Heute ein Aufruf:

Es werden Familien in Österreich gesucht, die je eine afghanische Schülerin bei sich aufnehmen, damit sie die Oberstufe eines Gymnasiums besuchen kann und eventuell anschließend ein Studium absolvieren kann.

In Afghanistan ist Bildung für Mädchen und Frauen seit der Machtübernahme der Taliban generell wieder verboten.

15- und 16jährige werden gezwungen zu heiraten. Der Aufenthalt in einem europäischen Land, z. B. in Österreich, schützt sie vor einer Zwangsheirat.

Menschen, die dennoch für Bildungsmöglichkeiten (geheim und privat) für ihre Töchter, Schwestern, Bekannten … sorgen, sind von extremer Gewalt bedroht – und ganz besonders natürlich die Mädchen selber.

Die ganze Welt hofft, dass der Spuk in Afghanistan ein absehbares Ende hat.

Sobald es so weit ist, sollen junge Frauen mit abgeschlossener hoher Bildung bereitstehen, um selber glücklich leben zu können und oihr Land in eine freie, gesicherte Zukunft zu führen.

Wer sich für dieses Thema interessiert, meldet sich bitte bei mir.

Die gesetzlichen Bestimmungen leite ich gern an Interessierte weiter.

Liebe Brüder und Schwestern!

Ein Beistand – was ist das?

Jesus schickt uns den Heiligen Geist als Beistand. Was tut ein solcher?

Ich habe überlegt, welche Wörter mit ähnlicher Bedeutung es noch gibt. Da kommen wir auf ganz schön viel Möglichkeiten, damit wir uns vorstellen können, wie Gottes Geist handelt.

Beistand – das ist jemand, der hilfsbereit bei einem steht, wer zu mir steht  – Jesus und der Heilige Geist lieben uns und halten deswegen zu uns …

Lateinisch übersetzt heißt Beistand Assistent/in.

Einer, der hilft, Helfer,

Einer, der unterstützt, unter die Arme greift. Trägt und hält, führt und leitet, Google Maps Routenassistent…geleitet …

Aber auch beschützend den Arm um jemand legt. Tröstend fast. Ermutigend. Und uns einsagt, wenn wir mit unserem Wissen am Ende sind. Die Informationen eingibt, die wir brauchen, Intuition.

Beistand – auf englisch übersetzt: Standby. Ein Gerät im Standby-Modus steht zur Verfügung, ist eingeschaltet, auf Abruf bereit. Parat und zu Diensten.

Herbeigerufen werden im Fall des Falles – das ist einer der traditionellen Namen für den Heiligen Geist: Paraklet. Wenn der Hut brennt, eilt er zu Hilfe.

Dann gibt es das Wort Beistand bei uns als Rechtsbeistand – wer mich vertritt uns mir zu meinem Recht verhilft. Ich bin die Assistentin der Pfarre, weil ich das tun soll – die Pfarre nach außen vertrete.

Wer mit Rat hilft, verteidigt; mein Tun und Sein befürwortet, der dahintersteht und dafür eintritt.

Unterstützen hat diese Nuance des Förderns. Gottes Geist fördert uns – fördert unsere Schätze, Talente zutage. Hilft, sie zu entdecken und zu entwickeln. Bestärkt unsere guten Eigenschaften und Fähigkeiten und macht uns mutig, sie einzusetzen. Für den Heiligen Geist sind wir förderungswürdig. Er ist unser Coach. Lässt nicht locker, damit wir uns gut, zum Besten entwickeln.

Er befördert uns – führt ein Upgrading mit uns durch, näher zu Jesus und Gott hin. Er bewegt uns, motiviert uns, Heilige zu werden – wenn nötig, mit Hinweisen und einem spürbaren Schubs in die richtige Richtung, er wirft uns auch mal aus der spur, wenn wir in der falschen gefangen, festgefahren sind.

Und wenn es anstrengend wird, steht er in voller Größe neben uns und spendet kühlen Schatten, fächelt uns kühle Luft zu und sagt uns was Liebes, Aufbauendes leise und zärtlich ins Herz hinein.

Und die Erfahrung, dass Gott das wirklich macht mit uns – die haben die Jüngerinnen und Jünger Jesu am ersten Pfingstfest gemacht.

Heute feiern wir den Jahrestag davon.

Predigt                                                                                  7. 5. 2023

Liebe Brüder und Schwestern, liebe Kinder!

Jesus gibt im heutigen Evangelium Auskunft über die zentralen Fragen der Menschheit:

Wie werde ich glücklich – hier und jetzt und in der Ewigkeit?

Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.

Ich gehe, um einen Platz im Himmel für euch vorzubereiten.

Sie fragen: OK – aber geht’s bitte ein bisschen konkreter?

Ja. Geht es.

Ich bin der Weg: Jesus zeigt durch sein Sein, durch alles was er sagt und tut, dadurch, wie er ist, wie gelungenes Leben im Sinne Gottes ausschauen kann.

Verhaltet euch wie ich, dann kommt ihr ans Ziel.

Von Jesu Verhalten wissen wir folgendes:

Er hat regelmäßig gebetet. Kontakt zu seinem abba- Papa – im Himmel gepflegt. Von da bekam er die Kraft für sein Tun: Wir denken an die Wunder, an die Heilungen, die er bewirkt hat.

Aber da gibt es mehr:

-ein unbeirrbares Gerechtigkeitsverständnis, das Lichtjahre über den Gesetzesgehorsam der Pharisäer hinausging.

Er sah und zeigte anderen, worum es wirklich geht. Gottes Sichtweise.

Er handelte, wie es seinem Verständnis von Richtig und Falsch entsprach – ohne Rücksicht auf die Meinung von Großkopferten, auf heilige Traditionen, kulturelle Vorstellungen oder menschengemachte Hierarchien usw.

Er war frei von Furcht und frei von Vorurteilen.

Er sah den Menschen als das, was er ist – ohne irgendwelche Filter.

Er war mild und freundlich zu Armen und Hilfesuchenden jeder Sorte.

Und er verstand es, die schönen Seiten des Lebens zu genießen.

Als Vorbild sollen wir ihn nehmen.

Jesus verhält sich uns gegenüber wie ein Coach.

Wenn wir ihn bitten, verhält er sich uns gegenüber wie ein Lehrer, Rabbi, wie ein spiritueller Begleiter und Führer.

Bei allem, was wir im Guten planen und unternehmen, steht er uns zur Seite, unterstützt er uns, hilft zum Gelingen.

Und das ist noch nicht alles.

Ich bereite für euch einen Platz im Himmel vor.

Jesus hat die Macht, im jenseitigen Bereich wirksam zu sein, etwas zu bewirken in unserem Interesse.

Er hat dort das Sagen. Die Machtbefugnis.

Wenn wir dorthin gelangen, sind wir nicht verloren oder arm oder was immer, nein:

Wir kommen nach Hause. Der Coach erwartet uns dort, am Ziel. Und lädt uns ein, mit ihm zu feiern.

So gesehen, erübrigt sich viel:

Angst zum Beispiel. Was soll schon passieren, wenn Jesus überall dabei ist in meinem Leben?

Die Angst vor Fehlentscheidungen. Wenn ich mich jederzeit mit ihm, meinem Coach, beraten kann?

Und, ja: Wir können das: Überall und jederzeit und unter allen Umständen mit Gott Kontakt aufnehmen. Weil er da ist. Schlicht und einfach.

Liebe Erstkommunionkinder, lieber Eltern, liebe Brüder und Schwestern!

„Regenbogen“ lautet das Thema der heurigen Erstkommunion. Wie entsteht so ein Regenbogen?

Wenn es regnet und gleichzeitig die Sonne scheint.

Kommt das oft vor? – Nein, es ist eher selten.

Die Menschen, von denen das Alte Testament, der erste Teil der Heiligen Schrift, erzählt, haben den Regenbogen als Zeichen dafür verstanden, dass Gott die Menschen lieb hat. Dass Gott mit den Menschen, ja mit der ganzen Schöpfung, einen Bund geschlossen hat. Ein Abkommen ,,, Gott hat feierlich versprochen, bei den Menschen zu sein und sich zu kümmern, dass es uns gut geht.

Der Regenbogen ist ein besonderes Zeichen – normalerweise gibt es das nicht, dass es gleichzeitig regnet und sonnig ist.

Es ist ein Zeichen dafür, dass es genug Regen und genug warmen Sonnenschein gibt, so dass alles gut gedeihen kann.

Es ist alles im richtigen Maß vorhanden – und da haben die Menschen gespürt: dann ist es gut so.

Die Farben in dem Spiel vorhin streiten, welche die wichtigste ist.

Uns geht es auch manchmal so: Jede/r hat unterschiedliche Begabungen, Eigenschaften – jede/r kann etwas anderes besonders gut. Und dann meinen manche, die eine Begabung ist wichtiger, dieser Mensch, der die hat, ist besser und wertvoller als der andere.

Was glaubt ihr, was Gott dazu sagt?

So etwas mag er nicht, genau.

Warum? Jeder einzelne Mensch ist absichtlich auf dieser Erde geboren. Gott wollte genau dich – und dich- und dich – … hier haben. Hat dich ins Leben gerufen.

Alle sind gleich wichtig.

Klein und groß.

Hell und dunkel.

Männlich und weiblich.

Und dann ist da noch ein Geheimnis dabei:

Wenn alle zusammenhelfen, entsteht etwas Großartiges. Wenn jede/r einzelne sich einbringt, ist unsere Welt vollständig.

Was wäre die Welt ohne die blaue, die rote, die gelbe die grüne Farbe?

Genau.

Jesus hilft uns dabei, dass wir das gut können. Kommunion macht uns ihm ähnlicher, gibt uns Kraft und Mut und Liebe ins Herz.

Nach der Kommunion haben wir alle Jesus in uns, sind mit ihm verbunden.

Und deshalb sind wir alle untereinander verbunden.

Ich wünsche euch, dass ihr das euer ganzes Leben hindurch spüren könnt.

Liebe Brüder und Schwestern, liebe Kinder!

Segen – was ist das eigentlich?

Es wird in der Geschichte von der Schnecke das wirklich gut ausgedrückt: Einem anderen sagen: Gott liebt dich. Du bist wichtig, wertvoll. Ich freue mich, dass du da bist.

In vielen Sprachen steckt im Wort für „segnen“ das Wort „sprechen“. Benedicere in der lateinischen Sprache. Gutes sagen. Zusprechen.

Eltern und gute LehrerInnen wissen, dass Kinder sich besser entwickeln, wenn wir gut über sie sprechen:

Das kannst du – du schaffst das – das hast du gut gemacht – probiere es einfach – du bist ein kluges Kinde – aus dir wird einmal etwas Besonderes – du hast Talent … usw.

Vielleicht kennen Sie die Begebenheit aus den USA – aus den 60er Jahren… Bei der Pensionierungsfeier – beim Begräbnis – einer Lehrerin einer staatlichen Grundschule in einem heruntergekommenen New Yorker Stadtviertel kamen überraschend viele wohlhabende hoch angesehene Menschen auf den kleinen Friedhof. Einer war Journalist und gab das in die Zeitung.

Ein unwahrscheinlich hoher Prozentsatz der armen Mädchen und Buben, die bei dieser Lehrerin den Unterricht besuchten, studierten später oder wurden Künstler/innen oder erfolgreiche Geschäftsleute, bekannte Ärztinnen, Anwälte, Politiker usw.

Es stellte sich heraus: Diese Lehrerin hatte ihren SchülerInnen vermittelt: Ihr seid etwas Besonderes. Ihr habt einzigartige Begabungen, ihr werdet es schaffen. Die Lehrerin hatte an ihre Kinder geglaubt. Dankbar vergaßen es die Betreffenden ihrer Volksschullehrerin nie.

Wir haben aber auch etwas aus dem Evangelium gehört.

Da macht Jesus etwas. Was?

Zwei Jünger haben genug von Jerusalem. Sie haben die Kreuzigung von Jesus miterlebt und sind geschockt und traurig. Nichts wie nach Hause, denken sie sich. Ja, sie sind so fix und fertig, dass sie Jesus nicht erkennen, als er von einem Seitenweg auf ihre Straße einbiegt, und mit ihnen zu reden beginnt. Was ist denn mit euch los, wieso schaut ihr denn so traurig? – Und sie erzählen es ihm.

Jesus ist einfach da und hört zu. Und dann tröstet er sie – auferstehen wird er.

Sie essen im Gasthaus miteinander, und plötzlich erkennen sie ihn.

Froh, beglückt über die Begegnung mit Jesus drehen sie auf der Stelle um und werden ihrerseits zum Segen: Sie erzählenden übrigen Jüngern und Jünger, was sie erlebt haben, und Staunen und Freude sind groß. Alle haben wieder neue Kraft.

Segen ist wie Freude – es heißt ja, geteilte Freude ist doppelte Freude.

Segen weitergeben vermehrt ihn. Wer Gutes und Schönes weitersagt, vermehrt das Gute und Schöne in der Welt.

Das wünschen wir Ihnen für Ihre Kinder.

Und deshalb werden sie jetzt gesegnet.

Fr. Heibl und ich halten ein Tuch wie einen Baldachin über euch und sagen zu jedem Kind:

Gott liebt dich und segnet dich. Ein Segen darfst du sein.

Liebe Brüder und Schwestern, liebe Kinder!

Halleluja, Jesus lebt!

Dies ist die Osterbotschaft in Kürze, die Botschaft von der Auferstehung.

Was ist das Besondere daran, dass Jesus lebt?

Wir hören diese Botschaft jedes Jahr. Vielleicht haben wir sie schon so oft gehört, dass wir uns gar nichts mehr, oder zumindest nicht viel dabei denken.

Jesu, ist auferstanden, ja, glauben wir eh. Aber:

Auferstehen – hat das was mit uns zu tun?

Wir glauben ja auch, dass mit dem Sterben nicht alles aus ist.

Aber: Gibt es da nicht noch mehr?

Auferstehung gilt für uns, für uns immer wieder, heute und hier. Neues Leben, Neuaufbruch überall dort, wo Leben ver- und behindert wird.

Auferstehung gibt es nur, wo vorher Tod war. Durch das Kreuz hindurch – Einsatz ist möglich ohne Angst, was alles passieren könnte, ja ohne Bangen um die eigene Existenz – weil es einmal schon – mit Jesus – gut ausgegangen ist, weil Gott mit dabei ist, weil nicht alles von uns allein abhängt, weil wir ein Vorbild haben, an das wir uns anhängen können.

Wir sind getauft. Das heißt, Jesus lässt uns nicht im Stich.

Vergegenwärtigen wir uns heute – wo brauchen wir Auferstehung für uns selbst, wo braucht sie die Gesellschaft, die Kirche, die Welt? Heute, aktuell?

Wo herrschen Angst und Pessimismus? Unfreiheit? Not? Unterdrückung? Unrecht? Feindschaft? Sünde? Unglück? In welcher Form immer …

Da gibt es ziemlich viel Bereiche, die Auferstehung nötig haben.

Aber wir brauchen uns nicht entmutigen zu lassen und keine Angst zu haben, Jesus meint, wir können das.

Wir sind nicht überfordert – wenn wir es machen wie Maria aus Magdala im Evangelium:

Sie war, weiß Gott, verstört und zutiefst verzweifelt – sie hat ja dann nicht einmal Jesus gleich erkannt. Aber sie lässt nicht locker. Auch wenn alles so ausschaut, als wäre es aus und vorbei: doch noch einmal nachbohren, hingehen, hinschauen, mit anderen drüber reden: die Engel fragen sie, wohlmeinende Wesen, Menschen suchen … ich glaube Gott schickt sie uns in solchen Momenten… Dann noch einmal hinschauen, noch genauer, obwohl ich es eigentlich mit dem Verstand, nicht für möglich halten kann und es auch nicht täte – wenn, ja wenn nicht im letzten Winkel des Herzens die Spur und Andeutung eines kaum wahrnehmbaren Schimmers sich unausrottbar hielte, mehr Trotz als Hoffnung …

Jesus selbst, von sich aus, sucht den Kontakt mit ihr. Spricht sie an. Er hat Geduld, bis sie sich ihm ganz zuwendet. Gespräch, Austausch. Und dann der Auftrag zum Einsatz: Gehe zu meinen Jüngern und sage ihnen … tröste, ermutige, richte auf, verkünde …

Wenn wir, wo alles verloren erscheint, wo wir keinen Ausweg sehen, wo eine Situation total verfahren erscheint, wir uns verstrickt haben, wo lebensfeindliche Strukturen … sich als unüberwindlich erweisen nach menschlichem Ermessen – denken wir an die Ukraine und Russland, an den NahenOsten, aber auch an Menschen, die wir kennen. Denken wir an die Schwierigkeiten in unserer Kirche, aber auch an unseren persönlichen Glaubens- und Lebensweg, der auch nicht immer so gerade verläuft … denken wir an Kriege und Terror und Klimawandel, Profitgier und Massenelend im Großen, aber auch an Feindschaft, Unversöhnlichkeit, Engstirnigkeit, Starrsinn, Krankheit, Armut, Unrecht, Gewalt in unserem Bekanntenkreis, in unserer Stadt, in unserem Land –

Wenn wir angesichts all dessen und im Leiden daran und darüber, mit dem Wunsch im Herzen, etwas zu tun, und mit dieser verwegenen Mischung aus drei Viertel Auflehnung – ja, gegen was? Gegen das Schicksal, das Offensichtliche, Unabänderliche …  und einem Viertel Hoffnung uns auf die Suche nach Jesus machen, dann wird uns der Auferstandene ebenso entgegenkommen wie seiner Jüngerin am Ostermorgen. Lebendig,  mit all seiner Macht und seinem Vermögen, seiner Weisheit, Güte und Menschenfreundlichkeit. Wir werden es ungefiltert – unvermittelt mit ihm zu tun bekommen.

Und wir werden garantiert von ihm einen Auftrag erhalten, so wie Magdalena, der unserer Neigung und Fähigkeit entspricht.

Ich wünsche uns allen diese Erfahrung – wir selbst und die Menschheit brauchen sie dringend.

Predigt Frauengottesdienst                                                        17. 3. 2023

Liebe Schwestern!

Hab keine Angst.

Wieso findet es Gott so immens wichtig, die immer und immer wieder zu sagen zu den Menschen?

Weil sie Angst haben. Weil wir Angst haben.

Ind: Weil Angst der frohen Botschaft des Evangeliums diametral widerspricht.

Gott möchte, dass wir frei und glücklich leben.

Liebe und Angstschließen einander aus.

Wovor haben wir denn Angst? Wovor fürchten wir uns?

Krank zu werden?

Arm und bedürftig zu sein?

Unfrei zu sein?

VorVerlust, Diebstahl, Gewalt, …?

Wirtschaftskrise?

Krieg?

Terrorß

Gefahr?

Vor dem Tod?

Schmerzen? Hunger? Kälte?

Einsamkeit?

Dass niemand da ist im Extremfall, wenn wir Hilfe brauchen?

Dass wir nicht geliebt werden?

Vor Hass, vor Missachtung, vor dem Ausgelachtwerden?

Tatsächlich sind die beiden Gefühle, die bei Menschen den größten Stress, das größte Unbehagen auslösen:

Angst und Beschämung.

Beides kombiniert: Die Angst, beschämt zu werden.

Dass einem gezeigt wird: Du bist minderwertig, dumm, unfähig, nicht wichtig, hast nichts zu sagen…wirst nicht beachtet.

Bei den allermeisten Missständen und Fehlentwicklungen in Politik und Wirtschaft ist das der Grund: die nackte Angst – Angst vor Machtverlust, vor Einbuße an Wichtigkeit…

Dieser Versuch, Menschen dazu zu bringen, dass sie sich unwichtig, ja wertlos vorkommen, den gibt es in der Politik, das versuchen Reiche und Vorgesetzte, Promis, Künstler, Menschen, die die Frechheit besitzen, sich Adelige zu nennen.

Zeitungen, Bereits getrimmte Großmütter und Eltern erziehen Kinder und Enkel zu dem irrtümlichen Bewusstsein: du bist niemand, sei klein und bescheiden…

Und zur Zeit Jesu war das sicher noch ärger, auch im Volk Israel.

Bei9m Sturm auf dem See Genezareth hatten die Jünger Angst vor dem Ertrinken, vor dem Tod.

Und Jesus macht etwas Einzigartiges:

Er schaut den Menschen an, Petrus – und sagt: ja, probiers, was ich kann, kannst du auch.

Die einzige Möglichkeit, das einzige, was gegen Angst hilft: Mitten hinein zu springen. Genau das zu tun, wovor wir Angst haben.

Das geht nicht einfach so.

Aber es geht, wenn wir uns vergegenwärtigen: Gott ist bei uns. Jesus ist da und schaut mich an, will, dass ich mutig bin und frei bestimme über mein Leben. Mich nicht knechten lasse – von nichts und niemand, schon gar nicht von Angst und Furcht.

Gott weiß, wie wichtig diese Zusage seinerseits an uns ist: Fürchtet euch nicht.

Angst hat etwas Dämonisches, Unheimliches: Tut man nichts dagegen, wird sie größer.

Was ist dann Mut? Die Abwesenheit von Furcht?

Nein. Dabei handelt es sich eher um Dummheit.

Mut ist Angst, die gebetet hat.

Und das wollen wir jetzt tun – in einer besonderen Form.

Mittwoch,                             

22. 3. 2023, 19.00

Pfarrsaal Pucking                    

Mit MMag. Dagmar Ruhm,

Pfarrassistentin                                                    

Thema:

Fastenzeit – fade Zeit, Verzicht, Einschränkung …? Oder: Sehen lernen, was da ist – in meinem Leben, im Glauben, in der Natur, … und mit Freude verwenden und genießen.

       Was mich erwartet:

        Impuls, kreative und meditative Übungen,   

        spirituelle Texte, saisonale Köstlichkeiten, die

        wir gemeinsam zubereiten und genießen.

Anmeldung erforderlich:

0676 87765305

Unkostenbeitrag: EUR 10,-   

Lass dich beim 7. Pioneers of Change 𝕆𝕟𝕝𝕚𝕟𝕖-𝕊𝕦𝕞𝕞𝕚𝕥 „𝕄𝕦𝕥 𝕫𝕦 𝕄𝕦𝕥“ inspirieren, um die Veränderung zu werden, die du in der Welt sehen möchtest.

🔺 Infos & gratis teilnehmen: https://pioneersofchange-summit.org/

🗣️ 40 internationale Pionier:innen des Wandels erzählen, wie Menschen in der Zivilgesellschaft zur dringend nötigen sozial-ökologischen Transformation beitragen können.

Mit ihrem Vorbild ermutigen sie uns alle, selbst aktiv zu werden und die Gesellschaft von morgen mitzugestalten. 🌍✨

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𝐅ü𝐫 𝐣𝐞𝐝𝐞 𝐀𝐧𝐦𝐞𝐥𝐝𝐮𝐧𝐠 𝐩𝐟𝐥𝐚𝐧𝐳𝐞𝐧 𝐰𝐢𝐫 𝐞𝐢𝐧𝐞𝐧 𝐁𝐚𝐮𝐦 𝐮𝐧𝐝 𝐣𝐞𝐝𝐞 𝐀𝐧𝐦𝐞𝐥𝐝𝐮𝐧𝐠 𝐢𝐬𝐭 𝐞𝐢𝐧 𝐒𝐜𝐡𝐫𝐢𝐭𝐭 𝐢𝐧 𝐝𝐢𝐞 𝐫𝐢𝐜𝐡𝐭𝐢𝐠𝐞 𝐑𝐢𝐜𝐡𝐭𝐮𝐧𝐠. 🌱🌳

Du ermächtigst dich selbst, wirst Teil einer Community des Wandels und wir alle stehen für unsere Zukunft ein. 🦋

u.a.

> Ernst-Ulrich von Weizsäcker (Co-Präsident Club of Rome)

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> Bischof Erwin Kräutler (Träger des Alternativen Nobelpreises)

> Kumi Naidoo (Greenpeace International, Amnesty International)

> Antje von Dewitz (Geschäftsführerin von VAUDE, Nachhaltigkeitspionierin)

> Frédéric Laloux (Autor von „Reinventing Organisations“)

> Ulrike Herrmann (Journalistin, Autorin „Das Ende des Kapitalismus“)

> Christian Felber (Gemeinwohl-Ökonomie)

> Katja Diehl (Expertin für eine feministische Verkehrswende)

> Gerald Hüther (Neurobiologe)

> Ilan Stephani (Körperforscherin)

➡ Weitere spannende Sprecher:innen: https://pioneersofchange-summit.org/

Wer von deinen Freund:innen und Kolleg:innen könnte an unserem Summit Interesse haben? Sag’s weiter 😉 – DANKE SEHR! 🙏

𝐒𝐞𝐢 𝐛𝐞𝐢𝐦 𝐝𝐢𝐞𝐬𝐣ä𝐡𝐫𝐢𝐠𝐞𝐧 𝐎𝐧𝐥𝐢𝐧𝐞-𝐒𝐮𝐦𝐦𝐢𝐭 „𝐌𝐮𝐭 𝐳𝐮 𝐌𝐮𝐭“ 𝐝𝐚𝐛𝐞𝐢!

Nimm kostenlos teil – vergangenes Jahr konnten wir über 33.000 Teilnehmer:innen begeistern!

🔺 Mehr Infos & Anmeldung: https://pioneersofchange-summit.org/

👉 Du bist auch herzlich eingeladen, Teil unserer Facebook Gruppe zu werden:

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Wir freuen uns auf Dich!

Martin & Hemma & das Pioneers-of-Change-Team

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Herzliche Einladung: Geht mit bei der Demo in Linz!

Start: 16.30 beim Musiktheater.

Das Bündnis 8. März hat sich viel Mühe gegeben – ihr seid eingeladen!