Beiträge

Eine Inf für alle, die vielleicht in Pucking in die Kirche gehen:

Der Gottesdienst am Pfingstmontag ist um 9 Uhr!

Alle anderslautenden Infos sind falsch! Auch im Pfarrblatt!

Liebe Pfarrgemeinderäte/innen, liebe Pfarrmitglieder, liebe Mitchristen!

Nachdem ich jetzt krankheitsbedingt ein paar Tage ausgefallen bin, ist in der unvorhergesehenen Mehr-Zeit der Stille und des Nachdenkens folgende Idee entstanden:

Ich lade alle herzlich ein, an Online-Exerzitien teilzunehmen.

Ab Samstag, 21. 3. bis zum Weißen Sonntag, 19. April, werde ich jeden Tag einen Impuls (Anregung zum Gebet und einer zusätzlichen geistlichen Übung) auf die Homepages der Pfarren Haid und Pucking sowie auf meine eigene Homepage (www.kostbarleben.jetzt) stellen.

Macht einfach mit; und wer möchte, schreibt mir auch per Mail, dass er/sie dabei ist. In dieser Zeit der verordneten physischen Distanz tut es gut, geistige, spirituelle Verbundenheit zu spüren.

Telefonischer Austausch v. a. wenn Fragen auftreten ist möglich und sinnvoll:

Tel.: 0676 87765305

Mail: dagmar.ruhm@dioezese-linz.at

Meine Beiträge sind täglich ab 5.00 online abrufbar.

Infos zu Exerzitien: Auf Wikipedia oder Kathpedia. Auch unter „Ignatius von Loyola“

Es ist sinnvoll, von Anfang an mitzutun, weil ein geistlicher Prozess, eine persönliche spirituelle Entwicklung, in Gang kommt.

Aber natürlich könnt ihr jederzeit einsteigen!

Ich freue mich auf die gemeinsame Erfahrung!

Dagmar Ruhm

Heute habe ich das 4, Kind getauft an meiner neuen Arbeitstelle als Pfarrassistentin in Haid und Pucking. Insgesamt sind es, glaub ich, 40 Kinder – in 20 Jahren.Eigentlich in 14 Jahren, denn 6 Jahre lang habe ich nicht getauft.

Ich finde es derart schön, sinnvoll, bereichernd, dass wir jetzt dank Bischof Manfred Scheuer wieder taufen dürfen in der Diözese Linz – vom Erstkontakt zur Familie über das Taufgespräch, die gemeinsame Vorbereitung der Feier und natürlich zuletzt das Spenden des Sakraments.

Kurz: Es ist mir eine Freude …

Um 17.00, nach Einbruch der Dunkelheit, begann die traditionelle Hubertusmesse der Jägerschaft – nicht nur Jäger aus Pucking, sondern auch aus Ansfelden, Hargelsberg und Linz waren gekommen, z. T. mit Familie. Ca. 100 Personen standen im Halbkreis um die Hubertuskapelle am Waldrand, der Jägerchor sang.

Jäger-Erntedank, so sagte Pfarrer Franz Salcher bei Begrüßung und Predigt.

Ein eindrucksvolles Erlebnis.

Heute hatte ich mein erstes Begräbnis in Pucking – und gleich ein merkwürdiges Erlebnis.

Bei der Zehrung sprachen mich zwei Verwandte des Verstorbenen an, die aus Niederösterreich stammen – der eine meinte verwundert, er habe “so etwas noch nie gesehen” (dass eine Frau bzw. Laie ein Begräbnis hält). Der andere ist Diakon in Wieselburg, er äußerte sich ähnlich, ihm dürfte aber bereits bekannt gewesen sein, dass es anderswo (außerhalb der Diözese St. Pölten) “so etwas gibt”.

Nun ja.

Wieder etwas dazugelernt.

Habe heute auch darüber nachgedacht, wie lange ich eigentlich schon Begräbnisdienst mache.

Seit 10. 2. 2000.

Sicher über 100 allein, genauso viele zusammen mit einem Priester, wo ich den Gottesdienst, die Predigt gestaltet und oft die Feier auf dem Friedhof übernommen habe.

 

 

Bald (Sa., 26. 10.) ist in Pucking Leonhardiritt … und die Festvorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren.

Die Kirche St. Leonhard wurde geputzt, ein neuer Staubsauger wurde gekauft, die Gottesdienstgestaltung hat begonnen…

Ich suche gerade nach möglichst vielen relevanten Informationen über den genannten Heiligen – wenn ihr etwas wisst, bitte teilt es einfach mit.

Am Samstag stelle ich dann die Predigt in den Blog.

Kabarett des Pfeifenclubs St. Leonhard.

“Jugendliebe”

Super.

Morgen geht es auch noch, sich das anzuschauen.

Das heißt, wenn es noch Karten gibt.

Heute waren alle Plätze besetzt im “Spectrum” in Pucking.

Aber versuchen Sie es!

 

Pfeifenclub AG St.Leonhard

Treffpunkt ist jeden Sonntag im Gasthaus Zeiner in Sankt Leonhard!

 

Panoramastraße 32
4055 Pucking
Telefon 069911494913
E-Mail-Adresse office@steelcad.eu

Hier meine aktuelle Predigt zum Erntedankfest in der Pfarre Pucking.

Liebe Brüder und Schwestern, liebe Kinder!

 

Heute sind Kinder eingeladen, etwas in den Gottesdienst mitzubringen, wofür sie dankbar sind. Eine Sache oder eine Zeichnung …  

Wenn Sie das jetzt und hier machen müssten: Was würden Sie mitbringen und vor den Altar legen?

  • Manche sind dankbar für das Gesundwerden nach einer Krankheit, das Gelingen einer Operation.
  • Manche für den schönen Urlaub
  • Oder für das Schlichten eines Streits
  • Einen beruflichen Erfolg
  • Den Abschluss einer Bausache
  • Es gibt aber auch das ganz normale, kleine, für das wir dankbar sind: Kinder: dass mich Mama oder Papa in der Früh immer so lieb aufwecken; dass der Freund immer Zeit hat, mit mir Ball zu spielen, dass in jeder Jahreszeit ein anderes Obst immer gerade frisch reif ist – für einen freien Parkplatz – für einen freundlichen Grußdie neue Blüte am Blumenstock …

Es kann etwas ganz Kleines sein, das Außenstehenden banal vorkommt, nicht der Rede wert.

 

Jesus redet im heutigen Evangelium von Wiesenblumen und Singvögeln… wer schenkt denen besondere Beachtung? In unserer Welt kann man damit rechnen, dass belächelt wird, wer sich etwa mit Gänseblümchen und Rotkehlchen beschäftigt. „Was, für des hat der/die Zeit …? Hat der nichts Besseres zu tun?“

Schauen wir einen kleinen Vogel oder nur einen Grashalm an, entdecken wir, das da Spitzenqualität dahintersteckt, Es ist gut, wenn wir staunen – und offene Augen bekommen für alles andere oft Kleine, Zufällige, Geschenkte … Schöne … im Leben.

Viele Menschen können nicht mehr danken.

Es wird nur mehr in Ansprüchen gedacht, die man hat, die Werbung erzieht uns so, dass wir ständig das Neueste und Beste unverzüglich haben müssen …

Oder Gott und seine Wirklichkeit werden vollkommen ausgeblendet.

Im Evangelium steht ja: sorgt euch nicht ängstlich.

Angst kommt von „Enge“. Engstirnige Menschen haben keinen Blick für die Fülle der Realität: Sie nehmen nicht wahr, wo überall eigentlich Gott für sie sorgt, sie meinen, sich um alles selber und eigenhändig kümmern zu müssen  – und: Sie sehen nicht, wo andere Menschen durch ihr Verhalten, durch ihr Gewinnstreben Schaden erleiden.

Jesus sagt: Um die Sorge, was soll ich essen, trinken, anziehen … usw. geht es den Heiden.

Ein Heide ist ein Mensch, der bewusst sein Leben ohne Gott gestaltet.

Ich glaube, Jesus möchte uns das lehren, da ist immer einer, der uns verwöhnt. Der Sündenfall bestand darin, plötzlich zu befürchten, Gott meint’s nicht gut mit uns – und sich von dieser Angst leiten zu lassen.

 

Wer in dieser Grundhaltung lebt, hat es eben dann nötig, fieberhaft nach immer mehr Gewinn und Geld zu streben – es gibt diese Menschen, die dem „Mammon“ dienen – wo alles andere wurscht wird: die Zerstörung der Natur – dass andere um ihre Lebensgrundlage gebracht werden: Indianervölker am Amazonas oder Xingu. Arbeiterfamilien weil sie auf Plantagen in Lateinamerika oder in Fabriken im Fernen Osten nicht so viel verdienen, dass sie davon überleben können. Wo in reichen Ländern das Kapital arbeitet – und Stellen abgebaut, Sozialleistungen zurückgefahren werden – selbst gönnt man sich alles, ist nicht einmal bereit, für die Profite Steuern zu zahlen, aber am einfachen Menschen muss gespart werden … Wo die unmittelbare Mitmenschlichkeit, Mitleid, nicht mehr vorkommen: Wo Menschen ermordet werden, damit der Diktator an der Macht bleiben kann. Die meisten haben sich sinnlos bereichert auf Kosten des Hungers und des Elends ihrer eigenen Bevölkerung. Es werden unmenschliche Gesetze geschaffen, damit man Asylsuchende nicht aufzunehmen braucht.

Menschen verhalten sich so, nicht weil sie bewusst bösartig sein wollen. Man glaubt nicht, anders durchkommen zu können. Alles vor lauter Angst: Als Politiker nicht mehr gewählt zu werden, als Österreicher, zu kurz zu kommen, etwas hergeben zu sollen …

 

Liebe Feiergemeinde, wir sind heute eingeladen, von den Kindern zu lernen.

Statt zu jammern über Entwicklungen, die die ganze Welt betreffen … Klimawandel, Artensterben, Umweltzerstörung, Überalterung der westlichen Welt, Kriegsgeschehen und Migrationsbewegungen, Wirtschaftscrash, das Ende des Erdöls…  ist es doch viel besser auf die Innovationskraft des Heiligen Geistes zu vertrauen, dass es Wege und Mittel und Möglichkeiten gibt, die wir bloß noch nicht sehen oder die wir nicht sehen wollen, weil sie zu ungewohnt oder zu banal scheinen …

Suchen wir uns wie die Kinder heute an jedem Abend drei Dinge, für das wir dankbar sind. Fangen wir noch heute damit an. Und sprechen wir unseren Dank auch aus – Gott gegenüber und den Menschen, von wem halt gerade etwas Gutes kommt.

 

 

 

Heute habe ich eine Rundfahrt durch das Pfarrgebiet von Pucking bekommen – Barbara Greinöcker, meine Vorgängerin und Noch-Pfarrassistentin in Haid und Pucking, hat mir auch eine Führung in beiden Kirchen gemacht, St. Michael und in der Filialkirche St. Leonhard, und manches Wichtige aus dem Pfarrleben mitgeteilt.

Ich bin sehr dankbar.

Auch, dass sie mir den Boden bereitet, möchte, dass ich freundlich aufgenommen werde.

So etwas geschieht nicht oft, ich denke, auch nicht in der Diözese.

Neu freue ich mich heute wieder, in neuer, reflektierterer Weise, auf meinen Neuanfang dort und in Haid.

Ja, es wird gut werden.

Hier die Pfarrkirche St. Michael.

 

Schauen Sie sich die Homepage der Pfarre an – und auch die der Pfarre Haid.

(beides googeln geht am schnellsten)