Karma und göttliche Barmherzigkeit. Predigt
Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit.
Barmherzigkeit: Was ist das überhaupt?
Begnadigung von Häftlingen – fällt mir spontan dazu ein.
Wenn nicht die Folge einer Handlung eintritt, sondern es gut oder besser weitergeht als erwartet.
Wenn die Folge eines Verhaltens eintritt, dann nennen es viele „Karma“.
Die indische Religion geht davon aus, dass Menschen verantwortlich sind für ihre Zukunft im Jenseits bzw. für die Art und Qualität ihrer Wiedergeburt oder Erlösung.
Beim Training im positiven Mindset haben wir das auch immer wieder: Unsere Gedanken, unsere Vorstellungen beeinflussen, wer wir werden – entscheiden über Erfolg oder Misserfolg, wenn man will.
Absolute Selbstverantwortung jedes Menschen für das eigene Schicksal.
Da spart man aber eine Dimension aus:
Gott/Göttin, höhere Macht – tut ebenfalls etwas: Sie setzt dieses Gesetz des Karma außer Kraft.
Menschen sind nicht an ihre Vergangenheit, an ihre gesetzten Taten gebunden – sondern können jederzeit umdenken, anders handeln – und ab diesem Zeitpunkt gilt dann das Neue.
Die Folgen des Früheren bleiben aus.
Es gibt keine Strafe.
Nur eine Bedingung: Wenn wir das wollen.
Reihenweise reden ja Leute heutzutage vom Karma, als ob es Bibel und Christentum nicht gäbe, als ob Jesus nie gelebt hätte…
Die kommen gar nicht auf die Idee, dass es was anderes auch noch gibt – Barmherzigkeit eben. Vergebung im Vollsinn des Wortes- Gnade hat man lange Zet dazu gesagt.
Da es ja ein Geschenk ist – Gnade heißt auf lateinisch gratia – es ist gratis. Die Bedingung: Wenn wir das Geschenk nicht annehmen, haben wir es nicht – obwohl es für uns da wäre, obwohl es bereit liegt.
Also…
Liebe Leute: Lassen wir uns beschenken! Ein Neuanfang ist jederzeit möglich.



Pixabay

NoName_13

Hinterlasse einen Kommentar
An der Diskussion beteiligen?Hinterlasse uns deinen Kommentar!