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Die Begebenheit, die im heutigen Sonntagsevangelium geschildert wird, kennen wir. Jesus lässt sich zusammen mit dem ganzen Volk, so heißt es, im Jordan von Johannes dem Täufer taufen. Er stellt sich in die Reihe mit vermutlich Hunderten und wartet, bis er drankommt. Keine VIP-Vorzugsbehandlung, die er beanspruchen würde… Diese aber bekommt er von Gott persönlich… Oder: Schauen wir auf die Symbole: Da lässt sich der Geist Gottes, die Ruach Jahwe, in Gestalt einer Taube auf Jesus nieder. Offenbar sichtbar für alle. Die Taube ist das heilige Tier der großen Muttergöttin, der Himmelskönigin Astarte oder Aschera. Die göttliche Geistkraft, die allliebend am Anfang über den Wassern des Chaos schwebt und die Schöpfung initiiert…

Und: hören wir genau hin: Ist es nicht eine weibliche Stimme, die da spricht: „Du bist mein geliebter Sohn. An dir habe ich Gefallen gefunden“?

Übrigens spricht sie genauso u uns. Ich denke, wir sind alle getauft, die das lesen… „Du bist meine geliebte Tochter, mein geliebter Sohn. An dir habe ich Gefallen.“

Was will man mehr?

Übrigens: Zwischen Gott/Göttin und Mensch besteht ebenfalls eine wunderbare Win-Win-Situation: Sie möchte mit uns in Kontakt sein. Wenn wir – im Gottesdienst oder wenn wir beten z. B. – mit Gott in Kontakt kommen, werden wir gestärkt, geheilt, gesegnet …

Und wer mehr Anleitung, Erklärung, Begleitung wünscht, meldet sich gern per Mail bei mir. Bucht gern ein Informationsgespräch oder auch eine Einzelsession oder eines meiner Begleitprogramme!

dagmar.ruhm@kostbarleben.jetzt

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Typische Win-Win-Situationen entstehen beim ehrenamtlichen Engagement. Egal, ob in der Pfarre, bei der Feuerwehr, beim Roten Kreuz oder Samariterbund, bei der Musikkapelle, in Chören, in Gartenbau-, Trachten- oder sonstigen Vereinen: Menschen sind dabei und engagieren sich, weil es

1. Mehrwert (für die Allgemeinheit), enormen Nutzen stiftet,

2. weil es persönlich Freude macht, begeistert, weil die individuellen Fähigkeiten ausgebildet und eingesetzt werden können,

3. Weil man in einer tollen Gemeinschaft beheimatet ist.

… und vermutlich gibt es noch ein 4., 5. usw.

Also – engagiert euch! Wie um Beispiel die wunderbaren Ehrenamtlichen auf dem Bild, das eines der Pfarrfeste in Braunau – St. Franziskus zeigt.

Hast du schon einmal darüber nachgedacht, dass unsere gesamte Wirtschaft und Gesellschaft auf der Basis von Win-Win-Situationen funktionieren?

Lösungen, die für alle gut sind, die für alle Beteiligten einen Vorteil darstellen: Ich führe eine Tätigkeit aus, die dringend gebraucht oder gewünscht wird, bekomme Geld dafür und kann mir mit diesem Geld kaufen, was ich brauche oder haben will.

Probleme treten da auf, wo Einseitigkeiten entstehen, wo eine Seite die andere übervorteilen will oder irgendein Zwang entsteht. Sobald es eben nicht mehr vorteilhaft ist für mindestens eine/n der Beteiligten.

Die Familie – Großfamilie – vor 100 Jahren und die Jahrhunderte und mehr davor: In der Ehe am Bauernhof oder im Handwerksbetrieb war die Frau versorgt, angesehen und wurde dringend gebraucht: als Arbeitskraft und für den Nachwuchs… der Preis: Unterordnung unter den Hausherrn und unter die familieninternen Regeln.

Heute sind Ehen freiwillige Zusammenschlüsse von 2 Personen zur gegenseitigen Förderung – im katholischen Bereich ist dies der 1. Ehezweck, übrigens…wer hätte das gedacht… 😊 Unterordnung oder jede Art von Zwang wirken kontraproduktiv.

Oder Politik: Einige kümmern sich ums Wohl des großen Ganzen und werden dafür von der Gemeinschaft gewählt und bezahlt. Wo Status und Bezahlung zum Selbstzweck werden und Macht missbraucht wird (braucht keine Tyrannei zu sein, Freunderlwirtschaft zuungunsten des Gemeinwohls ist schädlich genug), entsteht ein Ungleichgewicht. Da „gewinnt“ nur einer oder eine Gruppe – die andere/n verlieren.

Wenn ihr in Anbetracht verschiedener Vorfälle und Zustände Unbehagen spürt: Dort handelt es sich unter Garantie nicht um eine Win-Win-Situation …

Heute ein paar Gedanken dazu, warum die win-win-Lösung in meiner Familie bei der Weihnachtsfeier funktioniert hat – und warum es leider nicht überall und jederzeit möglich ist, dass Menschen eine solche Lösung akzeptieren oder zulassen können.

Im Beispiel vom Donnerstag, 2. Jänner hat meine Mutter akzeptiert, dass sie nicht die einzige Person ist, die dazu fähig oder vielmehr berechtigt ist, den Weihnachtsbaum zu schmücken.

Ich kenne heute, Jahrzehnte später, Frauen – Gleichaltrige in meinem Bekanntenkreis -, die um nichts auf der Welt jemand anderen (sprich: Ehemann, Kinder, auch wenn diese . B. 14 Jahre alt sind, …) diese Aufgabe überlassen würden.

Es gibt auch Familien, wo eine Änderung des Prozedere (wer ist an welchem Tag bei wem zum Essen oder Kaffee eingeladen inklusive Uhrzeit) auf gar keinen Fall und unter keinen Umständen denkbar ist.

Wir sehen schon: Fixe Vorstellungen, starre wie Dogmen feststehende Regeln sind oft die Ursache, dass eine gute Lösung, die für alle vorteilhaft wäre, nicht in die Tat umgesetzt werden kann.

Die Demut einzusehen, dass man selbst nicht mehr (sondern höchstens andere) Fähigkeiten hat als die anderen, dass man selbst nicht mehr Rechte hat usw., und die Bereitschaft, dazuzulernen und kommunikativ gemeinsam an Lösungen heranzugehen, sind nötig.

Win-Win-Situationen sind grundsätzlich bei Konflikten oder Problemen immer möglich – aber sie entstehen nicht von selbst.

Übrigens; Wenn ihr ein persönliches auf euch maßgeschneidertes Problemlösungsprogramm bei mir buchen wollt: einfach ein Mail schreiben für ein Info-Gespräch: dagmar.ruhm@kostbarleben.jetzt