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Wenn wir uns in den letzten Tagen damit beschäftigt haben, dass wir von Gott total mit Gnade und Liebe erfüllt werden, mit Talenten reich beschenkt, behütet, gesegnet, mit liebevollen Details überrascht …, stellt sich noch immer die Frage:

Wie kommt es, dass wir von Gott nicht ALLES erwarten, oder mehr als bisher, uns zeitweise gar nicht zu bitten trauen …? Oder nicht glauben können, im Ernst für eine Tatsache halten können, dass Gott uns bedingungslos liebt?

Vielleicht ist es es ein christlicher Minderwertigkeitskomplex – wir stellen selbst an uns Ansprüche, die Menschen gar nicht erfüllen können. Wir meinen, wir müssten erst perfekt sein, superfromm, ständig hilfsbereit, fleißig, fehlerlos …

Und erst dann, wenn wir das hinbekommen, haben wir eine Chance, dass wir uns eventuell in die Schlange der Bittsteller vor Gottes Thron einreihen dürfen …

Seltsam, nicht?

Es ist fast so, als ob niemand von uns, wenn wir so denken, das Evangelium je gelesen hätte.

Das, was Jesus nämlich als Kernbotschaft verkündet hat, ist die Vergebung der Sünden.

Im Klartext (es gibt da noch mehr, aber davon ein anderes Mal): Gott liebt uns bedingungslos, nicht trotz unserer Mängel, Unvollkommenheiten und Sünden, sondern mitsamt dem allen. Sünde heißt Trennung von Gott, dieses verkehrte Bewusstsein, dass wir glauben, unwürdig oder nicht gut genug zu sein und deswegen nicht glauben können, dass Gott uns zu FreundInnen haben will.

Gott würde (was heißt hier „würde“ … hat er ja tatsächlich getan …) alles dafür geben, wenn wir einfach so mit ihm/ihr Kontakt hielten, alles sagen würden, was uns am Herzen liegt, einfach da wären in seiner /ihrer Nähe … Von seiner Warte aus gibt es keine Barriere.

Ich habe seit ein paar Jahren Engelkarten. Auf einer davon steht der schöne Satz: Die Engel verurteilen dich nie. Egal, was auch vorgefallen sein mag und wie schrecklich das ist, was du vielleicht getan hast – sie wenden sich nie von dir ab und hören nie auf, dir zu helfen.

Wenn das schon bei den Engeln so ist – dann doch weit mehr bei Gott selbst …!

Die Übung für heute: Ich setze mich hin im Bewusstsein, dass Gott sich reißt um meine Aufmerksamkeit und Nähe … und dann einfach ein paar Minuten so sitzen bleiben …

Und, haben Sie heute wider Erwarten einen Parkplatz gefunden? Oder ist Ihnen etwas anderes zuteilgeworden, zugefallen, einfach so, anstrengungslos …? Nur auf Ihre Bitte hin, den vielleicht sogar unausgesprochenen, nur halb gedachten Wunsch …?

Ich schreibe „nue“ – nur auf die Bitte hin …

Ehrlich: Kann etwas Großartigeres eintreten, als dass Gott persönlich mit uns in Kontakt tritt – wie ein lieber Papa, eine vertraute Freundin, wie der geliebte Mensch … uns einfach eine Freude macht, unser Leben erleichtert, weil er/sie uns mag?

Zeichen der Liebe und Fürsorge für uns …

Die Anregung für heute: Sprechen Sie mit Gott/Jesus darüber! Über das, was er getan hat, über Ihre Wünsche, Sorgen, Hoffnungen, Ängste, Freuden … über Ihre Gedanken und Pläne – und vielleicht auch über seine Gedanken und Pläne …

Sprechen Sie über offene Fragen Ihres Glaubens. Bitten Sie um Antwort, um Aufklärung, um Erkenntnis.

Sprechen Sie mit Jesus über Ihre Mitmenschen – über die, denen Ihre Liebe, Zuneigung, Sorge … gilt – und über die lästigen, Schwierigen, Zeit und Nerven Raubenden, über die, denen Sie nicht begegnen möchten, über die, die Sie bewundern und denen Ihr tiefer Respekt gilt … Sprechen Sie mit ihr (Gott*) über Ihre Arbeit, über Ihre Freizeit …

Ganz egal, worüber Sie mit ihr* reden, haben Sie folgenden Satz der  Heiligen Teresa von Avila im Bewusstsein:

Alle Schwierigkeiten im Gebet können zurückverfolgt werden auf eine Ursache: zu beten, als wäre Gott abwesend.

Oder:

Beten ist nichts anderes als ein Gespräch mit einem Freund, mit dem wir oft und gern allein zusammenkommen, um mit ihm zu reden, weil wir sicher sind, dass er uns liebt (…) Ich habe dies klar erkannt.

Wenn ich lernen will zu glauben, ist es am Anfang einmal gut zu klären, an wen ich glauben soll oder darf.

Gott – wer ist das? Wie ist er? Wieso sagen wir eigentlich „er“ und nicht „sie“?

Gott ist reiner Geist, nicht männlich oder weiblich.

Ist Gott eine höhere Existenzform, die weit weg lebt, distanziert uns gegenüber – oder wie ein strenger König aus dem mittelalterlichen Märchen, dem es hauptsächlich darum geht, dass wir seine (!) Gesetze einhalten, und der nur aktiv wird, wenn wir dies nicht tun – so wie es im Staat zu geschehen pflegt?

Der Philosoph Blaise Pascal hat eine Gotteserfahrung gemacht, die er der Nachwelt hinterlassen hat.

„Feuer. Mehrere Stunden Feuer. Der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs. Nicht der Gott der Philosophen“

In einem Buch habe ich die Formulierung gelesen: „Es ist ein uns zugewandtes, überaus zärtliches Universum“

Viele Menschen haben von der Erfahrung gesprochen und geschrieben: Gott spricht sie von sich aus an. Ohne dass sie es wollen, geplant haben, damit rechnen …

Versuchen wir heute, uns an die Weisen zu erinnern, wie wir uns Gott vorzustellen gelernt haben.

Und dann: Sprechen wir mit ihm/ihr darüber … fragen wir ganz einfach.

Liebe Brüder und Schwestern, liebe Kinder!

Die Ausstellung hier in unserer Kirche soll an die Menschen erinnern, die vor 75 Jahren als wertlos gegolten haben, die man versuchte, jeder Würde zu berauben, auch im Tod noch – sie wurden zum Teil einfach im -Straßengraben liegengelassen, zum Teil in eilig ausgehobenen Gruben, Massengräbern, verscharrt. Namenlos, ohne jede Ehrfurcht … Damit sollte zum ausdruck gebracht werden: auf die kommt es nicht an. Erinnerung überflüssig.

In vielen Kulturen und zu fast allen Zeiten war ja das Umgekehrte üblich: Das Gedenken, die Erinnerung sollte hochgehalten werden, mit allen Mitteln. Grabbeigaben bei den Kelten, Gedenksteine, Mausoläen, die Pyramiden zeugen davon, dass keine Kosten und Mühen gescheut wurden.

Man hat auch Wert darauf gelegt, einen Leichnam möglichst so einzubalsamieren, dass er für die Ewigkeit haltbar gemacht wird. Das diente zum Trost: Wenn etwas so ausschaut, als ob es halten würde, dann glaubt man auch eher an das ewige Leben, dass sich die Person „hält“, weiterbesteht, weiterlebt.

Wir erfahren im Evangelium, dass auch Jesus mit einem Gemisch aus Myrrhe und Aloe einbalsamiert wurde. Allerdings sehr hastig, weil vor Einbruch der Dunkelheit am Rüsttag zum Schabbat zuwenig Zeit war. Deswegen gingen die Frauen ja 2 Tage später nochmal zum Grab, um das Einbalsamieren zu vervollständigen.

Auch heute ist es oft so, dass Menschen Menschliches möglichst lange aufrechterhalten, konservieren, wollen. Reiche in Nord und Süd, Ost und West optieren auf Angebote findiger Geschäftemacher: Chemikalien sollen den Leichnam erhalten, oder Einfrieren und später mal Auftauen kommen manchen verlockend vor.

Auf diese Weise will man vorsorgen und erhofft sich „ewiges“ Leben im Sinne von nicht aufhörend bis in die ferne Zukunft.

Wer Geld hat, kann sich also das ewige Leben kaufen?

Oder zumindest die Erinnerung an die eigene Person.

Man erkennt sofort, wo jemand von den „Oberen zehntausend“ bestattet ist, auch heute noch, nicht nur im alten Ägypten oder China oder Mittelamerika. Die Größe und Prunkentfaltung der letzten Ruhestätte macht deutlich, dass Menschen ihre allzumenschliche Gesinnung vom Diesseits ins Jenseits mitnehmen möchten.

Sogar im Tod noch sollen gesellschaftliche Unterschiede, sollen Rangordnung usw. gewahrt bleiben.

Es gilt jedoch: Auch der größte Aufwand kann die Verwesung nicht auf Dauer aufhalten.

Im Sterben und Tod – ob es den Größen dieser Erde passt oder nicht – werden alle gleich.

Vor Gott zählt das Äußere nicht.

Reichtum, langes Leben, viele Kinder, Erfolg, Prominenz, Gesundheit, Schönheit, Volkszugehörigkeit … spielen keine Rolle.

Jetzt haben wir seit 8 Monaten Corona. Auf unserer Erde sind Zigtausende an der Krankheit gestorben. Auch in Österreich waren und sind es zu viele. Jeder einzelne ist zu viel.

Bei all dem bleibt es eine Tatsache, dass die meisten in armen Ländern sterben, weil es dort weder ausreichend Hygienemaßnahmen noch medizinische Versorgung gibt. Zumindest nicht für die arme Normalbevölkerung.

Dazu bleiben uns weiterhin die täglichen Hungertoten. Und die Unzähligen, die auf der Flucht sterben – vor Lampedusa, bei Kriegshandlungen in Syrien, im Nahen Osten, in Afrika. Alle, die sterben an Unterernährung und mangelnder Hygiene und medizinischer Versorgung in der sogenannten „3. Welt“, in Afrika, Indien, Lateinamerika: jede/r einzelne von ihnen ist bei Gott so angesehen und bedeutungsvoll wie etwa Donald Trump, Wladimir Putin, Franziskus von Rom, Queen Elizabeth oder Angelina Jolie …

Auch die Ausstellung, die wir in dieser Woche bei uns in der Kirche haben, soll darauf ein Hinweis sein.

Es kommt allein darauf an, wie es im Herzen eines Menschen aussieht. Ausgesehen hat, ein Leben lang. Gott können wir nichts vormachen.

Gott demonstriert sogar manchmal ganz deutlich, wer bei ihm Ansehen hat: Es gibt eine Reihe Heiliger, die von uns angesehen werden können, weil deren Leichnam nicht verwest ist – ganz ohne besondere Maßnahmen. Z. B. Benedikt von Nursia, Katharina von Siena, Teresa von Avila, Vinzenz von Paul, von dem wir am Dienstag gehört haben, der Hl. Pfarrer von Ars, Bernadette Soubirous von Lourdes, Don Bosco, Johannes XXIII, Pater Pio und eine Reihe anderer sind bisher erhalten geblieben.

Vielleicht ist ja die beste Vorsorge für die Ewigkeit, und in dieser werden wir den größten Teil unseres Daseins verbringen,  dass Gott uns gerne sieht …und dass wir uns gerne bei ihm sehen lassen.

Predigt                                                     11. 10. 2020

Liebe Brüder und Schwestern!

Ein Münchner im Himmel.

Kennen sie diese Geschichte?

Der fühlt sich im Himmel nicht wohl, weil es immer nur kühl und distanziert zugeht, Manna und Hosianna singen, musizieren … Bei ihm zuhause war es schöner. Das Münchner Hofbräuhaus oder Oktoberfest – da möchte er hin. Wenn er es sich aussuchen könnte.

Wie sieht der Himmel aus? Reich Gottes, was sollen wir uns darunter vorstellen?

Die Bibel ist da sensationellerweise eher auf der Linie des Münchners – die abgeklärte Vorstellung frommer Menschen des vorvorigen Jahrhunderts muss woanders herkommen.

Jesus spricht von einem Hochzeitsmahl – und diesen Vergleich gibt es schon im AT. Und es geht nicht ums jenseits, zumindest nicht in erster Linie. Reich Gottes – ist hier und jetzt, wo Christen leben.

Wir haben vermutlich ein Problem damit und fragen uns, wie denn der König, der offensichtlich Gott darstellen soll, sich so schrecklich rächen kann, dass er die Mörder seiner Diener töten und ihre Städte in Schutt und Asche legen lassen kann. Und dann der „arme Kerl“, der von der Straße kommt und ohne hochzeitliches Gewand bei der Tafel erscheint. Warum wird er hochkantig hinaus geworfen in die äußerste Finsternis, wo man nur Heulen und Zähneknirschen kennt?

Bei aller Güte, so möchte Matthäus betonen, hat Gott auch Rückgrat und Format. Wer gegen Gott antritt und ihn durch böses Tun zum Einschreiten herausfordert, wird sich über die ungeahnte Kraft, Macht und Stärke Gottes nicht nur wundern, sondern erschrecken. Gott hat für alle ein Herz; aber gegen bewusste Gemeinheit wird er sich zu wehren wissen. Das sollen wir bedenken.

Meistens ist es jedoch so, dass einfach das Interesse fehlt, „man hat was Wichtigeres vor“. Jesus meint: Wer nicht dazugehören will, hat sich selber Schaden zugefügt. Sich selber ausgeschlossen. Gott zwingt uns nicht zu unserem Glück.

Warum finden so wenige die Einladung attraktiv?

Wissen sie nicht, dass es bei uns das Beste vom Besten für alle gibt?

Wenn wir von der Erlösung und vom Reich Gottes reden: haben wir selber überhaupt verstanden, worum es dabei geht? Oder beten wir jahrhundertealte Floskeln nach oder engstirnige Vorstellungen, die es heute in fundamentalistischen Kreisen gibt?

Es stellt sich die Frage: Kann so wirklich der Himmel sein?

Es stellt sich die Frage: Was muss Kirche, was müssen die Kirchen, was müssen wir denn eigentlich tun, um für den Himmel effizient zu werben? Was erwartet man von uns – vom Papst bis zur Christin in der Ortsgemeinde?

Da ist sicher einmal eine Echtheit, eine Ehrlichkeit.

Christen sind nicht perfekt. Es ist kontraproduktiv, so zu tun als ob es so wäre.

Was wir haben, ist eine unwiderstehliche aufrüttelnde unwahrscheinlich befreiende Botschaft.

Nämlich die von Vergebung und Neuanfang, die jederzeit möglich sind, wir brauchen es nur zu wollen. Die Einladung anzunehmen – um im Bild des heutigen Evangeliums zu bleiben.

Wo mir die Vergangenheit nicht nachhängt, und zwar ab sofort, alle Optionen weiterhin offenstehen, ist das nicht eh schon wie ein ewiges Freudenfest?

Ja, bei echten Festivitäten, bei Hochzeiten auch, gibt es Menschen, immer wieder, die tatsächlich die Einladung ausschlagen: Was der Neffe, der mich beleidigt hat, was, die Cousine, mit der ich gestritten habe, … die sind ebenfalls eingeladen und werden da sein? – Na, dann komme ich aber nicht …

Liebe Brüder und Schwestern: Im Himmelreich Gottes, beim ewigen Hochzeitsmahl, ist es genauso. Es ist zu erwarten, dass alle da sein werden – mit denen wir hier und jetzt lieber nicht reden, mit denen wir nichts zu tun haben möchten, um die wir einen weiten Bogen machen… Es wird für uns gut sein, ab sofort daran zu arbeiten, dass wir uns dann und dort über ihre Gesellschaft freuen können.

Verzeihen, bereinigen, auf sie zugehen … Verständnis üben… beten …

Statt viel Kraft darin zu investieren, wie die Kirchen sich gegeneinander abgrenzen, wäre es gut und wichtig, Geschwisterlichkeit vorzuleben. Das funktioniert übrigens jetzt schon an der Basis besser als in der Kirchenspitze.

Gefordert ist auch ein Einfühlungsvermögen für die anderen. Christinnen und Christen haben den Himmel nicht gepachtet. Auf dieser Erde glauben viele Millionen in der Form von Islam, Judentum, Buddhismus, Hinduismus u. a. Religionen. Es wäre wichtig, mit all jenen, die das wollen, Seite an Seite für Gerechtigkeit und Frieden zu einzutreten. Auch zusammen mit den nicht glaubenden Menschen, die durch ihr politisches und soziales Handeln einen Vorgeschmack vom Himmel bieten, ohne dass sie das so nennen würden.

Bischof Reinhold Stecher hat in einem seiner Bücher geschildert, wie ein Erstklässler im Troler Bergdorf, dessen Eltern Hüttenwirte sind, sich den Himmel vorstellt – vorher wurde das heutige Evangelium erzählt -: ja, das kenn ich – a volle Hittn! (Ziehharmonika, Gesang, Fröhlichkeit und die Kochkünste seiner Mutter).

Gott freut sich wie die liebe Mutter und Hüttenwirtin wirklich über eine „volle Hittn“ – nehmen wir die Einladung an.

„Du hast im Sinn, was die Menschen wollen.“

Liebe Brüder und Schwestern, ist das nicht bei uns auch öfter einmal so?

Wir wollen, wissen, denken und planen und machen so viel, unserer Meinung nach Gutes – da haben wir gar keine Zeit mehr oder kommen gar nicht auf die Idee, noch lang zu fragen, was Gott, was Jesus von uns will.

Petrus, der da heute so geschimpft wird – wir erinnern uns, vorigen Sonntag haben wir gehört, dass Jesus ihm die Schlüssel des Himmelreiches anvertraut, er erkennt, dass Jesus der verheißene Messias Gottes ist – und gleich nachher, nach diesem „Highlight“ – heute gerade das Gegenteil –

Petrus und die anderen Jünger waren gesund und normal, begeistert, voller Tatendrang, haben auch gelernt, sich wo durchzusetzen, und klar haben sie lieber Macht und Reichtum, Gesundheit, Erfolg und Ansehen als das Gegenteil davon.

Wir wollen das auch – und das alles ist auch gut und richtig.

Aber Jesus erklärt gerade das Wesen seiner Sendung. Sein Auftrag – gerade weil er Gott ist – besteht nicht darin, einen irdischen Gottesstaat zu errichten. Wir wissen aus der politischen Geschichte unseres Planeten, dass alle Gottesstaaten, religiöse Herrschaft, Durchsetzung des Glaubens mit politischer Gewalt, sich schädlich ausgewirkt hat – das Gottesbild wird verzerrt oder ganz verdunkelt.

Gott ist im Wesen ja so, dass er/sie niemals Menschen gegenüber Gewalt anwendet, etwas erzwingt. Reine Liebe.

Petrus hat das im Lauf seines Lebens immer besser begriffen. Er ist im heutigen Evangeliumstext wie oft der, der das, was sich eigentlich alle Apostel denken, laut ausspricht. Er war eben besonders eifrig, schnell entschlossen, mutig.

Heute sind auch viele Christen besonders eifrig.

Manche meinen, sie müssten biblische v. a. alttestamentliche Werte, Moralvorstellungen des 19. Jh. mit Hilfe einer politischen Partei – das läuft auf Durchsetzung mit politischen Mitteln hinaus – durchsetzen.

Oder – wir erinnern uns, welchen großen Schaden die angerichtet haben, die nach Bekanntwerden der kirchlichen Missbrauchsfälle zuerst noch lange versucht haben, zu verschweigen und zu vertuschen – der Versuch, heile Kirche nach außen hin darzustellen.

So etwas gibt es immer wieder. So nach dem Motto: nur nicht dran rühren, wie stehen wir denn dann da …

Dabei sind die normalen Menschen in unserer Welt schon viel weiter: im allgemeinen hat man vor einem Menschen, der Fehler eingesteht und zu ändern versucht, dazu auch um Hilfe bittet, weit mehr Achtung als vor einem, der alles vertuscht, womöglich um weitermachen zu können wie bisher oder zumindest um als perfekt und super dazustehen.

Es ist jetzt freilich jede und jeder super, weil Gott jeden einzelnen besonders ins Herz geschlossen hat und super findet – aber das ist nicht das gleiche wie perfekt oder fehlerlos.

Manche sind in ihrer Liebe zur Kirche so übereifrig, dass sie die Augen verschließen vor Fehlentwicklungen, dass sie angebrachte Kritik an Amtsträgern, Papst und Bischöfen, am System, an Traditionen als lieblos oder sogar als verwerflich ansehen.

Andere wieder sind in ihrer Liebe zur Kirche, zu Jesus so übereifrig, dass sie alle Frömmigkeitsformen, die sie nicht rational mit ihrem Hausverstand erklären können, sofort einmal verdächtig finden und ablehnen.

Petrus war auch übereifrig in seiner Liebe zu Jesus.

Immerhin lässt Petrus sich von Jesus eines Besseren belehren. Aus Liebe zu ihm denkt er nach, denkt er um, lässt sich überzeugen.

Jesus lädt uns hier ein, liebevoll, dass wir umdenken und uns vom Besseren überzeugen lassen.

Wo haben wir etwas, wo wir spontan alarmiert denken: „Das darf nicht geschehen“?

Krankheit? Misserfolg im Geschäft, Betrieb? Dass die Ehe scheitert? Kinderlos bleibt? Arbeitslosigkeit? Wirtschaftskrise? Dass eine bestimmte Partei an die Regierung kommt? Dass sich in der Kirche eine bestimmte uns missliebige Richtung durchsetzt? – Oder was es sonst an Schrecklichkeiten gibt.

Wir dürfen Jesus nicht falsch verstehen: Er möchte nicht, dass es uns schlecht geht. Wir sind sogar aufgefordert, um alles Gute des Lebens zu beten und uns energisch dafür einzusetzen.

Was er meint, ist, soweit ich ihn verstanden habe: Wir sollen ernsthaft in Betracht ziehen, wie unser Leben trotz größerer und kleinerer Störungen und Handicaps und oftmaligen Scheiterns glücklich verlaufen kann.

Wir sollen uns durch nichts – auch nicht durch unsere eigenen Fehler und Sünden – davon abhalten lassen, ihm nachzufolgen – mit ihm eine enge, ja eine Liebesbeziehung einzugehen – wie Petrus. Auch wenn wir mit Jesus ringen und streiten und geschimpft werden, wenn wir Enttäuschungen und Misslingen, Widrigkeiten erleben, das Unverständnis unserer mitmenschlichen Umgebung, vielleicht sogar Anfeindungen, nicht aufgeben, sondern weiter dabeibleiben, uns an Jesus zu orientieren.

Ich möchte die heutige erste Sonntagslesung mit euch teilen. Im Kontrast dazu seht euch den Cartoon auf der letzten Seite des Freitagstandard an!

1Kön 3, 5-14

5 In Gibeon erschien der HERR dem Salomo in einem Traum bei Nacht. Und Gott sprach: Bitte, was ich dir geben soll! 6 Und Salomo sagte: Du selbst hast ja an deinem Knecht David, meinem Vater, große Gnade erwiesen, weil er vor dir gelebt hat[3] in Treue[4], in Gerechtigkeit und in Aufrichtigkeit des Herzens gegen dich; und du hast ihm diese große Gnade bewahrt und ihm einen Sohn gegeben, der auf seinem Thron sitzt, wie es am heutigen Tag ist. 7 Und nun, HERR, mein Gott, du selbst hast deinen Knecht zum König gemacht anstelle meines Vaters David. Ich aber bin ein kleiner Junge, ich weiß nicht aus- noch einzugehen[5]. 8 Und dein Knecht ist inmitten deines Volkes, das du erwählt hast, eines großen Volkes, das wegen seiner Menge nicht gezählt noch berechnet werden kann. 9 So gib denn deinem Knecht ein hörendes[6] Herz, dein Volk zu richten, zu unterscheiden zwischen Gut und Böse. Denn wer vermag dieses dein gewaltiges[7] Volk zu richten? 10 Und das Wort war gut in den Augen des HERRN, dass Salomo um diese Sache gebeten hatte. 11 Und Gott sprach zu ihm: Weil du um diese Sache gebeten hast und hast dir nicht viele Tage erbeten und hast dir nicht Reichtum erbeten und hast nicht um das Leben[8] deiner Feinde gebeten, sondern hast dir Verständnis erbeten, um auf das Recht zu hören[9], 12 siehe, so tue ich nach deinen Worten. Siehe, ich gebe dir ein weises und verständiges Herz, so dass es vor dir keinen wie dich gegeben hat und nach dir keiner wie du aufstehen wird. 13 Und auch das, was du nicht erbeten hast, gebe ich dir, sowohl Reichtum als auch Ehre[10], so dass es unter den Königen keinen wie dich geben wird alle deine Tage. 14 Und wenn du auf meinen Wegen gehst, indem du meine Ordnungen und meine Gebote bewahrst, so, wie dein Vater David auf ihnen gegangen ist, dann werde ich auch deine Tage verlängern.

Predigt                   16. So.-A

Liebe Brüder und Schwestern!

Beim Unkraut kann ich mitreden. Wer schon einmal hinten im Pfarrgarten war, weiß, warum. Ich habe nämlich zum Unkrautjäten nicht wirklich Zeit – ich komme nie nach, ich bin immer langsamer als das, was nachwächst… Das meiste Gemüse wächst zwar trotzdem unbeirrt, aber manchmal wird etwas überwuchert, dem Boden entzieht es Nährstoffe, und schön ausschauen tut es auch nicht.

Obwohl es biologisch gesehen ja kein Unkraut gibt – jede Pflanze hat einen Nutzen, wir sind nur mit dem Standort der einzelnen Arten nicht einverstanden – Eichen, so schön so ein Baum ist, im Salatbeet stört er; genauso wie die Brombeerstaude im Rosenbeet…

Unkraut ist lästig. Warum also nicht gleich weg damit?

Wir wundern uns mit den Menschen, die Jesus damals zugehört haben: Unkrautjäten in den Getreidefeldern war durchaus üblich.

Jesus spricht vom Reich Gottes. Er will frohe Botschaft vermitteln.

Und eine solche steckt in diesem Text, sogar eine doppelte.

Die bekannten Bibelübersetzungen reden immer vom „Unkraut“ – gemeint ist der sog. „Taumellolch“, der im Anfangsstadium dem Weizen zum Verwechseln ähnlich sieht; erst knapp vor der Reife ist er an den schwarzen Körnern vom Brotgetreide unterscheidbar. „Sonst reißt ihr zusammen mit dem Unkraut auch den Weizen aus“ – die Warnung ist berechtigt.

Liebe Brüder und Schwestern, wenn wir da schnell überlegen, ich trau mich wetten, uns fallen jede Menge Erscheinungen in unserer katholischen Kirche ein, im Geistesleben, die würden wir am liebsten zum sofortigen Verschwinden bringen – vieles kommt uns total übertrieben, ja ungesund vor, manche Formen der Marienfrömmigkeit, manche Gruppierungen, die wir unter obskur, wenn nicht gefährlich einstufen, Aberglauben – es gibt auch kirchlich institutionalisierten, jahrhundertealten Aberglauben -, aber auch manche esoterische Einflüsse, Denkmuster, Praktiken, wo die Meinungen über die Vereinbarkeit mit Jesu Botschaft geteilt sind …

Dafür gibt es Katholiken, durchaus auch mit theologischer Bildung, denen moderne Theologie, die sich über Filme, Bücher beschweren … ja eine halbwegs moderne Pfarre wie unsere, schon höchst verdächtig vorkommt.

Das alles ist maximal zweitrangig – in all dem mitten drin und durcheinander können Menschen das Heil, zu Jesus Christus finden.

Wir dürfen aufatmen: Menschen schaffen das nicht, hier und jetzt die richtige Entscheidung zu treffen. Es kommt uns auch gar nicht zu, etwas zu verurteilen. Gott macht das selber, höchstpersönlich, am Ende der Zeiten, beurteilt er, was schädlich, unnütz, was fruchtbringend gewesen ist.

Unsere Aufgabe besteht lediglich darin, den guten Weizen zu säen – und im übrigen alles wachsen zu lassen.

Wir dürfen aufatmen. Eine inquisitorische Geisteshaltung, die ständig ängstlich nach Abweichungen – noch dazu von der eigenen beschränkten Sichtweise  aufgestellten – Norm fahndet, kann sich nicht auf das Evangelium berufen.

Wenn das keine frohe Botschaft ist!

Und noch dazu steckt eine zweite in diesem Text, habe ich anfangs versprochen.

Unser Bemühen – Verbreitung des Evangeliums, Einsatz für das Gute, und und und – ist höchst erwünscht und notwendig und keinesfalls vergebens.

Aber: wir säen nur.

Das Wachsen und Gedeihen ist Sache Gottes. Der Vergleich mit dem Senfkorn, das zum Baum wird, und vom Sauerteig, der den Brotteig zum aufgehen bringt, deuten das geheimnisvolle, für Menschen nicht nachvollziehbare Wirken Gottes, des Geistes an – in einzelnen Menschen und in der ganzen Weltgeschichte. Das Reich Gottes ist nicht machbar. Und das ist auch gut so. Wo immer Menschen versucht haben, einen Gottesstaat zu konstruieren mit ihrer beschränkten Sicht, ist es höchst unheilvoll ausgegangen.

Jesus stellt in Aussicht: Er selber sorgt für den guten Ausgang.

Es wird nämlich dieses Ende der Welt geben, wo nicht einfach alles wieder ins Nichts hinein verschwindet, sondern alles ist Eigentum Gottes. Alles wird zu Gottes Bereich gehören. Nicht das Unkraut wird sich schließlich durchsetzen, Recht des Stärkeren, Streit, Krieg, Katastrophen …  – ja es wird nicht einmal eine Spur davon übrigbleiben -, sondern das Gute, das Nahrhafte und Nützliche, was Menschen fördert und aufbaut, Gott wird siegen in seiner Menschenfreundlichkeit. Alles und jeder wird zu ihm finden und bei ihm geborgen sein.

Schon mein Angebot gesehen?

Hier der Text:

Heil werden an Leib und Seele …

3 Tage mit der Bibel, mit Elementen der traditionellen europäischen Medizin, kreativen und schamanischen Impulsen.

Was mich erwartet:

SEMINARZEITEN:

9.30 – 21.00  mit einer Vormittags- und Nachmittagspause, einer längeren Mittags- und Abendpause.

Ende am Samstag: 16.00

Vorträge, Übungen, Meditation, Einzel- und Gruppenphasen im Haus und im Freien.

Morgen- und Abendritual.

Feste Schuhe und wetterfeste Kleidung sind von Vorteil.

Für den Aufenthalt (wenn Sie nicht täglich anreisen möchten) ist ein eigenes Quartier zu buchen. Das Tourismusbüro Lunz ist Ihnen gern dabei behilflich: Tel. 07486 8081

In der Mittagspause Eigenverpflegung (wir gehen gemeinsam in ein Gasthaus im Ort).

Getränke und Pausensnacks sind vorhanden, Abendjause im Haus (Zubereitung gemeinsam z. T. aus gesammelten Naturprodukten)

Anmeldung persönlich per Mail oder Brief:

MMag. Dagmar Ruhm, Ledererstr. 5, 4070 Eferding

dagmar.ruhm@kostbarleben.jetzt

Kosten: EUR 200,- Mit der Anzahlung von EUR 70,- wird ein Seminarplatz fix reserviert.

Bankverbindung: IBAN: AT162033003401096007

BIC: SPPBAT21034

Predigt                                                       Dreifaltigkeitssonntag 2020

Liebe Brüder und Schwestern!

Achten Sie auf das Kleingedruckte! Heißt es oft, wenn es um Verträge oder Versicherungen geht. Schon manche haben ein böses Erwachen erlebt, als plötzlich unerwartete Nebengebühren angefallen sind, das Honorar oder die Versicherungssumme weit niedriger ausgefallen ist als angenommen …

Und dann heißt es: na, das hätten Sie aber wissen können …

Was hat das mit dem Dreifaltigkeitssonntag zu tun?

Der Glaube an den dreifaltigen Gott ist das grundlegende Unterscheidungsmerkmal zwischen „christlich“ und „nicht christlich“, was Religionen oder religiöse Gemeinschaften betrifft. Und das spielt in unserer heutigen Zeit eine größere Rolle als wir hier, wenn man uns schnell fragt, eigentlich meinen würden.

Jede Menge religiöser Erscheinungsformen tummeln sich auf dem freien Markt und bieten ihre Vorzüge an. Bei der einen Richtung wird umfassende Heilung versprochen, bei einer anderen Erfolg auf der ganzen Linie, wieder woanders garantierte spirituelle Weiterentwicklung bis zur göttlichen Vollkommenheit – und zwar ganz ohne die kirchliche Tradition und Hierarchie, unter der wir alle mehr oder weniger leiden und wo man gern was los wäre.

Versprochen wird nämlich in ca. zwei Drittel der Angebote, dies hier sei das bessere, erleuchtetere Christentum, wie es Jesus wirklich gemeint hat – übrigens haben das sämtliche Sekten der vergangenen 2000 Jahre genauso geglaubt.

Und jetzt wird es interessant, auf das Kleingedruckte zu achten – wo wir ungefragt mitgeliefert bekommen, was wir nicht bestellt haben.

Jesus bekommt in dieser religiösen Esoterikszene nämlich einen ganz hohen Stellenwert. Die Menschen, die sich von einer der Großkirchen nichts mehr erwarten oder enttäuscht sind und nichts mehr zu tun haben wollen, z. B. austreten, haben noch Jesus Christus im Herzen und möchten durchaus mehr über ihn erfahren, wissen, ihm näher kommen. Gehen Sie in die esoterische Buchhandlung und schauen Sie sich die Bücher oder Angebote an. Vorne auf dem Umschlag – Jesus Christus. Und viele andere Gestalten und Symbole des Christentums: Bibel, Maria, Heilige, Engel, Weihrauch, gotische Kirchenfenster …

Und wenn man genauer hineinliest: Jesus ist ein besonderer Mensch, ein Erleuchteter, aufgestiegener Meister, in derselben Gewichts- und Qualitätsklasse wie etwa Buddha, Zarathustra, Mose, Maria aus Nazaret …

Diese Anschauung , dass Jesus zwar der einzige Sohn Gottes, aber nur Mensch sei, wenn auch der denkbar beste und vorbildlichste, hat es in den Anfängen der Kirche gegeben – und ist beim Konzil von Nicäa 325 als unrichtig verurteilt worden.

Solche theologischen Spekulationen sind eh wurscht, denken vielleicht manche – mir nicht. Ich denke, es ist immens bedeutungsvoll, ob all das, was ich von Jesus weiß, ein vorbildlicher Mensch gesagt und getan, erlebt und erlitten hat – oder Gott selbst.

Wenn es nicht sicher ist, oder egal ist, ob Jesus Gott ist …

Das ist ein anderer Grad an Verbindlichkeit.

Für die Muslime ist Jesus ein wichtiger Prophet. Die Zeugen Jehovas glauben, Jesus ist nur Mensch.


Ganz ähnlich ist es mit dem Glauben an den Heiligen Geist als Person. Wenn wir das hebräische Wort übersetzen, die Heilige Geistin – Ruah Jahwe. Es ist auch eine Fehlform, sich die Dreifaltigkeit als drei männliche Personen vorzustellen.

In der Esoterikszene ist die Rede von der göttlichen Energie, die überall reichlich vorhanden sei und nur durch speziell erlernbare Techniken kanalisiert oder angezapft zu werden braucht – wie eine Stromleitung.

Nicht aber Person, die auch von sich aus aktiv wird, auf Menschen zugeht – und Bitten erhört oder auch nicht, wenn es nicht gut ist – wo es um den Kontakt geht zwischen Personen …

Gottes Geist sorgt ja v. a. auch für den guten Kontakt der Menschen untereinander, für den Gemeindeaufbau, für Struktur … Wo „Kirche“ (jetzt egal welcher Konfession) keine Rolle mehr spielt, wo alles individuell ist und jeder als einzelne/r für das eigene Heil selbst verantwortlich ist – da fehlt Wesentliches.

Oder wo eine Heilige Schrift direkt diktiert wird – in der Esoterik Channeling -, vom Himmel fällt, wo es keine Auslegung, Weiterentwicklung etc. geben darf … das ist Leugnung des Heiligen Geistes, der in Freiheit und Liebe mit freien Menschen wirkt. Die historisch kritische Bibelauslegung kommt dem auf die Spur.

Wenn schon das Bild vom Kanal für die göttliche Eingebung verwendet wird, dann müssen wir uns vorstellen, dass jeder menschliche Kanal innen eine Farbe, einen Geruch, Geschmack … hat, was auf das Wasser der Botschaft übertragen wird. Wahrscheinlich auch Schmutz, der die Qualität beeinträchtigt … Bibelauslegung erforscht, was für historische, kulturelle, persönliche … Beimengungen drin sind … dass sie drin sind, ist nichts Schlechtes, das ist ganz normal und erwartbar. Man muss nur wissen darum. Fundamentalismus tut so, als ob es diese menschlichen Dreingaben, Eigenheiten…  nicht gäbe…

Gottes heiliger Geist wirkt voller Respekt vor dem Menschen mit dem Menschen zusammen. Übrigens tut das auch Jesus überall in den Evangelien. Und der Gott Israels im AT.

Das ist die große Gemeinsamkeit. Jede der drei Personen ist ganz außer sich vor Liebe zu jeder und jedem einzelnen von uns Menschen. Auch zur ganzen Schöpfung …

Und wir, Sie und ich, sind in dieser immensen Liebe mitten drin …