Das gleichnamige Buch von Pam Grout möchte ich euch heute empfehlen.

Ich bin in dieser Woche fertig damit geworden, es zu lesen.

Es leitet ein Jahr hindurch – in 52 Wochen – durch Übungsaufträge und Zuspruch an, die eigene Kreativität ernstzunehmen, zu entwickeln, ihr zum Durchbruch zu verhelfen…

Lesen!

Hier ein Textauszug:

 

Ein Lehrer für Töpferei teilte zu Beginn des Semesters seine Schüler in zwei Gruppen auf. Die erste sollte ausschließlich nach der Quantität ihrer Werke benotet werden.Die Noten würden mithilfe einer Badezimmerwaage gemessen werden. Schüler, die zum Beispiel 50 Krüge fertigten, bekämen eine Eins,solche mit 40 Krügen eine Zwei,und so weiter. Die zweite Gruppe musste nur einen Krug herstellen, allerdings musste er perfekt sein. Die Noten würden sich alleine auf die Qualität beziehen.

Dann passierte etwas Lustiges. Am Ende des Semesters waren die Schüler mit einem Topf nicht nur mit den Nerven völlig am Ende, darüber hinaus waren ihre Töpfe, die angeblichen Meisterwerke, an denen sie vier lange Monate gearbeitet hatten, alles andere als perfekt.

Die Schüler, die einfach drauflos getöpfert und einen Krug nach dem anderen geformt hatten, lieferten am Ende Arbeiten von höchster Qualität ab. Anstatt herumzusitzen und über die besten Methoden zu theoretisieren, haben diese Schüler einfach geübt und immer wieder geübt, aus ihren Fehlern gelernt und weiter geübt.

Wenn Sie einfach anfangen, direkt mit der Arbeit loslegen, können Sie so gut wie immer herausfinden, wie man eine Sache meistert.

Fürchten Sie nichte, fehlerhafte oder schlechte Projekte zu machen. Fürchten Sie höchstens, überhaupt nichts zu machen.

 

 

(Seite 331 f)

Wann ist der Lunzersee am schönsten?

Wenn es zeitweise bedeckt, aber nicht zu kühl ist, das Seebad eher spärlich besucht und man sich eigentlich überlegt, ob man überhaupt baden gehen soll …

Die Seeoberfläche ist ganz ruhig, dunkelgoldgrün, mit feinen Stäubchen drauf – Blütenstaub.

Das Wasser ist nicht zu kalt und nicht zu warm – 21 bis 23 Grad.

Wenn man aus dem See kommt, ist es ratsam, sich sofort abzutrocknen und umzuziehen.

So war es heute, hochgradig erholsam, und das angekündigte Gewitter brach erst um 18.15 aus.

 

Seit mindestens 25, eher seit 30 Jahren gibt es ihn, den Knödeltag im Gasthaus „zur Paula“ Jeden Dienstag im Juli und August.

Äußerst empfehlenswert!

Plätze reservieren ist angesagt.

 

Fremdenzimmer gibt es auch.

 

AdresseBodingbachstraße 28, 3293 Lunz am See

Telefon07486 8220

Hatte heute eine Einschulung ins Kärchern.

mein Parkplatz ist glitschig, wenn es regnet, d. h., Algen haben sich gebildet.

(Das Leben ist überall.)

Freunde haben mir ihren „Kärcher“ geborgt, heute habe ich ein Antialgenmittel auf die betroffenen Flächen gegossen,morgen reinige ich sie mit dem Hochdruckreiniger.

Bin schon neugierig, wie es dann aussehen wird rund ums Haus …

Alt, aber gut – warum gibt es so etwas bloß nicht öfter?

Heute um 9.00 gab es also eine sogenannte „Jazzmesse“ – und die Pfarrkirche Lunz am See war voll.

Sehr beschwingt, sehr stimmig ausgesucht die Lieder zu den Texten, voller Power.

Ja, das muss es öfter geben.

Habe richtig Lust auf meinen neuen Arbeitsplatz Haid und Pucking bekommen.

Ja,das muss es geben. Musik und Texte, die die Leute vom Hocker reißen.

 

Heute in einer Runde theologisch sehr interessierter Freunde/innen und Bekannter. Es gab verschiedene Meinungen zum Thema (Priester)weihe für Frauen:

 

  • Ja, ist unbedingt notwendig wegen des Priestermangels und wegen der Gerechtigkeit, weil viele Junge (unter 45) nichts mehr mit der katholischen Kirche zu tun haben möchten wegen der Ungleichstellung der Frauen
  • Wäre eine nette Geste der Kirchenleitung, die Frauenweihe einzuführen (wenn, dann auch Priester, nicht nur Diakone, das wäre ein guter Anfang), aber es stellt sich die Frage, ob es nicht bereits zu spät ist. Dieser Schritt hätte spätestens vor 20 Jahren erfolgen sollen.
  • Der Priestermangel würde nicht behoben, die wenigen, Frauen, die sich weihen lassen würden, machten „das Kraut nicht fett“
  • Weihe ist theologisch gesehen nicht wichtig – eine einfache Ordination (wie z. B. in der evangelischen Kirche) reicht aus
  • Thema ist nicht so wichtig, es gibt wichtigere, um die sich die Kirche vorrangig kümmern muss und sollte
  • Das Weiheamt muss überhaupt neu überdacht und teilweise neu „erfunden“ werden. Klerikalismus darf nicht mehr, sondern muss abgebaut werden – keine Verdopplung auf Frauen auch noch)
  • Rom muss endlich umdenken, sich für den Heiligen Geist öffnen

 

Was meinen Sie?

 

Heute um 17.00 wurde der Lunzer Webermarkt eröffnet. Seit vielen Jahren . mindestens 1993, da war ich zum ersten Mal dabei, wahrscheinlich aber schon länger, findet jedes Jahr am ersten Augustwochenende der Webermarkt statt – Wolle,Textilien, Seide, Seifen, Stoffe, Kleidung, Schmuck, Haushaltsartikel wie Tisch-, Hand- oder Geschirrtücher… Wandteppiche usw.

Man kann auch beim Weben oder Handarbeiten zuschauen.

Vieles hat einen sozialen Zweck, wie z. B. Menschen in Indien oder Peru zu unterstützen.

Auf dem Foto ersichtlich Weavemania – handgewebte Unikate für Individualisten.

 

Da ich wegen eines ausbrechenden Gewitters 25 Minuten aufs Heimgehen warten musste – ich hatte keinen Schirm dabei -, lernte ich einige Ausstellerinnen näher kennen. Martina Fichtenbauer (Wavemania) erklärte sich dankenswerterweise bereit, sich für meinen Blog fotografieren zu lassen.

 

Gerade komme ich von der Eröffnung des Festivals „MORE O(H)R LESS“ von Joachim und Martha Roedelius auf der Lunzer Seebühne.

Sensationell, wie Albin Paulus mit seinen z. T. selbst hergestellten Instrumenten – Maultrommeln, Dudelsäcke … -, mit Stimme und Geräuschen Musik macht.

Mit Applaus wurde nicht gespart.

Wer Zeit hat: Morgen und übermorgen gibt es noch Konzerte, jeweils um 19.00 Uhr!

Karten an der Abendkasse im Gelände des Lunzer Seebades.

www.more-ohr-less.com

 

Manchmal gestaltet sich der Tag komplizierter, als man ursprünglich dachte.

So war es heute.

Aber nur auf den ersten Blick.

Ja, es war durchwegs anders.

Zum Aufräumen, Packen, Kochen, Organisieren und Fertigstellen einiger Angelegenheiten (Post, Telefonate …) brauchte ich länger als angenommen.

Ich hätte vorgehabt, vor dem Mittagessen noch schnell schwimmen oder ins Fitnessstudio zu gehen.

Ich hatte vorgehabt, mir bei meiner Hausärztin ca. um 14.00 ein Antihistaminikum zu holen, falls mich eine Biene oder Wespe sticht im Urlaub.

Beides: Denkste!

Zeitverschwindung. Raschest.

Allerdings war beides eigentlich nicht schlecht.

Ich hatte ein Antihistaminikum zu Hause. Noch von der Afrikareise 2016.

 

Auf dem Weg zwischen der Autobahnabfahrt Ybbs und Lunz waren fast durchwegs Langsamfahrer vor mir.

Da in Lunz bei meiner Ankunft ein Gewitter tobte, hätte ich ohnehin nicht mehr schwimmen gehen können.

Mein Urlaub hat begonnen.

Ich freue mich.

Gestern und heute habe ich zum ersten Mal seit langem, es muss einige Monate sein, wieder zwei schamanische Reisen unternommen, gestern in die Obere, gerade vorhin in die Untere Welt.

Ich habe die Frage nach vollkommener Gesundheit gestellt, nach dem, was gut, das Beste ist zu tun.

Ich habe formuliert, wie ich mir den in Kürze beginnenden Urlaub in der optimalen Form vorstelle.

Hat mir überaus gut getan, mich gestärkt, beruhigt, neu geordnet …

Hab dann gleich noch in wenigen Minuten meinen Koffer fast zur Gänze gepackt.

Voller Energie.

 

Ja, die Trommel werde ich nach Lunz am See mitnehmen.

 

Wer mehr erfahren will, hier die aus meiner sicht seriösesten Vermittler/innen von Schamanismus:

 

Foundation for Shamanic Studies – nach Michael Harner.

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