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Heute ist der Tag der Vorbereitung.

Zwei Überlegungen sind wichtig:

  • Wo ist für mich ein guter Platz im Haus, in der Wohnung, im Freien …, wo ich eine halbe Stunde ungestört bin – wo ich nachdenken, einfach still sein kann, wo mich das Telefon nicht stört, das Haustier nicht … Gut ist es, wenn der Platz die gesamten 30 Tage hindurch der gleiche bleiben kann; aber nur Mut: Experimentieren ist erlaubt! Besser wechselnde Orte – als keiner.
  • Wann ist die optimale Zeit für meine tägliche Übung? Gleich in der Früh? Mitten am Vormittag? Am Abend …? Probieren Sie es einfach aus. Wichtig ist nicht, dass die „Stille Zeit“ immer zur gleichen Stunde stattfindet, sondern DASS sie stattfindet – und dass Sie nicht gestresst sind oder ständig auf dem Sprung…

Dann: Den Platz herrichten: Auf jeden Fall: Bibel, Tagebuch oder Notizblock, Schreibzeug und ev. Malfarben, Kerze, Vase mit Blumen, Lieblingsgegenstand …

Die Tätigkeit des Ordnens und Suchens ist bereits heiliges Tun. Möchten Sie meditativ hinausgehen ins Freie und sich die Zeit nehmen, ein paar kleine Frühlingsblumen zu pflücken?

Wichtig: Wenn mehrere Familienmitglieder an den Exerzitien teilnehmen: Halten Sie Ihre Gebets- und Meditationszeit dennoch jede/r für sich, allein.

Sie können zusätzlich auch gemeinsam beten oder in der Bibel lesen – aber die Beziehung zu Gott, Jesus … die eigene Spiritualität … ist individuell und etwas zutiefst Persönliches.

Die ganze Woche hindurch machte ich einen weiten Bogen um die Aufgabe, eine Predigt für morgen vorzubereiten.

Zwischendurch habe ich ein bisschen in einem liturgischen Behelf gelesen, das Evangelium angeschaut, Da wir in Haid morgen Kindersegnung haben, und irgendwie der Spagat zwischen Berufung der ersten Apostel (Menschenfischer) und Segen klappen sollte, schob ich die entsprechende Vorbereitungsarbeit vor mir her. Begeistert war ich nicht.

Heute Vormittag musste es sein. Evangelium durchlesen, hinsetzen, Computer einschalten – und siehe da: nach einer guten Stunde: fertig!

Am späteren Nachmittag noch drübergeschaut, ein bisschen im Predigtforum der Redemptoristen recherchiert, was die zum Thema so haben – die Gedanken in einer der 4 Predigten dort fast gleich …

Also gut.

Wie geht es euch, wenn ihr eine Predigt vorbereitet?

Austausch wäre nett!