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Es gibt also seit heute wieder neue Bedingungen für das Feiern von Gottesdiensten.

Es werden so vieleMenschen in dieKirche kommen dürfen, wie sonst ohnehin immer gekommen sind. Mit einem Meter Mindestabstand geht sich ziemlich viel aus.

Es gilt jetzt also das gleiche wie inder Gastronomie und bei Kulturveranstaltungen.

Wir werden neue Verlautbarungen schreiben, Plakate aushängen, die Homepage und Facebook und was weiß ich noch neu bestücken …

Schaun wir einmal … und bald stelle ich ein Foto hier rein…

Wie geht es euch?

Predigt                                        Ökumenischer Gottesdienst 2020

Liebe Brüder und Schwestern!

Die Worte, die wir gerade im Evangelium gehört haben, erschrecken mich, wenn ich ehrlich bin. Jahrhundertelang wurden sie zum Anlass genommen, andere Menschen zum Christentum zu zwingen oder auch wieder katholisch zu machen… mit Gewalt, ohne Rücksicht auf Verluste, Macht auszuüben oder besser gesagt zu missbrauchen – Kirchenobrigkeiten haben allen Ernstes tatsächlich geglaubt, dass außerhalb der eigenen Kirche, der eigenen Konfession kein Heil zu erwarten wäre … und wer nicht dazugehört, ist verdammt.

Der Apostel Paulus würde uns zeigen, was tatsächlich gemeint ist. Er hat am eigenen Leib erfahren, wie das gehen kann, Menschen zu JüngerInnen zu machen, nicht des Papstes oder der Kirche, sondern wirklich zu Jüngern, zu Schülern Jesu.

Wir haben die lange Lesung aus der Apostelgeschichte gehört.

Was geschieht da?

Ein tagelanger Sturm.

Die Römer wollen die Gefangenen, die sie nach Rom bringen sollen, umbringen, damit sie sie los sind – bzw. damit sie nicht ausreißen.

Dazu kommt es aber nicht.

Dann der Schiffbruch, und die überaus, alles Erwarten übersteigende Freundliche entgegenkommen der Malteser -Feuer, Wärme, Unterkunft, trockener sicherer Schlafplatz, Erholung für ein paar Tage, ruhe, Freundlichkeit. Essen, warme Getränke…

Diese Bewohner der Insel Malta waren bereits JüngerInnen Jesu, obwohl sie nie zuvor von ihm gehört hatten.

Sie haben gehandelt, wie er es tun würde, wie er es von seinen SchülerInnen verlangt.

Dass Paulus in den paar Wochen, die er auf Malta verbringt, von diesem Jesus erzählt, das fällt auf fruchtbarsten Boden.

Das Vorbereitungskomitee des Gottesdienstes hat sich etwas dabei gedacht.

Im Jahr 2015 war ich Pfarrassistentin in Braunau – St. Franziskus.

Im September begann der Flüchtlingsstrom – an ein zügiges Durchkommen in den Durchzugsstraßen Braunaus war nicht zu denken. Die Brücke nach Simbach, nach Deutschland, war gestopft voll mit Menschen, die zu Fuß über die Grenze wollten.

Ein riesiges Zelt wurde aufgestellt, um als Zwischenstation für die vielen zu dienen, die Polytechnische Schule war bald zu klein geworden.

Irgendwann haben Menschen der Pfarre begonnen, täglich einen heißen Eintopf auf dem Brückenkopf auszugeben. Es kamen 5000 jeden Tag. Tagelang hatten sie von Broten und Obstgelebt. Ohne Möglichkeit, sich zu waschen, zu duschen.

Die evangelische Pfarre und die katholische Pfarre im Stadtzentrum, beide in der Nähe der Brücke, öffneten die Pfarrheime – auch dort gab es warmes Essen.

Zusammenarbeit aller Engagierten stand auf der Tagesordnung. Monatelang. So lange der Zustrom eben dauerte.

In Situationen wie dieser spüren Menschen intuitív, worauf es ankommt. Und worauf auf jeden Fall nicht: auf einen genauen Wortlaut des Glaubensbekenntnisses, auf dogmatische Fehlerlosigkeit, …

Jünger damals im Judentum verbrachten das Leben mit dem Rabbi – sie lernten nicht nur das, was er lehrte durch Worte, sondern weit mehr durch die Art, wie er sich verhielt, wie er handelte, dachte, sein Leben gestaltete…

Wenn Jesus sagt, macht alle Menschen zu meinen Jüngern, dann meint er genau das, dass sich alle so verhalten sollen, wie er …

Das ist es, was Christen weltweit verbinden und kennzeichnen, auszeichnen sollte: das Verhalten, an dem man ablesen kann, wie Jesus es gemeint hat.

Und wenn wir als Christen Jesus so verkörpern, durch unser Verhalten beweisen, dass er sowieso bereits in uns wohnt, dann erübrigen sich sämtliche Diskussionen, wer ev. die Kommunion empfangen darf oder nicht.

Der Kirche ist es die längste Zeit so gegangen wie in der folgenden Geschichte:

“Von der Rettungsstation zum Clubhaus” (Hoffsümmer: Kurzgeschichten 1. Mainz, 5. Aufl. 1983, S. 49 f) – Text morgen im Blog

Und jetzt, liebe Brüder und Schwestern, seien wir so gut und machen wir Schluss damit.

Wir haben da diese Ruder: Wenn wir sie nicht benützen, treibt das Christentum auf der Stelle, dümpelt dahin. Also: Rudern wir gemeinsam, bringen wir das Kirchenschiff auf Kurs. Miteinander.

Predigt                                                       26./27. 10. 2019

 

Liebe Brüder und Schwestern, liebe Kinder!

 

Also doch die althergebrachte Einstellung: Man darf nicht stolz sein auf das, was man geleistet, geschafft hat? Gott freut sich also doch, wenn wir ständig mit hängendem Kopf herumlaufen und uns als „arme Sünder“ fühlen …

So ist es oft und oft, jahrhundertelang gesagt worden.

Aber stimmt das wirklich?

Kann Gott das wollen?

Hat Jesus mit diesem Evangelium das gemeint?

 

An einer anderen Stelle sagt er, wir sollen unser Licht nicht unter den Scheffel stellen.

 

Der Evangelist Lukas sagt in der Einleitung zu dieser Stelle ganz genau, wem das Gleichnis gilt.

Vielleicht haben wir nicht genau zugehört:

„In jener Zeit erzählte Jesus einigen, die von ihrer eigenen Gerechtigkeit überzeugt waren und die anderen verachteten, dieses Beispiel.“

 

Natürlich dürfen wir und sollen wir uns freuen und stolz sein, wenn wir Fähigkeiten haben, etwas gelingt, wenn wir etwas leisten. Das ist gesund und normal, uns wir brauchen das, es ist lebensnotwendig. Menschen, die in ihrem Tun keinen Sinn erkennen, die keine Erfolge erleben, werden depressiv.

 

Was nicht geht:

Sich besser fühlen als andere, auf sie herabschauen, das Evangelium sagt „verachten“, und zwar im religiösen Sinn – es gibt immer wieder, auch heute noch, Menschen, die meinen, sie sind vor Gott mehr wert und ihm näher und vertrauter als andere. Die anderen nämlich, so meint man, haben nicht ganz den richtigen Glauben, sind nicht fromm genug, ein Wahnsinn, was die alles tun bzw. nicht tun … an was sich die alles nicht halten …

Was, der fastet am Freitag nicht, betet keinen Rosenkranz, war noch nie in Medjugorje, was, die gehen nicht einmal jeden Sonntag in die Kirche, …

 

In unserem Land gibt es Kreise, besonders fromme Katholiken, die haben allen Ernstes die Meinung vertreten, wahrscheinlich tun sie es heute noch, wenn jemand bei der Plattform „Wir sind Kirche“ dabei ist oder bei der laien- oder Priesterinitiative, dann stehen die nicht mehr innerhalb der Kirche …

Ich hab mit einem – ein junges Bürscherl, der in keiner Pfarre beheimatet ist, eine Diskussion gehabt, hab ihn gefragt, ob er das tatsächlich glaubt, dass viele moderne Priester, die 2 oder 3 Pfarren haben, oder Pfarrgemeinderäte, Haupt- und Ehrenamtliche, die durch ihren oft lebenslangen Einsatz das Leben in den Pfarren aufrechterhalten, woher er die Berechtigung zu nehmen glaubt, auf die schimpfen zu dürfen. Bloß weil er die Notwendigkeit nicht einsieht, dass sich diese für dringend nötige Reformen in der Kirche einsetzen.

 

Jetzt ist aber diese Denkweise viel weiter verbreitet als wir glauben. Sich besser vorkommen als andere – wo erleben wir das selber? Wo denken wir selber so?

Sind wir nicht alle ständig der Versuchung ausgesetzt, wenn wir gläubig sind, anderen weniger Glauben oder Gutsein zuzutrauen als und selber – weil sie z. b. in der Ehe oder im Beruf gescheitert sind, weil sie aus dem Ausland kommen, sich anders benehmen, anders aussehen, sich anders kleiden oder ernähren als wir selber? Eine ganz neue Studie besagt, dass Behinderte in Österreich noch immer nicht für voll genommen werden. Wir sind – im Gegensatz z. b. zu den USA, Kanada, Großbritannien oder den skandinavischen Ländern auf dem Stand der 70er-Jahre stehengeblieben.

 

Jesus will uns mit dem heutigen Beispiel sagen: Achtung! Es ist nicht, wie ihr glaubt.

Gott liebt uns nicht, weil wir tüchtig und erfolgreich sind – im Leben oder in religiösen Dingen. Gott liebt uns nicht, weil wir beten und in die Kirche gehen, spenden und den Kirchenbeitrag pünktlich zahlen, weil wir uns in der Pfarre oder sozial wo besonders engagieren.

Ja, Gott freut sich mit uns, wenn wir das alles tun, aber lieben tut er uns, weil wir am Leben und seine Kinder sind.

 

Haben sie Kinder?

Wenn es mehrere sind: Lieben Sie Ihr Kind, weil es lauter Einser hat, besonders schön ist, im Fußballmatch ein Tor geschossen oder im Musikwettbewerb einen Preis gewonnen hat? Lieben Sie es nicht, wenn das alles nicht ist? – Na eben, klar lieben Menschen die eigenen Kinder, vielleicht mit besonderer Sorge und Energie, wenn sie sich schmutzig oder etwas falsch gemacht haben, wenn sie Schwierigkeiten bekommen, auf die schiefe Bahn geraten, krank werden usw.

Und wehe, ein Außenstehender würde dann über das eigene Kind schlecht reden, die Mutter möchte ich sehen, mit der man es dann nicht zu tun bekommt …

 

So liebt Gott jede und jeden von uns.

Liebe Brüder und Schwestern, der Zöllner im Evangelium wird von Jesus nicht gelobt, weil er sich unter Umständen falsch verhalten hat. Der Zöllner verhält sich Gott gegenüber richtig, wie ein Kind, das sich mit seinen Fehlern und Verletzungen, mit allem, was falsch rennt im Leben, nicht versteckt, sondern sich hinstellt und dies alles in Ordnung bringen lässt. Der weiß, dass er mit all dem kommen darf. Willkommen ist. Gott will ihn bei sich haben, Hauptsache, er ist da, wurscht die Beleitumstände.

 

Der Pharisäer erfasst nicht, wie Gott ist. Sein Beten bleibt unpersönlich. Gott ist wie ein Firmenchef, ein König, dem man da präsentiert, was man leistet – und das was im Leben weniger ok. ist, die eigene Persönlichkeit, das Privatleben, geht den nichts an. Der gute Bürger lässt sich auf keine nähere Beziehung ein. Er öffnet sich nicht. Und bleibt veränderungsresistent. Beziehungsunfähig. Nimmt Gott nicht ernst. Benutzt Religiosität dazu, sich gut zu fühlen, zur Selbstbestätigung.

Der Zöllner kommt mit der authentischen Wirklichkeit seiner gesamten Persönlichkeit – und die ist nicht perfekt. Er versteckt nichts.

Und so hat er – das, was Gott von uns möchte, worauf es ankommt: eine Begegnung mit Gott, eine lebendige, von Person zu Person.

 

Ich möchte euch heute bitten, für das Gelingen der Amazonassynode zu beten.

Es ist wichtig, dass endlich die Feier der Eucharistie regelmäßig gefeiert werden kann – dass Verheiratete und Frauen nicht ausgegrenzt werden, ausgeschlossen von der als unerlässlich angesehenen Priesterweihe.

Natürlich ginge es auch anders. Mehr Wortgottesdienste mit Kommunionspendung, oder den evangelischen Weg gehen – Amtseinführung, Beauftragung …womöglich auf Zeit.

Aber die Menschen in Amazonien sind katholisch und fromm, sie möchten das Traditionelle, aber mehr noch das Echte. Jesus Christus live.

Und da kann jede/r Vermittler/in sein.

Also dann, liebe Kirche: auf gehts!

zur Inspiration – aus dem KFB-Brief der Diözese Linz, Sep. 2019, vgl. S. 10

 

 

Wir sind Frauen mit vielfältigen Begabungen, Fähigkeiten und Stärken.

Wir leben heute in einer Zeit großer gesellschaftlicher Herausforderungen und Umbrüche.

Wir leben in unserer Kirche, die uns Gemeinschaft und Freude schenkt,

die uns Halt gibt und mit Zuversicht in die Zukunft schauen lässt.

 

Doch vieles passiert in unserer Kirche, an dem Menschen leiden.

Für viele Menschen ist Kirche nicht mehr Heimat.

Vor allem Frauen verlassen sie;

Es gibt Krisen, Missstände, Missbrauch – oft werden keine klaren Worte gefunden;

Es gibt Verletzungen, eine harte Sprache, die wehtut.

Menschen fühlen sich vielfach nicht mehr wahrgenommen mit ihren Sorgen und Nöten.

 

Unser Blick richtet sich auf Jesus Christus, sein wertschätzendes Interesse an den Menschen und besonders an den Frauen;

Sein liebevolles, heilsames Wirken;

Seine klaren Worte, sein solidarisches Handeln an den Ausgegrenzten, an den Menschen an den Rändern der Gesellschaft.

 

Im Blick auf diesen Jesus und im Bewusstsein, von ihm begleitet zu sein,sind wir als wanderndes Volk Gottes auf dem Weg.

Wir sind unterwegs mit allen Menschen, mit den Priestern und Laien,

wissend, dass wir als getaufte und gefirmte Frauen Kirche sind –

un d so als Teil der Kirche Anspruch haben auf Teilhabe.

 

Uns Frauen ist es ein Anliegen und Wunsch,

am gemeinsamen Haus Kirche im Geiste Jesu mitzubauen.

Offenheit und Ehrlichkeit im gemeinsamen Tun walten zu lassen,

einander zu bestärken, aus Krisen herauszuführen und neu zu beginnen;

auf die Menschen zu schauen,

wohin ihre Sehnsucht führt, mitzugehen,

aufmerksam auf Brüche hinzuschauen und sie zu benennen,

angenommen zu sein als Mensch, der ich bin,

fallen zu dürfen und ohne Scham wieder aufzustehen

einander zu ermutigen und die Charismen zu leben.

 

Als geisterfüllte Frauen leben wir aus unseren spirituellen und geistlichen Quellen,

getragen von einer Spiritualität der Gnade und Barmherzigkeit, Zärtlichkeit und Kraft.

Wir leben und feiern unseren Glauben, wie es uns Frauen entspricht.

Wir reden von einem Gott, der die Liebe ist,

der uns in der Bibel in vielfältigen Bildern begegnet

und uns Mutter und Vater, Freundin und Freund, Geistin, Urgrund, Quelle des Lebens … ist.

 

Wir Frauen wünschen uns für die Zukunft:

Gleichberechtigt und partnerschaftlich am Leben der Kirche teilzuhaben und sie mit unserer Frauenkraft mitzugestalten.

 

Möge der Gott des Lebens und der Liebe in uns die Sehnsucht wachhalten,

uns immer wirksamer für eine solidarische, gerechte Welt einzusetzen

und Gottes Güte in unserer Kirche immer stärker spürbar werden zu lassen.

Kfb steiermark Maria Magdalena Feiner, Lydia Lieskönig

Heute in einer Runde theologisch sehr interessierter Freunde/innen und Bekannter. Es gab verschiedene Meinungen zum Thema (Priester)weihe für Frauen:

 

  • Ja, ist unbedingt notwendig wegen des Priestermangels und wegen der Gerechtigkeit, weil viele Junge (unter 45) nichts mehr mit der katholischen Kirche zu tun haben möchten wegen der Ungleichstellung der Frauen
  • Wäre eine nette Geste der Kirchenleitung, die Frauenweihe einzuführen (wenn, dann auch Priester, nicht nur Diakone, das wäre ein guter Anfang), aber es stellt sich die Frage, ob es nicht bereits zu spät ist. Dieser Schritt hätte spätestens vor 20 Jahren erfolgen sollen.
  • Der Priestermangel würde nicht behoben, die wenigen, Frauen, die sich weihen lassen würden, machten “das Kraut nicht fett”
  • Weihe ist theologisch gesehen nicht wichtig – eine einfache Ordination (wie z. B. in der evangelischen Kirche) reicht aus
  • Thema ist nicht so wichtig, es gibt wichtigere, um die sich die Kirche vorrangig kümmern muss und sollte
  • Das Weiheamt muss überhaupt neu überdacht und teilweise neu “erfunden” werden. Klerikalismus darf nicht mehr, sondern muss abgebaut werden – keine Verdopplung auf Frauen auch noch)
  • Rom muss endlich umdenken, sich für den Heiligen Geist öffnen

 

Was meinen Sie?

 

Jungschar ist Kirche mit Kindern … Heute war JS- Wallfahrt von Haibach nach Inzell.

Was Jungschar macht: z. B. : Sternsingeraktion, Ministrant/inn/enarbeit, … Erstkommunion- und Firmvorbereitung … und … und … und …

 

Schaut euch die Homepage der Diözese Linz an oder googelt einfach!

 

Hier das Leitbild KJS Diözese Linz:

 

 

Leitbild

Die Katholische Jungschar ist…

Hier bekommst du einen Einblick über das Leitbild und die Handlungsfelder der Katholischen Jungschar.

Die Katholische Jungschar ist …

  • die Kinderorganisation der Katholischen Kirche
  • eine Gliederung der Katholischen Aktion
  • die größte Kinderorganisation Österreichs
  • ein Verein der 151.000 Mitglieder zählt und als solcher natürlich extrem vielfältig

 

Vision eines Zusammenlebens…

In der Jungschar gehen wir von der Vision eines Zusammenlebens aus, wo Kinder und Erwachsene, Männer und Frauen, Arme und Reiche, behinderte und nichtbehinderte Menschen,… das Leben miteinander teilen. Auf dem Weg zu einer so gestalteten christlichen Gemeinschaft leisten wir unseren Beitrag zu einem geglückten Leben der Kinder.

Wir stellen die Kinder in die Mitte

…so lautet das Motto des “Leitbildes” der Katholischen Jungschar.
Unsere Arbeit mit Kindern orientiert sich an deren Bedürfnissen. Sie ist geprägt vom Bemühen, die Sichtweise der Kinder einzunehmen und dementsprechend zu handeln.
Dieses “Leitbild” sowie das “pastorale Selbstverständnis” mit dem Titel “Wir sorgen uns um ein gutes Leben der Kinder” sind zwei wichtige Grundlagen unserer Arbeit mit den Kindern.

Was sich hinter diesem Kürzel verbirgt?

Hier die Langform: Österreichisches Frauenforum feministische Theologie.

Der Link zur Website: https://feministisch.at

 

Schaut euch das an!

 

Wieso es das gibt? Wo wird denn ernsthaft darauf Rücksicht genommen, was Frauen von der Kirche wollen?

 

Eben.

 

Die Hälfte der Bibel, Theologie, Kirchen- und Menschheitsgeschichte, die sonst oft nicht vorkommt.

Eigentlich wollte ich heute über ein Buch schreiben, das mir in den letzten Tagen untergekommen ist.

Jacqueline Straub: Kickt die Kirche aus dem Koma.

Viel trägt dazu bei,dass die Kirche nicht nur nicht aus dem Koma erwacht, sondern im Gegenteil immer tiefer darin versinkt, kommt mir vor.

Heute in der Pfarre war Generalversammlung der Katholischen Frauenbewegung.

Sie stand – und steht noch immer – in der Pfarre vor der Auflösung, weil keine jungen Frauen nachrücken.

Die Ämter können nicht besetzt werden.

Koma, oder?

Lest das Buch und schreibt Vorschläge, wie es besser werden kann!

In der katholischen Kirche sind wir noch weit von Gleichberechtigung entfernt. Und ich spreche jetzt nicht von der Diözese Linz, wo wirklich alles getan wird, um Gleichberechtigung zu leben. De facto. De iure geht es nämlich nicht, weil das Kirchenrecht eine andere Sprache spricht.

Frauen gehören in die kirchliche Gesetzgebung, i. e. Kardinälinnen.

Gleiche Chancen, gleiche Rechte. Jesus war seiner Zeit damalsweit voraus – die Kirche war das immer wieder mal.

Momentan hinkt sie Lichtjahre nach. OK, nur mehr 4-5 Lichtjahre, es waren einmal mehrere Tausend.

Was meint ihr dazu?

Ich freue mich über Rückmeldungen.