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20 bis 25 Grad. Eine Viertelstunde Sonne, eine Viertelstunde dicke Wolke zwischen der Sonne und mir. Verbunden mit 17 bis 20 Grad.

Seetemperatur: 21 Grad.

Menschen im Strandbad: Mengenmäßig überschaubar.

Angenehm wenig, mit anderen Worten.

Am Abend den Kachelofen einheizen im Haus. Weil: 17 Grad – und weniger.

Ribisel einkochen.

Gartenarbeit.

Freunde treffen.

Wandern: Wenn es übermorgen laut Wetterbericht noch etwas kühler wird.

Lesen. Scheibenvorhänge häkeln. Kleinigkeiten reparieren. Kreuzworträtsel.

Sommertheater.

Erholung pur.

Wie früher (70er-Jahre …: Schwimmen gehen durften wir ausschließlich ab 14 Uhr, um 17 Uhr musste der Heimweg angetreten werden …).

Hab ein neues Buch zu lesen angefangen.

Eigentlich zur Ablenkung von der Corona-Krise.

Ist nicht gelungen, weil der Inhalt denkbar erschreckend ist, wenn auch andere Themen betreffend.

Wie das Buch heißt?

Marco Politi: Das Franziskus – Komplott.

Genau: Nehmt es als Buchempfehlung. Öffnet die Augen.

Predigt zum Schulschlussgottesdienst der NMS Hartkirchen/Aschach

(Als Lesung wurde die Stelle aus “Momo” vorgelesen mit Beppo, dem Straßenkehrer: Schritt – Atemzug – Besenstrich.

LESEN SIE DAS BUCH!

Evangelium: Mt 28, 16-20

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Lehrerinnen und Lehrer, liebe Brüder und Schwestern!

 

Was wird ab September sein? Wie wird es mir im nächsten Schuljahr gehen? Wieviele kenne ich schon in der neuen Schule, in die ich komme?

Wo genau werde ich einmal zu arbeiten anfangen? Wann werde ich eine -Familie gründen? Wo werde ich eine Wohnung finden, ein Haus neu oder umbauen? Wofür soll ich alles vorsorgen? Krankheit, Pension, …

 

Je weiter unsere Gedanken in die Zukunft gehen, desto nebuloser werden die Vorstellungen.

Manche Menschen machen sich viel mehr Sorgen als andere, das ist persönlichkeitsbedingt.

Natürlich denken wir über die Zukunft nach und planen und sorgen vor.

Das ist normal und gut.

Aber genauso normal und gut ist es, dass wir nicht alles planen können.

Bei manchen entsteht da Stress – oje, ich möchte aber genau wissen, wie, Details festlegen …

 

In der Geschichte von Momo der Straßenkehrer – hat der Stress?

Nein.

Er weiß aber genau, wie er Stress erzeugen könnte: Wenn er zu sehr auf die Zukunft schaut, sich auf das konzentriert, was er noch alles machen muss und noch nicht geschafft hat.

 

Wieso hat er keinen Stress?

— Er lebt im gegenwärtigen Augenblick. Er konzentriert sich auf das, was jetzt zu tun ist, und macht es so gut wie möglich, mit ganzem Einsatz, mit Leib und Seele.

Eine kurze Anmerkung für die anwesenden Erwachsenen: Es gibt teure Exklusivseminare, wie man das lernen kann – dann nennt man es Achtsamkeit …

 

Liebe Jugendliche, es gibt dennoch etwas, was wir über die Zukunft wissen.

Gott, Jesus ist bei uns. (Auch wenn wir nicht an ihn denken und ihn nicht bemerken!)

Gott interessiert sich für uns. Gott liebt uns. Schaut auf uns, segnet uns …

 

Es ist klar, dass es in jedem Menschenleben auch Sorgen, schwierige Entscheidungen, Stress, Trauriges, Missverständnisse, Streit, Misserfolge, Plage und Mühe, Schwierigkeiten jeder Art geben kann.

Aber ich wünsche euch, dass ihr dran denkt, wenn solche Zeiten kommen, Gott, Jesus ist da. Einige von euch sind heuer gefirmt worden.

Gottes Geist steht mir bei.

Egal, was ist: Ich habe Fähigkeiten, und ich bin nicht allein.

Ich habe eine Zukunft.

Ich komme gerade vom letzten Gebetskreis in Haibach, bei dem ich dabei war. In 2 Wochen ist noch Anbetung, dann geht’s in die Sommerpause. Und ab September bin ich in Haid und Pucking Pfarrassistentin.

Wie unser Gebetskreis abläuft?

Ganz einfach:

Wir beten einen Rosenkranz, heute war es der “Lichtreiche”, das Geburtstagskind hat ihn sich ausgesucht.

Dann ist Bibel-Teilen zum kommenden Sonntagsevangelium.

Dies geht folgendermaßen:

 

Bibel teilen

  1. Schritt: Begrüßen – sich zu Christus setzen: „Wir werden uns bewusst, dass Christus in unserer Mitte ist: Wer möchte Christus mit eigenen Worten begrüßen?“
  2. Schritt: Lesen – das Wort Gottes verkünden und hören: „Wir schlagen in der Bibel das Buch/das Evangelium/den Brief … auf, Kapitel …“ wenn alle aufgeschlagen haben: „Wer möchte die Verse von … bis … vorlesen?“ „Wer möchte die Bibelstelle noch einmal lesen?“
  3. Schritt: Sich ansprechen lassen – den verborgenen Schatz heben: „Wir sprechen jetzt Worte oder kurze Satzteile, die uns berührt haben, dreimal wie im Gebet aus. Zwischen den Wiederholungen lassen wir eine kurze Stille.“
  4. Schritt: Miteinander schweigen – die Gegenwart Gottes wahrnehmen: „Wir halten jetzt einige Minuten Stille und versuchen zu hören, was Gott uns sagen will.“
  5. Schritt: Mitteilen – gemeinsam Gott begegnen durch die anderen: „Welches Wort hat mich angesprochen? Wir teilen einander mit, was uns im Herzen berührt hat.“ Jede/r spricht von sich in der ersten Person. Keine Diskussion, kein Vortrag.
  6. Schritt: Handeln – sich senden lassen: „Wir tauschen uns darüber aus, was wir in unserem Umfeld wahrnehmen. Welche Aufgabe fordert uns heraus? Was wollen wir konkret angehen?“ Christus handelt durch uns in der Welt. Wer tut was – mit wem – bis wann?
  7. Schritt: Beten – alles noch einmal vor Gott bringen: „Wir beten miteinander. Wer möchte kann jetzt ein freies Gebet sprechen.“ Danach kann man mit einem Gebet oder Lied schließen, das alle auswendig können.

 

Heute waren wir zu viert. Wir sind 3 bis 6 Personen.

 

Auto zum Autohaus fahren, weil etwas gerichtet gehört.

An der Kinderliturgiesitzung teilnehmen.

Sich um einen Keksausstecher in Taubenform kümmern.

Plakate aufhängen

Zum Mittagessen Reste verwerten: Käse, Nudeln, Spargel

Vergeblich 2 Sparkassenfilialen aufsuchen – weil beide heute geschlossen waren

Mitarbeiter/innen fürs Fronleichnamsfest anrufen zwecks Aufgabenkoordination

Einen Gottesdienst vorbereiten für die KFB Haibach

Einen Gottesdienst vorbereiten für morgen, Christi Himmelfahrt, dazu eine anständige Predigt

An der PGR-Leitungssitzung in Aschach teilnehmen, neue Ideen äußern

den mittleren Koffer für den morgen Nachmittag beginnenden Urlaub aus dem Keller holen

bügeln

etwas Musik hören, beten, die Predigt für morgen durchgehen, ein Glas Rotwein trinken, diesen Blog warten

und Schluss.

Freue mich auf morgen.