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Win-Win-Lösungen wären ohne weiteres auch im Bereich der Schule möglich. Geringes Bemühen aber der aufrichtige Wille aller Beteiligten reichen aus, um das Erleben von Schule in all seinen Facetten für SchülerInnen, Lehrkräfte und Eltern zu einer erfreulichen Sache u machen.

Wie?

Oder fragen wir besser: Wieso klappt es oft nicht?

Viele Eltern schimpfen auf Schule und LehrerInnen bei jeder sich bietenden Gelegenheit. Ja, es gibt sie, die Lehrenden, die „Dienst nach Vorschrift“ machen – und nicht einmal das. Wo der Unterricht langweilig, die Beurteilung ungerecht, das menschliche Verhalten destruktiv ist.

So etwas gehört abgestellt, keine Frage.

Die überwiegende Mehrheit hat sich den Lehrberuf aber ausgesucht – und übt diesen seit Jahrzehnten aus -, weil sie die Arbeit, das tägliche Zusammensein mit Kindern und Jugendlichen schätzt und das Beste an Informationen aus dem eigenen Interessengebiet (Schulfach) weitergeben möchte.

Eltern und LehrerInnen, die zusammenwirken, sind eine tolle Chance, dass aus jungen Menschen tatsächlich „etwas wird“: glückliche, verantwortungsbewusste, tüchtige, kluge, freie Erwachsene.

Noch etwas: Sogenannte „Problemschüler/innen“ – ich habe in Jahrzehnten, in denen ich unterrichtet habe, festgestellt: Als ich die dazugehörigen Eltern kennenlernte, war ich froh, dass die Kinder „nur so“ sind – nämlich weit harmloser. Unerträgliches Benehmen (nicht zuhören, nicht Ordnung halten, Aufgaben nicht erledigen, Faulheit, Rücksichtlosigkeit, Gewalt, Beschimpfungen, Mobbing …) werden gelernt. In den meisten Fällen zu Hause.

Jesus lässt sich unterstützen. Die Jüngerinnen taten das „mit ihrem Vermögen“, mit dem, was sie besaßen und vermochten. Mit ihrem ganzen Sein und Können …

Jesus beruft Jünger/innen deswegen, damit sie tun, was er tut. Zuerst leben sie bei ihm, erleben, wie er spricht, lehrt, heilt, isst und trinkt, wie er arbeitet und seine Freizeit verbringt, was er macht, wenn er zornig ist oder traurig oder begeistert oder wenn er sich freut …

Schüler/innen und Lehrlinge sind sie, lernen sollen sie vom „Rabbi“ (Lehrer, Meister).

Jesus beruft sie auch deswegen, weil sie sich eignen. Sie haben Fähigkeiten, die sie als ApostelInnen, MissionarInnen, GemeindegründerInnen, VerkünderInnen, EvangelistInnen, LehrerInnen, GemeindevorsteherInnen … brauchen werden.

Wir sind alle zum Jünger- und Jüngerinsein berufen.

Jede/r von uns hat einzigartige Fähigkeiten,

Welche sind das bei mir?

Das was ich am liebsten tue und am besten kann, könnte da die „heiße Spur“ sein.

Gott liebt uns (ja, das alte Thema, hatten wir schon, ich weiß!); das Nachfolgen als JüngerIn darf und soll uns Freude machen!

Übung: Ich schalte leise entspannende Musik ein, setze mich an meinen Lieblings- oder Gebetsplatz und schreibe – mindestens – 5 Dinge auf, die ich wirklich besonders gut kann, für die ich meistens gelobt werde.

Dann komme ich mit Jesus ins Gespräch darüber. Ich danke und überlege mit ihm gemeinsam, wie ich eine oder zwei dieser Fähigkeiten, Talente JETZT – in der momentanen Situation – in seinem Sinne einsetzen kann.

PS.: Ich kann ihm auch sagen, was ich immer schon tun oder können wollte …