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Rezept:

20 dkg Butter

25 dkg Zucker

50 dkg Mehl

1/4 l Milch

4 Eier (Schnee schlagen und z. Schluss unter die Masse rühren)

1 P.Backpulver, 1 P.Vanillezucker

Zitronenschale, Rosinen nach Belieben

Hollersirup:

10 – 15 Hollerblütendolden (je nach Größe) in ein großes Glas geben, mit 2 l Wasser, dem Saft von 2 Zitronen übergießen, 5 dkg Zitronensäure einmengen.

12 bis 24 Stunden verschlossen oder gut zugedeckt stehen lassen.

Durch ein Tuch filtern, Saft mit 2 kg Kristallzucker so lange rühren, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat.

In Flaschen füllen, kühl stellen.

Angebrochene Flaschen im Kühlschrank aufbewahren.

Hab heute mit lieben Leuten gefeiert.

Brasilianisch gekocht – hab ich gelernt, als ich einen Monat in Brasilien in 2 Basisgemeinden verbrachte, von 1992 auf 1993. Davon in wenigen Tagen.

Heute ein Rezept. Wir haben Caipirinha getrunken. Also:


Einige Zitronen auspressen, 2 Limetten (oder Zitronen) in kleine Stücke schneiden, mit der gleichen Menge kalten Wassers auffüllen, noch einmal die gleiche Menge weißen Rum dazugeben, die Eiswürferl einer Box dazugeben, gut verrühren, fertig.

Achtelgläser in Zitronensaft stellen, in Zucker – so entsteht auf den Gläsern ein Zuckerrand -, Caipirinha in verträglicher Menge einfüllen,

Genießen.

Heute von mir gekocht:

Semmelschmarren

Weißbrotreste zerkleinern, in Milch z. B. wenn sie schon an der Grenze zum Sauerwerden ist,) ca. eine halbe Stunde lang einweichen, Milch abgießen, Semmelmasse mit einem Ei, etwas Zucker, Vanillezucker, 1 Esslöffel Rum, Zitronenschalen und Rosinen vermischen.

In einer gefetteten Auflaufform 20-30 min bei 200 Grad backen.

Mit Beerenobst oder Kompott servieren.

Wie wäre es heute mit Keksbacken?

Hätten Sie Lust dazu?

Gleichzeitig kann gut eine ruhige adventliche Musik oder eine geistliche CD angehört werden.

Hier ein Rezept.

Ischler Krapferl

Zutaten: 14 dkg Butter, 14 dkg Staubzucker,18 dkg griffiges Mehl, 12 dkg geriebene Walnüsse, 1 Ei

Mürbteig zubereiten, 30 bis 60 min omKühlschrank ruhen lassen.

In drei Teile teilen, jeweils auswalken, runde Formen ausstechen (ich mache immer Herzen).

Bei 200 Grad auf der mittleren Schiene 8-10 min backen.

Es werden drei Blech voll.

Mit Marmelade oder Schokocreme zusammensetzen, mit Schokoladeglasur überziehen.

Die Rezepte dazu gibt es morgen.

Grillen mit dem Feuerkorb … leider ging, als wir damit beginnen wollten, gerade ein Gewitter nieder.

Die Würstel grillten im Backrohr.

Kaum hatten wir gegessen, wurde es wieder sonnig – und wir zündeten ein Feuer an.

Steckerlbrot ging sich noch aus, ein Glas Wein …

Ein gemütlicher Abend mit Nachbarn und Freunden.

 

Rezept für Steckerlbrot:

1/2 kg griffiges Mehl

1 Pk. Trockengerm

1 gestr. Tl Salz

lauwarmes Wasser

 

Brotteig herstellen, eine Stunde gehen lassen.

Dann kleine Rollen formen und damit die Spitze des Steckerls umwickeln, etwas andrücken, damit der Teig kleben bleibt.

Über die Glut halten, bis das Brot außen goldbraun wird.

Hatte heute lieben Besuch zu Mittag. Meine Krautsuppe und Zwetschkenknödel fanden begeisterten Anklang.

Hier das Rezept für den Knödelteig, mündlich überliefert von meiner Mutter.

 

Topfenteig für Obstknödel    – ergibt je nach Größe der Früchte 8-10 Knödel

1/4 kg Magertopfen (1 Packerl)

1 El Sauerrahm

1 Ei

7 El griffiges Mehl

7 El Weizengrieß

1 Prise Salz

 

Alles gut miteinander vermengen, bei Bedarf etwas Mehl zufügen

Knödel formen (Zwetschken, Marillen … umhüllen), in Mehl wälzen, in leicht gesalzenes kochendes Wasser einlegen, 25 min schwach köcheln lassen (eingefrorene Knödel in gefrorenem Zustand ins Wasser legen, 30 min köcheln lassen).

 

 

Lasst es euch schmecken!

Ein Garten, auch wenn er noch so klein ist, macht Arbeit. Auch ein Balkon – außer es ist nichts drauf.

Pflanzen sind Lebewesen, die der Pflege bedürfen. Manche mehr, manche weniger.

Gießen muss man alle.

 

Eine liebe Freundin hat mir heute 2 Ringelblumenpflanzen geschenkt. Natürlich habe ich sie, kaum zu Hause, in meinem Hochbeet auf dem Balkon eingepflanzt.

Hoffe, es wird was aus ihnen.

 

Wenn ich genug Blüten habe, mache ich eine Ringelblumensalbe:

Rezept: Ringelblumensalbe[1]

2 gehäufte Doppelhände Ringelblumen (Blätter, Stängel und Blüten) werden klein geschnitten. 500 g Schweineschmalz oder gutes Pflanzenfett werden erhitzt; man gibt die geschnittenen Ringelblumen hinein und lässt das Ganze einmal kurz aufprasseln, rührt um und lässt alles abkühlen. Zugedeckt einen Tag stehen lassen, dann nochmals leicht erwärmen und durch ein Tuch in saubere kleine Gläser filtern.

 

Aus: Dagmar Ruhm: Meine saisonale Hausapotheke, Hausarbeit 2018.

 

[1] Zu beiden Rezepten vgl. Treben S. 60 f

 

 

Die Hollerblüten sind da …

 

Habe Sirup gemacht:

 

12-15 große Holunderdolden (wie auf dem Bild)

5 dkg Zitronensäure

Saft von 2 Zitronen

 

miteinander in ein Gefäß geben, zugedeckt 12-24 Stunden ziehen lassen.

Danach durch ein Tuch abseihen, 2 kg Zucker einrühren, bis er vollständig aufgelöst ist.

In Flaschen füllen, gut verschließen, dunkel und kühl aufbewahren (Keller).

 

Ergibt gute drei Liter Sirup.

Hatte seit gestern die Absicht, in der Nähe des Europaklosters Gut Aich Waldmeister zu pflücken.

Es gab reichlich.

Für den morgigen Frauengenussabend habe ich Waldmeisterbowle angesetzt:

 

1,5 l Weißwein (2 Flaschen)

15 dkg Zucker, diesen darin auflösen

eine gute Handvoll Waldmeister (er war noch relativ klein, Sträußchen binden ging schlecht) hineingeben, eine halbe Stunde im Kühlschrank ziehen lassen.

Waldmeister herausnehmen, filtern, Flüssigkeit in Flaschen füllen und im Kühlschrank aufbewahren.

Morgen gieße ich das ganze mit einer Flasche Sekt auf und gebe Orangenscheiben als Deko und Geschmacksverfeinerung dazu.

Achtung: Ein Glas Bowle genügt!

Das im Waldmeister enthaltene und durch den Alkohol herausgelöste Cumarin wirkt in geringer Dosis beruhigend, schlaffördernd, schmerzstillend, keimtötend und menstruationsregulierend.