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Heute habe ich begonnen, Löwenzahnhonig herzustellen. Wieso nur begonnen, werdet ihr gleich lesen. Also: Hier das Rezept:

Löwenzahnhonig

Ca. 15 dkg Löwenzahnblüten

3/4 l Wasser

3/4 kg Zucker

1 halbe Zitrone, ungespritzt

Die Blütenköpfe mit dem Wasser in einen Kochtopf geben, zugedeckt ca. 2 Stunden ziehen lassen

Kurz aufkochen lassen, dann vom Herd nehmen und 12 – 24 Stunden nochmals zugedeckt ziehen lassen.

Durch ein Tuch abseihen, die Flüssigkeit mit dem Zucker und der abgeriebenen Zitronenschale eine Weile köcheln lassen.

Sobald die Masse sirupartig wird, vom Herd nehmen und in Marmeladegläser füllen.

Schmeckt nicht nur gut, sondern lindert Halskratzen und regt die Lebertätigkeit an (verdauungsfördernd).

Vielleicht habt ihr ja am Wochenende Zeit gehabt, Bärlauch zu pflücken …

Ein geschlagen in Papier (Küchenrolle) ist der Bärlauch einige Tage im Kühlschrank haltbar. Suppe stelle ich folgendermaßen her:

1/2 Zwiebel in etwas Butter anlaufen lassen, mit Wasser und einem Schuss Milch aufgießen, aufwallen lassen. Den fein geschnittenen Bärlauch dazugeben und sofort mit dem Pürierstab pürieren. Salzen und pfeffern, fertig.

In Suppenteller füllen, 1 El geschlagenes und etwas gesüßtes(!) Schlagobers geben, mit gemahlenem Pfeffer und gerösteten Brotwürfeln bestreuen.

Hier also das Rezept – soweit ich mich halt erinnere, habs gestern selber ausprobiert und zum ersten Mal zubereitet

Zutaten:

1 kl. Tasse Reis, doppelte Menge Wasser, 1 Schuss Weißwein, 1 kl. Zwiebel, 1/2 Lauchstange, 1/4 Biozitrone

Salz, Pfeffer, 1 gr. Knoblauchzehe, Prise Gemüsesuppenpulver, 1 nussgroßes Stück Butter

Zwiebel feinwürfelig schneiden, Lauch in Ringe schneiden, in der Butter kurz anschwitzen,

Reis dazugeben, kurz mitrösten. Mit einem Schuss trockenem Weißwein ablöschen.

Salz, Pfeffer, zerdrückten Knoblauchdazugeben.

Das Wasser nach und nach beigeben, ca. 4-5x ein bisschen, umrühren, bis der Reis es aufgesaugt hat, dann die nächste Ration usw.

Beim ersten Mal das kleinwürfelig geschnittene Zitronenviertel (mit Schale!) und die Prise oder 1/2 Kaffeelöffel Gemüsesuppenpulver dazugeben.

Es entsteht eine breiige Masse. Nach dem Beigeben der letzten Menge Wasser vom Feuer nehmen und noch etwas nachquellen lassen. Fertig!

Ich habe noch die restlichen Kohlsprossen vom Vortag beigefügt (Foto).

Schmeckt umwerfend köstlich!

Heute beim Aufräumen habe ich eine Entdeckung gemacht: Eines meiner Zitronenbäumchen hat mehrere Blüten angesetzt!

Na, wenn die Pflanze meint … steht übrigens unmittelbar neben dem Christbaum…

Zitronen sind nicht nur für den Saft und die Schale zu gebrauchen; heute gab es Lauch-Zitronenrisotto zum Mittagessen.

Rezept kommt morgen!

Ja, ihr habt richtig gelesen.

Wieso ist es gut für die Gesundheit, Punsch zu trinken?

  1. Heiße Flüssigkeit wärmt von innen und beugt Erkältungskrankheiten vor. Wenn uns kalt ist, weil wir ländere Zeit im Freien verbracht haben, z. B. bei einer Wanderung, bei Arbeit im Freien, beim Schneeschaufeln…, bewährt sich das heiße Getränk, sobald man wieder ins Haus kommt.
  2. Die Zutaten haben es in sich:

Zimt: wirkt keimtötend, entzündungshemmend und stimmungsaufhellend sowie verdauungsfördernd, wärmend

Nelken: keimtötend, verdauungsfördernd, kreislaufanregend, wärmend

Zitronen- oder Orangensaft und -schale: Vitamin C, stimuliert die Immunabwehr

Alkohol: fördert das Schwitzen, wärmt

Flüssigkeit an sich schwemmt Gift-, Ballaststoffe aus dem Körper, natürlich auch Krankheitserreger

Inhaltsstoffe im Tee: haben ebenfalls heilfördernde Wirkung

Wer dann noch mit Honig süßt, verstärkt die keimtötende Wirkung

KLAR: Die Dosis macht die Medizin! Also: 0,3 Liter ist die optimale Menge, schluckweise trinken, so heiß, dass ihr euch gerade nicht mehr die Zunge verbrennt. Nach ein paar Stunden ein zweites Häferl voll, wenn es sein muss …

Und so mache ich seit vielen Jahren meinen Punsch:

Kräutertee und Rotwein zu höchstens gleichen Teilen (oder 2 Drittel Tee, 1 Drittel Rotwein) in einen Topf geben, mit etwas Zucker süßen (Zucker immer VOR Zitrone und Orange dazugeben, da die Zitrussäure sonst mit den Teeinhaltsstoffen einen unguten Nachgeschmack bildet); sobald die Flüssigkeit zu kochen beginnt, Orangen- und Zitronensaft nach Geschmack dazugeben, etwas Rum.

Zimtstange, einige Gewürznelken, Zitronenschale und ev. Vanille von Beginn an mitkochen. Wer mag, gibt einige Ingwerscheiben dazu. Dies erhöht die Heilwirkung, schmeckt aber nicht jedem.

Wer mit Honig süßt, tut dies am besten individuell je im eigenen Häferl oder Becher.

Bild von pvproductions auf Freepik

Ganz einfach:

Zitronen auspressen – ca. 20 Stück ergeben 0,75 Liter Saft.

Mit 75 dkg Gelierzucker 1:1 aufkochen, 10 Minuten köcheln lassen, in saubere Marmeladegläser füllen und sofort verschließen.

Empfehlung: Ich wische den Rand der Gläser und die Deckelinnenseite mit 96%igem Weingeist aus

Diese Menge ergibt ca. 7-8 kleinere Gläser

Zitronenmarmelade ist eine ideale Füllung für Kürbiskernkekse oder für eine Zitronen- oder Limettentarte.

Wer es gern säuerlich mag: Natürlich auch aufs Gebäck mit Butter. Oder als Beigabe zu Weichkäse: Camembert oder Brie…

Gutes Gelingen, guten Appetit!

Kürbiskernkekse. Rezept

Bald beginnt ja der Advent. Heute habe ich die ersten Kekse gebacken. Hier ist ein Rezept für euch:

Zutaten:

10 dkg geriebene Kürbiskerne, 4 dkg geriebene Mandeln, 13 dkg griffiges Mehl, 7 dkg Staubzucker, 15 dkg Butter, 1 kleines Ei, 1 Prise Salz

Zutaten zu einem Mürbteig verkneten, 1/2 Stunde im Kühlschrank raten lassen.

Auswalken, Kekse ausstechen, bei knapp 200 Grad auf der mittleren Schiene ca. 8 Minuten backen.

Ergibt ca.80 Stück.

Je 2 mit säuerlicher Marmelade (Zitronen- oder Dirndlmarmelade z. B. ) zusammensetzen, halb in Schokoladeglasur tunken, mit Kürbiskernsplittern bestreuen.

Vor einer Woche, am Elisabethsonntag, konnte die Pfarre Haid dieses brasilianische typische Gericht der armen Leute verkosten – gegen eine Spende für die Pfarrcaritas.

Ihr könnt es nachkochen:

Zutaten:

1 gr. Zwiebel, Butter zum Anrösten

1 Suppengrün

1 Zucchini

1 Dose rote Bohnen

1 Dose Weiße Bohnen

Erbsen und Maiskörner tiefgekühlt oder aus der Dose

1 Scheibe Hamburgerspeck, gewürfelt

1 Schweinsfuß

Salz, Pfeffer, Lorbeerblatt, Oregano, Knoblauch, 1 Suppenwürfel

1 Orange

Schweinsfuß (Sauzehen) kochen, Fleischteile ablösen, klein schneiden. Kochwasser aufheben.

Zwiebel fein schneiden, mit Speckwürfeln und Butter anrösten, gewürfeltes Suppengrün mitrösten.

Mit etwas Weißwein ablöschen

Ca. 15 min köcheln lassen, dann die Dosenbohnen und -erbsen sowie die Maiskörner samt Flüssigkeit dazugeben.

Gewürze dazugeben (Knoblauch pressen)

Zucchini schneiden, mitkochen, Fleischteile und Kochwasser dazugeben.

Alles ca. 30 min weiter köcheln lassen. Zum Schluss die Orange klein schneiden und mitsamt dem Saft beifügen.

Schmeckt gut zusammen mit Reis.

Topfentorte:

Biskuitteig: 4Eier, 13 dkg Zucker, schaumig rühren, 13 dkg griffiges Mehl untermengen. Auf mittlerer Schiene bei 180 Grad ca. 30 min backen.

Topfenfüllung:

1 Pkg Magertopfen, 1 Viertelliter Schlagobers, Staubzucker, Vanillezucker, Zitronenschale, Zitronensaft, 1 El Rum

Schlagobers steif schlagen, 3 El aufheben. Mit den übrigen Zutaten vermischen, Torte damit füllen, 6-12 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Fertig!

Sirup zum Verdünnen

10-15 Hollerdolden (je nach Größe)

mit 5 dkg Zitronensäure und dem Saft zweier Zitronen in 2 l Wasser ansetzen, zugedeckt 12 bis 24 Stunden stehen lassen.

Danach durch ein Tuch filtern und 2 kg Kristallzucker einrühren.

Sobald sich der Zucker vollständig aufgelöst hat, in Flaschen füllen und im Keller (dunkel und kühl) lagern.

Angefangene Flaschen im Kühlschrank aufbewahren.

Sirup hält ca. 1 Jahr. – Aber dann gibt es eh den nächsten Holler, der blüht …