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Heute möchte ich einfach mein DANKE an dieser Stelle aussprechen.

Von Montag bis Freitag war ich im Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern in Linz.

Man hofft es ja nicht, aber für den Fall, wenn er eintritt und Sie es sich aussuchen können: Wählen Sie die Barmherzigen Schwestern, empfehlen Sie sie weiter an Bekannte, Familienmitglieder …

Es ist es wert.

Und: Es ist nicht nur ein graues verwinkeltes Gebäude, es gibt einen wunderbaren Innenhof.

Gestern feierte ich in Aschach meinen letzten Sonntagswortgottesdienst.

Anschließend lud ich alle zu einer Agape ein …

 

Es war eine bereichernde Stunde, um 12.00 war alles fertig, ich war wieder zu Hause.

Ein Steigerl voller Gemüse, überreicht vom Bürgermeister, und ein menschengroßer Strauß Gladiolen, überreicht vom PGR-Obmann, zieren seitdem meine Wohnung.

 

Ja, euch auch DANKE.

In Haibach war heute eucharistische Anbetung, vorbereitet vom Gebetskreis.

Das Gebet zur Sorgenübergabe möchte ich euch heute bekannt machen:

 

Gebet Sorgenübergabe

 

Herr, ich übergebe dir meine Sorgen,
die ich mit mir oder meinen Mitmenschen habe,
mit meinen seelischen und körperlichen Leiden.
Du sagst auch zu mir:
“Werft alle eure Sorgen auf den Herrn,
denn er kümmert sich um euch!” (1 Petr. 5,7)
Mit einem großen Vertrauen nehme ich dich beim Wort
und werfe alle meine Sorgen dir in die Hand.
Mache du damit, was du willst.
Von nun an gehören sie alle dir.

Mit meinen Sorgen übergebe ich dir auch
alle meine Ängste und unguten Gefühle,
die in mir wühlen und immer wieder hochkommen,
die mich quälen und unglücklich machen.
Ich löse sie von den Menschen und Umständen,
von den Ursachen und Zufälligkeiten,
in denen sie begonnen haben.
Ich übergebe sie dir, so wie sie sind,
auch wenn sie in mir noch spürbar bleiben.
Alle Unsicherheit und Angst tausche ich ein
für die Gewissheit, dass du für mich sorgst.

Ich übergebe dir alles, was mich aufregt,
jede Unzufriedenheit und Enttäuschung,
jeden Ärger und Zorn, Hass und Schmerz.
Zeige mir, wie du alles beurteilst
und hilf mir, meine Aufgabe zu erkennen,
aus allem das Beste zu machen.
Heile mich, wo ich mich beleidigt und gedemütigt fühle.

Beende Unrecht und Unfrieden in meinem Leben.
Hilf mir, dass ich vergeben und vergessen kann.

Ich überlasse es dir,
mich zu verteidigen und mit´r Recht zu verschaffen.
Ich will niemand Böses mit Bösem vergelten,
ich will nicht bei mir immer nur das Gute
und bei anderen das Schlechte hervorkehren,
ich überlasse dir die Beurteilung jeder Situation.

Ich übergebe dir jeden Grund, den ich habe,

mich zu sorgen und zu ängstigen.
Ich will nicht mehr zurückdenken,
wie und warum etwas begonnen hat.
Es genügt, dass du es weißt.
Ich übergebe dir auch meine Krankheiten und Leiden.
Du kennst ihre Ursachen und Auswirkungen.
Du kennst auch den Weg der Besserung und Heilung.
Ich will mit Vertrauen in die Zukunft blicken,
weil du nur mein Bestes willst.

Alle meine Sorgen lege ich zusammen
und werfe sie dir in die Hand, o Herr.
Ich vertraue dir, dass du sie übernimmst,
dass du für mich sorgst und mir hilfst,
mit allem in rechter Weise fertig zu werden.

Herr, ich danke dir und preise dich,
dass du mich so entschieden aufgefordert hast,
anstatt mich zu ängstigen und zu ärgern,
anstatt zu jammern und unglücklich zu sein,
dir zu vertrauen und dich für mich sorgen zu lassen.
Ich weiß, dass du mir hilfst und danke dir dafür.

Nach: Gib dem Herrn deine Sorgen v. P. Paul Haschek

Ich bin meinem ehemaligen Pfarrmoderator dankbar.

Heute hatte ich ein klassisches Begräbnis mit drei Stationen – dank Erfahrungen, die ich in Ranshofen machen durfte – mehrere Begräbnisse hatte ich mit P. Severin zusammen – konnte ich mir problemlos vorstellen, wie der im Beerdigungsbuch beschriebene Ablauf konkret umzusetzen sei..

In großer Schlichtheit und Würde. Kein Wort, keine Geste zuviel, so habe ich ihn erlebt.

An seinem heutigen Geburtstag sage ich: Danke.