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Wie lang ist deine Liste gestern geworden?

Gleich, ob du zwei oder 20 Dinge aufgeschrieben hast, die du immer schon in die Tat umsetzen wolltest: Heute darfst du dranbleiben.

Nimm die Liste deiner Herzenswünsche zur Hand.

Lies sie aufmerksam durch, wenn möglich laut.

Schritt 1:

Mach ein Häkchen überall da, wo du dir den betreffenden Wunsch bereits erfüllt hast – oder der Wunsch durch andere oder „zufällig“ in Erfüllung gegangen ist.

Genieße kur das Gefühl, erinnere dich zumindest, wie es war, als du z. B. dir die Reitstunden gegönnt hast, die Reise unternommen hast, das Hobby begonnen oder ein Lokal aufgesucht hast …

Wie war es damals?7

Schritt 2:

Schreib eine neue Liste mit den Vorhaben, die noch auf ihre Verwirklichung warten.

Schreib bei jedem unverwirklichten Vorhaben dazu, warum du es noch nicht getan hast. – z. B. ich habe zwischenzeitlich das Interesse verloren, jemand hat es mir ausgeredet, ich hatte keine Zeit, kein Geld dafür, ich habs für einen verbotenen Wunsch gehalten, finde, das sollte ich nicht tun … … ……

Was immer es ist.

Bewahre beide Listen auf.

Möglicherweise gehörst du zu den glücklichen Menschen, die mehrere Vorhaben aus der Jugendzeit („Was ich unbedingt irgendwann im Leben machen will …“) in die Tat umgesetzt haben.

Ok., vielleicht hat dich die Verwirklichung deiner Wünsche nicht in jedem einzelnen Fall wirklich glücklich gemacht …

Doch ich gratuliere dir: Du hast es versucht – und es ist auch einiges gelungen und HAT dich glücklich gemacht …

Es kann aber auch sein, dass du dir ganz viele Wünsche gar nicht zu denken getraut hast. Schnell wieder beiseitegewischt, als sie auf der Bildfläche erschienen – aus welchen Gründen immer.

Heute lade ich dich zu folgender Übung ein:

Was wolltest du in deinem Leben immer schon tun (lernen, erreichen, erleben, sagen, sehen, kosten, lesen, anziehen, ausprobieren …

…)

Setz dich hin mit einem Blatt Papier und einem Stift und schreib alles auf, was dir in den Sinn kommt.

Ungefiltert.

Ungebremst.

Unbeeinflusst von was oder wem auch immer.

Schalte deinen inneren Kontrollmechanismus aus und schreib einfach.

So lange, bis dir nichts mehr einfällt.

Warte dann ein paar Minuten.

Zuletzt lies dir deine Liste aufmerksam durch.

Bewahre sie wie die Kostbarkeit, die sie in Wahrheit ist, an einem besonderen Ort auf. Du wirst sie noch brauchen.

Sie sind noch nicht vorbei, die Rauhnächte.

Wie geht es euch damit? Räuchert ihr jeden Abend – oder habt ihr zu Weihnachten aufgehört?

Gestern war ja eine besondere Nacht, die Silvesternacht, der Wechsel zwischen den Jahren 2023 und 2024.

Was will, soll bei dir anders werden?

Die Silvesternacht ist meistens ziemlich laut und feierfröhlich.

Und doch lädt sie uns auch ein, in der Stille für uns nachzudenken: Was will ich im alten Jahr lassen – was will ich beibehalten und ausbauen, wachsen lassen?

Worauf freue ich mich?

Habe ich Angst vor irgendetwas, das mit ziemlicher Sicherheit vor mir liegt?

Was mache ich dagegen?

Was kann mich stärken und ermutigen?

Was wünsche ich mir?

Womit will ich neu beginnen?

Bis 6. Jänner dauern sie noch, die Rauch – Nächte.

Jeden Abend passt es, zu räuchern und sich mit diesen Fragen zu beschäftigen.

Ihr könnt euch auch ein Tagebuch besorgen und jeden Abend 5 Minuten (oder länger, wenn ihr wollt) hineinschreiben.

Dann werdet ihr merken, wie sich euer Leben allmählich verändert. Zum Besseren hin. (Gleich, wie gut es jetzt vielleicht schon ist)

Dann handelt es sich beim folgenden Wunsch nicht um leere Worte: Viel Glück!