Beten hilft.

Natürlich.

 

Habens Sie es schon einmal ausprobiert?

 

Am Samstag vor dem Palmsonntag wachte ich mit starken Halsschmerzen auf.

Ich informierte mich, welcher Praktische Arzt Wochenenddienst hatte und stieg ins Auto, um von Eferding nach Aschach zu fahren. Im Auto wollte ich meine E-Card aus der Handtasche kramen, damit ich sie gleich parat hätte.

Das rote Täschchen, in dem sich meine Karten befinden, war nicht da.

Fieberhaft überlegte ich, und mir fiel ein: Tags zuvor, um dreiviertel fünf ungefähr, hatte ich sehr gestresst bei einer Tankstelle getankt, beider 2 Zapfsäulen außer Betrieb waren. In der Eile musste ich das Kartentäschchen – ich hatte die Bankomatkarte zur Zahlung benötigt – ausgestreut haben. Klar betete ich auch!

Kurz überlegte ich, zur Tankstelle zu fahren, um mich auf die Suche zu machen.

Ganz deutlich spürte ich aber: Fundamt. Polizei.

Ich fuhr also zur Polizeistelle in Aschach. Als ich mich dem Eingang näherte, läuteten gerade zwei junge Leute an und wollten mein Täschchen abgeben,das sie kurz zuvor gefunden hatten. Glücklich und dankbar hielt ich meinen kostbaren Besitz wieder in meinen Händen.

Das Pärchen wollte keinen Finderlohn.

Ich gab ihnen meine Visitenkarte und lud sie ein, wenn sie Lust auf Urlaub in Lunz am See hätten, diesen in meinem Haus zu verbringen.

 

Halleluja!

 

Übrigens war ich dann beim Arzt, nahm drei Tage ein Antibiotikum und war dann auch gesund.

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.