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Herzliche Einladung, morgen – und jeden Mittwoch -zum Friedensgebet zu kommen:

Pfarrkirche Haid (Autobahnkirche), 17.30

Dauer: ca. 25 Minuten

Wir singen und beten, hören einen Text und zünden eine Kerze an.

Sonst nichts.

Komm und wirke mit, das Feld von Liebe, Verstehen, Toleranz und Geltenlassen zu verstärken.

Frieden schließen – das haben wir auch in Bezug auf Gott nötig.

Immer wieder einmal ist unser Vertrauen in Gott gestört. Die antrainierten oder althergebrachten Gottesvorstellungen sind stärker als die Vernunft, stärker als die Erinnerung an geglückte Momente der Meditation, der Gebetserfahrung, der verspürten Nähe … so scheint es zumindest.

Ihr wisst es alle, dass Gott sich nicht wie ein Polizist verhält, wie ein Kontrollor, wie ein orientalischer Despot (Gewaltherrscher) der schlimmsten Sorte … aber wir tun so, als ob es so wäre … Wir sagen Gott nicht alles, wir vertrauen uns ihm/ihr nicht offen an. Wir halten etwas zurück.

Manchmal hilft es (ein bisschen zumindest), wenn wir darüber nachdenken, wie Gott ist, sein könnte – und in der Bibel lesen…

Am besten ist es, direkt mit JHWH ins Gespräch zu kommen.

Sag ihm/ihr (Gott ist reiner Geist, weder männlich noch weiblich), was dich beschäftigt, wovor du Angst hast, was du nicht glauben kannst, was du erhoffst und was du dir wünschst.

Wir kommen uns normalerweise von Gott getrennt vor, so als ob wir extra etwas unternehmen müssten, uns bemerkbar machen…

Dabei handelt es sich um einen gewaltigen Irrtum.

Jahwe heißt „Ich bin da“.

Einfach still hinsetzen, durchatmen, aufmerksam werden.

Hast du „Feinde“?

Ich setze das Wort absichtlich unter Anführungszeichen. Die meisten Menschen würden spontan sagen: Nein, natürlich nicht.

Aber jede/r hat im Bekanntenkreis Personen, denen man lieber nicht begegnet:

Die Nachbarin, die immer alles besser weiß und ungefragt ihre fragwürdigen Ratschläge (du sollst etwas anders machen, so wie sie meint) anbringt. Den Chef, dem nichts passt, der deine Leistung niemals würdigt und nach Fehlern förmlich sucht, um darauf herumzureiten. Die Verwandten, die ständig anrufen oder vorbeikommen und nicht wahrhaben wollen, dass du berufstätig bist, Kinder hast und am Sonntag deine Ruhe brauchst. Mitschüler, die blöde Gerüchte über dich verbreiten. Und… und … und …

Oder es gab einen echten Streit, und die Beteiligten haben sich nicht wirklich ausgesprochen und versöhnt…

So etwas stört. Vor allem, wenn bei größeren Festen die „Gefahr“ besteht, dass alle zusammenkommen, einander treffen.

Du kannst etwas tun:

Stell dir vor, wie Gott dich voll Liebe anschaut. Wenn du dich nach einer Weile so richtig wohl fühlst, stell dir vor, wie Gott eine/n deiner Freund/inn/en voll Liebe anschaut.

Dann stell dir den Menschen vor, mit dem du Schwierigkeiten hast, mi dem du zerstritten bist – und stell dir ebenfalls vor, wie Gott ihn/sie voller Liebe anschaut. Male dir richtig aus, wie ihr alle(!) vom Himmel her mit allem Seh+´gen und allen Wohltaten, die es gibt, überschüttet werdet.

Tipp (er stammt von Ignatius von Loyola, du kannst googeln, wer das ist): Mach diese Übung jeden Tag mehrmals und jedenfalls bis Weihnachten!

Beten – wie geht das? Soll ich wirklich diese alten Formeln aufsagen? Oder wenn es heißt: Mit Jesus reden wie mit einem Freund …

Und manchmal bringe ich gar nicht die Energie auf …

Du hast dir deinen Gebets- oder Feierplatz am Vorbereitungstag hergerichtet.

Setz dich doch einfach hin und zünde die Kerzen am Adventkranz an – oder die eine Kerze, die du dir hingestellt hast.

Schau einfach in die Flamme.

Sei einfach da.

Du musst nichts Besonderes tun.

Bleib 5 Minuten sitzen.

Wenn du möchtest, stell dir vor, dass Jesus bei dir am Tisch sitzt.

Wenn es dir Freude macht, sing zum Abschluss ein Adventlied, das du kennst.

Das ist alles.

Du hast gestern ein paar Dinge aufgeschrieben, die du gern von Jesus geordnet haben möchtest.

Wahrscheinlich hast du über die Angelegenheiten, die jetzt nicht in Ordnung sind, schon öfter nachgedacht, vielleicht stören sie dich schon lange.

Und es kann sein, dass du Jesus bisher nicht gebeten hast, etwas zu unternehmen.

Du kannst das jetzt tun.

Und dann: Warte eine Weile.

Hör noch nicht auf zu beten.

Hör hin. Spüre hin.

Wenn du mit Jesus reden kannst, ist er anwesend. Im Grund genauso anwesend wie damals in Palästina und so wie dann, wenn er als König des Himmels wiederkommen wird.

Der einzige Unterschied: Unsere 5 Sinne können ihn jetzt nicht wahrnehmen.

Aber wenn du ganz still wirst, siehst du auf einmal, was du tun oder dazu beitragen kannst, dass ein Konflikt, eine Unrechtssituation, eine aussichtslose Lage, etwas, das ganz und gar verkehrt läuft, sich zum Besseren verändert.

Du kannst sicher sein: Jesus möchte jetzt schon, dass alles in eine, in seine gute Ordnung kommt …

 1. Adventsonntag, 28. November 2021

ADVENT ist eine Zeit der Erwartung: auf Jesus als neugeborenes Kind in der Krippe und als König des Universums, der einst wiederkommt. Es ist auch die Erwartung einer besseren, lichterfüllten Zukunft – für sich selbst und für die ganze Menschheit und Erde.

Setz dich ruhig an deinen vorbereiteten Feierplatz und nimm dir Zeit nachzudenken:

Wie sehen deine Erwartungen aus? Was wünschst oder erhoffst du für den Advent, für das kommende Jahr, für dein weiteres Leben? Was könnte im bestmöglichen Fall eintreten?

Werde kreativ und schreibe Wörter dafür auf, die mit einem der Buchstaben des Wortes „Advent“ beginnen. Z. B.:

A … Arbeit, die Freude und Sinn macht

D …

V … viele Möglichkeiten, Vertrauen

E … echte Freunde/innen

N …

T …

Macht ein Wettbewerbsspiel daraus: Wem fallen die meisten Begriffe ein?

Ihr könnt zu Hause euren Adventkranz segnen, wenn ihr nicht in der Kirche wart. Ganz einfach:

Zünde die erste Kerze am Adventkranz an.

Lies – oder lest gemeinsam – das Segensgebet:

Gott, du liebst uns und schaust auf uns.

Wir glauben, dass du jetzt bei uns bist und uns nie verlässt.

Wir bitten: Segne diesen Adventkranz, die grünen Zweige und die Kerzen, damit wir immer, wenn wir ihn verwenden oder sehen, an deine Gegenwart und an das Kommen deines Sohnes Jesus erinnert werden.

Segne alle, die die Kränze gebunden und geschmückt haben, und lass uns zum Segen werden für die Menschen um uns und für die ganze Welt.

Amen.

Nimm etwas (Weih)wasser und mach ein Kreuzzeichen über dem Kranz. – Dies können auch alle, die dabei sind, nacheinander tun.

In Haid machen wir das, erstmals.

Kommt und schaut euch das an!

“Du bist ein Licht für mich”

Bei der „Nacht der 1000 Lichter“ erwarten Sie/dich spirituelle Impuöse in stimmungsvoller Kerzenlicht-Atmosphäre.

 Sonntag, 31. 10. 2022

19:00 – 22:00 Uhr Autobahnkirche

Hauptplatz 4053 Haid

Heute eine weitere Art des Betens:

Mach eine meditative innere Reise an einen wunderbaren Ort – Berggipfel, Garten, Seeufer … o. ä. und stell dir vor, dass Jesus dort schon auf dich wartet – mit ausgebreiteten Armen.

Lass dich von ihm begrüßen, hör zu, was er zu sagen hat.

Sag du ihm deinerseits alles, was dir auf dem Herzen liegt.

Das Geschehen wird eine Eigendynamik entfalten – vielleicht geht ihr eine Runde, oder er lädt dich ein an einen Tisch und schenkt dir ein Glas Wein ein …

Lass alles einfach ruhig auf dich zukommen.

Nach einer Weile wird der Abschied wie von selbst kommen.

Danke ihm.

Und kehre zurück ins Hier und Jetzt.

Heute bekommt ihr wieder einen Vorschlag, wie ihr beten könnt:

Singt ein religiöses oder spirituelles Lied, das euch gut gefällt und euch “erhebt” – gleichgültig, ob klassisch oder modern, ob künstlerisch wertvoll oder kindgemäß.

Setzt euch allein irgendwo hin, beim Autofahren geht es auch gut, und singt es. Zuerst auswendig. Wenn eure Textlücken wirklich erheblich und störend sind, besorgt euch den Text.

Singt es einmal mit dem Text vor euch.

Und das wars auch schon.

Bis morgen!

Wann haben Sie zuletzt gebetet?

Davon abgesehen, dass Gott sich über die Maßen freut, wenn Sie mit ihm/ihr in Kontakt treten, ist beten eines der wenn nicht das wirksamste Mittel, damit es uns gut geht.

Ausprobieren!

Wie?

Eine Übung für heute: Schreiben Sie 10 Dinge/Ereignisse …auf, für die Sie heute dankbar sind. Lesen Sie die Liste Gott vor. Formulieren Sie in Gedanken oder Worten einen Satz, den Sie ihm/ihr sagen.

Das wars schon.

Wie gesagt: ausprobieren!