Beim Spaziergang, den ich mir heute gegönnt habe, der mir in einer unvorhergesehenen Arbeitspause zwischen 2 Terminen zugefallen ist, habe ich ein paar Birkenknospen gegessen, Das habe ich mir 2015 im späten Februar angewöhnt.

 

Gut geschmeckt haben sie heute nicht, das sollten sie aber meiner Erinnerung zufolge – etwas herb schon, aber nicht so unangenehm bitter wie heute…

Wozu Birkenknospen gut sind?

 

Ein paar Sätze aus meiner TEM-Abschlussarbeit:

 

Das Innere der Knospe – das pflanzliche Embryonalgewebe – enthält eine große Menge an Proteinen und Aminosäuren, Phytohormone, Chlorophyll, ätherische Öle, Schleimstoffe, Saponine, Flavonoide und Gerbsäuren. Je nach Zusammensetzung wirken sie entgiftend, ausleitend, regenerierend, beruhigend oder kräftigend.

Außen sind die Knospenschuppen oder die Blattknospen insgesamt meistens von einem harzhältigen Sekret überzogen, das seinerseits wegen der Aromastoffe positiv auf die Gesundheit wirkt.

 

Da Birkenblätter aufgrund der harntreibenden Wirkung bei Rheuma, Gicht und Wassersucht verwendet werden, müssten auch die Blattknospen in diesem Bereich einsetzbar sein.

 

(Ruhm Dagmar:Meine saisonale Hausapotheke. Linz 2018, S. 6)

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