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Gerade habe ich den Fernseher abgedreht. Offenbar ist es auch bei uns schon soweit, dass Politiker die Wahrheit nach Gutdünken drehen und glauben ändern zu können…

Auch wer viermal oder öfter  nein sagt zu Tatsachen, mit denen man konfrontiert wird, ändert nichts an eben diesen Tatsachen.

Hinterlässt jedoch einen äußerst schlechten Eindruck.

 

Ich wähle so jemanden sicher nicht, Herr Vilimsky – und ich würde auch jedem/r anderen dringend davon abraten.

 

Zu den neuen Plänen des Innenministers zum Thema Asyl kann ich nur sagen: Schämen Sie sich nicht?

Predigt                                                                  

 

Liebe Brüder und Schwestern!

 

Autofahrer auf der Abbiegespur. Einer kommt etwas spät drauf, dass er auf der falschen Spur ist und versucht sich einzureihen. Ja, manche machen Platz, damit das geht. Aber oft kommt es vor, dass grimmig weitergefahren wird. Vor mir sicher nicht. Oder es wird geschimpft: Aha, ein … (wer auch immer…), soi dahambleiben, wenn a si net auskennt …

Oder vielleicht kennen Sie selber Menschen, die ständig auf der Höh sind, permanent Gründe finden, sich aufregen zu können, nichts passt, und egal was passiert, es wird auf jeden Fall erst einmal als persönlicher Angriff auf sie interpretiert …

Lästig, unangenehm, wenn man oft mit so wem zu tun hat. Kunden, die sich dauernd beschweren …oder gar mit Klage drohen.

 

Es sind Menschen, die ständig überall nur Feinde sehen und sich dementsprechend wehren. Und wir stehen ihnen oft hilflos gegenüber.

 

Das heutige Evangelium bietet uns eine Lösung an. Wir sollen nicht auf der gleichen Schiene reagieren, denn dann kommt ja unsere Aggression zurück, die notorisch sich aufregenden bekommen es plötzlich mit echten „Feinden“, aggressiv agierenden, zu tun, und die Stimmung schaukelt sich explosionsartig auf.

Jesus rät, das Unerwartete zu tun. Die Aggression zu unterlaufen, dann läuft sie nämlich ins Leere, sie zu überbieten – und zwar in überraschender Weise, die geradezu humorvoll ist.

Wird aber nicht so leicht gehen, meinen Sie?

In der Situation, in der sich Jesus damals und seine Zuhörerschar befunden hat, handelte es sich um echte Feinde, wenn Jesus sagt: Liebt eure Feinde, tut Gutes denen, die euch hassen – dann waren damit die Soldaten der römischen Besatzungsmacht gemeint. Nicht bloß Menschen mit überzogenen Ansprüchen und schlechtem Benehmen aus unserem Kulturkreis, sondern schwere Jungs, Söldner, Berufssoldaten, die tatsächlich jederzeit von den Bewohnern des eroberten Landes verlangen konnten, sie irgendwohin zu begleiten, eine Meile weit, um genau zu sein, etwas für sie zu tragen, ihnen den Mantel zu überlassen, wenn sie ihn konfiszierten … das war alltägliche Erfahrung.

Jesus verlangt von denen, die ihm zuhören-das sind heute wir -, sich nicht zu wehren, sondern den Aggressoren freundlich entgegenzukommen.

Wenn der judäische Bauer sagt: Ja, lieber Herr, kann ich noch was für Sie tun, ich möchte noch eine Meile mitgehen … oder zu dem, der ihm den Mantel nimmt: Ja, darf ich Ihnen noch was mitgeben…

Liebe Brüder und Schwestern, das hat damals funktioniert.

Im römischen Reich, in den ersten Jahrhunderten. Das war einer der Gründe, wieso sich das Christentum ausgebreitet hat. Diese innere Stärke, Mut, die gleiche Augenhöhe, auf der die Unterdrückten den Gewalttätigen begegnet sind, das hat denen imponiert.

Woher haben die das, die sind ja nicht kleinzukriegen …

Wer schenkt und gibt und anbietet, ist gesellschaftlich überlegen.

 

Wer sich so verhalten kann – selbst in einer katastrophalen oder aussichtslosen Lage, behält den Überblick über die Situation … wer ständig nur mehr reflexartig reagiert, hat die Vernunft abgegeben.

Jesus möchte für uns Handlungsfreiheit. Dass wir Herrinnen und Herren der Lage sind. Dass wir wirklich Frieden stiften, dort wo wir sind. Wo etwas hochkocht, wo Unrecht geschieht und Gewalt ist, deeskalierend, beruhigend, wirken.

 

Das allein wäre schon frohe Botschaft genug.

Aber Jesus will uns noch mehr vermitteln.

Er verlangt, „Seid vollkommen, wie auch euer himmlischer Vater vollkommen ist“. Jesus zeigt uns, offenbart uns etwas von Gott, was man damals in der AT Denkweise, so noch nicht gesehen hat, das war nicht üblich.

Jesus vermittelt: Gott verhält sich so. Ist gut zu Bösen und Undankbaren …

Seid vollkommen, so wie euer Vater im Himmel vollkommen ist, sagt er.

Wir fragen uns vielleicht des öfteren, wieso greift Gott nicht ein, wenn so viel Böses, Unrecht, Haarsträubendes auf dieser Welt geschieht… Gott schickt da nicht umgehend einen Blitz, der die Übeltäter vernichtet.

Er wartet, lädt ein, bis Menschen sich von selbst bekehren, ändern, zu ihm kommen.

Oder eher doch nicht „von selbst“.

Gott schickt uns Christen, die durch uns soll das gehen, Menschen, die sich ungewöhnlich, außergewöhnlich benehmen …

Heute habe ich lieben Besuch aus Braunau bekommen.

Es stellte sich die Frage, was gegen Darmträgheit hilft.

Als diplomierte TEM-Praktikerin ermuntere ich euch, folgendes auszuprobieren:

 

5 Scheiben von eine Kurkumawurzel herunterschneiden, 2-3 Scheiben Ingwer, 1 Teelöffel Schafgarbenkraut

mit 1/3 bis 1/2 l Wasser zum Kochen bringen, 1 Minute köcheln lassen, dann einpaar Minuten ziehen lassen.

Abseihen.Mit Honig süßen. Oder etwas Kandiszucker mitkochen lassen.

3x täglich ein paar Minuten vorder Mahlzeit eine Tasse trinken.

Schmeckt übrigens sehr gut.

 

Überhaupt viel trinken.

Bewegung. Laufen. Schnelles Gehen.

Mich freut persönlich ungemein, dass hochrangige Politiker/innen in den USA Widerstand leisten angesichts der Vorgangsweise von Präsident Trump. Den Notstand auszurufen, damit er bekommt, was er möchte.

Das ist doch purer Irrsinn, Pubertäres Verhalten, Oder, schlimmer: Wie ein Kleinkind,das sich auf den Boden wirft und bitzelt, weil es um jeden Preis seinen Willen durchsetzen will.

In den USA ist Platz genug für ImmigrantInnen aus Mexiko. Außerdem: Die USA haben jahrzehntelang die rechten Diktatoren unterstützt – und jetzt wollen sie die Menschen, die vor diesen Regierungschefs und ihren erzeugten Missständen flüchten, nicht aufnehmen…

Es war sicher notwendig, dass sich unser Bundeskanzler mit ihm gestern getroffen hat. Das ganze Drumherum, Staatsbesuch. War bestimmt kein pures Vergnügen, sondern harte Arbeit.

Was meinen Sie dazu?

Interessieren Sie sich für Politik? In welcher Weise setzen Sie sich für Ihr Land ein, für den Weltfrieden, für Umweltschutz o. ä.?

Heute war ich bei Br. Thomas Hessler im Europakloster Gut Aich.

Seit 1987 nehme ich geistliche Begleitung in Anspruch, seit 1996 bei Bruder Thomas.

Geistliche Begleitung hilft dabei, die Beziehung zu Gott zu leben, spirituell zu sein, sich geistlich weiterzuentwickeln.

Sie finden Hinweise auch auf Webseiten der Jesuiten, der Englischen Fräulein und der Diözese Linz.

Erstaunlich, wie schnell Leute miteinander ins Gespräch kommen angesichts des rasch hinter einem Berg aufsteigenden Vollmonds …

„Er soll in besonderer Erdnähe sein “

„Ja, bei wolkenlosem Himmel sieht man das besonders gut“

„Wir haben zuerst geschaut, da war noch nichts…“

„Super, so groß“

In St. Gilgen, wo ich heute bin, erschien der Vollmond pünktlich um 19.10 hinter dem Schafberg…

Beeindruckend.

 

Haben Sie besondere Erinnerungen, Erlebnisse mit dem Vollmond?

 

Bin heute nach Villach gefahren, weil meine Großtante morgen ihren 101. Geburtstag hat.

Hausfrau, 3 Kinder, sehr naturverbunden, sportlich, gesellig – viele Freunde und Freundinnen, …

Seit 1992 Witwe, bis vor drei Jahren ist sie selber Auto gefahren.

Lebenslustig, erfinderisch.

Als ich ein Kind war, sind meine Eltern mit mir jedes Jahr für 14 Tage nach Kärnten gefahren zwecks Urlaub, im Garten von Tante Irmgard war immer High Live – mehrere Kinder, mehrere Erwachsene.

Es war super,erholsam, lustig,…

Morgen gibt es also 2 Feiertermine.

 

Predigt                                                                             

 

Liebe Brüder und Schwestern, liebe Kinder!

 

 

Diese Seligpreisungen – mit diesem „selig“ ist gemeint: Freut euch! Freut euch, wenn…

Wer hat sich etwas von dem gemerkt, wann sollen wir uns freuen?

 

Arm, verfolgt, wenn wir Frieden stiften…barmherzig sind, keine Gewalt anwenden…

 

Das ist aber eigenartig.

Normalerweise haben wir ganz andere Ziele.

Wir wünschen einem Menschen alles Gute, das Beste, Glück – Erfolg, Gesundheit, Wohlstand, Ansehen, dass er oder sie die Talente entfalten kann, Freunde…

 

Dieses glücklich sein als Christ…

Das geht über das Normalmenschliche noch hinaus.

Es gibt noch mehr, möchte Jesus in der Bergpredigt sagen.

Das menschlich Erwart- und Wünschbare, das Durchschnittliche, das was gesellschaftlich etwas gilt, ist nicht das, was im Grunde und im letzten glücklich macht. Wieviele Menschen haben alles, Reichtum, Haus, Familie, gute Arbeit… und sind nicht glücklich,

Ja, Gott will, dass wir Menschen glücklich sind.

Er will, dass wir uns für das Gute und Wahre, für Gerechtigkeit und Frieden einsetzen. Für uns selber und für andere.

Wenn wir das tun, sind wir selig gepriesen.

Aber genau da, wenn wir so sind und uns als engagierte Christen bewähren wollen, da können wir nicht gleichzeitig die heile Welt im Kleinen nur haben, da geht es nicht ohne Streit und Schwierigkeiten, Verfolgung, Anstrengung… Das geht nicht, wenn wir im bürgerlichen Sinn unsere Ruhe haben wollen…

 

Gottes Ordnung ist eine ganz andere als die der Menschen. Als Christen gehören wir eigentlich zu dieser Ordnung Gottes dazu, da gelten andere Gesetze – Gesetze nicht im Sinn von Vorschriften, sondern von Naturgesetzen oder geistlichen Gesetzmäßigkeiten. Und in diesem Sinn ist Dieser Text aus dem Evangelium das neue Gesetz, Jesus steigt auch wie einst Mose bei den 10 Geboten auf einen Berg…

 

Glücklich sein – das können wir aber haben, das schenkt uns Gott, obwohl – oder vielleicht sogar weil – wir uns jede Menge Probleme einhandeln.

 

Die großen Heiligen die werden normalerweise zuerst seliggesprochen – und wenn wir sie so anschauen: die waren glückliche Menschen. Nicht reich, anerkannt, gesund… – aber glücklich. Sie haben den tiefsten Sinn ihres Lebens erfüllt.

Franziskus von Assisi.

 

Ein Irrtum ist noch aufzuklären: Jesus spricht hier nicht über das Jenseits, das Leben nach dem Tod.

Seine Botschaft gilt den Lebenden. Es ist Frohbotschaft für uns und unser Leben jeden Tag.

 

Als ich in St. Pölten mich in der Basisbewegung eingesetzt habe, war ich glücklich. Ich wusste genau, dass ich keine Anstellung bekomme.

 

Aber ich spürte und wusste genau, so ist es richtig. Und das hat mir ungemein viel gegeben.

 

Ich möchte Sie ermutigen, sich zu erinnern: Wann haben Sie so eine Erfahrung gemacht: dem vordergründig Schönen zum Trotz das Richtige gemacht …? Den schwereren Weg gewählt…?

 

Ich habe vor vielen Jahren einen Spruchkalender mit Grafiken gehabt. Auf einem Blatt stand: Der Weg des geringsten Widerstandes ist … nur … am …Anfang …asphaltiert.

Liebe Brüder und Schwestern, wieviel geht in Politik und Wirtschaft, Umweltschutz, … aber auch in Schulen, in Familien und überall schief, weil Menschen einfach das machen, was leichter geht- statt das Richtige?

 

Jesus vertritt mit seinen Seligpreisungen also nicht eine abgehobene exotische Lehre, sondern einen höchst vernünftigen Ansatz, der das Leben hier und jetzt auf diesem Planeten auf lange sich einfacher und die Bewohner tatsächlich glücklicher machen würde.

 

Um dreiviertel Acht minus vier Grad, um 15.00 16 Grad.

Pünktlich um 15.00 der erste leise Anflug von Kopfweh. Ein großes Glas kühles Wasser trinken, frische Luft, (in Wirklichkeit in einer halben Stunde fünf  dringende Erledigungen in der Innenstadt, aus denen unterwegs sieben werden).

16.00 Fahrt nach Aschach in die Pfarre.

18.30 Rückfahrt. Kopfweh deutlich spürbar. Überlagert das seit einer Weile anwesende Hungergefühl.

Noch ein großes Glas Wasser.

Und die Chakrenmeditation, die ich erstmals im Jahr 2000 miterlebt habe und die mir seitdem immer wieder einmal hilft, den Spannungskopfschmerz aufzulösen.

So geht sie:

 

Mit gerader Wirbelsäule hinsetzen, Augen schließen.

Ich stelle mir vor, ich bin eingehüllt und durchdrungen von weißem Licht. Es ist rund um mich herum und durchströmt jede meiner Zellen, Atome, …

Ich stelle mir im Wurzelchakra einen goldgelben Lichtpunkt vor, das Licht rotiert kreisel- bzw. trichterförmig und wird immer schneller, dabei der Lichtwirbel immer größer. Wenn es genug ist, wandert das Licht nach oben zum nächsten Chakra, dort wieder den Lichtwirbel vorstellen, größer werden lassen, genießen, bis es genug ist, dann zum 3. Chakra, dann Herz, dann Hals, dann Drittes Auge, zuletzt das Kronenchakra. Gleichzeitig immer vorstellen, wie ich weiterhin zur Gänze im weißen Licht bin.

Eine Weile erleben, wie das goldene Licht in allen Chakren kreist, wirbelt … und sie dadurch öffnet und ausgleicht.

Mein Körper, mein Sein ist im Fluss.

Zuletzt im weißen Licht allein baden, wenn es passt, dann noch in violettem Licht.

Probieren Sie es!

Dauert 5 – 10 Minuten.

Auch bei stressbedingten Verdauungsbeschwerden,Übelkeit usw. wird sich unglaubliche Erleichterung einstellen.

 

 

Heute hat mich Herr Dr. Maislinger angerufen,und wir hatten ein ziemlich ausführliches Gespräch über Möglichkeiten, wie das Hitler-Geburtshaus in Braunau genützt werden könnte.

Ich lade alle ein, sich selbst zu informieren, was alles bereits unternommen wurde.

 

Meine eigenen Ideen:

 

Politische erstklassige Arbeit der Menschheitsgeschichte zeigen.

 

Man kann das an Persönlichkeiten aufhängen oder an Ländern oder beides.

Oder man nimmt Personen und Projekte, die irgendeinen Bezug zur Stadt Braunau haben.

 

  • Fritjof Bergsmann
  • Maria Theresia
  • Präsident Obama
  • Hillary Clinton
  • Martin Luther King
  • Friedensinitiative in Israel „Mütter …“
  • Friedensgebete weltweit – es gibt eines in Braunau seit 2012, Initiiert von der Pfarre Braunau – St. Franziskus, als ich dort Pfarrassistentin war.
  • Gelungene Zusammenarbeit von Religionen
  • Lehrgang Weltreligionen – Kardinal-König-Akademie,Wien
  • Franz von Assisi
  • König Salomon
  • Das himmlische Experiment – Jesuiten in Lateinamerika, Paraguai
  • Sozialismus in Schweden
  • Bruno Kreisky
  • Die ursprüngliche Idee des neuen Staates Israel, als das Zusammenleben mit den Palästinensern noch funktionierte (1948 – ca. 1964)
  • die Geschichte der Braunauer „Zeitgeschichtetage“