Langer Spaziergang …

 

Heute hören wir das Evangelium von den 2 Jüngern, die nach Emmaus unterwegs sind.

Eigentlich hat jede Messfeier mit dem Emmausgang große Ähnlichkeit.

Zuerst das Ankommen, so wie wir da sind – mit den Erfahrungen der letzten Zeit, den guten und niederdrückenden, mit Freude und Erfolg, Schuld und Angst.

Dann begegnet uns Jesus Christus in der Schrift – beginnend mit dem AT bis zum Evangelium.

In der Auslegung sollen wir einen neuen, göttlichen Blickwinkel bekommen: Wer ist Jesus und was hat er mit für mein Leben individuell und für die Gemeinschaft der Pfarre, der Stadt, des Landes usw. zu bedeuten

Schließlich wird aufgetischt – das Brot gebrochen. „Brotbrechen“ war in der Zeit der Apostel der Name für das, was wir mit „Messe“ oder „Eucharistiefeier“ bezeichnen.

Und zuletzt sind wir gesandt, wieder nach Hause zu gehen, in unserem Lebensbereich zurück – um unsere Erfahrung, die wir gerade mit Jesus gemacht haben, mit anderen zu teilen, unsere Mitmenschen zu stärken, aufzurichten in Tat und Wort.

 

Wir sind heute eingeladen, diese 5 Stationen nachzuerleben.

Ich habe einen Weg gelegt durch unseren Gottesdienstraum. An den entsprechenden Orten der Messe werden alle oder zumindest eine/r auf diesem Weg eine Anregung finden, der wir Folge leisten können.

 

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