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Grauslicher Kehrkopfhusten… den hatte ich meiner Erinnerung zufolge zulett in der Zeit meines ersten Studiums, so ca. 1982 …

Jedenfalls erinnere ich mich noch gut, was mir damals geholfen hat:

Majoran- Thymiantee

Ganz einfach:

1 Teelöffel halb mit Thymian, halb mit Majoran mit 1/4 l Wasser und 1 Teelöffel Kandiszucker aufkochen, einmal aufwallen lassen, abseihen, Saft einer halben Zitrone dazu – fertig. In kleinen Schlucken trinken, solange der Tee heiß ist.

Kein Kandiszucker zuhause? Süßt den fertigen Tee mit 1 Tl Honig.

Majoran und Thymian einfach aus dem Gewürzsackerl nehmen.

Ich trinke diesen Tee momentan 2 mal am Tag. Probiert es: Er hilft wirklich!

Ja, ihr habt richtig gelesen.

Wieso ist es gut für die Gesundheit, Punsch zu trinken?

  1. Heiße Flüssigkeit wärmt von innen und beugt Erkältungskrankheiten vor. Wenn uns kalt ist, weil wir ländere Zeit im Freien verbracht haben, z. B. bei einer Wanderung, bei Arbeit im Freien, beim Schneeschaufeln…, bewährt sich das heiße Getränk, sobald man wieder ins Haus kommt.
  2. Die Zutaten haben es in sich:

Zimt: wirkt keimtötend, entzündungshemmend und stimmungsaufhellend sowie verdauungsfördernd, wärmend

Nelken: keimtötend, verdauungsfördernd, kreislaufanregend, wärmend

Zitronen- oder Orangensaft und -schale: Vitamin C, stimuliert die Immunabwehr

Alkohol: fördert das Schwitzen, wärmt

Flüssigkeit an sich schwemmt Gift-, Ballaststoffe aus dem Körper, natürlich auch Krankheitserreger

Inhaltsstoffe im Tee: haben ebenfalls heilfördernde Wirkung

Wer dann noch mit Honig süßt, verstärkt die keimtötende Wirkung

KLAR: Die Dosis macht die Medizin! Also: 0,3 Liter ist die optimale Menge, schluckweise trinken, so heiß, dass ihr euch gerade nicht mehr die Zunge verbrennt. Nach ein paar Stunden ein zweites Häferl voll, wenn es sein muss …

Und so mache ich seit vielen Jahren meinen Punsch:

Kräutertee und Rotwein zu höchstens gleichen Teilen (oder 2 Drittel Tee, 1 Drittel Rotwein) in einen Topf geben, mit etwas Zucker süßen (Zucker immer VOR Zitrone und Orange dazugeben, da die Zitrussäure sonst mit den Teeinhaltsstoffen einen unguten Nachgeschmack bildet); sobald die Flüssigkeit zu kochen beginnt, Orangen- und Zitronensaft nach Geschmack dazugeben, etwas Rum.

Zimtstange, einige Gewürznelken, Zitronenschale und ev. Vanille von Beginn an mitkochen. Wer mag, gibt einige Ingwerscheiben dazu. Dies erhöht die Heilwirkung, schmeckt aber nicht jedem.

Wer mit Honig süßt, tut dies am besten individuell je im eigenen Häferl oder Becher.

Bild von pvproductions auf Freepik