Kürbiskernkekse. Rezept

Bald beginnt ja der Advent. Heute habe ich die ersten Kekse gebacken. Hier ist ein Rezept für euch:

Zutaten:

10 dkg geriebene Kürbiskerne, 4 dkg geriebene Mandeln, 13 dkg griffiges Mehl, 7 dkg Staubzucker, 15 dkg Butter, 1 kleines Ei, 1 Prise Salz

Zutaten zu einem Mürbteig verkneten, 1/2 Stunde im Kühlschrank raten lassen.

Auswalken, Kekse ausstechen, bei knapp 200 Grad auf der mittleren Schiene ca. 8 Minuten backen.

Ergibt ca.80 Stück.

Je 2 mit säuerlicher Marmelade (Zitronen- oder Dirndlmarmelade z. B. ) zusammensetzen, halb in Schokoladeglasur tunken, mit Kürbiskernsplittern bestreuen.

Ihr wisst: Besonders setze ich mich für Frauenrechte und ein lebenswertes Leben besonders von Frauen ein.

In den letzten Wochen höre ich immer wieder die Meinung: Das ist doch ein Luxusproblem! Wir haben auf dieser Erde Krieg, Terror, Migration, Hunger, Krankheit, Klima- und Wirtschaftskrise … man sollte sich doch zuerst einmal um die „echten“ Sorgen der Menschheit kümmern …!

Aber: Das ist ein Trugschluss.

Wenn die Hälfte der Menschheit als minderwertig eingestuft wird, kann es auf diesem Planeten nicht gut zu leben sein.

Gerade in patriarchalen Gesellschaften und autoritären Systemen sind Frauen aufgrund ihres Geschlechts besonders benachteiligt; sie leiden unter den Folgen der Entscheidungen, die Männer getroffen haben, ohne dass sie selbst in die Entscheidungsfindung eingebunden waren oder sich auch nur wehren konnten.

Krieg, Fehlverwendung von natürlichen Ressourcen, Fanatismus im religiösen Bereich, Mangelwirtschaft (Geld für Aufrüstung und Prestigeprojekte statt für Landwirtschaft, Wissenschaft, Bildung und Gesundheit …) – von Männern begonnen, von Frauen – und im Endeffekt von allen Beteiligten – erduldet. Wie wäre die Lage im Gazastreifen, wenn Frauen sämtliche Entscheidungen träfen?

Ich habe brasilianische Basisgemeinden und eine Pfarre in Tansania vor Ort erlebt und weiß um die schlagartige umfassende positive Entwicklung, sobald Frauen Bildung, Entscheidungsmacht und etwas Geld erhalten.

Ist exotisch, das Problem gibt es bei uns nicht?

Heute, am 25. November wird wieder der Tag gegen Gewalt an Frauen begangen.

26 Österreicherinnen wurden in unserem Land seit Jahresbeginn von nahestehenden Männern ermordet.

Frauen – Gattin, Freundin, Tochter, Schwester, Mutter … als Eigentum zu betrachten, die sich dem Willen des Mannes zu beugen haben, wenn nötig mit Gewalt –  und wenn sie mir nicht gehören will, dann auf keinen Fall einem anderen; Wieso gibt es diese Einstellung in einem Land wie unserem noch? Wieso überhaupt? Ich meine: Menschen, Frauen und Männer, egal, und wo immer, werden ja nicht als von vornherein als bösartig und ungerecht geboren …

Die Bibel versucht das Phänomen Geschlechterungleichgewicht (vgl. Gen 3,16) mit einem Mythos zu erklären: als Folge des Sündenfalls.

Da dieser – um in der biblischen Denkweise und Sicht zu bleiben – aufgrund der Erlösung ungeschehen gemacht ist bzw. die Folgen nicht mehr zwingend eintreten, sondern aufgehoben sind, dürften – zumindest! – ChristInnen nicht in einer patriarchalen oder sonstwie ungerechten Ordnung leben und eine solche, wo immer sie auftritt, auf keinen Fall hinnehmen.

Paulus hat das genial erkannt: „Es gilt nicht mehr Mann und Frau, nicht Sklave und Freier, nicht Jude oder Grieche …“ (vgl. Gal 3,28)

Terror – richtet sich immer auch gegen Frauen (der eigenen Gruppe). Im Gazastreifen, in Kenia, im Iran, in Afghanistan zum Beispiel. Bei fundamentalistischen Christen in den USA und anderswo (Opus Dei, Engelwerk …), bei der politischen äußersten rechten Ecke …

Wie kann unser Beitrag zu einer gerechten Welt ausschauen? Höchstwahrscheinlich seid ihr alle, jede einzelne, bei der Veränderung dieser Welt zum Besseren aktiv.

Heute ist auch der Gedenktag der Heiligen Katharina von Alexandrien, Schutzpatronin der TheologInnen und eine der 14 „NothelferInnen“. Sie ist als Märtyrin gestorben – aber zuvor hat sie der Legende nach 500 ägyptische heidnische Priester bzw. Gelehrte durch ihre Predigt überzeugt, so dass sie sich taufen ließen.

Diese Power, dieses Selbstbewusstsein wünsche ich uns allen!

Und eine gute Zeit!

Wenn ich in der Früh aufstehe, schaue ich als erstes aus dem Schlafzimmerfenster; ich freue mich über den Blick in den Garten mit dem großen alten Kirschbaum und den neuen, kleineren Bäumen und Sträuchern, die ich vor einem Monat pflanzen habe lassen.

Heute habe ich mich über noch etwas gefreut.

Die Wiese unter und zwischen den Bäumen: beinahe frei von herabgefallenen Blättern.

Sie waren schon noch da; allerdings: in zwei direkt geordnet anmutenden Haufen links und rechts auf beiden Seiten des Gartens neben dem Zaun.

Der Sturm hatte sie offenbar in der Nacht dort hin geweht.

Mit einem lächelnden „Danke“ schloss ich das Fenster. In der Natur hat alles und jedes seinen Sinn. Mit diesem Gedanken startete ich in den Tag.

Ein ziemlich heftiger Wind weht draußen. Schon in der Früh hörte ich die Geräusche, die die Böen verursachen – am Nachmittag war kurz Pause. Und jetzt, je später am Abend es wird, nimmt der Wind an Stärke zu. Ja, Sturm dazu zu sagen, ist nicht verkehrt.

Morgen und die Tage danach soll es winterlich werden.

Die Luft aus dem Westen bringt den Schnee.

Ja, es ist Spätherbst.

Den Mistkübel – morgen früh kommt die Müllabfuhr – habe ich eingeklemmt neben dem Zaun.

Drinnen bleiben, außer man muss unbedingt ins Freie. Vorüberlegungen für Advent und Weihnachten: Seit heute habe ich richtig Lust dazu.

Adventkranzkerzen habe ich heute besorgt. Und Keksrezepte herausgesucht.

Draußen war ich auch, gut eingepackt im heute früh entstaubten Wintermantel und aus dem Kasten geholten warmen Schal.

Erfrischt (ein bisschen mehr als das…) und gut durchgelüftet bin ich nach 20 Minuten froh über den heißen Tee.

Noch etwas: Die letzten Blätter verlassen die Bäume.

Heute ist mir ein einzelnes wunderbar verfärbtes Blatt in seinem rotorangen Ton direkt ins Auge gesprungen beim Vorbeigehen … zum Glück hatte ich mein Handy dabei und konnte es fotografieren für euch.

Im Herbst bauen die Blätter das Chlorophyll ab, es ist die grüne Farbe, die Kohlenwasserstoff aus der Luft aufnimmt und den Kohlenstoff als Zucker und Nährstoff verbraucht, den Sauerstoff in die Atmosphäre freigibt.

Chlorophyll ist chemisch betrachtet der nächste Verwandte des Hämoglobins, dem Stoff, der unser Blut rot macht. Durch den Sauerstoff.

Beide Stoffe sind beinahe identisch.

Natur – wir sind Verwandte des Blattes, der Bäume, wir Menschen sind Teil der Natur.

Wir leben von den Bäumen, von den Pflanzen – direkt aufgrund der Nahrung – und ebenso direkt, wenn auch unbemerkt meistens, aufgrund des Sauerstoffs, den wir einatmen. Von dem wir leben.

Ja, sie wächst noch!

Auf dem Weg zwischen Europakloster und Fürberg am Wolfgangsee habe ich heute eine Pflanze entdeckt, direkt am Straßenrand.

Aromatisch, appetitanregend, beruhigend und anregend, kühlend, erfrischend …

Wunderbar als Beigabe zu Erdbeeren oder Himbeeren oder in einem Erfrischungsgetränk.

Im Hugo ist sie auch unverzichtbar.

Und sie wächst fast überall in der freien Natur, über 500 Metern Seehöhe, auf Bergwiesen und am Waldrand.

Heute bin ich ins Europakloster Gut Aich gefahren. Schon seit der Früh kommen mir immer wieder Gedanken zur Heiligen Elisabeth von Thüringen, deren Gedenktag heute ist. Elisabeth- oder Caritassonntag.

Das Rosenwunder, von dem ihr vielleicht in der Schule einmal gehört habt:

Elisabeth pflegte als Landgräfin regelmäßig, vermutlich 2-3 mal in der Woche, mit einem Korb, prall gefüllt mit Lebensmitteln, von der Wartburg ins Dorf hinunter zu gehen, um notleidende Menschen zu versorgen.

Als ihr Mann, der sie in ihrem sozialen Engagement sehr unterstützte, auf dem Kreuzzug war, spielte sich dessen jüngerer Bruder als Chef auf und wollte Elisabeth verbieten, Lebensmittel aus dem Schloss ins Dorf zu tragen. Erst recht agierte er sehr aggressiv, als sein Bruder auf dem Kreuzzug verstorben war.

Eines Tages trat der Elisabeth, die mit einer Dienerin gerade ins Dorf ging, sehr zornig entgegen und wollte wissen: „Was habt iIhr da im Korb? Sicher wieder Brot und Butter, Käse und Schinken, die dem Schloss gehören!“ Dabei riss er das Tuch vom Korb – und siehe da, es befanden sich lauter Rosen darin.

Von diesem Tag an, heißt es, ließ er Elisabeth in Ruhe gewähren.

Rosen blühen noch immer vor meiner Haustür.

Und in Gut Aich gibt es einen neuen Likör: Rosenlikör. Duftet und schmeckt himmlisch!

Übrigens: Die Rose ist auch eine Heilpflanze. Nicht nur die Früchte der Heckenrose, die Hagebutten (Vitamin C, Entwässerung, entzündungshemmend …), sondern die Duftrose: Die Blütenblätter, mit kochendem Wasser übergossen und als Tee getrunken, wirken stimmungsaufhellend. Drei Wochen, vor allem bei trübem Sommerwetter (es gibt so Phasen, da regnet es tagelang im Juni, Juli oder August) zwei Tassen über den Tag verteilt trinken.

Das heutige Stück Natur fand ich im Gemüsefach meines Kühlschranks: eine Ingwerknolle.

Ingwer spielt in der Zeit zwischen Oktober und März – in der kalten Jahreszeit – in meiner Küche eine wichtige Rolle.

Sicher kennt ihr das: Zu Fuß vom Bus oder Zug nach Hause, bei strömendem Regen oder pfeifendem Wind – oder das Letzte noch im Garten erledigt, es scheint eh die Sonne, also mit dem Pullover draußen – zu lange, denn man geht dann zwischendurch nicht rein – oder ein Spaziergang mit dem Hund – oder, wer vielleicht ein Jagdrevier betreut und draußen ist ein, zwei Stunden: Man kommt heim und ist ausgekühlt bis in die Knochen.

Schnell hilft da ein halber Liter heißer Früchtetee – oder einfach nur heißes Wasser. Drei bis fünf Ingwerscheiben ins kalte Wasser geben, mit aufkochen und mit dem Tee ziehen lassen. Mit Honig süßen.

So heiß wie möglich trinken, in kleinen Schlucken.

Ist etwas scharf, wärmt aber von innen her wunderbar.

Probiert es aus!

Übrigens könnt ihr 2, 3 Ingwerscheiben mit jeder Suppe mitkochen. Verbessert den Geschmack und wärmt von innen.

Auch im Glühwein oder Punsch entfaltet der mitgekochte Ingwer seine Wirkung.

Heute starte ich mit einer neuen Serie von Blogbeiträgen.

„Natur in meiner Umgebung“.

Du lebst in der Stadt? Mitten zwischen Wohnhäusern, alles asphaltiert, kein Grün weit und breit?

Ich wette, dass dich dennoch Natur umgibt – oder sich entdecken lässt bei näherem Hinschauen.

Die Luft.

Der Himmel.

Die Wolken.

Das Wetter: Wind, Kälte oder Wärme, Regen, Schnee, Nebel, Sonnenstrahlen …

Das Eis auf der Windschutzscheibe deines Autos, über das du dich ärgerst in der Früh.

Das Eis auf dem Gehweg, bestreut mit Sand oder Schotter, damit du nicht ausrutscht.

Ein zwitschernder Vogel.

Eine Topfpflanze auf einem der Fensterbretter.

Ein Unkrautstängel, der durch den Beton wächst.

Die Himmelskörper, die wir sehen können: am Tag die Sonne – und manchmal auch den Mond. Sterne in der Nacht.

Die Natur zu betrachten, macht uns froh.

Heute gab es über St. Pölten von ca. 16.00 – 16.15 ein atemberaubendes Abendrot – rosa- pfirsich – orange – gold …

Die Wolkenspitzen, von hinten noch beleuchtet von der goldorangen Sonne, der Himmel davor dunkelgrau.

Leider saß ich da gerade im Auto und konnte gleichzeitig nicht fotografieren.

Erst, als ich wieder nach Hause kam.

Da stand ein wunderbarer Halbmond über der Straße, in der ich wohne.

Schaut mal!

Vor einer Woche habe ich an einer wirklich bemerkenswerten Veranstaltung teilgenommen:

Veranstalter: Das europäische ökumenische Forum christlicher Frauen

Reinhild Traitler – Symposium

Es geht nichts über Gespräch und Austausch, essen und trinken beim persönlichen Kennenlernen!

Keynotes gab es von:

Irmgard Ehrenberger, Int. Fellowship of Reconciliaton; Dr. Emel Topcu Prof. of political science and International relations; Mag. Teclaire Ngo-Tam, Global Citizenship education adviser, Kamerun – Austria; Jennifer Miftaroska, Teacher, Board-Member of Rahma Austria, EPIL Graduate; Moderation: Dr. Amal Dib, Journalist and researcher, Germany-Lebanon, EPIL-Graduate