Gestern und vielleicht auch vorgestern seid ihr immer wieder mit Gedankenmustern konfrontiert worden, die euch davon abhielten, eure Wünsche u verwirklichen.

Das, WAS NICHT GEHT (angeblich; aber als Kind konntest du das nicht wissen, du hast deinen wichtigsten Bezugspersonen blind vertraut), starre Traditionen, fixe Vorstellungen, Mindset … , all das wird in der Regel in frühester Kindheit zugrundegelegt. Noch dazu mit der besten Absicht der Eltern oder sonstiger Erziehender.

Heute lade ich dich zu folgender Übung ein:

Forsche nach der ersten, frühesten Erinnerung in deinem Leben, als dir etwas verboten wurde. Wir sprechen hier nicht über Themen der Hygiene oder des guten Benehmens bzw. Verträglichen Verhaltens anderen Menschen gegenüber. Vielmehr geht es um Sinnloses, über gesellschaftlich gewachsene oder traditionell gedankenlos weitergegebene Zwänge, wie z. B.:

  • Mädchen dürfen nicht pfeifen
  • Buben spielen nicht mit Puppen
  • Buben weinen nicht
  • Mädchen werden nicht zornig
  • Lautes Lachen ist verpönt
  • Der Einschaltknopf an Radio oder Fernseher oder das Telefon waren tabu
  • Man berührt sich nicht „da unten“
  • Man oder eher: frau trägt keine bunten, schon gar keine roten Schuhe
  • (zu) auffällige Kleidung ist unerwünscht
  •  … oder du wurdest angehalten, mit bestimmten Personen nicht zu sprechen, keinen Umgang zu haben
  • … oder
  • … oder

Du wirst etwas finden, vermutlich sogar zwei oder mehr Dinge.

Es kann gut sein, dass du erst während deiner Jugendjahre oder noch später, z. B. in der Familie der Ehepartnerin/des Ehepartners auf vergleichbare Vorstellungen gestoßen bist. Dass von dir stillschweigend oder vehement gefordert wurde, mitzuspielen im Reigen der engstirnigen Verhaltensweisen … 

Schreib alles auf, was dir einfällt.

Wenn Tränen kommen oder Zorn dich packt: gut so! Lass es nur zu!

Nimm dir Zeit für deine Gefühle.

Und: Versuche, so ehrlich und vollständig wie möglich zu sein.

Für diese Übung am ersten wirklichen Tag der Reihe wünsche ich dir Kraft und Mut.

Wie lang ist deine Liste gestern geworden?

Gleich, ob du zwei oder 20 Dinge aufgeschrieben hast, die du immer schon in die Tat umsetzen wolltest: Heute darfst du dranbleiben.

Nimm die Liste deiner Herzenswünsche zur Hand.

Lies sie aufmerksam durch, wenn möglich laut.

Schritt 1:

Mach ein Häkchen überall da, wo du dir den betreffenden Wunsch bereits erfüllt hast – oder der Wunsch durch andere oder „zufällig“ in Erfüllung gegangen ist.

Genieße kur das Gefühl, erinnere dich zumindest, wie es war, als du z. B. dir die Reitstunden gegönnt hast, die Reise unternommen hast, das Hobby begonnen oder ein Lokal aufgesucht hast …

Wie war es damals?7

Schritt 2:

Schreib eine neue Liste mit den Vorhaben, die noch auf ihre Verwirklichung warten.

Schreib bei jedem unverwirklichten Vorhaben dazu, warum du es noch nicht getan hast. – z. B. ich habe zwischenzeitlich das Interesse verloren, jemand hat es mir ausgeredet, ich hatte keine Zeit, kein Geld dafür, ich habs für einen verbotenen Wunsch gehalten, finde, das sollte ich nicht tun … … ……

Was immer es ist.

Bewahre beide Listen auf.

Möglicherweise gehörst du zu den glücklichen Menschen, die mehrere Vorhaben aus der Jugendzeit („Was ich unbedingt irgendwann im Leben machen will …“) in die Tat umgesetzt haben.

Ok., vielleicht hat dich die Verwirklichung deiner Wünsche nicht in jedem einzelnen Fall wirklich glücklich gemacht …

Doch ich gratuliere dir: Du hast es versucht – und es ist auch einiges gelungen und HAT dich glücklich gemacht …

Es kann aber auch sein, dass du dir ganz viele Wünsche gar nicht zu denken getraut hast. Schnell wieder beiseitegewischt, als sie auf der Bildfläche erschienen – aus welchen Gründen immer.

Heute lade ich dich zu folgender Übung ein:

Was wolltest du in deinem Leben immer schon tun (lernen, erreichen, erleben, sagen, sehen, kosten, lesen, anziehen, ausprobieren …

…)

Setz dich hin mit einem Blatt Papier und einem Stift und schreib alles auf, was dir in den Sinn kommt.

Ungefiltert.

Ungebremst.

Unbeeinflusst von was oder wem auch immer.

Schalte deinen inneren Kontrollmechanismus aus und schreib einfach.

So lange, bis dir nichts mehr einfällt.

Warte dann ein paar Minuten.

Zuletzt lies dir deine Liste aufmerksam durch.

Bewahre sie wie die Kostbarkeit, die sie in Wahrheit ist, an einem besonderen Ort auf. Du wirst sie noch brauchen.

Unvereinbar – vereinbar …?

  1. Tag der Vorbereitung

Um die nächsten 13 Tage gut mitmachen und die Zeit des Kurses genießen zu können, ein paar Empfehlungen:

Reserviere dir eine bestimmte Zeit für das Lesen des Textes und die Übungen. Ich empfehle dir eine gute halbe Stunde. Bewährt hat es sich, 2x am Tag eine gewissen Zeitspanne freizuhalten – z. B. 20 min in der Früh und 20 min am Abend. Trag dir einfach deinen Termin im Kalender ein!

Natürlich steht es dir frei, die Beiträge an einem Tag zu lesen, am nächsten vielleicht nicht, dann 2 Tage hintereinander auch die Übungen zu absolvieren und dann wieder drei Tage zu „vergessen“ … Sinnvoll und zielführend ist es allerdings, wenn du jeden Tag dranbleibst. Wahrscheinlich wirst du bereits nach 2-5 Tagen eine ungeahnte Freiheit spüren und auf ganz neue Gedanken kommen, wie du Probleme angehen kannst, was du ausprobieren könntest … usw….

Die heutige Aufgabe:

Nimm deinen Terminkalender zur Hand und wähle für jeden Tag eine Zeitspanne, in der du dich mit dem Thema beschäftigen wirst. Trag den Termin fix ein.

Ja – und wenn du ein bisschen Aufregung und Vorfreude spürst auf das, was dich erwartet in den nächsten Tagen, lass dich ein auf das Gefühl!

Zu Allerheiligen – Halloween – Samhain … lade ich herzlich zum Onlineritual ein:

Donnerstag, 31. 10. 2024, 19.00 – ca. 20.30

Die Teilnahme ist gratis.

Anmeldung per Mail an: dagmar.ruhm@kostbarleben.jetzt

Oder die Landingpage öffnen und auf den Anmeldebutton klicken!

https://humorspiritualitaetcoach.my.canva.site/allerheiligen-hallow-een-samhain

Ich bereite die nächste Serie für euch vor: UNVEREINBAR?
Immer wieder stoßen wir an Grenzen, die wir selbst gezogen haben. Imaginäre Denkverbote, Verhaltensregeln aus dem Jahre Schnee, Kommunikationsmuster aus dem Kindergartenalter oder der Pubertät … dazu kommen mitunter religiöse Tabus, die uns irgendwann eingetrichtert wurden oder Familienstreitigkeiten (so nach dem Motto: mit denen kann man nicht reden … die laden wir aber besser nicht ein zur Geburtstagsfeier … wenn die kommt, müssen wir die Bilder von Onkel X bzw. die Zeitung XY wegräumen, weil sonst Unfrieden entsteht …) und überhaupt: was sollen DIE bloß von mir/uns denken, wenn…
Also: Humor und tiefe Spiritualität helfen garantiert, solche „Zustände“ zu überwinden, oder einfach alles zu vereinfachen…
Das Leben darf genossen werden!
An den nächsten drei Tagen findet ihr vorbereitende Übungen zum Weiten eurer Perspektive, zum Vertiefen des Humors und zum wirklichen Wesen der frohen Botschaft, die Jesus gebracht hat.

zu Mk 10, 35-45

Liebe Kinder, liebe Brüder und Schwestern!

„Bei euch aber soll es nicht so sein.“ Erstaunlich, dass fast sämtliche Christen in der Geschichte der letzten 2000 Jahre offenbar diesen Satz überlesen, überhört haben.

Klar haben Kirchenfürsten genauso wie weltliche Herrscher ihre Untertanen unterdrückt, Sklaven und Leibeigene gehabt und ihre Macht nicht immer zum Wohl der Menschen eingesetzt, sondern auch missbraucht.

Die Menschenrechte sind innerhalb der Katholischen Kirche noch immer nicht rechtlich verankert. Wer eine „Hierarchie“ für normal hält, für den sind eben nicht alle Menschen gleichberechtigt.

Auch bei den Armen ist es so, auch auf den Philippinen, in Lateinamerika und Afrika – in Madagaskar, dem heurigen Beispielland – sobald irgendwer eine gewisse Macht über andere spürt, nützt er sie aus.

Bei uns ist es auch nicht anders. Schauen wir uns Firmenchefs an oder manche Politiker, die, wenns nach ihnen ginge, keiner mehr kontrollieren darf, auch nicht bei Millionenprojekten, weil die dann … ja, was eigentlich? Böse werden, zu schreien anfangen – tut nicht weh. Oder weil man sich für sich selber einen Machtverlust, einen Einkommensnachteil befürchtet, wenn man nicht „brav“ ist und ja und amen dazu sagt, was der macht?

 Woher kommt das?

Vielleicht werden wir schlauer, wenn wir uns die beiden Jünger ansehen, mit denen die Geschichte beginnt. Jakobus und Johannes möchten im Reich Gottes links und rechts neben Jesus sitzen, d. h., sie wollen die besten Plätze neben dem Herrscher. Dies deutet darauf hin, dass sie in keiner Weise verstanden haben, worum es im „Reich Gottes“ geht. Sie halten es fälschlich für ein Königreich als Fortsetzung der real existierenden, und sie übertragen die herrschenden Regeln auf dieses Gottesreich. Die Freunde des Königs haben den meisten Einfluss, haben das Sagen.

Es wird aber noch ärger. Ihre Antwort auf Jesu Frage, ob sie den Kelch trinken können, den er trinkt – damit ist die Kreuzigung gemeint -, antworten sie frischfröhlich mit „Ja, wir können es“. Sie haben von Gott nichts verstanden …

Im Reich Gottes gelten die Regeln Gottes, nicht die der Menschen.

Gott interessiert, wer sich für das Wohl der Mitmenschen bemüht. Goethe hat das begriffen, der betont, wer der erste einer Gruppe ist (und er war mehrmals Minister), hat am meisten zu tun: Schauen, dass alle zu ihrem Recht kommen, dass es allen möglichst gut geht, Streit schlichten, Meinungsverschiedenheiten ausgleichen, Interessen verknüpfen …

Fragen sie einmal den Chef, die Chefin/Inhaberin eines kleineren Betriebes. Wenn es da nicht allen Beteiligten, Angestellten und Arbeitern, gut geht, ist bald einmal Schluss.

In der Mission hat die Kirche lange Zeit die alten Fehler gemacht. Wenn Christen in anderen Kontinenten als Herren auftreten und die dort Einheimischen zu Sklaven degradieren, kann man sich ausrechnen, wie viel Erfolg die Glaubensverkündígung hat.

Indianische Bevölkerung hat sich umgebracht, um nicht in den Himmel der Europäer zu kommen.

Australien – Protestanten haben die Aborigines weit ärger unterdrückt, sie wollten die gesamte Kultur auslöschen.

Mission muss Dienst sein: Fragen: Was braucht ihr? Was habt ihr schon, das ausbaufähig ist? Sich in die andere Kultur einfühlen. Mitleben.

Krankenhaus eröffnen, für Gerechtigkeit sorgen…  Gott kommt früher als der Missionar.

Inzwischen gibt es unzählige Priester und Ordensleute, die im Geiste Jesu auf der Seite der Armen und Unterdrückten sind, ihnen wieder Zugang verschaffen zu Selbstachtung, zu ihren Rechten, zu Bildung und Gesundheit und den Gütern des Lebens. Nicht selten unter Einsatz des eigenen Lebens.

Weil jede Frau, jedes Kind, jeder Mann dieser Erde ist unserem Gott heilig ist…

Diese Art der Mission ist es wert, dass wir sie unterstützen.

Predigt      6. 10. 2024

Ich gebe zu, für mich ist die Botschaft auch schockierend. Denn: Wer möchte nicht gern reich sein? Klar freut es uns, wenn wir ein großes Vermögen besitzen.

Ich habe aber nun einmal beschlossen, dass das, was Jesus sagt, unbedingt eine frohmachende Botschaft darstellt – auch wenn es nicht immer gleich einsichtig ist, wieso.

Schauen wir uns an, worum es geht:

Da will einer Jesus nachfolgen.

Heute würden wir es so ausdrücken: Ein Mensch fühlt sich berufen und will dieser Berufung folgen, einen geistlichen Beruf ergreifen. Ordenschrist, Theologin, Pfarrer, Religionslehrerin … zum Beispiel.

Oder eventuell Politikerin, Arzt, Künstlerin, Lehrer, Medienfrau oder ähnliches.

Und da kommen wir, denke ich, der Sache schon näher.

Vor einer Woche erst waren Wahlen bei uns in Österreich. Immer wieder, davor und danach, kommen diese Klagen: Die Politiker, die Parteien schauen nur auf das eigene Wohlergehen und nicht auf das Wohl Österreichs.

So krass ist es zum Glück nicht. Aber es ist etwas Wahres dran: Das große Geld, der eigene Machtbereich, Einfluss , Bekanntheit, Beliebtheit … werden für Menschen derart bedeutend, dass sie das Eigentliche aus dem Blick verlieren.

Und es fallen uns Beispiele aus der Kirchengeschichte ein, wo theologische, kirchliche Entscheidungen gefällt wurden aufgrund von egoistischen Machtinteressen, im Bann von unguten Traditionen, von patriarchaler Verblendung, von Prägungen durch Erziehung oder Kultur oder was immer – nicht zuletzt hat auch die Frage des Geldes immer wieder eine Rolle gespielt, und keine positive.

Wir Menschen sind, auch wenn wir uns darum bemühen, keine idealtypischen Wesen. Wir sind subjektiv, beeinflussbar, egoistisch, durch unser Milieu und die Erziehung  mehr geprägt als uns lieb sein kann, genusssüchtig und bequem …

AUCH. Natürlich sind wir auch voller Ideale, kreativ, begeistert, bemüht, engagiert, mutig und vernünftig… lernfähig.

Und aus all diesen Gründen ist es bedeutsam, ja, wie ich finde, unverzichtbar, dass wir uns regelmäßig vor das Angesicht Jesu begeben, uns seinem Blick aussetzen – und bereit sind, uns von ihm liebevoll korrigieren – in die richtige Richtung bringen – zu lassen.

Jeden Sonntag einmal, lebenslang – zumindest einmal pro Woche, und nachdenklich in die neue Arbeitswoche zu starten, vielleicht mit neu zurechtgerückten Prioritäten, weil es gut für uns ist.

Er liebt uns. Vertrauen wir ihm.

Pioneers of Change Newsletter   Niemand von uns kann so viel bewirken, wie wir alle miteinander. Elie Wiesel  
  Hallo Dagmar,   während du diese Zeilen liest, ist die österreichische Nationalratswahl gerade voll im Gang – oder vielleicht auch schon gelaufen. Dass wir überhaupt zu einer Wahl gehen können – dafür haben Menschen früherer Generationen ihr Leben gegeben. Sie sind echte Vorbilder, für die wir dankbar sind! Was würden diese Menschen wohl heute tun? Vermutlich würden sie sich für die Weiterentwicklung unserer Demokratie einsetzen.  Denn  …unabhängig davon, wer konkret diese Wahl gewinnt oder verliert, bewegt uns schon seit langem ein Unbehagen: Warum ist das eigentlich ein Wahlkampf?  Warum geht’s ums Siegen, das immer auch Verlierer:innen hervorbringt? Warum geben wir unsere Stimme ab, statt sie zu erheben?Warum gestalten wir eine Art von Demokratie, wo uns Menschen versprechen: wir lösen das für euch! – statt die Lösungen gemeinsam mit den Menschen zu finden? Nicht nur in der Politik, auch in Teams und Organisationen erleben wir, dass sich die Lauteren Gehör verschaffen und die Entscheidungsmacht haben. Die meisten aber werden nicht wahrgenommen. Ihre Perspektive, ihr Beitrag findet kaum Platz. Oder wir verlieren uns in endlosen Debatten, in denen wieder die „gewinnen“, die das beste Sitzfleisch haben.  Aber … Könnte das nicht auch ganz anders gehen? Wie wäre es, wenn wir eine Kultur des Miteinanders entwickeln, wo wir alle zur Problemlösung beitragen können?  Bei den Pioneers beschäftigen wir uns schon seit vielen Jahren damit, was es braucht, damit so eine Kultur des Miteinanders wachsen kann. Was wir jedenfalls wissen: Es braucht Zeit, Geduld, und auch Know-how und innovative Methoden.  Die gute Nachricht ist: All das können wir lernen! Zum Beispiel im Onlinekurs Hosting für Kulturwandel (Start am 9. Oktober). Oder auch im Regionallabor der Mitmach-Regionen. Wir erleben gerade heute so viel mehr Gegeneinander als Miteinander – und Kräfte die das bewusst schüren. Das wirkt zerstörerisch auf unsere Gesellschaft. Deshalb brauchen wir weniger Menschen, die allein vorangehen. Wir brauchen mehr Menschen, die Menschen zusammenbringen, damit wir gemeinsam vorwärts kommen! Und das ganz unabhängig davon, woher der (partei-)politische Wind gerade weht …    Martin und Hemma Von Herzen,
Hemma und Martin   PS: Besonders freue ich (Martin) mich auf ein Online-Gespräch mit Gerald Koller, wo wir nicht nur über die Wahlen reflektieren, sondern auch über Wege in eine Demokratie für alle – exklusiv für Pioneers.Members.   Highlight   Kurs Hosting für Kulturwandel » Für eine Kulturveränderung im Arbeitskontext braucht es mutige Menschen wie dich « Hosting bedeutet viel mehr als Moderation. Hosting ist eine Schlüsselkompetenz für nachhaltigen Kulturwandel. In diesem Online-Kurs (Start: 9 Oktober) tauchst du in eines Kultur der Verbundenheit ein und lernst Methoden des Art of Hostings kennen, mit denen du bedeutungsvolle Begegnungsräume selbst gestalten kannst. Du hast noch Fragen zum Kurs? Dann komm am Montag, 30. September um 19:00 Uhr zu unserem Hosting Schnupper-Call. Rechteck: abgerundete Ecken: Mehr erfahren   Pioneers.Members Special     Talk: Demokratie für alle Am Do, 3. Oktober um 19 Uhr gibt’s eine Gelegenheit für alle Pioneers Members dem Gespräch zwischen Martin Kirchner und Gerald Koller über gesellschaftliche Spannungen nach der Wahl, Vielfalt und das Konzept einer planetaren Demokratie zu lauschen.  » Info & Zoom-Link für Members Telegram
Diese Nachricht habe ich heute von den Pioneers o Change erhalten – da ich seit 2017 Mitglied bin, leite ich sie gern an euch weiter!

Predigt zu Mk 9, 38-41

So wie die Jünger da reagieren – das kommt uns bekannt vor. Oder?

Selbsternannte oder staatlich organisierte Religionspolizei tut das von jeher: Abweichlertum suchen und melden – und nach Möglichkeit zum Verschwinden bringen.

„Der hat sich uns nicht angeschlossen – und heilt und predigt trotzdem, indem er sich auf dich beruft, Jesus: wirklich unerhört!!

Bewundernswert, wie gelassen Jesus antwortet: Wer nicht gegen uns ist, ist für uns!

Ich habe in meiner Zeit in Braunau religiöse Fanatiker/innen kennengelernt, die ähnlich wie die Apostel im heutigen Evangelium eingestellt waren – und, wie ich stark vermute, auch jetzt noch immer sind …

Es wurden regelmäßig Prediger (ohne „-innen“ – es waren in der Tat ausschließlich Männer) eingeladen, die Thesen vertraten wie:

  • Die gesamte Naturmedizin, angefangen bei Heilkräutern, Bachblüten, Homöopathie, erst recht, wenn jemand Hände auflegt, Reiki usw. … das ist vom Bösen …(!)
  • Überhaupt samt und sonders alles, was sie (nämlich die Prediger selbst) unter Esoterik einstuften – ich würde eher meinen: Was sie nicht verstanden haben …😊 Schamanismus, Astrologie…
  • Traumreisen u. a. Methoden der psychotherapeutischen Arbeit …
  • Bücher, die phantastische Literatur sind – z. B. Harry Potter oder „Tintenherz! oder die „Unendliche Geschichte“ von Michael Ende … weil da Magie thematisiert wird bzw. Hexen und Zauberer vorkommen
  • Formulierungen, die sie als der Evangelischen Kirche oder einer nichtchristlichen Religion zugehörig einstuften …
  • Usw. usf. …

Egal, wie vorteilhaft sich etwas auf die Gesundheit von Menschen auswirkt; es darf nicht sein, weil es der Papst nicht erfunden hat …

Wie so oft, wenn kleine Geister sich ein Urteil über andere anmaßen: Was in der Bibel wirklich steht und gemeint ist, was Jesus tut und sagt, wird vernachlässigt, vergessen oder gleich verschwiegen (oder möglicherweise wissen sie es gar nicht – was bezeichnend ist für die Qualität dieser Art von Theologie.

Was sagt Jesus: Hindert ihn nicht, Gutes zu tun. Wer nicht gegen mich ist, ist für mich.

Möge uns diese Haltung auch bei der heutigen Wahlentscheidung helfen. Es ist ja nicht schwer festzustellen, welche Fraktionen im Sinne Jesu und des Evangeliums handeln – und welche nur lautstark christlich klingende Phrasen im Munde führen.