Heute war ich in Lunz, hab den Garten endlich (!) in Ordnung gebracht, zumindest im großen und ganzen … und zum Mittagessen habe ich mich mit einer Bekannten im Gasthaus Seeterrasse getroffen.

Vorzüglich!

Über dem See, im sogenannten Wintergarten. Blick auf den Lunzer See.

Leider: Heute war den letzten Tag geöffnet. Jetzt, wenn ich diese Zeilen schreibe, ist Winterpause, bis mit Palmsonntag wieder geöffnet wird.

Tipp: Der warme Schokokuchen mit flüssigem Inhalt und Eis …

Darauf freue ich mich!

Probiert es selbst einmal aus, dort zu speisen!

Es ist zwar schon wieder eineinhalb Wochen her, aber die 25-Jahr-Feier der Frauenkommission der Diözese Linz war ein gelungenes Fest.

Eine ganze Reihe der Eingeladenen ist leider nicht dabei gewesen- Covid, anderes, … wie auch immer.

Ich war selbst 9 Jahre Mitglied dieses Gremiums, von 2009 bis 2018 als Vertreterin der Theologinnen.

Eine unvergessliche Zeit.

Informiert euch gerne auf der diözesanen Webseite über dieses beratende Gremium des Linzer Diözesanbischofs!

Buchempfehlung

Toni Distelberger: Magie aus dem Mostviertel.

Ich habe mir das Buch in Scheibbs vor über einem Monat bestellt und inzwischen einen Großteil gelesen. Beschrieben werden Heiler, Wendter, Gesundbeter usw. aus dem niederösterreichischen Mostviertel in den letzten 200 Jahren, v. a. aber seit dem 2. Weltkrieg.

Viele der Beschriebenen leben und wirken heute noch.

Meine Empfehlung: Lesen Sie dieses Buch – und nehmen Sie die Arbeit der Genannten – oder anderer Ihnen bekannter Menschen mit entsprechenden Fähigkeiten – in Anspruch!

Viel Gesundheit und Freude wünsche ich dabei!

Erhältlich bei Amazon und in der Buchhandlung Ebner in Scheibbs

Umfassendes Training zur dauerhaften Verbesserung des Lebens

Alltagssorgen – nicht wirklich weiterkommen, irgendeine Schwierigkeit, die belastet und im Weg ist, Konflikte, gesundheitliche Handicaps …

Unser Leben könnte so viel schöner und wunderbarer sein, leicht, beschwingt, voll Gelingen …

Gespräche

Kennenlernen von Möglichkeiten, wie die Traditionelle Europäische Medizin sie bietet

spirituelle Wissensvermittlung

spritituelle Übungen: Meditation, Rituale, Segensgesten, schamanische Reisen, .Texte, Kreatives ..

Gerne unterstütze ich Sie mit meinen Angeboten. Wählen Sie aus:

Mini/Schnuppern

3x innerhalb von drei Wochen, je ca. 1 Stunde ……. EUR 400,-

Gediegen

3 Monate lang 1 Treffen wöchentlich, 1 Training 1:1, Nachbereitung nach ca. 1Monat, Unterlagen ……. EUR 2.400,-

Mega/Lebensveränderung

1 Jahr lang wöchentlich (ausgenommen 3-4 Wochen Urlaubszeit), 2 Live Tage in Lunz am See oder an einem Ort nach Vereinbarung, Natur-, Humor-, Spiritualitäts-Tage (mind. 3 Tage) während der warmen Jahreszeit in Lunz, Abschlusstreffen (ev. zusammen mit anderen Teilnehmer/inn/en)

EUR 40.000,-

Info und Anmeldung: 0650 2814707 oder Mail: dagmar.ruhm@kostbartleben.jetzt

Predigt Patrozinium Braunau – St. Franziskus

Liebe Brüder und Schwestern!


Das, was wir gerade gehört haben, hat der heilige Franz ernst genommen.

Er hat von Jesus gelernt. Er hat sich angeschaut: Wie hat denn dieser Jesus gelebt? Wie hat er sich verhalten, den Menschen gegenüber, der Schöpfung gegenüber, sich selbst gegenüber… Wie waren seine Tage? Was haben seine Jünger von ihm mitbekommen?

Und Franziskus hat genau das, auf was er da draufgekommen ist, nachgemacht, sich angeeignet, sein Leben danach gestaltet.

Franziskus ist so zum lebenden Evangelium geworden, und seine Ordensgeschwister mit ihm, und sie haben der Welt damals enorme Hoffnung gegeben, einen spirituellen Input, Fortschritt, der einzigartig war.

Lange Zeit waren Ostkirche und Westkirche ungetrennt.

Bis ca. 100 Jahre vor Franziskus.

Das, was wir jetzt noch an Ikonen der östlichen Christenheit sehen und ein bisschen als fremd empfinden, war damals überall verbreitet: Christus, der Auferstandene, der Weltenherrscher, der kommen wird zu richten… Stilisiert, in einiger Entfernung, als König und Kriegsherr…

Franz und viele vor ihm , die sind aber als Ketzer verfolgt worden, Katharer und Waldenser z. B. – haben Jesus als den wiederentdeckt, der unter den Menschen, auf dieser Erde gewohnt hat.

Müde und hungrig, froh und betrübt, zornig und feiernd, betend, hilfsbereit, lehrend, heilend, abgelehnt, verurteilt, einsam, gekreuzigt… Eben auch ganz Mensch, wie wir ihn kennen und gewohnt sind, uns ihn vorzustellen.

Es ist der nahe Jesus der Mystiker/innen, der zuhört und versteht, der mahnt, tröstet und hilft.

Es ist kein Wunder, wenn dieser Jesus mitsamt seinem Jünger Franziskus in den 70er-Jahren des vorigen Jahrhunderts wieder in den Mittelpunkt des Interesses gerückt sind – 2. Vatikanum, Hippiebewegung christlich… alles echt und authentisch erleben, Christsein wie in der Urkirche… es war ein richtiger Boom. Alle neuerrichteten Pfarren um diese Zeit haben Franziskus als Pfarrpatron, so auch wir…

Das Evangelium sagt uns heute, wir sollen von Jesus lernen, weil unser Leben dann leichter wird.

Was gibt es da zu lernen? Schauen wir Jesus so an, wie Franziskus es tat:

Jesus hat unglaublich viel gebetet. Es war der direkte Kontakt jeden Tag, manchmal mehrere Stunden, mit dem Vater, der ihn immer wieder normal gemacht hat, fähig, den Willen Gottes zu tun – die Traditionen und Vorurteile abzustreifen, die überhandzunehmen drohen immer wieder einmal.

Jesus war kein strenger Asket. Er war menschenfreundlich, im Umgang mit den Menschen so, dass man gern mit ihm zusammen war. Er hat seine Gefühle gezeigt. Freude, Begeisterung, Mitleid, Trauer, Angst, Zorn, Erschütterung.

Er verstand zu feiern, wenn es angebracht war. Er machte keine Unterschiede zwischen Menschen. Die vornehme Gesellschaft hat sich bekanntlich genauso aufgeregt wie die fromme puritanische.

Er hat seine Macht dazu benützt, den Menschen zu helfen. Heilung. Rettung aus Gefahr.

Nie hat er grob oder streng zu armen Sündern gesprochen, zu Kranken, Hilfesuchenden, ..

Er hat geschimpft mit den Mächtigen, wenn sie den Kleinen, Schwachen zu viele Lasten auferlegten, zu strenge Religionsgesetze. Wenn Arme unterdrückt wurden, da kannte er keinen pardon.

Er hatte unbegrenztes Vertrauen zum Vater. Alles wird er schenken auf dem Weg, sucht das Reich Gottes, alles andere kommt von selbst…

Selber hielt er sich ohne weitere Umstände nicht an jüdische Religionsgesetze, wo sie dem echten Zugang zu Gott, dem Leben im Wege standen.

Er ging Anstrengung und Gefahr, Hunger, Durst, Verfolgung, Spott, Schmerzen nicht aus dem Weg, wo es unvermeidlich war für das Ziel.

Er traute seinen Jüngern sehr viel zu. Wer glaubt, kann noch größere Werke tun als ich. Er war nicht dünkelhaft oder von oben herab. Er hat seinen Jüngern freie Hand gelassen. Ohne Bevormundung. Voll Vertrauen auf den Heiligen Geist.

Er erstickte Ansätze zu Herrschaft und Hierarchie im Keim: Wer der 1. sein will, soll der Diener aller sein.

Sie werden noch mehr finden. Es ist unsere Aufgabe als Christen, diesen Jesus in dieser Welt lebendig zu halten.

Denken wir jeden Tag daran, nicht nur heute am Patrozinium.

Gerade komme ich von einem Konzert nach Hause …

Pucking, Gasthof Mayr: Georg Höfler und Sigi Mittermayr. Gitarre und Gesang …

Wo ihr sie noch erleben könnt: am 26. 11. um 20.00 im Posthof, Linz.

Sie beherrschen ihr Instrument! Ein Ohrenschmaus, und witzig sind sie auch.

Hingehen!

Heute habe ich mich damit geplagt -ja, es war nicht gar so einfach – ein Live-Video für meine Facebookseite zu erstellen.

Habe ihr das schon einmal versucht?

Bitte hier gern um Rückmeldungen…

oder seht es euch an: Schule der Kostbarkeiten ist auch auf Facebook.

Ich kenne mindestens 5 Frauen, die sich wirklich gut für das Amt der österreichischen Bundespräsidentin eignen.

Frage: Wieso kandidiert keine von ihnen? Jede einzelne ist weitaus geeigneter als alle Kandidaten (ausgenommen Prof. van der Bellen) zusammengerechnet.

Zum Beispiel:

Birgit Gerstorfer

Brigitte Bierlein

Christine Haiden

Brigitte Maria Gruber (Frauenfachakademie Mondsee)

Monika Langthaler

Danielle Spera

und da gibt es noch einige mehr…

Ich würde mir Rückmeldungen der Genannten wünschen …

Predigt Erntedank 2022                    Haid

Liebe Brüder und Schwestern, liebe Kinder!

Das Vorbereitungsteam hat sich heuer für Erntedank das Thema „Nuss“ ausgesucht. Die Nüsse sollen uns heute ans Dankbar-Sein erinnern.

Schauen wir uns jetzt so eine Nuss, eine Walnuss, einmal an.

So eine Nuss ist nicht groß. Wir übersehen leicht, was es Kleines, Unscheinbares in unserem Leben gibt. Dass Kleinigkeiten kostbar sein können. Ein aufmunterndes Wort, wenn ich nicht weiterweiß. Eine ausgestreckte Hand, wenn ich Hilfe brauche. Ein kurzes Lachen im grauen Alltag, ein Sonnenstrahl, eine kleine Blume am Weg… Unser Leben besteht aus vielen kleinen Augenblicken hintereinander. Ein glücklicher Tag, ein glückliches Leben, besteht aus vielen glücklichen Momenten. Eine gelungene Beziehung besteht aus vielen aufmerksamen Begegnungen.

Nüsse sind außerdem nur einmal im Jahr reif.

Wir haben uns durch die vielen Geschäfte, in denen es in jeder Jahreszeit beinahe beliebig alles zu kaufen gibt, das Wartenkönnen abgewöhnt. Wir haben keine Geduld mehr, kein Gespür für den richtigen Augenblick. Aber die Sachen, Obst, Gemüse und alles andere, verlieren so auch ihre Einzigartigkeit, das Besondere. Erdbeeren schmecken am besten, wenn sie im Juni gegessen werden; Nüsse zwischen Herbst und Weihnachten. Ostereier zu Ostern, Eiscreme an einem heißen Sommertag… Unsere Seele stumpft ab, wenn immer alles gleich ist…

Eine Nuss hat eine Schale. Eigentlich hat sie sogar zwei, die grüne ist bei diesen Nüssen schon weg. Diese harte Schale kann heute ein Hinweis sein: Um an die Nuss zu gelangen, müssen wir uns etwas einfallen lassen. Uns ein anstrengen, ein bisschen zumindest.

Gott schenkt uns im normalen Leben alles mögliche, das uns zuerst ungenießbar vorkommt, hart, schwierig zu bewältigen… und wo wir erst nach und nach das Kostbare daran erkennen.

Ein Sprichwort sagt. Gott schenkt uns Nüsse, aber er knackt sie nicht auf.

Und das ist sehr gut so. sogar menschenfreundlich.

Wir wären auf Dauer gar nicht glücklich und zufrieden, wenn uns alles, was wir uns wünschen, auf dem Präsentierteller vor die Nase gestellt würde. Es macht uns froher, wenn unser Einsatz gefragt ist. Was von selber geht, ist uninteressant.

Erwachsene, aber auch Kinder, brauchen Erfolgserlebnisse…

Gott hat uns schließlich Kräfte und Fähigkeiten gegeben.

In jeder Krise steckt eine Chance, die Möglichkeit, dass etwas anders wird, sich zum Besseren ändert in unserem Leben.

Manchmal ist etwas so schwer oder kompliziert, dass wir uns überfordert fühlen.

Es kommt vor, dass Menschen so in der Krise stecken, dass sie beim besten Willen nichts Gutes mehr daran erkennen können. Da sind vielleicht die Mitmenschen gefragt, sich für die anderen anzustrengen…es ist ja keiner allein.

Und es kann sein, dass so ein Mensch dankbar wird über seine Freunde, Familie, Kollegen…

Das Fest Erntedank möchte uns ermutigen, in jeder Lage auf das zu schauen, wofür wir dankbar sein können. Es möchte uns zu Optimisten erziehen.

Dankbar werden wir und Kraft gibt uns, wenn wir uns erinnern, was wir schon alles geschafft haben. Wie wir in der Vergangenheit mit Schwierigkeiten umgegangen sind, wie wir Auswege, Lösungen gefunden haben.

Denn wenn es früher ging, dann ist klar, dass es jetzt, heute ebenfalls möglich ist.

Im Evangelium sagt ja Jesus nicht, wir sollen überhaupt nicht und unter keinen Umständen Sorge tragen … Nein. Er sagt: Sorgt euch nicht ängstlich.

Angst ist eine schlechte Ratgeberin.

Problem- und Sorgenkoma, wo Menschen die Chancen und das Gute nicht mehr sehen können… das ist eigentlich keine Haltung, die für glaubende Christen angemessen ist.

Ja, wir können etwas bewirken – und wir sollen das auch.

Ängstlich sorgen, sagt Jesus, das tun die Heiden. Das ist ein altertümliches Wort. Heide ist ein Mensch, der so lebt, als ob es Gott nicht gäbe.

Wo ich allein auf mich gestellt bin und mich unwahrscheinlich abmühen muss, anstrengen, damit ich alles kriege, was ich brauche. Stress. Wie ein Haftelmacher aufpassen –

Und da sind wir überfordert. Viele beginnen dann zu tricksen, andere zu übervorteilen, mit Gewalt zu agieren oder hintenherum – um mehr Erfolg zu haben.

Wir können das nicht, alles und jedes und sämtliche Eventualitäten berücksichtigen und und und … Gott nimmt uns das ab – wenn und weil wir damit beschäftigt sind, uns für sein Reich, für das Evangelium, für das Wahre, Gute und Schöne einzusetzen, für Gesundheit, Frieden, Fülle, Hilfsbereitschaft. Für die Gemeinschaft.

Immer nur noch mehr Geld zu beschaffen ohne Rücksicht auf andere Menschen, auf die eigene Gesundheit und Beziehungen, auf die Natur – das ist etwas Widergöttliches. Wo es nur um Gewinnmaximierung geht, ist anderes nachrangig. Der Krieg endet nicht, weil die Waffenlobby noch nicht genug verdient hat. Die Energie ist teuer, weil jemand damit verdient.

Der Regenwald im Amazonas und anderswo wird vernichtet, weil es bares Geld bringt für die die das tun.

Das Klima erwärmt sich, weil zuerst alle fossilen Brennstoffe verbraucht, sprich: verkauft sein wollen und die Geräte dazu, für die man ein Patent hat.

Macht- und Wissensmissbrauch, weil Verdienen als oberster Wert gilt. Geld nimmt die Stelle ein, die Gott zukommt.

Des existiert aber ein Gegenmittel, und das ist Dankbarkeit. Wir brauchen nicht ständig immer mehr und mehr – weil für uns gesorgt ist, immer schon. Weil wir in besten Händen sind.

Wir können uns entscheiden: Für eine heidnische Denkweise. Die Angst, dass ich allein im Kosmos bin, auf mich gestellt, und dass das Recht des Stärkeren regiert.

Oder dafür, umzudenken und voller Dankbarkeit staunend zu bemerken: Gott schaut ständig, dass es mir gut geht. Liebe Brüder und Schwestern: Versuchen wir es einmal!

Topfentorte:

Biskuitteig: 4Eier, 13 dkg Zucker, schaumig rühren, 13 dkg griffiges Mehl untermengen. Auf mittlerer Schiene bei 180 Grad ca. 30 min backen.

Topfenfüllung:

1 Pkg Magertopfen, 1 Viertelliter Schlagobers, Staubzucker, Vanillezucker, Zitronenschale, Zitronensaft, 1 El Rum

Schlagobers steif schlagen, 3 El aufheben. Mit den übrigen Zutaten vermischen, Torte damit füllen, 6-12 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Fertig!