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Die Natur versorgt uns mit allem, was wir brauchen und was uns gut tut…
Wenn wir jetzt ein paar Tage lang den Bärlauch in verschiedenen Zubereitungsarten genießen, tun wir gleichzeitig und wie von selbst etwas Wunderbares für unsere Gesundheit.

Bärlauch enthält dieselben Wirkstoffe wie Knoblauch, allerdings in um zwei Drittel geringerer Dosierung: hauptsächlich schwefelhältige Verbindungen, die den typischen Knoblauchgeruch (Allicin zusammen mit Brenztraubensäure und Ammoniak) hervorrufen. Diese schwefelhaltigen Verbindungen wirken antiarteriosklerotisch, durchblutungsfördernd und antimikrobiell.
Bärlauch beeinflusst den Lipid- und Cholesterinstoffwechsel positiv und vermindert den Triglycerid-, LDL- und Cholesterinspiegel.
Der HDL-Spiegel wird erhöht; Bärlauch wirkt antioxidativ und hemmt die Ablagerung von Cholesterin an den Gefäßwänden sowie die Thrombozytenaggregation, vermindert also die Thrombosegefahr. Bärlauch wirkt gefäßerweiternd und erhöht die Elastizität der Blutgefäße; die schwefelhaltigen Peptide wirken blutdrucksenkend.
Die angeführten Wirkungen verstärken einander gegenseitig.

Weiters wirkt Bärlauch antiphlogistisch, löst den Schleim in Lunge und Bronchien auch nach längerer Erkrankungsdauer und fördert das Abhusten.
Bemerkenswert ist die keimtötende Wirkung auf Bakterien, Viren und Protozoen.

Überhaupt stärkt Bärlauch das Immunsystem, wirkt günstig auf das Magen- und Darmsystem sowohl bei Durchfällen als auch bei Verstopfung, beseitigt Darmwürmer, wirkt hautreinigend und gegen Rheuma.

Also: nichts wie auf zum Sammeln!

Esst Nüsse! Fast egal, ob es sich um Haselnüsse oder Walnüsse handelt: sie sind gesund!

Ihr könnt auch Pistazien oder Paranüsse nehmen, wenn ihr sie zu Hause habt – oder Pinienkerne. Letztere sind zwar keine Nüsse im biologischen Sinn, aber gesund und schmecken vorzüglich. Auch Erdnüsse sind keine Nüsse, sondern Hülsenfrüchte.

Ein paar Infos über Walnüsse:

Inhaltsstoffe:

Die grünen, unreifen Walnüsse weisen dieselben Inhaltsstoffe (vielleicht weniger Omega-3-Fettsäuren) auf wie die reifen Nüsse: ätherische Öle und Bitterstoffe, Flavonoide, Gerbsäure, Gerbstoffe, Juglon, Lecithin und Tannine, Mineralstoffe (Calcium, Eisen, Kalium, Magnesium, Phosphor, Schwefel, Zink,), Omega-3-Fettsäuren, Pantothensäure (Vitamin B5), Phenolkarbonsäure, Proteine, Tocopherolen (eine Gruppe von vier verschiedenen Vitamin-E-Formen,), Vitamine A, B1, B2, B3, C.[1]

Sie wirken appetitanregend, verdauungs-, v. a. leberstärkend, blutreinigend und durchblutungsfördernd.


[1] Vgl. www.kostbarenatur.net; https://gesund.co.at/walnuss-heilpflanzenlexikon