Sind Vanillekipferl nicht ungesund? Man soll doch nicht naschen, heißt es immer …
Ein Übermaß an Zucker ist schädlich für uns, das steht fest. Aber es hat ja niemand angeordnet, dass wir 10 bis 20 Stück essen müssen.
In früheren Zeiten wurden Nüsse, Butter und Honig gezielt für die kalten Monate zu kleinen, handlichen Gebäckstücken verarbeitet, um ausreichend Energielieferanten im winterlichen Nahrungsangebot zu haben. Es ging schlicht und einfach darum, nicht hungern zu müssen. Eine Vorform unserer Weihnachtsbäckerei gewissermaßen.
In unseren Weihnachtskeksen befinden sich allerdings eine ganze Reihe gesundheitsfördernder Zutaten.
Nüsse: Omega 3 – Fettsäuren, die das gesunde HDL-Cholesterin bilden: B-Vitamine: B1, Biotin und Folsäure, Vitamin E; Spurenelemente: Magnesium, Zink, Eisen; Haselnüsse Vitamin A und D
Vanille und Zimt lassen Speisen süßer wirken und tragen so zu geringerem Zuckerkonsum bei. Wie auch Nelken und Kardamom wirken sie wärmend und stimmungsaufhellend. Die beiden letzten wirken sich positiv auf die Darmgesundheit aus. Nelken sind entzündungshemmend, antioxidativ, antibakteriell und schmerzlindernd. Vanille, Zimt und Nelken stärken das Immunsystem.
Kardamom stärkt Verdauung und Kreislauf.
Der verarbeitete / im Teig verbackene Honig hingegen unterscheidet sich nicht mehr vom normalen Haushaltszucker.
Esst Kekse!
