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Eine Zeitlang hieß es, es sei besonders fromm und vorbildlich, täglich an einer Heiligen Messe teilzunehmen.

Ich habe genau das ca. eineinhalb Jahre lang gemacht.

Aber nun, im Jahr 2020 dazu folgende Anmerkung: Wo, bitte, geht das überhaupt noch?

In den beiden Pfarren, in denen ich als Pfarrassistentin tätig bin, jedenfalls nicht.

Auch nicht im Umkreis derselben.

Wer nicht in einer größeren Stadt oder nahe einem Männerkloster, z. B. in Kremsmünster, St. Florian oder Melk zu Hause ist, hat keine Chance.

Also muss es andere Wege geben … Täglicher Wortgottesdienst ist es wohl auch nicht.

Was meint ihr?

Schreibt mir eure Ideen!

Ich möchte euch heute bitten, für das Gelingen der Amazonassynode zu beten.

Es ist wichtig, dass endlich die Feier der Eucharistie regelmäßig gefeiert werden kann – dass Verheiratete und Frauen nicht ausgegrenzt werden, ausgeschlossen von der als unerlässlich angesehenen Priesterweihe.

Natürlich ginge es auch anders. Mehr Wortgottesdienste mit Kommunionspendung, oder den evangelischen Weg gehen – Amtseinführung, Beauftragung …womöglich auf Zeit.

Aber die Menschen in Amazonien sind katholisch und fromm, sie möchten das Traditionelle, aber mehr noch das Echte. Jesus Christus live.

Und da kann jede/r Vermittler/in sein.

Also dann, liebe Kirche: auf gehts!