Schlagwortarchiv für: Politik

Meine Webseite wurde rundumerneuert, hat eine neue Betreuerfirma und ist technisch auf dem neuesten Stand … Etwas gedauert hat die Umstellung, ihr werdet bemerkt haben, dass ihr die Webseite einige Tage lang nicht erreichen bzw. anschauen konntet.

Ab sofort gibt es wieder – fast -an jedem Tag einen neuen Blogbeitrag.

Neu ist auch die Dreierkoalition, die heute die Regierungsverhandlungen abgeschlossen hat und – so die NEOS-Mitglieder positiv abstimmen am Sonntag, ab nächster Woche im Amt sein wird.

Man sieht: Es geht doch!

Ich schöpfe jedenfalls für unser Land neue Hoffnung, wie so viele andere auch.

Wie nimmst du deine politische Verantwortung als StaatsbürgerIn wahr?

Vielleicht magst du eine Nachricht schicken…

Ich freue mich auf Rückmeldungen.

Wie kommt es zu Win-Win-Lösungen in der Politik?

Wenn alle Beteiligten als Ziel haben, das Beste für ihr Land (für die Gemeinde …) erreichen zu wollen. Vermutlich ist es selbsterklärend, warum so vieles schief läuft.

Wenn das vorrangige Ziel zum Beispiel lautet:

  • Ich will das Beste, Lukrativste … für meine Parteibonzen herausschlagen
  • die Dogmen meiner Weltanschauung (Parteidoktrin) stehen über allem anderen
  • der politische Gegner/Mitbewerber muss übertrumpft werden, er/sie darf sich nicht freuen
  • bei der nächsten Wahl müssen wir so viele Stimmen wie möglich erhalten
  • usw.
  • usf.
  • ………….

… dann gewinnt möglicherweise eine/r der Beteiligten kurzfristig – aber im Grunde verlieren alle, am meisten das Wohl des Landes.

Wie es dennoch u guten, für alle Beteiligten UND für Österreich ur besten Lösung kommen könnte?

Drehen Sie die Punkte einfach um.

Hast du schon einmal darüber nachgedacht, dass unsere gesamte Wirtschaft und Gesellschaft auf der Basis von Win-Win-Situationen funktionieren?

Lösungen, die für alle gut sind, die für alle Beteiligten einen Vorteil darstellen: Ich führe eine Tätigkeit aus, die dringend gebraucht oder gewünscht wird, bekomme Geld dafür und kann mir mit diesem Geld kaufen, was ich brauche oder haben will.

Probleme treten da auf, wo Einseitigkeiten entstehen, wo eine Seite die andere übervorteilen will oder irgendein Zwang entsteht. Sobald es eben nicht mehr vorteilhaft ist für mindestens eine/n der Beteiligten.

Die Familie – Großfamilie – vor 100 Jahren und die Jahrhunderte und mehr davor: In der Ehe am Bauernhof oder im Handwerksbetrieb war die Frau versorgt, angesehen und wurde dringend gebraucht: als Arbeitskraft und für den Nachwuchs… der Preis: Unterordnung unter den Hausherrn und unter die familieninternen Regeln.

Heute sind Ehen freiwillige Zusammenschlüsse von 2 Personen zur gegenseitigen Förderung – im katholischen Bereich ist dies der 1. Ehezweck, übrigens…wer hätte das gedacht… 😊 Unterordnung oder jede Art von Zwang wirken kontraproduktiv.

Oder Politik: Einige kümmern sich ums Wohl des großen Ganzen und werden dafür von der Gemeinschaft gewählt und bezahlt. Wo Status und Bezahlung zum Selbstzweck werden und Macht missbraucht wird (braucht keine Tyrannei zu sein, Freunderlwirtschaft zuungunsten des Gemeinwohls ist schädlich genug), entsteht ein Ungleichgewicht. Da „gewinnt“ nur einer oder eine Gruppe – die andere/n verlieren.

Wenn ihr in Anbetracht verschiedener Vorfälle und Zustände Unbehagen spürt: Dort handelt es sich unter Garantie nicht um eine Win-Win-Situation …

Heute war ich bei einer Veranstaltung der SPÖ, wo die große Wahlkampfrede von Andreas Babler live aus Wien von der Kaiserwiese übertragen wurde.

Wie kann mich als Theologin die Politik interessieren, fragen manche.

Ja, wie kann sie das NICHT, frage ich zurück…

Die Verantwortung für die Schöpfung, für die Umgebung, für die Mitmenschen: Sie erfordert Einsatz, und zwar den größtmöglichen. Ist es wirklich im höchsten Sinne, dass Österreich ein fremdenfeindlicher, fortschrittsfeindlicher, abgeschotteter, wissenschaftsabholder, rückwärtsgewandter Staat wird – wo die Obrigkeit Andersdenkende auflistet (zu welchem Zweck!??!), Kunst reglementieren will, Gesetze zu erlassen beabsichtigt – nicht nur ohne Rücksicht auf das Recht, sondern auch ohne merkbare Beimengung von Verstand und Empathie für die Menschen?

Wo die christlichen Grundwerte: Gleiche Würde und Gleichberechtigung aller Menschen – nicht nur egal sind, sondern absichtlich verdreht und abgeschafft werden sollen?

Gerade Frauen sollten sich informieren, und vor allem: wählen gehen!

Hört euch die Rede an, wenn ihr die Gelegenheit bekommt.

Ich werde mich bemühen, sie für euch zugänglich zu machen.

Im heutigen Sonntagsevangelium erfährt die engste Familie von Jesus eine krasse Abfuhr. Sie wollen ihn mit Gewalt nach Hause zurückhole; weil sich die Massen bei ihm anstellen, um seine Predigt zu hören und geheilt zu werden, halten sie ihn für übergeschnappt. „Wer mein Wort hört und den Willen meines Vaters tut, ist für mich Schwester und Bruder und Mutter“, sagt er. Also: Das sind wir.

Jesus hatte seine spezielle Berufung, sein Wesen zutiefst erfahren – in der Szene, wo er sich taufen lässt, ist das verdichtet fassbar.

Und jetzt kommt die Familie und will ihn davon abhalten, zu tun, zu leben, was er als richtig und ultimativ heilbringend für die gesamte Menschheit erfahren hat.

Umso erstaunlicher, weil im Orient zur damaligen Zeit die Familie über alles ging. Ohne die mizpoche v. a. im Judentum heute noch erlebbar, war man niemand und eigentlich verloren.

In unserem modernen Verständnis ist es normal, dass Jugendliche sich von der Ursprungsfamilie entfernen, selbständig werden, sich ein eigenes Leben aufbauen – schon auch einmal konträr zum zu Hause Erfahrenen und Gelernten. Es gilt sogar als gesund und normal, den eigenen Weg zu gehen – auch und gerade über Widerstände hinweg.

Das Richtige zu tun: davon werden allerdings auch heute Menschen abgehalten oder lassen sich abhalten durch falsche Rücksichtnahme.

Wie viele werden heute noch neurotisch oder sonstwie krank oder unglücklich, weil sie auf die Meinung von Nachbarn, FreundInnen, Eltern, Verwandten, KollegInnen … gehört haben, sich nach ihnen gerichtet haben, obwohl sie spürten, dass etwas anderes richtig wäre?

Sich von der eigenen Berufung, von der eigenen Integrität abbringen lassen, um gut dazustehen, um nicht anzuecken …

Heute wird in der gesamten EU gewählt.

In unserem Land treten mehrere Parteien an. Da sind jetzt unter uns immer wieder Menschen „politikverdrossen“ – es geht nichts weiter in der Politik, und man wendet sich enttäuscht ab.

Es ist tatsächlich erschreckend, wie sehr Politikerinnen sich an Meinungsumfragen orientieren – nicht das entscheiden und umsetzen, was wichtig und richtig ist, sondern was opportun erscheint – damit man bitte nur ja von möglichst vielen gewählt wird.

Schade. So wird Integrität verspielt. Und weiter geht auch nichts, was schrecklich ist: in der Klimafrage, in der Asylpolitik, im Bildungsbereich, im Gesundheitswesen … in der Armutsbekämpfung…

Als Christen sind wir berufen, in der Politik mitzumischen. Uns zu orientieren an unserem großen Vorbild Jesus und unserem Gewissen. Leuchttürme sein. Nicht irgendwelches seltsames katholisches ewiggestriges Zeugs wiederzukäuen…

Dass das immer mehr und immer besser gelingt, dazu helfe uns Gottes inspirierende stärkende Geistkraft.

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag – und eine gute Wahl!

Heute eine Buchempfehlung:

Bei den Lunzer „Wellenklängen“ habe ich dieses Buch von Beatrice Frasl entdeckt und umgehend erworben.

Lesenswert!

Beatrice Frasl: Patriarchale Belastungsstörung. Geschlecht, Klasse und Psyche. HAYMON Verlag.

ISBN 978-3-7099-8175-7. Erhältlich bei Thalia!

Vielleicht ein toller Beitrag, wenn ihr euch in die Diskussion „Was ist normal“ einbringt…!

Dazu morgen mehr!

Gib dem Dr.-Karl-Lueger-Platz einen neuen Namen!

Du hast eine Idee, wie der Dr.-Karl-Lueger-Platz umbenannt werden sollte? Mit diesem Generator kannst du ihm ganz einfach einen neuen Namen geben!

So geht’s:

  • Gib im Feld unter dem Bild deinen Namensvorschlag ein.
  • Dein Text erscheint auf dem Namensschild im Bild.
  • Klicke auf „Bild herunterladen und teilen!“, um das Bild auf dein Handy oder deinen Computer herunterzuladen und zu speichern.
  • Poste es auf Facebook, Instagram, Twitter oder einer anderen Plattform mit dem Hashtag #aufstehn.

Herzlichen Dank an @onatcer für diesen genialen Generator!

Gib dem Dr.-Karl-Lueger-Platz einen neuen Namen! – #aufstehn

Gestern gesehen:

die Frauenvolksversammlung

In Melk, Wachauarena.

Super gespielt, lustig, tiefsinnig – und auf topaktuell ergänzt, die österreichische Politik (und vermutlich die an vielen Orten des Globus) akkurat beschrieben – eitle machtgeile Männer mit beschränkten Fähigkeiten. Von der Antike bis heute.

Mein Tipp: Das Original lesen!

Trotz Kälte ein bereicherndes Erlebnis, ein gelungener Abend.

Mich freut persönlich ungemein, dass hochrangige Politiker/innen in den USA Widerstand leisten angesichts der Vorgangsweise von Präsident Trump. Den Notstand auszurufen, damit er bekommt, was er möchte.

Das ist doch purer Irrsinn, Pubertäres Verhalten, Oder, schlimmer: Wie ein Kleinkind,das sich auf den Boden wirft und bitzelt, weil es um jeden Preis seinen Willen durchsetzen will.

In den USA ist Platz genug für ImmigrantInnen aus Mexiko. Außerdem: Die USA haben jahrzehntelang die rechten Diktatoren unterstützt – und jetzt wollen sie die Menschen, die vor diesen Regierungschefs und ihren erzeugten Missständen flüchten, nicht aufnehmen…

Es war sicher notwendig, dass sich unser Bundeskanzler mit ihm gestern getroffen hat. Das ganze Drumherum, Staatsbesuch. War bestimmt kein pures Vergnügen, sondern harte Arbeit.

Was meinen Sie dazu?

Interessieren Sie sich für Politik? In welcher Weise setzen Sie sich für Ihr Land ein, für den Weltfrieden, für Umweltschutz o. ä.?