Reifenpanne

Am 7. August hatte ich ein eindrucksvolles Erlebnis von Hilfsbereitschaft.

Auf dem Weg zur Puckinger Kirche kam mir gleich nach meiner Hauseinfahrt mit stark überhöhter Geschwindigkeit ein weißes Auto entgegen. Reflexartig “sprang” ich mit meinem PKW einen Meter nach rechts – auf den Gehsteig.

Noch etwas erschrocken setzte ich dann die Fahrt fort, schließlich hatte ich den Gottesdienst zu halten.

Im Verlauf der Fahrt, nach vielleicht eineinhalb Kilometern, leuchtete die Anzeige auf: Reifendruck niedrig. Er wurde immer niedriger, bis ich vor Hasenufer bei der dortigen Bushaltestelle an den Fahrbahnrand fhhr und stehen blieb.

Was tun?

Diakon sowie Gattin gingen nicht an ihr Mobiltelefon.

Also: Ein ehemaliger Pfarrgemeinderat, der unwahrscheinlich viele Menschen kennt … er war am Telefon, sagte: Ich bin in 5 Minuten bei dir – chauffierte mich zur Kirche, ich gab ihm meinen Autoschlüssel, hielt den Gottesdienst – und bald danach rief er mich an: Du hast schon einen neuen Reifen drauf …

Der Reifenhändler Eckmann in Haid hatte am Sonntag Vormittag extra aufgesperrt und gearbeitet…

Auch das Autohaus in Lunz am See, das ich noch am Vormittag anrief, war am Telefon und versprach, den passenden Reifen – es war ein nicht zum Modell gehöriger Reifen drauf – gleich am Montag zu bestellen…

Als ich den zur Verfügung gestellten Autoreifen nach der Urlaubswoche in Lunz zur Fa. Eckmann zurückbrachte, hieß es: Danke, das kostet nichts.

Ich finde das Verhalten aller Beteiligten sensationell!

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