Heute habe ich mir den Film „Konklave“ angeschaut. Unbedingt empfehlenswert!

Ja, es steht in der Beschreibung „Thriller“.

Ja, es ist ein Ur-katholisches Thema – Papstwahl … wen interessiert das überhaupt…

Zivilcourage. Normaler gesunder Hausverstand. Gottvertrauen. Mut. Handlungs- und Beziehungskompetenz.

Anschauungsunterricht für all das.

… und noch mehr, aber alles verrate ich natürlich nicht…

Seht euch das an! Wo? um Beispiel im Hollywood Megaplexx St. Pölten oder im Cinema Paradiso.

Heute hatte ich ein wunderbares Erlebnis, den ganzen Tag über: Ich nahm an einem Aquarellkurs teil, bei dem ich mich ein Bild zu gestalten traute, im 2. Anlauf, zuerst Tür mit Sessel …, aber dann einen Blick auf verschiedene Hausdächer in einer Stadt. Leicht wars nicht, schon das Vorzeichnen. Aber das Bild wurde fertig.

Und sieht der Vorlage auch ähnlich…:)

Als ich bei Kursbeginn am Morgen die Vorlage erstmals sah, war mein erster Gedanke: Dieses Bild sicher nicht, das schaffe ich nie und nimmer …

Äußerst empfehlenswert: Sonja Asch-Gruber im Creativshop in St. Pölten – Süd.

Wintersonnenwende – 1. Rauhnacht – Geburt des neuen Lichtes – Weihnachten

Herzlich lade ich euch schon heute ein zu meinem nächsten Onlineritual am Samstag, 21. 12. 2024, 19.00 – ca. 20.30.

Anmeldung ist per Mail ab sofort möglich: dagmar.ruhm@kostbarleben.jetzt

Wer verursacht den Weltuntergang? Und: ist er unausweichlich? Mehr dazu erfahrt ihr in meiner Predigt zum gestrigen Sonntag.

Live-Video in der Facebookgruppe: „GöttInnen in Ausbildung“ www.facebook.com/groups/goettinneninausbildung/

Von heute, Freitag, bis Sonntag Mittag findet die Dreijahrestagung des Internationalen Versöhnungsbundes Zweig Österreich statt – ich bin dabei. Im Bildungshaus St. Hippolyt in St. Pölten geht es morgen um 9.00 weiter mit Workshops; am Abend ist eine Feier, am Sonntag Vollversammlung.

Wer mag: Kommt gerne noch vorbei, einige wenige haben noch Platz.

Oder bestellt euch die Zeitung: Spinnrad.

Thema der Tagung: gewaltfrei auf dem Weg

Info: www.versoehnungsbund.at

Seit zwei Tagen steht mein Auto wieder auf seinem Platz neben dem Haus. Das heißt: der Bauschuttcontainer ist weg. Die Firmen haben ihr Material weggeräumt. Die (winterfesten) Gartenmöbel stehen wieder auf der Terrasse. Hausklingel und Außenbeleuchtung funktionieren wieder.

Es ist ruhig, kein Hämmern, Bohren, Schweißen, Beton Entfernen … und ich werde bei Onlineaktivitäten nicht alle Viertelstunden durch Erfordernisse der Baustelle unterbrochen.

Ein paar Kleinigkeiten warten noch auf ihren Abschluss. Aber:

Es ist für mich wieder möglich, hier vor Ort zu arbeiten: die ersten Esperenten für Heilsitzungen haben sich für nächste Woche angemeldet.

Nach dem 5. Modul von insgesamt 7 der Heilerausbildung kenne ich neue wunderbare Möglichkeiten, Menschen zu helfen.

Ich freue mich!

Predigt                                                                       10. 11. 2024, gehalten in Kienberg, NÖ

Liebe Brüder und Schwestern!

Die Lebensbedingungen der Ärmsten, der Witwen, sind Gradmesser für die Gesundheit , den Entwicklungsstand der Spiritualität einer Gemeinde/ eines Systems.

„Ich hab ja nichts zu verschenken.“

Können Sie sich noch an diesen Satz erinnern?

Vor einer Reihe von Jahren kam er regelmäßig in der Werbung vor: Niki Lauda, einer der reichsten Menschen Österreichs, sprach ihn aus. Er lässt sich die Reste von seinem Mittagessen einpacken. Dagegen ist nichts einzuwenden, es ist schließlich wirklich schade drum und muss sonst weggeworfen werden.

Bedenklich, und zwar sehr, finde ich die Mentalität, die da angesprochen und verstärkt wird unter der Normalbevölkerung. Wenn einer der Superreichen nichts zu verschenken hat, wieso soll dann ich als Durchschnittsbürger/in …?

Wo ich doch ganz sicher weniger habe als der …

Dabei ist diese Geisteshaltung ohnehin schon viel zu stark verbreitet. Sich benachteiligt oder arm vorzukommen und sich mit diesem Argument ins private Dasein zu vertschüssen, sich aus der Verantwortung für die Allgemeinheit und vor dem Anspruch der Nächstenliebe zu verstecken.

Eine Legitimierung des Egoismus. Da braucht man kein schlechtes Gewissen mehr zu haben, wenn sogar der nichts hergibt …

Es ist eine traurige Tatsache und weltweit zu beobachten, dass ärmere Menschen gastfreundlicher sind als wohlhabendere. Woran das liegt? Vielleicht bekommt Besitz ab einer gewissen Höhe des Wertes eine Eigendynamik, wo einem dann leid drum ist, dass mans hergibt … Oder man vergisst ganz einfach, wie es ist, in Not zu sein ….

So gesehen hat der Prophet Elia Glück gehabt, gerade auf die Witwe in Sarepta zu treffen, die selbst fast nichts mehr hatte.

Und so gesehen ist es vorbildlich und lobenswert, wenn die vielen Reichen im Evangelium viel in den Opferstock werfen. Das findet auch Jesus.

Was er tut, ist, die Leistung der Witwe besonders hervorzuheben.

Diese hat nämlich ihren ganzen Lebensunterhalt hergegeben. Hergeschenkt.

Wieso macht sie das?

Oder, besser gefragt: Wie kommt sie dazu, was bringt sie dazu?

Wo nimmt sie die Kraft her, das Vertrauen?

Wo hat der Hl. Martin, dessen Gedenktag wir morgen feiern, die Kraft hergenommen, das einzige, was er hatte, herzugeben? Den halben Mantel?

Es ist, so dürfen wir annehmen, genauso eingeübt wie das Mangeldenken, unter dem viele in unserem Land leiden – und das aus politischem Kalkül jahrelang hochgezüchtet wurde.

Ja, Jesus meint, wir können lernen, von der Fülle her zu denken, vom Beschenktsein her – im Stand der Gnade leben hat man früher einmal gesagt.

Die Witwe in Jerusalem konnte das. Obwohl sie ihren Mann verloren hatte und am Existenzminimum angekommen war.

Sie kommt ja in den Tempel, sie betet, weiß sich mit Gott verbunden.

Was können wir tun, um dieses Bewusstsein der Gnade, des Beschenktseins, zu bekommen – und dann daraus zu schöpfen?

Denken wir doch an unsere Vergangenheit – wo in unserem Leben bisher haben wir erlebt, dass Gott bei uns ist – uns hilft – uns etwas schenkt, weil wir darum gebeten haben – oder ohne dass wir darum gebeten haben? Glückliche Zufälle, unbeschwerte Tage, ein schöner Urlaub oder Waldspaziergang – die Schöpfung, Berge, Flüsse, Seen, Wiesen, das Meer, … Menschen, die wir lieben – mit denen wir uns versöhnt haben – Gesundheit – oder Heilung in Krankheit?

Die Fülle unserer Fähigkeiten und Möglichkeiten …

Oder einfach eine Art Geborgenheit – stiller Frieden inmitten des Alltagsstress?

Gott ist in unserem Leben auch jetzt gegenwärtig.

Es gibt nichts, was er uns nicht schenken könnte.

Gewöhnen wir uns offene Herzen und Hände an – um seine Fülle zu empfangen – und um sie weiterzugeben.

Übung: 10 Dinge, für die ich dankbar bin … jeden Abend aufschreiben

Als Meditation ur Übertragung der Hostien noch einmal…

Ab morgen könnt ihr hier wieder regelmäßig zu allen katholischen Sonn- und Feiertagen eine Predigt finden, die ich entweder im Lauf meines dreißigjährigen Wirkens als Pfarrleiterin gehalten habe oder aktuell in einer niederösterreichischen Pfarre halte.

Viel Geist und Freude wünsche ich! Und: Ich freue mich natürlich über Rückmeldungen! dagmar.ruhm@kostbarleben.jetzt

Wer am Donnerstag, 31. 10., beim Onlineritual „Allerheiligen – Halloween – Samhain“ dabei sein will, schickt am besten sofort oder bis spätestens morgen, 30. 10., 12.00 ein Mail an: dagmar.ruhm@kostbarleben.jetzt

Infos auf der Landingpage: https://humorspiritualitaetcoach.my.canva.site/allerheiligen-hallow-een-samhain

Die Teilnahme ist gratis!

Beitrag für Montag, 28. 10. 2024: Abschlusstag

Neu sehen

Das gestrige Sonntagsevangelium schildert eindrücklich, wie der blinde Bartimäus geheilt wird.

Blind – in unserer Alltagssprache gibt es verschiedene Redewendungen: Betriebsblind. Systemblind. Auf einem Auge blind. Blind vor Wut. Blind vor Tränen, vor Liebe, vor Stolz …

Wir sehen schon: Es geht um Voreingenommenheiten.

Die Prioritäten haben sich verschoben, und man kann nicht mehr erkennen, was eigentlich da ist.

Übrigens kann das lateinische Wort „caecus“ nicht nur mit „blind“ übersetzt werden, sondern auch mit „unsichtbar“.

Der blinde Bettler ist für die anderen tatsächlich unsichtbar. Eine Unperson, jemand, den man ignorieren, über den man hinwegsehen kann.

Jesus heilt ihn. Es ist ja christliche Botschaft.

Und: Jesus heilt umfassend. Seele und Leib. Das gesamte Umfeld, das System, die Gesellschaft.

Als Jesus kommt, verändert sich alles.

Der Übersehene fällt plötzlich auf. Er kann mit einemmal mehr wahrnehmen als bisher. Er sieht seine Chance. Und er ergreift sie.

Das Umfeld, seine Mitmenschen, sein Milieu, wenn wir so wollen, versucht sofort, ihn einzubremsen. Ich denke, er stört die andächtige Verehrung der vielen, die Jesus gerade zum Abschied nachschauen, als er Jericho wieder verlässt.

Um Glück schert sich der Blinde nicht darum. Und – auch Jesus nicht.

Gott pfeift auf andächtige Verehrung, wo sie blind macht für gute neue Möglichkeiten, für das Heilwerden der Menschen…

Und er pfeift die Verhinderer zurück: Bringt ihn her!

Und so beginnen auch sie zu begreifen: Es gibt mehr als das, was wir immer schon gewusst und gedacht haben. Immer sind da noch Chancen und Möglichkeiten, wo wir nur Unvereinbarkeiten sehen. Viel, viel mehr.

In den vergangenen 13 Tagen des Seminars „UNVEREINBAR?“ habt ihr einen Eindruck davon bekommen, was mit „schräger“ Theologie gemeint ist. Es geht tatsächlich um Voreingenommenheiten, um Systemblindheit, wo wir aufgrund unserer familiären, traditionellen, kulturellen, weltanschaulichen, religiösen … Prägung die Vielzahl an guten Möglichkeiten und Chancen nicht sehen können, die rund um uns existieren.

Mein Begleitprogramm bietet das nötige Handwerkszeug und zeigt Wege, wie ihr aus euren alten Einschränkungen herausfinden und euch ganz neu erfinden könnt: als freie, glückliche, verantwortliche Persönlichkeiten.

Bucht gerne ein erstes Informationsgespräch: Mail: dagmar.ruhm@kostbarleben.jetzt

Die Infogespräche finden via Zoom oder vor Ort in meiner Praxis statt.