Heute habe ich mir im Café Wildnis in Lunz am See einen Eisbecher gegönnt. Mit freudiger Überraschung habe ich festgestellt: Die Eiskarte ist kreativer als in so manchem Restaurant. Meist geben sich die Lokalbesitzer mit den seit 1970 unveränderten einfallslosen „Früchtebecher“, „Bananensplit (richtig müsste es heißen: Banane „Split“)“, „Eiskaffee“ und „Heißer Liebe“ zufrieden.

Pfirsich Melba und Coup Dänemark sind sehr selten zu finden – glücklicherweise beim Reschinsk in Scheibbs und Wieselburg. Den „Teuflbecher“ gibt es klarerweise nur bei meinem Cousin Martin Teufl in Purgstall (Vanilleeis, Preiselbeermarmelade, Schlagobers, Nusskrokant, Schokostreusel)

Das Café Wildnis hat übrigens am Freitag bis 21.00 Uhr geöffnet. Super, wenn man im Seebad war, solange es geht…

Diesen Film müsst ihr unbedingt sehen – wenn ihr politisch interessiert seid oder gerade an der Weltlage verzweifelt oder Sinn im Leben sucht oder nicht so ganz mit eurer angelernten herkömmlichen Spiritualität zufrieden seid oder als Friedensaktivisten, als Menschen die Vorbehalten gegen Juden haben oder die Vorbehalte gegen wen auch immer haben …

Die schwerkranke Golda Meir, die im Jom Kippur-Krieg ihr Land erfolgreich aus der Krise führt, den Krieg beendet und einen Friedensschluss zu schließen versteht: einmalig, sensationell gespielt von Helen Mirren.

Ich bin bestärkt für alles Gute, voll Hoffnung und tief bewegt und SEHR nachdenklich aus dem Kino rausgegangen.

So schrecklich immer wieder die Bilder sind, die gezeigt werden – so tief und spirituell und klug ist der Film.

Großartig und sehenswert.

Wo ich im Kino war? Im Cinema Paradiso am Dienstag.

Ich bin heute richtig froh über meinen neuen Kachelofen.

7 Holzscheite, und schon ist es warm…

Meine Empfehlung: die Fa. Kummer in Großsierning. Schnell, genau, liebenswürdig, kundenfreundlich.

Predigt 2.6.2024 Heilen am Sabbat

Liebe Brüder und Schwestern!

Der Sabbat ist für den Menschen da, nicht der Mensch für den Sabbat.

Sagt Jesus. Die fromme Religionspolizei seiner Zeit dachte allen Ernstes, am Sabbat, am heiligen freien Tag, dürfe man nicht einfach etwas am Wegrand abpflücken und essen.

Da würden sich unsere heutigen Beeren- oder SchwammerlsucherInnen, die ihre Freizeit im Wald verbringen, schön bedanken…

Davon abgesehen: Die guten Leute haben ebenso allen Ernstes geglaubt, am Sabbat dürfe niemand geheilt werden. Jesus tut dies öfter, z. B. auch die Frau, die seit 18 Jahren mit einer extremen Rückgratverkrümmung leben musste.

Bedeutende Denker der Menschheitsgeschichte haben festgehalten: Buchstabengetreue Auslegung und Beobachtung des Gesetzes hat weit mehr mit Unrecht und Menschenfeindlichkeit zu tun als mit Gerechtigkeit.

Marcus Tullius Cicero, der große römische Anwalt, Politiker und Staatsphilosoph, ist sich einig mit Paulus.

Jesus selbst hat stets gegen engstirnige Auslegung gekämpft. Verurteilt ist er mit dem Argument worden: Wir haben ein Gesetz und nach dem muss er sterben – nämlich als Gotteslästerer.

Der wahre Unterschied zwischen Fundamentalismus, religiösem Fanatismus und echtem Glauben menschenfreundlicher Religion ist genau das: Fundamentalisten überlegen, wie sie mithilfe der Religion und der Vorschriften Menschen das Leben schwer machen, sog. „Moderne“ überlegen, wie das Leben durch den Glauben leicht wird.

Wir haben in der katholischen Kirche ebenfalls Religionsgesetze, die menschenverachtend und schlicht hirnrissig sind und das Glaubensleben behindern. Das Verbot, dass Frauen das Weihesakrament nicht empfangen dürfen oder dass Menschen, die geschieden sind, kein weiteres Mal heiraten dürfen (in beiden Fällen ist die Folge Exkommunikation, zumindest de iure, eben dem Gesetzeswortlaut bzw. der momentanen Gesetzesauslegung entsprechend).

Wo ist da der Geist Christi am Werk?

Heute hat das wunderbare Gasthaus „Zur Paula“ den Betrieb eingestellt. Sperrstunde. Für immer.

Seit 1989, als ich das erste Mal Urlaub in Lunz am See gemacht habe, war es fixer Bestandteil meiner zahlreichen Aufenthalte.

Der „Knödeltag“ jeden Dienstag im Juli und August war ein unbedingtes !Muss!; einige Jahre gab es zusätzlich in den Sommermonaten am Donnerstag jeweils „Alles Palatschinke“.

Bei Regen oder als Abendspaziergang ausgesprochen wohltuend – 20 Minuten zu Fuß vom Ortszentrum entfernt…

Meine BesucherInnen habe ich oft an dem Tag, als sie bei mir in Lunz waren, zur Paula verzaht – und alle waren begeistert, Ausnahmslos.

In der Zeit des Lockdowns lernte ich besonders das Essen zum Mitnehmen zu schätzen. Ein kurzer Anruf – und: Zack! der Abholtermin stand schon fest.

Mein Lieblingsgericht bei der „Paula“: Gebackene Leber.

Die Portion reichte jedesmal auch noch für den nächsten Tag und eine Jause zusätzlich …

Gut gemeint hat es die Küche sowieso immer.

Bei meinem ersten Besuch sah ich die Portionen, die serviert wurden, und fragte bei der Bestellung: „Gibt es auch kleinere Portionen?“ Die alte Paula, damals noch täglich im Gastraum anwesend: „Na, Kinderl, des deressens schon!“

Damals war ich 27 …

Gut, 35 JHahre durfte ich dieses Gasthaus genießen, sehe ich es halt einmal positiv …

Übrigens: Als Frühstückspension gibt es die „Paula“ noch. Sie heißt inzwischen Martina, ist die Enkelin der Namensgeberin und Mutter einer erwachsenen Tochter… Alles Gute wünsche ich ihr, der Chefin…

Ein Dokumentarfilm über die Volksgruppe der „Jenischen“ in Frankreich, der Schweiz und Österreich.

Noch zu sehen, Original mit Untertiteln, am 6. Juni im Cinema Paradiso in St. Pölten.

Unbedingt ansehen! Ein vorheriger Anruf ist zu empfehlen, da die Vorstellung ziemlich wahrscheinlich wiederum ausverkauft sein wird.

Da bereits die erste Vorstellung vorigen Montag total überlaufen war, gibt es bereits die Idee, einen weiteren Vorführtermin einzuschieben.

Achtet auf das jeweils aktuelle Kinoprogramm!

Auf dem Weg von der Johannesbrücke zum Walcherbauern habe ich 4 verschiedene Orchideen entdeckt – gleich am Wegrand.

Das Kleine Waldvögelein und das Echte Knabenkraut sind mir bekannt, die anderen beiden recherchiere ich gerade.

Schön ist unsere Natur!

Am Anfang war die Schöpfung – Eva stammt aus Adams Rippe (also minderwertig und zweitrangig) – das Wichtigste, was Gott verlangt, ist Gehorsam – es geht darum, Gebote zu befolgen – Andersgläubige kommen in die Hölle – …

ODER IST ALLES IN WAHRHEIT GANZ ANDERS…?

Meldet euch gern zu meinem 1. Seminar „Schreck- nein: Schrägtheologie“ an am Dienstag, 18. Juni 2024, vor Ort (begrenzte TeilnehmerInnenzahl) oder online.

Und, ja: Es geht um die Entstehung und den Aufbau des Alten Testaments, um die verschiedenen Gottesbilder darin, um historisch-kritische Bibelauslegung … und um UNS, um DICH und DEINE SPIRITUALITÄT, die zum Leben dient.

Beginn: 19.30

Beitrag: EUR 36,- (Überweisung bis 17. 6. 12.00 bei mir eingelangt) IBAN: AT152025600000020800

BIC: SPSPAT21XXX

dagmar.ruhm@kostbarleben.jetzt

Im Moment arbeite ich ein neues Programm aus. Irrtümer, Missverständnisse in der v. a. katholischen Theologie gibt es ja enorm viele. Manches wurde und wird immer und immer wieder von Nachbarn#, KollegInnen oder Verwandten gesagt – und die wissen es auch nicht genau, haben irgendwann gehört dass … und manche Priester plappern solches ungefiltert in ihrer Predigt nach. Halten es für Theologie.

Dabei handelt es sich schlicht und einfach um ausgemachten Unsinn, der religiös daherkommt…

Es geht auch anders. Und das möchte ich euch gern zeigen.

Theologie ist genau wie die Frohbotschaft, mit der sie sich im Grunde beschäftigt, wohltuend, heilsam, ordnend, friedenstiftend, aufbauend, froh machend, humorvoll … usw. usw…

Einmal im Monat, Dienstag Abend um 19.30, könnt ihr gern dabei sein: vor Ort oder online.

Da es sich um meine berufliche Arbeit handelt, ist ein Beitrag zu bezahlen: EUR 36,-

Anmeldung bitte per Mail: dagmar.ruhm@kostbarleben.jetzt

Nächster Termin: Dienstag, 18. Juni 2024.

Ich freue mich auf euch!

Als ich diese Bezeichnung erstmals hörte, dachte ich: Aha, das kommt von „heiliger Geist“… Ich informierte mich durch das Lesen von Büchern und nahm an einem Schnupperseminar teil.

Jetzt habe ich bereits drei Module der Heilerausbildung absolviert – 4 stehen mir noch bevor – und helfe immer wieder Esperenten durch Handauflegen oder durch eine Sitzung aus der Ferne, ihre Leiden zu lindern – ja, und manchmal auch zu beseitigen.

San Esprit kommt von sana – gesund. Heilender Geist wäre die treffende Übersetzung.

Informiert euch doch einfach selbst auf der Webseite von AmazinGrace oder der Ecole San Esprit – und wenn es euch in diese Richtung zieht, nehmt an einem der nächsten Schnupperseminare teil. Es lohnt sich auf jeden Fall, auch wenn ihr dann die Heilerausbildung nicht macht.

Googelt !Annette Müller“ oder „San Esprit“ oder „AmazinGrace“

Viel Erfolg und Freude wünsche ich euch!

Meldet euch gern auch bei mir, wenn ihr Fragen habt!