, ich rechne genau nach, wann das war, 1993, bin ich da schon einmal gegangen. An einem Mittwoch, und am gleichen Nachmittag habe ich telefonisch Exerzitien gebucht im Stift Göttweig bei Rupert Dinhobl.

Inzwischen ist er seit vielen Jahren verheiratet und Psychotherapeut.

Aber auf diesem Umweg bin ich zum Europakloster geführt worden.

Ohne Lunz geht nichts…

Ich spüre große Dankbarkeit.

 

Was sind Exerzitien?

 

Nach Ignatius von Loyola, ihrem “Erfinder”, handelt es sich um alle Übungen, die uns Gott näherbringen, unser spirituelles, geistliches Leben fördern, trainieren, z. B. Beten, Bibel lesen, Meditieren, Betrachten, geistliche Lektüre, singen, tanzen, malen, gestalten für und vor Gott …

 

Lesen Sie sein Exerzitienbuch!

 

Melden Sie sich zu einem Exerzitienaufenthalt in einem Kloster oder Bildungshaus an!

 

Ihr Leben wird sich ändern, so dass es kein Vergleich ist zu vorher …

 

Nur zu!

Ignatius von Loyola schreibt, Menschen, die Exerzitien machen,sollten in der Gebetszeit eine Bibelstelle “betrachten”. Eine Begebenheit aus dem Evangelium sich so vorstellen, als ob man selber dabei wäre und eine der angegebenen Rollen dabei übernehmen.

Heute würde man sagen: Stell dir vor wie Jesus z. B. heilt oder predigt, wie einen Film, in dem du auch in irgendeiner Rolle (die du dir aber aussuchst!) mitspielst.

Über die dabei entstehenden Gedanken und Gefühle, Erkenntnisse, Eindrücke usw. komm anschließend mit Gott oder Jesus ins Gespräch …

 

Zu Beginn deiner Gebetszeit bete das Vorbereitungsgebet:

 

Herr, öffne mir die Augen,

mach weit meinen Blick und mein Interesse,

damit ich sehen kann,was ich noch nicht erkenne.

 

Herr, öffne mir die Ohren,

damit ich dein Wort nicht nur höre,

sondern verstehe,

was du mir sagen willst.

 

Herr, gib mir ein großzügiges Herz,

das sich deinem Wort überlässt

und zu tun wagt,

was es noch nicht getan hat.

Veranstaltungen

Heil werden an Leib und Seele …

3 Tage mit der Bibel, mit Elementen der traditionellen europäischen Medizin, kreativen und schamanischen Impulsen.

 

Was mich erwartet:

SEMINARZEITEN:

9.30 – 21.00  mit einer Vormittags- und Nachmittagspause, einer längeren Mittags- und Abendpause.

Ende am Samstag: 16.00

 

Vorträge, Übungen, Meditation, Einzel- und Gruppenphasen im Haus und im Freien.

Morgen- und Abendritual.

 

Feste Schuhe und wetterfeste Kleidung sind von Vorteil.

 

Für den Aufenthalt (wenn Sie nicht täglich anreisen möchten) ist ein eigenes Quartier zu buchen. Das Tourismusbüro Lunz ist Ihnen gern dabei behilflich: Tel. 07486 8081

In der Mittagspause Eigenverpflegung (wir gehen gemeinsam in ein Gasthaus im Ort).

Getränke und Pausensnacks sind vorhanden, Abendjause im Haus (Zubereitung gemeinsam z. T. aus gesammelten Naturprodukten)

 

Anmeldung persönlich per Mail oder Brief:

MMag. Dagmar Ruhm, Ledererstr. 5, 4070 Eferding

dagmar.ruhm@kostbarleben.jetzt

Mit der Anzahlung von EUR 70,- wird ein Seminarplatz fix reserviert.

Bankverbindung: IBAN: AT162033003401096007

BIC: SPPBAT21034