Segnen 2
Vor ein paar Tagen saß ich eine Weile im Bus. Natürlich war ich nicht der einzige Fahrgast; verschiedene Schüler/innen, Personen, die zur Arbeit mussten, SeniorInnen, die im Stadtzentrum zu tun hatten, und auch Menschen, mit denen ich freiwillig eher nicht in Kontakt treten würde…
Ich saß da also auf meinem Platz und dachte an den bevorstehenden Tag, die Sitzung in Wien, zu der ich unterwegs war … und es machte auf einmal „Klick“ in meinem Bewusstsein:
Das Wort „segnen“ war in meinen Gedanken. Einfach so.
Was, wenn alle diese Menschen ab sofort die bestmögliche Entwicklung erfahren: in ihrer privaten und beruflichen Situation, bei der Gesundheit, bei der Entfaltung ihrer Begabungen und Möglichkeiten, spirituell und finanziell …?
Der ganze Bus, die Umgebung, meine innere und äußere Welt erschienen mir hell, strahlend vor Freundlichkeit, Wohlwollen, Reichtum …
Zwei der anwesenden Damen bezogen mich in ihr Gespräch ein.
Und danach, im Zug nach Wien, wieder ein freundliches Gespräch mit meiner Sitznachbarin (die Fahrt dauert 19 Minuten).
Seitdem mache ich diese Übung öfter.
Seit vielen Jahren mache ich Ähnliches mit anderen Verkehrsteilnehmern, die sich offensichtlich seltsam oder gefährlich verhalten: Raser, Drängler, Unvorsichtige, Unaufmerksame …unter den Autofahrern, Radlern oder Fußgängern begegnen einem ja fast jeden Tag.
Nicht immer, aber oft normalisiert sich ihr Verhalten – manchmal biegen sie ab und ich bin sie los auf meinem Weg.
Wenn ein Stau gemeldet wird, segne ich die vor mir liegende Strecke – und diese kommt von hinten zu mir zurück, die Erde ist ja rund… Ich stelle mir die Straße licht, frei, locker und angenehm vor.
Probiert es aus!

Dagmar Ruhm

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