Seit mindestens 25, eher seit 30 Jahren gibt es ihn, den Knödeltag im Gasthaus „zur Paula“ Jeden Dienstag im Juli und August.

Äußerst empfehlenswert!

Plätze reservieren ist angesagt.

 

Fremdenzimmer gibt es auch.

 

AdresseBodingbachstraße 28, 3293 Lunz am See

Telefon07486 8220

Hatte heute eine Einschulung ins Kärchern.

mein Parkplatz ist glitschig, wenn es regnet, d. h., Algen haben sich gebildet.

(Das Leben ist überall.)

Freunde haben mir ihren „Kärcher“ geborgt, heute habe ich ein Antialgenmittel auf die betroffenen Flächen gegossen,morgen reinige ich sie mit dem Hochdruckreiniger.

Bin schon neugierig, wie es dann aussehen wird rund ums Haus …

Alt, aber gut – warum gibt es so etwas bloß nicht öfter?

Heute um 9.00 gab es also eine sogenannte „Jazzmesse“ – und die Pfarrkirche Lunz am See war voll.

Sehr beschwingt, sehr stimmig ausgesucht die Lieder zu den Texten, voller Power.

Ja, das muss es öfter geben.

Habe richtig Lust auf meinen neuen Arbeitsplatz Haid und Pucking bekommen.

Ja,das muss es geben. Musik und Texte, die die Leute vom Hocker reißen.

 

Heute in einer Runde theologisch sehr interessierter Freunde/innen und Bekannter. Es gab verschiedene Meinungen zum Thema (Priester)weihe für Frauen:

 

  • Ja, ist unbedingt notwendig wegen des Priestermangels und wegen der Gerechtigkeit, weil viele Junge (unter 45) nichts mehr mit der katholischen Kirche zu tun haben möchten wegen der Ungleichstellung der Frauen
  • Wäre eine nette Geste der Kirchenleitung, die Frauenweihe einzuführen (wenn, dann auch Priester, nicht nur Diakone, das wäre ein guter Anfang), aber es stellt sich die Frage, ob es nicht bereits zu spät ist. Dieser Schritt hätte spätestens vor 20 Jahren erfolgen sollen.
  • Der Priestermangel würde nicht behoben, die wenigen, Frauen, die sich weihen lassen würden, machten „das Kraut nicht fett“
  • Weihe ist theologisch gesehen nicht wichtig – eine einfache Ordination (wie z. B. in der evangelischen Kirche) reicht aus
  • Thema ist nicht so wichtig, es gibt wichtigere, um die sich die Kirche vorrangig kümmern muss und sollte
  • Das Weiheamt muss überhaupt neu überdacht und teilweise neu „erfunden“ werden. Klerikalismus darf nicht mehr, sondern muss abgebaut werden – keine Verdopplung auf Frauen auch noch)
  • Rom muss endlich umdenken, sich für den Heiligen Geist öffnen

 

Was meinen Sie?

 

Heute um 17.00 wurde der Lunzer Webermarkt eröffnet. Seit vielen Jahren . mindestens 1993, da war ich zum ersten Mal dabei, wahrscheinlich aber schon länger, findet jedes Jahr am ersten Augustwochenende der Webermarkt statt – Wolle,Textilien, Seide, Seifen, Stoffe, Kleidung, Schmuck, Haushaltsartikel wie Tisch-, Hand- oder Geschirrtücher… Wandteppiche usw.

Man kann auch beim Weben oder Handarbeiten zuschauen.

Vieles hat einen sozialen Zweck, wie z. B. Menschen in Indien oder Peru zu unterstützen.

Auf dem Foto ersichtlich Weavemania – handgewebte Unikate für Individualisten.

 

Da ich wegen eines ausbrechenden Gewitters 25 Minuten aufs Heimgehen warten musste – ich hatte keinen Schirm dabei -, lernte ich einige Ausstellerinnen näher kennen. Martina Fichtenbauer (Wavemania) erklärte sich dankenswerterweise bereit, sich für meinen Blog fotografieren zu lassen.

 

Gerade komme ich von der Eröffnung des Festivals „MORE O(H)R LESS“ von Joachim und Martha Roedelius auf der Lunzer Seebühne.

Sensationell, wie Albin Paulus mit seinen z. T. selbst hergestellten Instrumenten – Maultrommeln, Dudelsäcke … -, mit Stimme und Geräuschen Musik macht.

Mit Applaus wurde nicht gespart.

Wer Zeit hat: Morgen und übermorgen gibt es noch Konzerte, jeweils um 19.00 Uhr!

Karten an der Abendkasse im Gelände des Lunzer Seebades.

www.more-ohr-less.com

 

Manchmal gestaltet sich der Tag komplizierter, als man ursprünglich dachte.

So war es heute.

Aber nur auf den ersten Blick.

Ja, es war durchwegs anders.

Zum Aufräumen, Packen, Kochen, Organisieren und Fertigstellen einiger Angelegenheiten (Post, Telefonate …) brauchte ich länger als angenommen.

Ich hätte vorgehabt, vor dem Mittagessen noch schnell schwimmen oder ins Fitnessstudio zu gehen.

Ich hatte vorgehabt, mir bei meiner Hausärztin ca. um 14.00 ein Antihistaminikum zu holen, falls mich eine Biene oder Wespe sticht im Urlaub.

Beides: Denkste!

Zeitverschwindung. Raschest.

Allerdings war beides eigentlich nicht schlecht.

Ich hatte ein Antihistaminikum zu Hause. Noch von der Afrikareise 2016.

 

Auf dem Weg zwischen der Autobahnabfahrt Ybbs und Lunz waren fast durchwegs Langsamfahrer vor mir.

Da in Lunz bei meiner Ankunft ein Gewitter tobte, hätte ich ohnehin nicht mehr schwimmen gehen können.

Mein Urlaub hat begonnen.

Ich freue mich.

Gestern und heute habe ich zum ersten Mal seit langem, es muss einige Monate sein, wieder zwei schamanische Reisen unternommen, gestern in die Obere, gerade vorhin in die Untere Welt.

Ich habe die Frage nach vollkommener Gesundheit gestellt, nach dem, was gut, das Beste ist zu tun.

Ich habe formuliert, wie ich mir den in Kürze beginnenden Urlaub in der optimalen Form vorstelle.

Hat mir überaus gut getan, mich gestärkt, beruhigt, neu geordnet …

Hab dann gleich noch in wenigen Minuten meinen Koffer fast zur Gänze gepackt.

Voller Energie.

 

Ja, die Trommel werde ich nach Lunz am See mitnehmen.

 

Wer mehr erfahren will, hier die aus meiner sicht seriösesten Vermittler/innen von Schamanismus:

 

Foundation for Shamanic Studies – nach Michael Harner.

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von www.shamanicstudies.net zu laden.

Inhalt laden

 

Bügeln. Altpapier und Diverses anderes entsorgen.

Staubsaugen.

Untersuchung im Krankenhaus.

Bücher auswählen, die ich als Lesestoff mitnehmen will.

Abschlussreflexion morgen in Aschach.

Mittagessen mit Altpfarrer Joe in Haibach.

Koffer packen.

Nusslikör fertigstellen.

Rechnungen bezahlen.

Einige private Bürokratiesachen erledigen.

Und mich der Vorfreude hingeben.

 

Was macht ihr an den letzten 2 Tagen, bevor ihr auf Urlaub fahrt?

Liebe Brüder und Schwestern!

 

Werden Gebete erhört? Wenn nein, warum nicht? Und: Wenn ja, warum ist mir das noch nicht passiert? …

 

Ich persönlich, daraus will ich kein Geheimnis machen, bin zutiefst davon überzeugt, dass Gott unser Beten erhört.

Ich bin aber noch von mehr überzeugt, da steckt noch weit mehr dahinter.

Aber alles der Reihe nach.

 

Jesus bringt zwei eindrückliche Vergleiche dafür, dass Gott uns erhört. Unser Bitten ernst nimmt.

Jesus schildert, wie wir Menschen schon zu unseren irdischen guten Freunden zu jeder Tages- und Nachtzeit kommen dürfen und sie uns nicht verwehren werden, was wir brauchen. Und Gott liebt uns noch mehr, auch wenn wir ihn als Freund betrachten dürfen.

 

Im zweiten Vergleich geht es darum, dass Eltern dem Kind das Gute geben, wenn es darum bittet – und nicht stattdessen Schlechtes, Schädliches. Also nicht eine Schlange statt eines Fisches oder einen Skorpion statt eines Eies usw.

Und dabei bleibe ich schon hängen.

Zahlreiche Menschen, vermutlich fast alle auf der Welt, beten um alles mögliche, das ihnen wichtig und nötig erscheint. Um Gesundheit. Um einen besseren Job, um mehr Geld, um Glück in der Liebe, dass man den oder die bekommt als (Ehe)Partner/in, um schönes Wetter, dass mans rechtzeitig schafft irgendwo hin zu kommen, dass im Straßenverkehr nichts passiert, dass man selber oder ein Kind die wichtige Prüfung schafft, um das Ende einer Feindschaft, um ein langes Leben usw. usf.

 

Wird erhört – oder auch nicht?

Wie sind Ihre Erfahrungen?

Wenn dann das Gewünschte eintritt, vergessen wir nicht oft ziemlich rasch, dass wir jemanden ums Gelingen gebeten haben? Ich kannte in St. Pölten eine Ordensfrau, die wegen einer schweren Muskel- und Gelenkskrankheit im Krankenstand war und auf die Frühpension wartete. Im Gebetskreis beteten wir mit ihr um Heilung.

Diese trat ein. Schmerzen und Bewegungseinschränkungen waren weg.

Einige Wochen später bekam sie den routinemäßigen Kontrollbesuch von der Krankenkasse, wie es ihr gehe und ob die Frühpension gewährt würde. Ihre Worte: „Da muss ich aufpassen, dass ich mich nicht zu schnell bewege, sonst bekomme ich die Frühpension nicht.“

Abschreckendes Beispiel?

Kann es sein, dass wir mitunter zwar um eine Besserung von irgendetwas beten, aber gar nicht daran denken, unser eigenes Verhalten zu ändern?

Oder schlicht und einfach gar nicht wollen, dass sich groß was ändert?

Wenn ich um Heilung bete, aber nicht bereit bin, meinen Lebensstil nachhaltig umzustellen? Wenn ich um Versöhnung bete, aber nicht bereit bin, nachzugeben? Zu teilen? Die Kommunikation zu verbessern? Andere Menschen, Partner, Kinder, Verwandte, Nachbarn, Kollegen … als Menschen wohlwollend zu betrachten und zu behandeln?

Wenn ich um Wohlstand bete, um einen besser bezahlten Beruf – aber mich eh lieber aus allem heraushalte, Anstrengung normalerweise vermeide und auch sonst nicht gerade der bin, der seinen Verantwortungsbereichen gerecht wird?

 

Was soll der Vater aus dem Gleichnis Jesu machen, wenn das Kind um eine Schlange oder einen Skorpion bittet? Natürlich gibt er dann – nichts. Oder das Kind will das Brot halt nicht haben, weil es das nicht als Gebetserhörung erkennt…

 

Liebe Brüder und Schwestern, alle Gebete werden erhört. Aber zu dem Zeitpunkt und in der Weise, wie es gut für uns ist.

 

Dann gibt es aber noch etwas.

Erinnern Sie sich an die Lesung? Wie Abraham mit Gott handelt?

 

Finden Sie das ein bisschen ungehörig?

 

Vielleicht haben auch Sie früher gehört: Man darf Gott nicht wie einen Automaten behandeln, der auf Knopfdruck das gewünschte Ergebnis ausspuckt. Oder im katholischen Sinn: Eine gute Tat, eine Spende, eine Wallfahrt, ein Gottesdienst oder bestimmtes Gebet, und dafür bekomme ich … was auch immer.

Ja, es ist nicht richtig, Gott als Bittgebetmaschine zu behandeln.

Aber laut Evangelium, laut Jesus, ist es durchaus richtig, Gott jederzeit um alles zu bitten, was man sich vorstellen und nur wünschen kann.

 

Ich glaub, Gott liebt es so sehr, wenn wir mit ihm reden, dass es ihm gar nicht so sehr darauf ankommt, was wir sagen – ununterbrochen nur Bittgebete sind ihm lieber als gar nichts.

Gott hilft uns auch gern.

 

Aber er möchte uns haben wie Abraham und Sara und die übrigen großen Gestalten der Bibel und Kirchengeschichte, die zurecht Freunde Gottes genannt werden. Freunde sagen auch Danke, hören zu, tun auch selber einmal etwas für den anderen, reden einfach gern miteinander, aber vor allem: verbringen gemeinsam Zeit. Den anderen, die andere einfach zu treffen, da zu sein – zweckfreie Gemeinschaft. Sich gegenseitig in den anderen hineindenken können, die Anliegen gegenseitig unterstützen, miteinander verfolgen …

Wenn unsere Beziehung zu Gott immer mehr so wird, werden wir die Erfahrung machen: Ja, Gott lässt mit sich reden.

Und genau das ist das Ziel jedes Gebets, jedes Gottesdienstes, jeder Pfarre, jeder Gruppe und Runde, jeder Predigt, der Kirche insgesamt und überhaupt jeder spirituellen, geistlichen Aktivität.

Amen.