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Gestern nahm ich an einem berührenden Konzertabend in der ehemaligen Synagoge in St. Pölten teil. Lieder des Trostes und des Überlebens von jüdischen Autorinnen, Ilse Weber und Elfriede Gerstl, anlässlich des Gedenkens an die Novemberpogrome 1938.

Bei Teilen v. a. bei den Vertonungen von Elfriede Gerstls Texten, handelte es sich um eine weltweite Uraufführung.

Was habt ihr anlässlich des Gedenkens unternommen? Wart ihr bei Feiern, Lesungen, …?

Von heute, Freitag, bis Sonntag Mittag findet die Dreijahrestagung des Internationalen Versöhnungsbundes Zweig Österreich statt – ich bin dabei. Im Bildungshaus St. Hippolyt in St. Pölten geht es morgen um 9.00 weiter mit Workshops; am Abend ist eine Feier, am Sonntag Vollversammlung.

Wer mag: Kommt gerne noch vorbei, einige wenige haben noch Platz.

Oder bestellt euch die Zeitung: Spinnrad.

Thema der Tagung: gewaltfrei auf dem Weg

Info: www.versoehnungsbund.at

Diesen Film müsst ihr unbedingt sehen – wenn ihr politisch interessiert seid oder gerade an der Weltlage verzweifelt oder Sinn im Leben sucht oder nicht so ganz mit eurer angelernten herkömmlichen Spiritualität zufrieden seid oder als Friedensaktivisten, als Menschen die Vorbehalten gegen Juden haben oder die Vorbehalte gegen wen auch immer haben …

Die schwerkranke Golda Meir, die im Jom Kippur-Krieg ihr Land erfolgreich aus der Krise führt, den Krieg beendet und einen Friedensschluss zu schließen versteht: einmalig, sensationell gespielt von Helen Mirren.

Ich bin bestärkt für alles Gute, voll Hoffnung und tief bewegt und SEHR nachdenklich aus dem Kino rausgegangen.

So schrecklich immer wieder die Bilder sind, die gezeigt werden – so tief und spirituell und klug ist der Film.

Großartig und sehenswert.

Wo ich im Kino war? Im Cinema Paradiso am Dienstag.

Ein Dokumentarfilm über die Volksgruppe der „Jenischen“ in Frankreich, der Schweiz und Österreich.

Noch zu sehen, Original mit Untertiteln, am 6. Juni im Cinema Paradiso in St. Pölten.

Unbedingt ansehen! Ein vorheriger Anruf ist zu empfehlen, da die Vorstellung ziemlich wahrscheinlich wiederum ausverkauft sein wird.

Da bereits die erste Vorstellung vorigen Montag total überlaufen war, gibt es bereits die Idee, einen weiteren Vorführtermin einzuschieben.

Achtet auf das jeweils aktuelle Kinoprogramm!

Eigentlich, wörtlich aus dem Altgriechischen übersetzt, heißt das Wort „Versammlung, Zusammenkunft“.

Versammlungsräume, in denen gläubige Juden zum Beten zusammenkamen, hießen schon zur Zeit Jesu so. In jedem Dorf, in jeder Stadt gab es sie. Einen „Tempel“ gab es ausschließlich in Jerusalem; dort wurden Opfergottesdienste gefeiert, d. h. Opfertiere rituell geschlachtet.

Seit der Zerstörung des 2, Jerusalemer Tempels 70 nach Chr. gibt es ausschließlich Synagogen im Judentum und keine Opfergottesdienste mehr.

Die Synagoge in St. Pölten ist frisch renoviert und vor einem guten Monat wiedereröffnet worden – als kultureller Treffpunkt. Da passt die Bezeichnung „Versammlungsort“ wiederum gut.

Sehr informativ fand ich die Führung zur Wiedereröffnung Mitte April.

Konzerte, Vorträge usw. sind geplant.

Vom 7. – 9- Juni und vom 14. – 16. Juni gibt es z. B. Jewish Weekends – ein Festival für jüdische Kultur.

Informiert euch gerne selbst:

www.ehemalige-synagoge.at

Heute um 11 Uhr Vormittag ein wunderbares Erlebnis: Lesung und Konzert im Cinema Paradiso, St. Pölten.

Venedig der Frauen.

Frauen aus der Geschichte der Lagunenstadt wurden beispielhaft vorgestellt: Dogessen, Künstlerinnen, Kurtisanen, Geschäftsfrauen, Mäzeninnen, Bootsführerinnen, …

Ein Vormittag voll Interessantem, voll Power und Humor – und voll toller Musik, Klassik, dargeboten von einer Violinistin und einer Pianistin. gelesen hat Gertraud Weghuber.

Trotz des warmen Frühlingswetters bin ich froh, hingegangen zu sein!

Und das Beste: Die Veranstaltungen zum Internationalen Frauentag sind noch lange nicht vorbei. Schauen Sie ins Programm vom Cinema Paradiso!

www.cinema-paradiso.at

Heute starte ich mit einer neuen Serie von Blogbeiträgen.

„Natur in meiner Umgebung“.

Du lebst in der Stadt? Mitten zwischen Wohnhäusern, alles asphaltiert, kein Grün weit und breit?

Ich wette, dass dich dennoch Natur umgibt – oder sich entdecken lässt bei näherem Hinschauen.

Die Luft.

Der Himmel.

Die Wolken.

Das Wetter: Wind, Kälte oder Wärme, Regen, Schnee, Nebel, Sonnenstrahlen …

Das Eis auf der Windschutzscheibe deines Autos, über das du dich ärgerst in der Früh.

Das Eis auf dem Gehweg, bestreut mit Sand oder Schotter, damit du nicht ausrutscht.

Ein zwitschernder Vogel.

Eine Topfpflanze auf einem der Fensterbretter.

Ein Unkrautstängel, der durch den Beton wächst.

Die Himmelskörper, die wir sehen können: am Tag die Sonne – und manchmal auch den Mond. Sterne in der Nacht.

Die Natur zu betrachten, macht uns froh.

Heute gab es über St. Pölten von ca. 16.00 – 16.15 ein atemberaubendes Abendrot – rosa- pfirsich – orange – gold …

Die Wolkenspitzen, von hinten noch beleuchtet von der goldorangen Sonne, der Himmel davor dunkelgrau.

Leider saß ich da gerade im Auto und konnte gleichzeitig nicht fotografieren.

Erst, als ich wieder nach Hause kam.

Da stand ein wunderbarer Halbmond über der Straße, in der ich wohne.

Schaut mal!

Heute eine empfehlung:

Café Schubert in St. Pölten an der Ecke Herrenplatz/Wienerstraße.

4 oder 5 Mittagsgerichte, davon immer ein Menü.

Getränke vom Feinsten (Café Schubert probieren! traumhaft!)

Köstliche Mehlspeisen.

Preise leistbar, personal 1 a +

Was will man mehr?

Ja, bevor ich es vergesse: Jede Menge Tageszeitungen und Illustrierte, sogar ein Bücherregal ist da: damit beim Warten aufs Essen keine Langeweile entsteht… In meiner Kindheit war da tatsächlich ein Qualitätsbuchhandlung.

Ein echter Lichtblick.

In den letzten Tagen habe ich ganz schön viel zu Emmaus gebracht. Wöchentlich ist dort Flohmarkt, und Kleidung, Schuhe, Bücher, Geschirr, Taschen, Heimtextilien … aus dem Haus meines verstorbenen Vaters wurden entgegengenommen. Ich bin dies alles los – und der Reinerlös kommt den Initiativen von Emmaus St. Pölten zugute – Verein zur Unterstützung sozial benachteiligter Menschen, Wohnheim für Frauen, für Männer, Tischlerei, Altwarenhandel, Transporte …

und eine Obdachlosennotschlafstelle.

aber schaut euch doch einfach deren eigene Homepage an!

www.emmaus.at

Komme gerade aus dem Kino, habe einen sensationellen film gesehen: „But beautiful“ von Erwin Wagenhofer.

Hoffnungszeichen – wie nachhaltig die Erde zum Guten verändert werden kann, Beispiele, die gelingen, mutmachende Worte des Dalai Lama und der Initiatoren der gezeigten Projekte und Initiativen.

ANSCHAUEN! BITTE!