Auftakt in die Rauhnächte 2020/21Kosmische Konstellation

Morgen, am 21. 12. 2020, bilden die Planeten eine sogenannte große Konjunktion. Von der Erde aus betrachtet sieht es so aus, als ob sie verschmelzen würden. Es erstrahlt als helles Licht am Nachthimmel.

Der „Stern von Betlehem“ dürfte die große Konjunktion gewesen sein, die damals stattfand.

Auch 1989 gab es sie – damals kam es zum Öffnen des Ostblocks in friedlicher Weise.

Wir dürfen auch für Morgen Großes erwarten. Auftakt in eine neue Zeit.

Wer etwas Besonderes, Spezielles begehen möchte mit einem Ritual, einer kleinen Feier:

Googelt einfach „Kristina Marita Rumpel“ – sie ist auch auf Facebook.

Wer möchte, kann für morgen das Ritual noch gratis buchen … schaut euch die Angebote einfach an und entscheidet selbst!

Predigt                                                                 4. Advent 2020 Pucking

Liebe Brüder und Schwestern, liebe Kinder!

In den Weihnachtsgeschichten der Bibel spielen Engel eine große Rolle. Heute im Evangelium besucht ein Engel Maria. Auch zu ihrem Mann Josef spricht 2 x ein Engel. In der heiligen Nacht verkünden die Engel den Hirten auf dem Feld dass Jesus geboren ist. Im Alten und Neuen Testament kommen sie immer wieder vor, die Engel.

Ihr habt gezeichnet, wie ihr euch euren Schutzengel vorstellt.

Was ist ein Engel jetzt überhaupt?

Das Wort kommt aus der griechischen Sprache. Dort heißt es aggelos, angelos. Bote. Wir kennen das Wort von Evangelium, eigentlich eu-angelion, gute Botschaft.

Gott hat eine Botschaft für uns Menschen, und man stellt sich vor, dass er Boten hat, die sie ausrichten.

Ich persönlich glaube ja, dass Gott allmächtig ist und mit jedem Menschen selber in Kontakt treten kann, gleichzeitig und überall.

Aber Gott wird verschiedene Möglichkeiten haben, viel mehr als wir uns vorstellen können.

Das einzig Interessante ist, WAS uns ausgerichtet, mitgeteilt werden soll. Wie die Botschaft lautet. Was drinsteht.

Die Engel in der Heiligen Schrift sagen als Einleitung immer dasselbe. Egal was danach noch kommt, istder1.Satz jedesmal gleich.

Wer hat eine Ahnung, wie der lautet?

Fürchte dich nicht.

In den letzten Jahren gibt es in den Zeitschriften und bei Dekoartikeln einen richtigen Engelboom.

Fast so, als ob sie wichtiger wären als Gott selber.

In manchen esoterischen Zirkeln sind Botschaften und Filmchen im Umlauf, wo es um den nahenden Weltuntergang, verschiedene abstruse Thesen zu Corona und ähnliches geht …

Auch in diesem Zusammenhang werden oft Engel genannt.

Da können wir aber ganz klar unterscheiden. Wenn da Angst verbreitet wird oder Dummheit oder engstirniges Denken, eine „Du-musst-Religion“, eine Drohbotschaft – wenn ihr diese Botschaft nicht 20 mal an Bekannte weiterschickt, wird euch Unglück treffen“ oder wenn nicht genau dieses besondere Gebet gesprochen wird, gibt es keine Rettung …wenn die Botschaft im Grunde lautet: „Fürchtet euch“, dann können wir ruhig aufatmen im Bewusstsein: So was kommt nicht von Gott.

Denn: Die Engel in der Bibel nehmen die Angst. Fürchtet euch nicht. Gott zeigt Wege aus Furcht und Dunkel heraus. Gott ruft Menschen auf, daran zu arbeiten, dass es besser wird.

Und noch etwas: Die Engel Gottes befehlen nicht. Sie sind nicht unsere Chefs. Sie bitten um unsere Zusammenarbeit mit Gott und mit ihnen.

Wir sind frei. Gott lässt uns frei, ist auf unsere Zustimmung angewiesen.

Maria ist ein Mensch, der das Herz auf dem rechten Fleck hat. Sie erstarrt nicht vor Ehrfurcht, weil da ein spirituelles Wesen kommt und sie anspricht. Sie schaltet ihr klares Denken nicht aus. Angesichts der Verheißung, dass der Sohn Herrscher über Israel sein wird, zuckt sie nicht aus vor Begeisterung, sondern äußert mit gesundem Menschenverstand ihre Bedenken: Schön und gut, lieber Engel – aber wie soll das gehen? Ich bin nicht im sexuellen Kontakt mit einem Mann.

Und dann erklärt es der Bote Gottes genau.

Wie ist das bei uns – gerade in der momentanen Situation?

Es ist verständlich, dass wir uns Sicherheit wünschen. Eine Gewissheit, dass es ein gutes Ende geben wird, dass es sinnvoll weitergeht mit unserem Leben, mit der Familie, Gesundheit, mit der Firma, …

Unser Adventweg hier in der Kirche ist ein Symbol auch für unser Unterwegssein auf unserem Lebensweg.

Der gesunde Hausverstand sagt: Wenn ein Weg gut verlaufen soll, müssen wir das Ziel und die Strecke kennen. Dafür haben wir am 1. Adventsonntag die Landkarten hingelegt. Der Weg ist sicherer, wenn er gut gebaut, befestigt ist. Dafür liegen die Steine hier, die ihr mitgebracht habt.

Eine gute Ausrüstung, zweckmäßige Schuhe, sind auch nötig für das Vorwärtskommen. Aber da gibt es noch etwas, wodurch die Sicherheit groß wird: Wenn wir von jemandem begleitet werden unterwegs, der sich auskennt und uns beschützt, berät …

Wir dürfen glauben, ja damit rechnen, dass jeder Mensch einen Schutzengel als Begleiter an der Seite hat.

Jesus sagt es über die Kinder: Ihre Engel stehen täglich vor Gottes Thron und berichten …

Wir können es auch so sehen: Gott selber sorgt dafür, dass wir gut durchs Leben kommen, das wir zu ihm finden.

Na, wenn das keine Sicherheit gibt …

Waren Sie heuer schon in einer Rorate?

rorate ist lateinisch und bedeutet „tauet“ – also tauet Himmel, den Gerechten – wie im bekannten Adventlied gesungen wird.

Gott wird gebeten, endlich den Messias zu schicken.

Wir feiern oder begehen diese Erwartung nach, die es im Judentum heute noch gibt. Der große Erlöser und Retter der Menschen, des Universums, möge endlich kommen.

In der Dunkelheit des Morgens vor Sonnenaufgang beten Menschen in der Kirche um das Licht aus dem göttlichen Bereich.

Romantisch, stilvoll, berührend.

Morgen früh in Haid.

6.30.

Wer aufstehen mag, ist herzlich eingeladne zu kommen und mitzufeiern.

Oder erkundigen Sie sich , wann in Ihrer Kirche eine Rorate gefeiert wird.

Für mich gehört das einfach im Advent dazu.

Habe gerade an einem Meeting der Pioneers of Change teilgenommen mit Kousha Joubert – es ging um kollektive Intelligenz …

Eines hat mich heute tief berührt:

Die Formulierung „wohlwollendes Universum“.

Ja, das ist es.

Und mich beschäftigt die Frage: Wieso glauben so viele Menschen, die in Pfarren mitarbeiten, die in die Kirche gehen … und sich selber als gläubig einstufen würden – oder so viele Engagierte, die sich in Initiativen engagieren und sich selber als spirituell bezeichnen – warum glauben diese nicht an das Wohlwollen des Universums – sondern stellen sich irgendetwas Feindseliges vor, man muss auf der Hut sein, … sich dauernd anstrengen

Kousha Joubert meinte, uns hängen unsere Traumata nach. die eigenen aus unserer Kindheit und die kollektiven aus der Menschheitsgeschichte…

Erbsünde, so gesehen …

Gott befreit uns genau davon!

Ihr Christen, nehmt sie ernst, eure Taufgnade!

Es ist vorbei.

Gott liebt uns. Das Universum ist zärtlich uns zugewandt.

Frohe Botschaft pur …

Wie erfahrt ihr das?

Schreibt einfach!

Predigt                                                      Mariä Empfängnis

Ohne Erbsünde – Erbsünde, was ist das überhaupt? Was wird da ver- oder geerbt – und von wem?

Liebe Brüder und Schwestern!

Das Wort ist eine sehr schlechte Übersetzung.

Im Lateinischen heißt es „peccatum originale“.

Originalsünde. Wir wissen was ein Original ist – die Ur- oder 1. Sünde ist sozusagen das Markenzeichen der Menschen. Wir haben das Copyright darauf.

Es ist zugleich die Ursache aller weiteren Sünden, Fehlhaltungen und Schandtaten, die Menschen begehen können und auch immer begangen haben. Der Grund für diese.

Woran leiden Adam und Eva – im Mythos so dargestellt – eigentlich, in welcher Beziehung verhalten sie sich falsch?

Sie kündigen Gott das Vertrauen auf.

Sie lassen sich von jemand X-Beliebigem, den sie gar nicht kennen und zu dem sie keinen Bezug haben, einreden, dass ihnen etwas fehlt. Man muss sich das vorstellen: Dass ihnen im Paradies etwas abgeht.

Jemand stört das Vertrauen, das gute Einvernehmen, die Beziehung zwischen den ersten Menschen und Gott.

Und gleich ist auch die Beziehung zueinander gestört – statt Vertrauen hat Adam plötzlich Angst vor Gott – und so kündigt er Eva, dem Liebsten, was er haben sollte, auch gleich das Vertrauen auf – gut dastehen will und muss er schließlich.

Fehlhaltungen entstehen aus einem Mangel an Vertrauen.

Schauen wir uns an, was aus dem Feiertag, dem 8. Dezember, geworden ist:

Es ist ja typisch menschlich, sich schnell einmal benachteiligt vorzukommen.

Dann sehen wir die Fülle um uns nicht, sondern nur das eine, das wir gerade nicht haben (können).

Die Diskussion um den 8. Dezember begann, als der 8. Dezember auf einen Adventsamstag fiel, langer Einkaufssamstag hieß das früher. Da erwartete man sich Umsatz, den großen Geschäftsgewinn – schrecklich, geschlossen halten zu müssen, keiner kann einkaufen gehen, und besonders in grenznahen Gebieten, z. b. in Braunau, in Salzburg oder Schärding, fürchteten Geschäftsleute, Kunden würden ins nahe Ausland ausweichen. Geschäftsentgang.

Heuer muss das auf- und nachgeholt werden, was in den letzten 3 Wochen wegen des Lockdowns nicht möglich war …

Da könnte einer das Geld verdienen, mit dem eigentlich ich gerechnet hätte …

Es ist dann nur logisch, dass, gleich in welchem Berufszweig, auch am Sonntag gearbeitet werden muss – sonst erwirtschaftet man ja um ein Siebentel weniger …

Kriege entstehen, weil sich Völker im Vergleich zu ihren Nachbarn benachteiligt fühlen.

Gewalt, Raub, Raubbau an der Natur und an der menschlichen Gesundheit, Diebstahl, Verleumdung, Mobbing …

Und so weiter und so fort …

Genau diese Grundhaltung hatte Maria nicht.

Im Gegenteil. Das genaue Gegenteil wird von ihr gesagt: „du bist voll der Gnade“.

Du bist reich beschenkt.

Wir alle sind das im Grunde genommen auch. Gott nimmt dieses menschliche „Markenzeichen“ von uns weg, in der Taufe geschieht das grundsätzlich.

Aber mit uns ist es oft so wie mit einem Haus, dessen Fensterläden geschlossen sind. Erst wenn wir die aufmachen, kann das Licht hineinströmen. Wenn wir es bei uns finster haben, dann sehen wir die anderen nicht, die Mitmenschen sind bedrohlich, werden als Gefahr erlebt, vor der man sich schützen muss. Wo es licht ist, kann ich mich freuen, dass sie da sind.

Maria war offen und empfänglich. In ihrem Leben war es hell.

Wir können das lernen, so zu sein. Wir brauchen nur zu sagen: Bitte, ja ich möchte das. Bitte, lass die Gnade in mir wirken, lass mich das spüren und erleben. Dann wird es hell in uns – versuchen Sie es einfach!

Mit dem Feiertag übermorgen ist es wieder vorbei; aber heute war es noch ungewohnt wie nie zuvor – Sonntag, nach dem Frühstück wegfahren, in der Natur spazierengehen, Keksbacken, Mittagessen kochen, essen, lesen, Mittagsschlaf, nochmal Keks backen, mit lieben Menschen telefonieren, noch einmal kurz hinausgehen, ein paar Dinge ordnen, Computerarbeit, ausgiebige Schönheitspflege, schlafen gehen …

Viele haben solche Sonntage – viele nehmen nie oder sehr selten an Gottesdiensten teil.

Ja, mir geht es ab – ich bin ja fast immer zum Gestalten dran – das pünktliche Ankommen in der Pfarre, die Vorbereitung, die manchmal stressig ist, etwas aufgeregt bin ich immer noch – vor jedem Wortgottesdienst, vor jeder Predigt, die ich halte …

Das erhebende Gefühl nach dem Ende des Gottesdienstes in der Sakristei …

das beschwingte ermutigte Hinausgehen, Heimkommen, der Rest des Sonntags ab 10.30 …

Wie geht es euch?

Und wieder ein Programmangebot, das ich wert finde, euch vorzustellen.

Klickt hinein! Ein Erlebnis!

Beate Topp, M.A. I Bajuwarenweg 2 I 85579 Neubiberg I Tel. 089 42 72 43 43 I www.toppinspiration.com

Ich möchte euch heute auf eine Webseite aufmerksam machen.

www.inspirationsquelle.at

Dort könnt ihr die wunderbaren Angebote von Edith Benedikta Gerstmayer ansehen und euch zu der einen oder anderen Teilnahme anmelden.

Ein gratis Kartenorakel gibt es online auch.

Viel Inspiration wünsche ich!

Heute ein Rezept – am ersten Tag mit Schnee in diesem Winter, damit uns warm bleibt … und damit wir nach der geistigen Kraftnahrung des Glaubensseminars auch körperlich gestärkt werden…

Karotten – Ingwersuppe mit Orangen

Zutaten:

Ein paar Karotten

1 Ingwerknolle

1/2 Orange

1 mittlere Zwiebel

etwas Butter

1 große oder drei kleinere Knoblauchzehen

Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Chili, je 1 Messerspitze Galgant und Bertram

ein Schuss Weißwein (1/16) oder/und etwas Zitronensaft

1/2 Suppenwürfel, etwas gesüßtes (altgewordenes) Schlagobers

Zubereitung:

Zwiebel klein schneiden, mit Butter goldbraun rösten. in Scheiben geschnittene Karotten mitrösten, mit einem Schuss Weißwein aufgießen, mit Wasser auffüllen, 5 Scheiben Ingwer dazu geben, würzen, ca. 20 min köcheln lassen – bis die Karotten weich sind.

Halbe Orange schneiden, dazugeben, einige Minuten mitkochen lassen.

Ingwerscheiben herausfischen, Suppe mit dem Pürierstab passieren, abschmecken, fertig.

In den vollen Suppenteller 1 El geschlagenes Obers geben, etwas umrühren, mit Pfeffer aus der Pfeffermühle bestreuen.

Guten Appetit!

Heute ist der letzte Tag unseres Glaubensseminars.

Glauben ist ein nicht unbedingt 100% passendes Wort dafür, worum es eigentlich geht:

Lebendige Beziehung unter lebendigen Personen.

Im Alten Testament wird Gott „der Lebendige“ genannt.

Im Kontakt zu dieser Wirklichkeit werden wir Menschen immer lebendiger. Glaube stellt sich nicht idealerweise so dar, dass ich etwas für wahr halte und praktiziere, und als Folge stellt sich eine Gewissheit ein oder Belohnungen kommen in mein Dasein …

Die Freundschaft mit dem Lebendigen ist die Belohnung, der Sinn, der Zweck, das Ziel …

Jesus drückt es so aus: Ich bin der Weg, die Wahrheit, das Leben.

Im Leben und in einer guten Beziehung gibt es immer wieder Überraschungen, nicht Geplantes, nicht Planbares.

Die ersten Christen wurden genannt und nannten sich „Leute des neuen Weges“.

Ein Unterwegssein, ständiger Wandel, Anstrengung und Freude, Abenteuer und Erfolg, Gemeinschaft, Gefahr, Müdigkeit, Aufgebenwollen, …

Das alles gehört dazu.

Dazu gehört aber auch das Dranbleiben.

Bleiben Sie dran!

Zum Abschluss dieser 4 Wochen Glaubensseminar und zum Neubeginn Ihrer persönlichen spirituellen Reise hier noch einmal das Vorbereitungsgebet des Ignatius von Loyola:

Herr, öffne mir die Augen,

damit ich sehe,

was ich noch nicht erkenne.

Herr, öffne mir die Ohren,

damit ich dein Wort nicht nur höre,

sondern verstehe, was du mir sagen willst.

Herr, gib mir ein großzügiges Herz,

das sich deinem Wort überlässt

und zu tun wagt, was es noch nicht getan hat.

Herr, ich weiß, dass ich nur lebe,

wenn ich mich von dir rufen

und verändern lasse.

Amen.