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Sind Vanillekipferl nicht ungesund? Man soll doch nicht naschen, heißt es immer …

Ein Übermaß an Zucker ist schädlich für uns, das steht fest. Aber es hat ja niemand angeordnet, dass wir 10 bis 20 Stück essen müssen.

In früheren Zeiten wurden Nüsse, Butter und Honig gezielt für die kalten Monate zu kleinen, handlichen Gebäckstücken verarbeitet, um ausreichend Energielieferanten im winterlichen Nahrungsangebot zu haben. Es ging schlicht und einfach darum, nicht hungern zu müssen. Eine Vorform unserer Weihnachtsbäckerei gewissermaßen.

In unseren Weihnachtskeksen befinden sich allerdings eine ganze Reihe gesundheitsfördernder Zutaten.

Nüsse: Omega 3 – Fettsäuren, die das gesunde HDL-Cholesterin bilden: B-Vitamine: B1, Biotin und Folsäure, Vitamin E; Spurenelemente: Magnesium, Zink, Eisen; Haselnüsse Vitamin A und D

Vanille und Zimt lassen Speisen süßer wirken und tragen so zu geringerem Zuckerkonsum bei. Wie auch Nelken und Kardamom wirken sie wärmend und stimmungsaufhellend. Die beiden letzten wirken sich positiv auf die Darmgesundheit aus. Nelken sind entzündungshemmend, antioxidativ, antibakteriell und schmerzlindernd. Vanille, Zimt und Nelken stärken das Immunsystem.

Kardamom stärkt Verdauung und Kreislauf.

Der verarbeitete / im Teig verbackene Honig hingegen unterscheidet sich nicht mehr vom normalen Haushaltszucker.

Esst Kekse!

Heute habe ich begonnen, Löwenzahnhonig herzustellen. Wieso nur begonnen, werdet ihr gleich lesen. Also: Hier das Rezept:

Löwenzahnhonig

Ca. 15 dkg Löwenzahnblüten

3/4 l Wasser

3/4 kg Zucker

1 halbe Zitrone, ungespritzt

Die Blütenköpfe mit dem Wasser in einen Kochtopf geben, zugedeckt ca. 2 Stunden ziehen lassen

Kurz aufkochen lassen, dann vom Herd nehmen und 12 – 24 Stunden nochmals zugedeckt ziehen lassen.

Durch ein Tuch abseihen, die Flüssigkeit mit dem Zucker und der abgeriebenen Zitronenschale eine Weile köcheln lassen.

Sobald die Masse sirupartig wird, vom Herd nehmen und in Marmeladegläser füllen.

Schmeckt nicht nur gut, sondern lindert Halskratzen und regt die Lebertätigkeit an (verdauungsfördernd).

Beim Entsorgen des Altpapiers habe ich einen kurzen Blick über den Hof geworfen. Schon seit einigen Tagen interessierte mich, was da wohl auf der anderen Seite unterhalb der Mauer Grünes wächst. Ich habe es vermutet, und meine Vermutung bestätigte sich: Vogelmiere, Und zwar in rauen Mengen.

Ich pflückte etliche Pflänzchen ab, eine Handvoll.

Siehe da -dazwischen wuchert Zitronenmelisse. Noch klein, aber auch gar nicht wenig.

Eine gute Handvoll Kräuter habe ich auf meine mittägliche Suppe gestreut.

Schmeckte gut, ist gesund.

Kleine Freuden im Alltag.

Für morgen, beim Fastensuppenessen in der Pfarre Aschach, werde ich ein Schüsselchen Vogelmiere mitnehmen…

Bin schon gespannt, was die Leute dazu sagen.