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Liebe Brüder und Schwestern!

Die Kirche soll doch versöhnlich sein, Frieden stiftend wirken – oder etwa nicht?

Vielleicht müssten wir zuerst einmal definieren, was Frieden überhaupt ist. Ein Zustand, wo jeder hat, was er/sie braucht, und in dem Gerechtigkeit herrscht – alle gleich berechtigt sind, die Menschenrechte Geltung haben; mit freundschaftlichem Interesse der einzelnen aneinander, gegenseitiger Achtung und Hilfsbereitschaft. Und wo niemand Angst zu haben braucht vor irgendwelchen feindlichen Aktivitäten oder sonstigen Bedrohungen.

Was ist Frieden nicht?

Wenn einer um des lieben Friedens willen den Mund hält, die eigene Meinung nicht sagt, jedes Mal nachgibt, gute Miene zum bösen Spiel macht, Unterschiede oder Unterschwelligkeiten nicht wahrhaben will, wo es Anpassung um jeden Preis gibt, oder Nivellierung – der kleinste gemeinsame Nenner, wo auf das eigene nicht mehr geachtet wird, Oberflächlichkeit, Vereinnahmung … oder wo vieles wurscht wird, wo mans so laufen lässt und sich nicht einmischt.

Im religiösen Bereich, aber auch in dem politischer und gesellschaftlicher Verantwortlichkeiten gibt es diese Verwechslung bei uns oft. Es ist „in“.

Es ist unsere Aufgabe als Christen, nicht alles ungefragt mitzumachen, was allgemein üblich ist.

Was Jesus da ausspricht, war in seiner damaligen Umgebung, Gesellschaft sensationell – unerhört.

Die Familie war im Judentum – und ist es noch – das Um und Auf. Nichts geht über die „Mizpoche“. Sippschaft. Wer da herausgefallen ist, war buchstäblich aufgeschmissen. Jesus lebt selber etwas anderes vor. Er selber hat die Verwandtschaft verlassen und auch seine Jünger.

Die frohe Botschaft heute ist auch, die Familie ist nicht das Wichtigste und nicht die letzte Autorität im Leben. Auch der nächste und liebste Verwandte darf nicht Gottes Stelle einnehmen, um den sich alles dreht, dessen Meinung man fraglos hinnimmt.

Achtung – das ist auch eine feministische Botschaft!

Wir sind als Menschen an sich unglaublich wertvoll, einzigartig, selbst verantwortlich, frei, Kosmopolitinnen…

Göttin stellt eine neue Ordnung her oder besser: macht auf die eigentliche Grund-Ordnung wieder aufmerksam. Jesus ist mit dem, was er sagt, heute wieder einmal unglaublich modern!

„Der schläft in der Pendeluhr!“

Sie kennen wahrscheinlich das Märchen vom Wolf und den sieben Geißlein. Das kleinste überlebt, weil es der böse Wolf in der großen Standuhr, wo es sogar einschläft, nicht finden und fressen kann, und rettet darauf seine Geschwister.

Was im Märchen positiv gemeint ist, drückt in der Redensart Kritik aus: Kritik an der Haltung, die sich irgendwo seelenruhig zurückzieht und dabei gar nicht mehr mitbekommt, was sich außerhalb, in der wirklichen Welt, tut.

Das Geschehen geht spurlos an dem vorbei, der „in der Pendeluhr schläft“.

Die Frage, die das Evangelium heute an uns stellt: Sind wir, oder doch manche Mitglieder der Kirche, der Amtskirche und auch viele gute Christen, nicht manchmal in der Gefahr, in der Pendeluhr einzuschlafen? In der Vergangenheit haben sich immer wieder kirchliche Kreise und Gruppen zurückgezogen, in die Innerlichkeit, in ein katholisches Milieu… in die heimelige Atmosphäre einer Pfarrgemeinde, … auch gegenwärtig ist das immer wieder einmal wo zu beobachten. Abkapselung von der Welt – oft große Glaubenskraft, die wir auch bewundern, aber doch wirken solche quietistisch angehauchte Menschen etwas seltsam auf uns.

Religion ist Privatsache – diese Meinung ist immer wieder zu hören.

Es kann sein, dass irgendeine Glaubenshaltung privat sein kann – christlich ist diese Einstellung jedenfalls nicht.

Und Jesus sagt uns ganz etwas anderes:

Die Ernte ist groß.

Zur Zeit der Abfassung des Evangeliums war das Endgericht gemeint, das man für die baldige Zukunft erwartete, für das die ersten Christen möglichst schnell viele Menschen für Gott gewinnen zu sollen glaubten.

Aber es stimmt auch für unsere Zeit, dass der Hunger und Durst der Menschen gewaltig ist – nach Gotteserfahrung, nach heilem, gelungenem Leben, nach Orten, wo mystische Erfahrung gemacht werden und Gottes Nähe und gute menschliche Gemeinschaft gespürt werden kann.

Unzählige wenden sich Angeboten der New Age-Szene zu: Meditation, verschiedene Heilmethoden, Gebetsformen, antike Kultformen, alles was irgendwie einen mystischen oder geheimnisvollen Klang hat, wird ausprobiert und zieht viele an.

Wir sollten angesichts dieser Tatsache nicht schimpfen oder verzagt sein, sondern und freuen, dass viele auf der Suche sind.

Wir sollten uns aber auch nicht verstecken mit dem, was wir Christen in der katholischen Kirche zu bieten haben. Das meiste, was in der spirituellen „Szene“ angepriesen wird, haben wir schon lange und schon längst, gehörte zeitweise und an manchen Orten zur christlichen Lebenskultur…

Ja: Gar nicht wenig haben sich neue religiöse Bewegungen von der Kirche mit ihrer langen und reichen Tradition abgeschaut.

Umgekehrt können wir leicht feststellen: Wo es christliche Angebote gibt, zeigt es sich ganz deutlich, dass suchende Menschen sie gern, ja freudig und begeistert annehmen.

Viele Exerzitien und Glaubenskurse, Bibelwanderwochen sind ausgebucht, ebenso das Gästehaus des Europaklosters bis Dezember…

Fragen wir uns: Weiß die Menschheit, dass wir Christen etwas zu bieten haben?

Ja, viele erwarten nichts Gutes mehr von der Kirche, weil sie im Lauf ihrer Geschichte zu oft wie Wölfe unter die Schafe gekommen ist, bei der Missionierung Lateinamerikas z. B. oder in Australien, wo es auch eher um wirtschaftliche und politische Interessen ging als um echte Bekehrung und wo die Ureinwohner als Menschen mindestens 3. Qualität behandelt wurden und fast ausgerottet mitsamt ihrer Kultur…

Aber jetzt und bei uns ist Kirche ganz normal und von Herrschaftsanspruch kann keine Rede sein.

Also: Wissen die Menschen, die in unserem Stadtteil leben, dass in unserer Pfarre das Heil zu finden ist? Wissen unsere Nachbarn, Arbeitskollegen und Vereinsfreunde…, dass Gott selber, Jesus Christus bei mir anzutreffen ist, weil er jeden glaubenden getauften Christen als Bruder begleitet?

Ist diese wunderbare Wirklichkeit uns anzumerken?

Liebe Brüder und Schwestern!

„Meinen Frieden gebe ich euch; nicht einen Frieden, wie die Welt ihn gibt …“, sagt Jesus im Evangelium zu den JüngerInnen und Jüngern. Er sagt es heute zu uns. Was meint er denn damit?

Frieden: da kann Verschiedenes damit gemeint sein – in unserer Sprache verwenden wir für alles dasselbe Wort.

Pax: Der Begriff aus dem Imperium Romanum, der römischen Weltmacht. Gemeint war: Ruhe und Ordnung, die durch ständige Gegenwart des römischen Militärs in sämtlichen Provinzen des Reiches hergestellt worden war – und aufrecht erhalten wurde mühsam, mit strengem Durchgreifen, mit Grausamkeit und einheitlichen genauen Normen für alles und jeden. Palästina war eine dieser römischen Provinzen, das kannte man dort. Eine Art Friedhofsruhe – vergleichbar vielleicht mit dem ehemaligen Ostblock: da rühmte man sich damit, dass man die niedrigste Verbrechensrate der Welt hatte – klar, ständige Überwachung, Bespitzelung und rigorose Bestrafung für alles Abweichende waren ja an der Tagesordnung…

Und dann gibt es noch eine andere Art des Friedens.

Die Heilige Schrift hat dafür den Begriff „Schalom“. Das meint weit mehr als die Abwesenheit von Krieg. Es meint das völlige Fehlen von Gewaltausübung – denn die war bei der Pax Romana notwendig… Es steckt Fülle drin. Vielfalt, Toleranz, ein liebevolles Miteinander. Gerechtigkeit, Lebensfreude, Sinn… Dass alle ausreichend haben, was sie benötigen, dass jede einzelne, Frau, Mann, Kind, jedweder Herkunft und Aussehens, … zu seinem/ihrem Recht kommt. Leben in Freiheit, Würde, und einem gewissen Luxus. Mit ausreichend Freizeit, Kultur, Sport, Bildung, medizinischer Versorgung… Der Anklang des Paradieses… Dies alles auf der Grundlage eines gesunden Gott- und Selbstvertrauens. Glückliche Menschen, die stark sind, frei und gebildet und in sich ruhen, begehen kein Unrecht.

Es ist ein so umfassender Friede, der unsere menschliche Vorstellungskraft und das was wir gewohnt sind, übersteigt und den es nicht ohne Hilfe von oben gibt – Jesus sagt: Er selbst will ihn uns geben.

Es gibt nur eine einzige Bedingung: Wir müssen es wollen.

Jahwe ist selber der Inbegriff dieses Friedens – er zwingt uns nicht, oktroyiert uns nichts auf. Mit Ruhe und Ordnung, alle gleichgeschaltet, haben die himmlischen Mächte nichts am Hut.

Wir erleben ja, dass dieser Schalom nicht verwirklicht ist auf unserem Planeten.

Wieso eigentlich nicht?

Am Anfang des heutigen Evangeliumstextes spricht Jesus dreimal von Gott: „der Vater wir lieben, wer an Jesu Wort festhält – die Worte Jesu stammen vom „Vater“ – und der „Vater“ wird „den Heiligen Geist“ schicken.

Der griechische Urtext tut da genau das Gegenteil. Er hält sich nicht an Jesu Worte. Haben Sie das gewusst?

Wie hat Jesus JHWH genannt? ABBA. Papa, Papi, lieber Vati. Oder warum auch nicht gleich „Mama“ – aber wenn Jesus zu JHWH Mama gesagt hätte, wöre er nach seiner ersten Predigt nicht mehr auf der Bildfläche erschienen, weil gesteinigt und mausetot.

Jesus hat aramäisch gesprochen – und: Er verwendet jedenfalls das Kosewort des kleinen Kindes, das zum Beispiel ein Spielzeug nicht selber derglengt im Regal oben und sagt, Papi, bitte Teddybär… Wenn da immer und immer wieder „Vater“ im Text steht, stellen sich Menschen der letzten 1950 Jahre zumindest eher so einen Familientyrannen vor, der nur in Erscheinung tritt, wenn es schlimme Kinder zu bestrafen gilt, dem man es nur ja immer recht machen muss, Patriarch … Familienoberhaupt, das für Ordnung sorgt und Gehorsam verlangt – nach dem Muster der Pax Romana.

Solange Menschen dieses Gottesbild mit allem Drum und Dran im Kopf haben, wird es den Schalom im Sinne Jesu nicht geben.

Mit dem Heiligen Geist ist durch die Übersetzung Ähnliches geschehen: Ruach – lebendiger Atem Gottes, Leben, Hauch der wärmt oder kühlt, je nachdem, was grad nötig ist … ruach ist ein weibliches Wort. Die große Theologin Dorothee Sölle hat es mit „Lebensstiftende Aufregung Gottes“ übersetzt.

Im griechischen Text steht pneuma. Luft. Noch ärger in der lateinischen Übersetzung. Spiritus. Geist. Wie beim Spiel „Stille Post“ – Einer übersetzt vom anderen – und immer wird es ein bisschen anders…

Wo ist da jetzt in alle dem die Frohe Botschaft für uns?

  • Gottes gute Geistkraft liebt uns Menschen und lehrt uns tatsächlich alles, was wir benötigen. Was Sache ist, wie es Jesus gemeint hat.

Und das ist die Voraussetzung für den Frieden, wie Jesus ihn sich vorstellt. Den Schalom Gottes. Das, worum wir eigentlich beten, wenn wir sprechen: „Dein Reich komme“. So und nur so, in der ständigen Rückbindung an Jesus und die Ruach und Vergewisserung, wie wir jetzt im konkreten Fall tun sollen – und dann mit unserem vollen Einsatz -,wird dieser Friede möglich sein.

Verbringt eure Zeit mit was anderem.

Eine Freundin hat mir das neue Buch geborgt: Johannes Huber: Der Seelenheiler.

Inhaltlich: seltsam. gleich auf den ersten 20 Seiten schreibt er zwei Mal von Schweinen, die beim Paschafest der Juden geopfert worden sein sollen. Irrtum? Unwissen? Oder will uns der Autor auf den Arm nehmen?

Jedenfalls wird ein Jesus geschildert, wie es langweiliger und nichtssagender kaum geht.

Ja, die Lehre Jesu im Tempel von Alexandria darf man mit ziemlicher Sicherheit als gegeben annehmen – aber nicht 1 Monat, sondern viele Jahre… Dazu in einigen Tagen mehr. Es gibt wissenschaftliche Erkenntnisse und Veröffentlichungen dazu.

Die Zeit aufzuwenden, diese nicht einfach zu lesenden Abhandlungen zu lesen, lohnt sich wenigstens.

Also: Ihr fügt dem Dr. Huber keinen Schaden zu, wenn ihr das Buch nicht kauft und nicht lest. Er ist erfolgreich und wohlhabend und wohl Theologie (merkt man im Buch nicht), aber hauptberuflich Arzt. Oder in Pension.

Oder kauft es, wenn ihr mildtätigerweise Thalia unterstützen wollt …

Liebe Brüder und Schwestern!

Verherrlichen – ein Wort, das wir sonst eigentlich nie verwenden.

Es ist auch nicht die wörtliche Übersetzung des griechischen Wortes, aber die Strahlkraft und das Wesen Gottes weithin sichtbar machen ist etwas langatmig.

„Verherrlichen“ passt ganz gut zu dem, was Jesus, das Johannesevangelium hier meint, wenn wir mitbedenken, woher der Begriff „herrlich“ kommt.

Im deutschen Sprachgebrauch hat ursprünglich „herrlich“ all das bezeichnet, was mit der „Herrschaft“, der Grundherrenfamilie oder eben mit einer oder 2 Ebenen darüber, mit Herzog, König, Kaiserhaus zu tun hatte.

Die einfache Bevölkerung stellte sích da vor, wie auf dem Schloss, in der Hauptstadt, bei Kaisers gelebt wird – nämlich in der Herrlichkeit besten Essens und schöner Kleidung und ohne Arbeit und Feste, im Warmen – selber hatte man zeitweise gerade das Nötigste zu essen und fror im Winter, musste schwer arbeiten.

In diesem Sinn vermittelt Jesus wie Gott ist, wie es bei ihm zugeht: wir können es am Verhalten Jesu ablesen.

Er heilte im Volk alle Krankheiten und Leiden.

Er vergibt Sünden.

Er tröstet.

Holt Ausgegrenzte in die Gemeinschaft herein.

Gibt Entrechteten neues Ansehen, schief angeschauten, Verachteten einen Platz neben sich.

Kennt keinerlei ‚Rangunterschiede. Heilt die Tochter der Samariterin und den Knecht des römischen Hauptmanns.

Lasst die Kinder zu mir kommen.

Keinerlei Vorbehalte gegenüber Frauen. Nimmt sie ernst als Personen. Macht sie zu Jüngerinnen und zu Verkünderinnen seiner Botschaft.

Persönliche Zuwendung.

Er versteht selbst zu feiern, genießt die guten Gaben des Lebens.

Fröhlichkeit und Humor hat er ausgestrahlt.

Jede Verehrung und Stilisierung seiner eigenen Person erstickt er im Keim.

Schaut, dass keiner hungrig heimgehen muss.

Schaut, dass sich niemand zu fürchten braucht – stillt den Sturm.

Redet über Gott: Abba – lieber Paps, Papa. So redet das kleine Kind, wenn es ein Spielzeug aus dem Regal haben möchte und selber nicht rauflangt. Oder dem es raufklettert, einfach weil es der Papa ist und möglichst in seiner Nähe sein möchte.

Im Predigtbehelf steht großartig: Jesus hat uns einen neuen Namen Gottes geoffenbart: Vater. Ich glaub ich spinne – Gott hat einen Namen: Jahwe.

Ich bin da – wie die Mama in der Nacht antwortet, wenn das kleine Kind aus dem Nachbarraum voll Angst vor der Dunkelheit – oder um sich zu vergewissern, dass es nicht allein ist, ruft: Mama – und die zurückruft: Ich bin ja da.

Bloß: Wenn Jesus von der „Mama im Himmel“ geredet hätte, hätte sein Wirken rasch geendet mit seiner Steinigung.

Die große Muttergottheit, Schöpferin des Alls und des Lebens, wie sie im gesamten Orient verehrt wurde, galt ja als Fremdreligion, als Heidentum und musste verfolgt werden.

In dieser ansprechbaren, zugewandten Haltung verhält sich die Göttin – und ich verwende jetzt mit voller Absicht die weibliche Bezeichnung – uns gegenüber.

Liebe Brüder und Schwestern, es ist nicht gleichgültig, an welchen Gott und was wir glauben.

Fundamentalisten machen Gott wieder streng und unnahbar. Warum? Aus Machtgier, weil sie dann Menschen Angst einjagen und ihnen eine Abhängigkeit von ihnen einreden können?

Wir sollen Gott, wie es Jesus zeigt, verkünden, bekannt machen auf dieser Erde. Das bedeutet nicht, ständig über Gott oder Göttin zu reden und predigend durch das Dasein zu laufen. Obwohl das auch dazugehört.

Die Form muss zum Inhalt passen. Unser Benehmen und Verhalten, alle Äußerlichkeiten – muss wie bei Jesus zum Ausdruck bringen, wie dieser Gott ist. Zumindest ein bisschen, dass es nicht komplett in die verkehrte Richtung läuft.

Das II. Vatikanum spricht sogar davon, dass viele Strukturen in der Kirche geeignet sind, das Wesen Gottes zu verdunkeln – bis zur Unkenntlichkeit.

Vieles ist seitdem besser geworden, aber nicht alles.

Wir sind Kirche.

Jede/r von uns ist eingeladen und berufen, es besser zu machen. Ab sofort.

Guter-Hirten-Sonntag, neuer Papst und Muttertag – wie passt das alles unter einen Hut?

„Hirte“ ließen sich die altorientalischen Könige titulieren, der ägyptische Pharao und Herrscher im antiken Rom bis ins Mittelalter… Ein Ehrentitel, der mit dem tatsächlichen Verhalten der oft tyrannischen, grausamen Herrscher nichts zu tun hatte.

Und die Kirchenfürsten, Bischöfe und Päpste haben diese Tradition weitergeführt, mit dem Anspruch, dass es ja im Evangelium steht – aber allzu sehr und allzu oft in der konkreten Ausformung eher wie die altorientalischen Potentaten. In der evangelischen Kirche steckt der „Hirte“ übrigens noch in der Bezeichnung: Pastor/in für PfarrseelsorgerInnen.

In der katholischen Kirche weigert sich die Obrigkeit (!) nach wie vor, Frauen zu kirchlichen Leitungsämtern, die eine Weihe bedingen, zuzulassen. Vermutlich wegen dieses altorientalischen Machtgehabes: da will man Frauen einfach nicht dabei haben…

Denn: das, was eigentlich, im Sinne Jesu, mit „Hirte“ gemeint ist, das können Frauen von Natur aus und automatisch und besser als Männer, die das meist in teuren Managementseminaren lernen müssen…

Mütter sind die vollkommenen Hirtinnen im Sinne des Evangeliums: Sie lieben die Ihren, setzen sich für sie ein oft bis zur Selbstaufgabe, haben den Überblick, was jede/r braucht, damit es ihm/ihr gut geht, sorgen für Recht und Ordnung in der Familie, halten die Kommunikation am Laufen …

Gute SeelsorgerInnen können das – leider oft mit dem Gefühl der Überforderung und unter Burnoutgefahr. Da verweise ich auf die frohe Botschaft des heutigen Evangeliumstextes: Jesus sagt ja von sich: ICH bin der gute Hirte.

In den letzten Tagen habe ich einen wunderbaren Rat gehört an sich überfordernde Mütter und Frauen: „Setz zuerst die eigene Sauerstoffmaske auf!“

Gemeint ist: Nur und erst wenn wir gut für uns selbst sorgen, sind wir in der Lage, gut für andere zu sorgen. Sonst wird das nichts.

Die Göttin, JHWH, ist für uns da, sorgt für uns, verwöhnt uns, möchte, dass es uns gut geht.

Wir sind getragen und beschenkt, gesegnet durch und durch. Geleitet und geliebt.

Also: Nur Mut, traut euch, Hirtinnen zu sein!

Liebe Brüder und Schwestern!

Denken sie sich manchmal: Das, diese Aufgabe, Herausforderung, was Sie tun sollen, ist eine Nummer zu groß für mich – das schaffe ich nie und nimmer, das übersteigt meine Fähigkeiten und Möglichkeiten?

Das heutige Evangelium, der Text, den wir gerade als Evangelium gehört haben, will uns da wirklich eine gute Nachricht und eine frohe Botschaft bringen:

Da geht es um ein paar Menschen, die überfordert sind.

Zuerst als Fischer. Obwohl das eigentlich ihr angestammter Brotberuf ist, fangen sie nichts. A Wahnsinn, net amal das bringen wir zusammen … Erst als Jesus ihnen hilft, und auf einmal sind sie äußerst erfolgreich.

Petrus ist ebenfalls überfordert.

Die dreimalige Frage und Antwort erinnert uns, das hat der Autor beabsichtigt, an die dreimalige Verleugnung. Petrus selber ist sich dessen nur zu deutlich bewusst. Der, dem er praktisch die _Freundschaft aufgekündigt hat – ja, wie lange ist das her, ein paar Tage, eine gute Woche vielleicht, der steht jetzt vor ihm und schaut ihm ins Gesicht und fragt genau danach: Liebst du mich?

Für uns hört es sich schon eindringlich genug an. Dabei werden im griechischen Urtext 2 verschiedene Wörter verwendet: Jesus fragt nach der Agape – Ganzhingabe, die Liebe, mit der eigentlich er uns geliebt hat bis zum Tod am Kreuz ist das – eine Mutter, die für das kleine Kind Tag und Nacht parat steht …

Petrus antwortet: phileo te – ich bin dir freundschaftlich verbunden, ich mag dich, du bist mir sympathisch, du taugst mir irgendwie … das ist das, wozu er imstande ist im Moment.

Aber wir spüren: da liegen Welten dazwischen, das passt nicht zusammen – und Petrus spürt es selber, das kanns nicht sein, das bleibt hinter dem zurück, was Jesus entsprechen würde … und er wird traurig.

Jesus fragt ihn zweimal nach der Agape – und als sich Petrus gerade selber zu fragen beginnt, ob er das irgendwann können wird vielleicht – ob es nicht doch drin wäre, Jesus so zu lieben – da steckt Jesus zurück. Er passt sich dem an, was Petrus zu leisten imstande ist, und fragt: Bist du mir freundschaftlich verbunden? Und Petrus meint, ja, du weißt, wie es mit meiner Liebe und Liebesfähigkeit, mit meinen Möglichkeiten steht …

Das ist die Frohe Botschaft:

Jesus beauftragt Petrus – nichts nimmt er zurück. Im Gegenteil: Du bist der Fels – an dir sollen sich die anderen orientieren und anhalten können, du stärke deine Brüder … Er holt Petrus dort bei dem ab, wo der sich momentan geistig und kapazitätsmäßig befindet.. Das, wozu Petrus fähig ist, ist nicht das, was Jesus sich eigentlich wünschen würde, aber es reicht aus.

Liebe Brüder und Schwestern, wir dürfen aufatmen.

Gott, Jesus, nimmt niemanden in Anspruch über seine Möglichkeiten hinaus. Er nimmt jede/n so an mit dem, was wir einbringen können.

Der große Anspruch nach der Ganzhingabe bleibt bestehen – aber Jesus freut sich über alles und kann alles brauchen, schätzt alles, was wir ihm bieten, wie weit es auch hinter dem, was im Optimalfall möglich wäre, zurück bleibt.

Wir kennen das aus allen Bereichen, in denen Menschen für das Reich Gotte arbeiten: in Pfarren, in Büros und Organisationen der Kirche, in Ordenshäusern …

Wir meinen oft, alles müsste perfekt sein, und alles muss mit voller Hingabe getan werden. Oft gibt es die, die pausenlos im Einsatz sind und sich zu Hause noch etwas überlegen und ihr Bestes geben – und dann gibt es die, die ein Mal im Jahr kommen, wenn es was zu feiern gibt und sich sonst nicht blicken lassen – und es gibt sämtliche Abstufungen dazwischen. Und es ist gar nicht so selten, dass die sehr Engagierten über die seltenen schimpfen und sich ärgern. Der sucht sich die schönen Dinge aus … und umgekehrt lachen oft die weniger Eifrigen: Ja, die haben ja einen Vogel, dauernd sans in der Pfarre, was haben sie denn davon.

Schauen wir doch auf Jesus: Zuerst hilft und stärkt er uns einmal. Er sorgt dafür, dass die Jünger eine Menge Fische fangen. Und als sie von ihren Booten kommen, hat er schon ein Frühstück für sie bereitet. Kommt und stärkt euch einmal …

Keinem sagt er: Das, was du einbringst, genügt nicht für die Verkündigung und das Leben im Reich Gottes. Nicht alle haben dieselben Zeit- und Kraftreserven. Das, was du kannst, super, mach das.

Tu, was dir Freude macht und möglich ist.

Er lädt uns ein, nicht auf das leere Netz zu schauen: was wir alles nicht können, schaffen, was liegenbleibt und wichtig wäre, … sondern auf unsere Möglichkeiten, was wir können.

Er würde uns sagen: O.K., wenn du bloß meine Ideen gut findest, was immer du tust dafür, es ist gut. Es dienst der Botschaft vom Reich Gottes. Du dienst dem Heil der Welt.

Liebe Brüder und Schwestern!

Aha, auf frischer Tat ertappt.

Kennen Sie das auch: Jemanden einmal so richtig bloßstellen, alle Fehler und Mängel ans Licht zerren und an die Öffentlichkeit, jetzt sagen wir es dem einmal so richtig hinein …

Die Ankläger sind in der Mehrheit – wir wundern uns heute, was die Leute das angeht, wenn jemand in der Ehe fremdgeht.

Ist alles privat. Denen ihre Angelegenheit.

Damals war das nicht so.

Frau und Mann waren rechtlich in keiner Weise gleichgestellt.

Die Frau galt als so etwas wie das Eigentum des Mannes. Wenn sie ihn betrügt, ist das quasi eine Besitzstörung – umgekehrt höchstens ein Charakterfehler des Mannes, ein Kavaliersdelikt.

Das hatte sich historisch so entwickelt. Im jüdischen Gesetz, in der Tora, in der Bibel, steht nichts davon. Da gilt für beide, Frau und Mann, auf Ehebruch steht die Todesstrafe: Warum?

Der Bund zwischen Mann und Frau wurde als Sinnbild, Symbol, Ausdruck des Vertrages gesehen, den Gott mit den Menschen seines Volkes geschlossen hat.

Ehebruch galt wie das Aufkündigen des Bundes mit Gott, war also ein Sakrileg.

Die Männer hatten die Macht und haben sich’s gerichtet.

Sie haben schon recht, die Frau ist schuldig. Sie wehrt sich auch nicht.

Aber die Selbstgerechten übersehen und übergehen die höhere Gerechtigkeit:

Vermutlich haben sie schon länger vom Verhältnis dieser Frau gewusst. Wahrscheinlich war ihr Geliebter einer aus ihrem Kreis, vielleicht Sohn oder Bruder. Der war ihnen mehr wert – sie haben dafür gesorgt, dass er das Weite suchen kann.

Erstens messen sie mit verschiedenem Maß.

Zweitens: Sie stöbern die Frau gerade jetzt auf, weil sie sie brauchen können, um Jesus eine Falle zu stellen. Um ihn aufzublatteln. Ginge es ihnen nicht darum, hätten sie das Paar möglicherweise ungestört weiter machen lassen.

Und Jesus spürt das.

Es geht nicht um den Bund mit Jahwe. Es geht nicht um das Gesetz, und es geht schon gar nicht um diese Frau.

Und da schafft er Ordnung. In genialer Weise.

Ihm geht es um Jahwe, um das Gesetz und um die Frau. Da ist eine höhere ORDNUNG UND EINE TIEFERE; STIMMIGERE GERECHTIGKEIT:

Da täte es gut, wenn wir uns etwas von Jesus abschauen.

Sünde ist schlecht und gehört benannt. Umkehr ist erforderlich. Gott will nicht den Tod des Sünders, sondern dass er sich bekehrt.

Recht muss für alle gleich gelten.

Menschen gelten um ihrer selbst willen – und nicht als Zweck und Sache.

Liebe Brüder und Schwestern!

Solche Lichtblicke und Sternstunden wünschen wir uns auch manchmal, denke ich:

Da erleben Petrus, Jakobus und Johannes, wie die beiden berühmtesten, bekanntesten, wichtigsten Gestalten ihrer Religionsgeschichte plötzlich vor ihnen stehen und mit Jesus reden.

Die Frage ist: ob wir nicht solche Momente erleben könnten, ja tatsächlich erleben – aber darüber ein bisschen später.

Der theologische Gehalt dieser Evangeliumsstelle ist sehr dicht.

Bald nach diesem Erlebnis geht es nach Jerusalem; Leiden und Kreuzigung Jesu sind nicht mehr fern. Die Jünger werden an Jesus zweifeln, sie werden verzweifelt sein.

Ich denke, Gott will ihnen etwas auf den kommenden schweren Weg mitgeben – ihnen und Jesus auch. Es soll klar feststehen, wer dieser Jesus ist. Das, was die Stimme aus dem Himmel sagt – wie bei der Taufe Jesu -: Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden habe -, wird durch das, was geschieht, gezeigt.

Mose und Elia. Erinnern wir uns kurz: wer sind die?

Mose, der eigentliche Religionsgründer der Juden. Das Erlebnis beim brennenden Dornbusch: Gott stellt sich vor mit Namen JAHWE, ich bin da. Ich habe die Tränen gesehen, die Schreie gehört. Nun bin ich herabgestiegen, um mein Volk aus Ägypten herauszuführen. Gott als der, der die Unterdrückten befreit, für sie in der Wüste sorgt und in menschenfreundlicher Weise mit einer Ordnung ausstattet, den 10 Geboten, mit der jeder zu seinem Recht kommen kann, mit deren Hilfe man gut zusammenleben kann.

Elia, der, als er sich gescheitert und am Ende glaubt, Gott nicht im Erdbeben, Feuer und Sturm erfährt, sondern im leichten Säuseln des Windes. Gott sanft, tröstend, aufbauend… Elia ist der Legende nach nicht gestorben, sondern entrückt worden von einem Himmelswagen.

Jesus ist der dritte und größte dieser Reihe: auch mit dem Gottesbild, das er repräsentiert – und der er selbst ist: Freiheit, neue, bessere Ordnung als zuvor, Gott als der Barmherzige, den Menschen zugewandte – das geknickte Rohr bricht er nicht, und den glimmenden Docht löscht er nicht aus…

Und: da Mose und Elia als Persönlichkeiten eindeutig für die drei Apostel erkennbar sind, leben sie offenbar – mit dem Tod ist nicht Ende und Schluss. Sie leben in der Dimension, im Bereich Gottes – auch die leuchtende Wolke und das strahlend weiße Licht (ihrer Gewänder) sind im AT Hinweise auf die Anwesenheit Gottes.

Und dann ist aber noch eine weitere Dimension der frohen Botschaft drin, genau für uns heute, die wir ohnehin an das Leben nach dem Tod und die Auferstehung glauben:

Erstens stelle ich mir bei diesen Stimmen, die aus dem Himmel erschallen, weibliche Stimmen vor. Die höchste Himmelsmacht, die Schöpfergöttin.

Und: Diese himmlische, andere Realität, diese Dimension, in der Göttin anwesend, erfahrbar, gegenwärtig ist, anzutreffen ist für uns, für jede und jeden von uns: das ist der Ort, wo wir herstammen. Unsere eigentliche Heimat. Wir alle sind Götter und Göttinnen, Geschwister des Jesus, wir haben Anteil daran , und was immer über uns hereinbrechen mag (wie alles, was über Jesus aus Nazaret hereingebrochen ist), kann uns im Endeffekt nichts anhaben.

Wo immer wir uns engagieren für das Gute auf diesem Planeten, und sooft wir Rückschläge erleben und womöglich keinen Ausweg mehr sehen können, dort gilt die Botschaft uns: Wir sind nicht allein auf unsere kleine im Hier und Jetzt dieser Erde sichtbaren Menschlichkeit gestellt und von allen guten Geistern verlassen, wie man sagt, sondern im Gegenteil: Sämtliche himmlische Möglichkeiten und Ressourcen sind unser, wir können und dürfen auf sie zurückgreifen, wir brauchen nicht machtlos zuzusehen, wie alles immer schlimmer wird.

Wunderbare machtvolle Wesen sind wir – und wenn diese Wirklichkeit mitunter durchscheint, sichtbar wird, dann ist das keine Illusion.

Was hat jetzt wieder diese Hochzeit im Evangelium mit uns zu tun und mit dem Jahr, das gerade startet? Es ist der erste „normale“ Sonntag wieder nach Advent und Weihnachten …

Für die Menschen zur Zeit Jesu bedeutete die Hochzeit den Beginn des „Ernsts des Lebens“ – ein neuer Lebensabschnitt, Verantwortung, die man vorher so nicht kannte – die Menschen sind ja damals nicht schon jahrelang vorher von zu Hause ausgezogen und waren berufstätig, sie kamen durch die Hochzeit erstmals weg von der eigenen Familie.

Jesus verwandelt Wasser in Wein.

Dies deutet eine spirituelle Wirklichkeit an, eine Möglichkeit, die Gott für uns bereithält.

Zahlen sind im alten Orient wichtig und heilig. 6 Krüge mit Wasser stehen da – 6 ist keine heilige Zahl – erst sieben wäre das, aber da fehlt eins. Im Enneagramm, eine arabische Weisheitslehre, ist 6 die Zahl der menschlichen Mühe und Anstrengung, des harten Arbeitens … Oder man nimmt sechs als die Hälfte der Heiligen Zahl der Vollkommenheit, das ist 12.

Das passt gut: Durch das, was die Menschen tun, auch durch das jüdische Gesetz der Tora, ist erst die Hälfte der Wirklichkeit, die Hälfte des Heils für Menschen greifbar.

Mindestens die Hälfte trägt Gott bei, wenn es Gelingen und Erfolg und Freude gibt.

Trostreich! Echt super! Da geht es uns gut!

Oft sind wir ja geneigt, alles tausendprozentig abzusichern und vorherzuplanen und einzuteilen …

Und trotzdem: Irgendwie sind wir mit dem Ergebnis nie so wirklich zufrieden.

Klar, wir Menschen schaffen es nur, Wasser zu schöpfen. Wir kochen nur mit Wasser, sagt das Sprichwort.

Oft kommen wir gar nicht dazu, unsere einzigartigen Begabungen zu entfalten, weil uns der Alltag schon mehr als genug abverlangt.

Gott möchte dass es uns gut geht. Das Leben in Fülle.

Schauen wir an, was im Evangelium getan wird.

Sie haben keinen Wein mehr. Wein steht symbolisch für Lebensfreude, Kraft, Begeisterung … die Highlights des Lebens.

Jesus lässt die Leute Wasser in die Krüge füllen. Hier symbolisch gemeint für das Normale, Lebensnotwendige, das, was getan werden muss, Pflichterfüllung.

Es heißt, Ordnung ist das halbe Leben. Das halbe …

600 Liter. Immerhin.

Und dann plötzlich ist guter Wein daraus geworden.

Liebe Brüder und Schwestern: Gott meint, wenn wir voll Vertrauen in seine Gegenwart und sein Wirken, im Bewusstsein, dass er da ist voll Liebe und Interesse für uns – das Notwendige, das Normale sorgfältig tun, auch wenn uns die Pflicht und Arbeit bis zum Hals steht, unser Leben scheinbar ausfüllt bis zum Rand: Er wird das verwandeln.

Ob es unser individuelles Leben betrifft mit Beruf, Familie, Teuerung, Sorge um Gesundheit oder den Arbeitsplatz, Wohnsituation oder einen Konflikt in der Verwandtschaft oder im Freundeskreis … oder weltweit z. B. wo sich PolitikerInnen um Frieden bemühen und nicht und nicht ein Erfolg zu sehen ist … oder in der Forschung, wo Lösungen erarbeitet werden und oft erst der 500. Versuch gelingt …

Geben wir bei all dem unser Bestes – aber unaufgeregt, stressfrei sozusagen – denn:

Gott macht das Besondere daraus. Er schaut, dass unser Leben zum Fest wird, voller Enthusiasmus, Begeisterung, Freude und Erfolg. Jesus schaut darauf, dass unser Leben gelingt.

Probieren Sie es einfach einmal aus: Vermutlich werden wir ständig staunen, wie unser Leben sich verändert.

Wir haben diese Erfahrung verdient.