Schlagwortarchiv für: HerbstTagundnachtgleiche

Trotz der Hitze und Trockenheit des vergangenen Sommers gibt es viel zu ernten – an nährenden Pflanzen, aber genauso an Arbeitserfolgen, an Einsichten und Wissenszuwachs, an Beziehungen. Und – hoffentlich! – wächst in uns eine neue Dankbarkeit für das Wasser, das in unserer Heimat rein und frisch in jeden Haushalt sprudelt, immer noch. Und seit drei Wochen hat sich das Wetter in puncto Regen normalisiert.

Für die Menschen der Alten Zeit waren die natürlichen Rhythmen und Abläufe erstaunlich und wunderbar – und nicht selbstverständlich. Alles, was mit dem Leben  und der Natur zu tun hat, schrieben sie dem wohlwollenden Wirken der großen Göttin zu.

Wie auch immer unsere persönliche Spiritualität sich gestaltet: Es tut uns unglaublich gut, die Fülle zu genießen, die um uns ist, in Freude zu danken, das uns Geschenkte wie das aus eigener Kraft Erreichte zu würdigen – und freien Herzens zu „kompostieren“, was uns nicht (mehr) dient – damit es Raum schafft und Nährboden werden kann für das Wertvolle, das noch kommt.

All diese Zusammenhänge wollen wir ansehen und feiern im Ritual zum Erntedank zur Herbst – Tagundnachtgleiche:

Dienstag, 22. September 2026, 19.00 – 20.30, online

An diesem markanten Punkt im Jahreslauf – Übergang zum schwarzen Aspekt der Göttin – tut es gut, innezuhalten. Wenn die Natur und die Menschen ihr Bestes gegeben haben, ist Zeit zu danken, zu würdigen, zu feiern – aber auch abzuschließen und loszulassen – Unbrauchbares zu „kompostieren“, auf dass es Grundlage und Nahrung werde für Zukünftiges…

Seit es Menschen gibt, wurde das Erntedankfest begangen. Viele Bräuche sind bis heute beliebt und haben sich beinahe unverändert erhalten.

Was euch erwartet:

Wissenswertes zur feministischen Religions- und Kulturgeschichte des Erntedanks an die lebensspendende All-Mutter, kreative Übungen, spirituelle Texte/Meditation, Austausch, Dank- und Fülleritual.

Anmeldung: bis Sonntag, 20. 9. 26, 22.00. Den Zoomlink und genaue Infos zum Ritual erhaltet ihr ca. 24 Stunden vor Beginn des Rituals.

Mail: dagmar.ruhm@kostbarleben.jetzt   oder: 

Ich freue mich, wenn du dabei bist!

Ihr Lieben!

Hier in Niederösterreich hat gestern das neue Schuljahr begonnen – und für viele Menschen beginnt in diesen Tagen der Berufsalltag wieder, der Urlaub ist vorbei, der Sommer hält sich noch eine Zeit …

Doch liegt schon eine Ahnung in der Luft: die Abenddämmerung kommt früher, am Morgen ist es schon recht kühl, die ersten Blätter verfärben sich, der Wind bläst intensiver. Die Felder sind abgeerntet, Äpfel, Birnen, Zwetschken, Nüsse werden reif.

All das ist Sinnbild für unser Leben: Manches ist vorbei. Manches reift noch. Es tut gut, Störendes loszulassen und zu „kompostieren“, dass es Grundlage werde für Zukünftiges – und Gelungenes, Wertvolles zu bewahren, zu würdigen, dankbar zu feiern.

Wir erfahren immer wieder: Nicht alles hängt von uns ab, kommt aus eigener Anstrengung. Vieles stammt aus der Quelle, die unglaublich wohlwollend und großzügig achtet auf uns. Vielleicht sogar ist das Wesentliche immer geschenkt …

Im Ritual zur Herbst-Tagundnachtgleiche wollen wir Erntedank begehen – in einer anderen Form als üblich, spirituell, mit alten Traditionen, aber nicht in starrer Form einer Religion. Kreativ, freudig, bewusst, – und in der Gemeinschaft des Frauenkreises.

Vor Ort in Ratzersdorf (max. 8 Teilnehmende) am 20. 9. – oder online am 21. 9.

Hier der Link zu meiner Anmeldeseite, auf der du auch die genauen Infos bekommst. 

Ich freue mich, wenn du dabei bist!