Bereit sein, dazuzulernen, ist ein sehr wirksames Mittel zum Jungbleiben – und Gesundbleiben.

Es gibt Denkweisen, die krank machen.

Engstirnigkeit, Einseitigkeit, ständiges Kreisen um die ewig gleichen Probleme.

Ganz etwas Neues in Angriff zu nehmen, etwas zu lernen, und sei es noch so verrückt, hilft in den meisten Fällen, wieder normal zu werden, sich am Leben zu freuen, aufzutanken, rauszukommen aus derGrube, aus dem imaginären und doch hochwirksamen Gefängnis…

zum Beispiel:

chinesisch oder arabisch oder eine alte Indianersprache

Jagdkurs

Fischereikurs

Jonglieren

Paragleiten

Zumba oder Samba

Klavierspielen

spinnen oder weben

Maultrommel spielen

Filme drehen

als Clown auftreten

schneidern

Bauernmalerei oder Hinterglasmalerei

Ausdruckstanz

schamanisch reisen

reiten

Profischminken

Modeschöpfen

Und keine Angst: Ihr müsst das dann nicht die nächsten 20 Jahre ausüben …

Gestern habe ich mich wieder einmal testen lassen.

Ganz einfach: Schaut auf die Webseite www.oesterreich-testet.at

Mit ein paar Mausklicks seid ihr angemeldet – an einem Testort eurer Wahl, am Tag, zu der Uhrzeit, wann ihr es braucht und Zeit habt.

Probieren!

Menschen, die nie rausgehen, werden krank.

Diesen Satz habe ich zur 24 Stunden-Betreuerin meines Vaters gesagt. Sie verlässt das Haus grundsätzlich nicht, höchstens um einkaufen zu gehen.

Ich persönlich kann mir ein Leben ohne ausgiebige Spaziergänge in der Natur nicht vorstellen. Zur Not gehe ich auch einmal eine halbe Stunde durch die Stadt, aber durch Wald und Feld ist es doch ganz anders.

Erholsamer, An einem Fluss entlang. Rund um einen See.

Energiegeladen nach Hause kommen.

Sonnenlicht auf unserer Haut – und sei es noch so wenig – ein paar Quadratzentimeter Gesicht im Winter – und das Einatmen der frischen Luft …

durchpulst werden von Lebendigkeit.

Die Gedanken werden frei, das Kreisen hört auf, Neues fällt ein und fällt einem zu …

Schönheitssinn entdeckt Blumen, Tiere, Bäume, Landschaften … oder Schneekristalle, Wolkengebilde, Farben.

Wetter grau in Grau, nach einem stressigen (oder nervtötenden) Arbeitstag wieder zu Hause, jede Menge Arbeit vor sich, das Buch,das zu Weihnachten oder zum letzten Geburtstag geschenkt wurde, aufreibend langweilig, das Fernsehprogramm foltertauglich (Reizentzugsphänomen), Treffen mit Freunden höchstens digital, …

von Fasching im Äußeren keine Spur –

In der Früh eine Flasche Sekt in den Kühlschrank, nach dem Heimkommen gemütlich hinsetzen, ein (ein!) Glas Sekt einschenken, mit Genuss daran nippen und 10 Gründe finden (aufschreiben!), wofür ich heute dankbar bin.

Ihr werdet garantiert danach mit einer der Aufgaben beginnen, die anstehen.

Vielleicht spürt ihr sogar Lust, eine halbe Stunde rund um das Viertel zu marschieren in flottem Tempo …

Übrigens: Sekt bleibt in der Flasche frisch, wenn ihr etwas Alufolie zu einer Wurst dreht und in die Flaschenöffnung schiebt – einmal umknicken, dass es hält, und wieder in den Kühlschrank damit… hält drei bis vier Tage.

Liebe Brüder und Schwestern!

Wieso schickt uns Gott diese Pandemie? Warum beendet er sie nicht? Womit haben wir diese Strafe verdient? …

Warum hilft Gott heute nicht und heilt mich/ den jungen Familienvater/ usw. … nicht? Warum straft mich Gott so? Was habe ich getan?

Im Krankenhaus hört man immer noch, immer wieder diese Anklage, diesen Aufschrei, auch in den Medien – wie kann Gott, der uns angeblich liebt, das zulassen, wieso greift Gott nicht ein …?

Und die ganzen Verbrecher usw. laufen gesund und munter in der Weltgeschichte herum …

Das tun die tatsächlich. Und das allein müsste schon Beweis genug dafür sein, dass es sich bei Krankheit, Schicksalsschlägen, Naturkatastrophen, u. dergleichen nicht um himmlische Strafen handeln kann.

Natürlich kann es sein, dass Menschen in ihrer Gier und Beschränktheit Umweltschäden verursachen, die zu Naturkatastrophen führen können – denken wir an das Abholzen vieler Berghänge, wo dann Lawinen freie Bahn haben, oder die Luftverschmutzung in Großstädten, wo Menschen Schaden nehmen., wo das Öl eines Tankschiffes ausläuft oder die Erderwärmung – Klimawandel durch Co2-Ausstoß …

Wir wissen auch, dass Menschen so unvernünftig leben, dass sie davon ernsthaft krank werden. Zivilisationskrankheiten, …

Aber es bleibt vieles unerklärbar und ungeheuerlich. Gerade bei Corona.

Als glaubende Menschen fragen wir zu Recht: wo bleibt da der gütige, allmächtige Gott?

Ijob, der Gerechte, von dessen Geschichte wir ein Stück in der Lesung gehört haben, hatte genau diese Sichtweise: Ich bin rechtschaffen und gottesfürchtig, und darum geht es mir gut.

Das AT meint: nein, die Rechnung geht so nicht auf.

Der reiche, hochangesehene, vitale, mit glücklicher Familie Gesegnete verliert alles. Die Freunde und Nachbarn haben genau dieses Gottesverständnis und wollen Ijob einreden: Du musst etwas falsch gemacht haben, irgendeinen Frevel, eine Sünde muss es in deinem Leben geben, sonst hätte dir Gott dieses Unglück nicht geschickt.

Ijob widerspricht ihnen und hadert mit Gott, er schreit ihm seine Not und Anklage entgegen, ungebremst. Die Freunde wenden sich ab – Ijob halten sie für einen Gotteslästerer, als dieser ihn grausames Ungeheuer nennt.

Aber Ijob macht es richtig: er redet nicht mehr über Gott, sondern mit ihm. Er steigt aus dem Belohnungs- Bestrafungsmuster aus, er meint Gott persönlich, DU, eine Antwort will er haben, und die bekommt er auch. Vom Hörensagen hatte ich von dir vernommen – nun aber hat mein Auge dich geschaut.

Gott rechtfertigt den Ijob zum Schluss: Der da, mein Knecht, hat recht von mir gesprochen. Und die anderen alle nicht, die ach so wohlmeinenden frommen Freunde und Berater.

Ich bin davon überzeugt, dass Gott anwesend ist in unserer Welt.

Aber er hat uns in die Freiheit entlassen. Er hält uns nicht am Gängelband, eben gerade nicht – so dass wir bei jede Fehlverhalten sofort eins auf die Finger bekommen.

Es ist auch etwas in Vergessenheit geraten, das in vergangenen Jahrhunderten überbetont wurde. Dieses Leben hier ist nicht die einzige Wirklichkeit.

Wir sind zum Lernen, uns Entwickeln auf der Welt, wir dürfen im besten Fall Gott kennen und lieben lernen.

Und Gott hat uns auch in die Freiheit der Naturgesetze entlassen, uns dem Geschehen überlassen, mit Hirn und Fähigkeiten ausgestattet.

Wenn es überhaupt nichts zu tun gäbe, keine Schwierigkeiten, wo wir uns wirklich einsetzen müssen, wo eben vieles nicht problemlos verläuft – wir würden vielleicht vergessen, dass das Sichtbare nicht alles ist.

Und: Gott hat uns nicht vergessen. Er ist in Rufnähe.

Aber weil wir frei sind, gilt folgendes:

Nur, wenn wir uns an ihn wenden, tut er etwas, greift ein. Gott lässt sich ansprechen.

Gott interessiert sich für uns, liebt uns über alles. Ja, er spricht Menschen von sich aus an. Aber Gott sitzt nicht gluckenhaft auf uns drauf, sondern traut uns etwas zu. Selbstverantwortung, Eigeninitiative, Erfindungsgeist, Selbständigkeit … Freiheit.

Aber ein Zweck- und Nutzverhältnis wird ihm nicht gerecht. Und uns auch nicht. Ich bin brav und ordentlich und bete regelmäßig, spende usw, … und deswegen habe ich bei Gott etwas gut, deswegen ist er verpflichtet, zu tun, worum ich bitte – nein, so nicht. Mit der Gottesvorstellung des griechisch-römischen antiken Götterhimmels hat der lebendige Gott der Bibel so gut wie nichts zu tun.

Gott möchte, bittet um unsere Freundschaft. Er ist uns Freund. Alles, was uns unglücklich macht, wird er beseitigen helfen. Und alles, was uns wirklich im tiefsten glücklich macht, wird er uns schenken.

Daran glaube ich.

Wir sind eingeladen, darüber ernsthaft nachzudenken.

Wer lacht, lebt länger, sagt ein Sprichwort.

Ja, es stimmt,

Heute schon von Herzen gelacht?

Ich helfe Ihnen dabei. Hier ein Witz:

Eifrig arbeiten die Wissenschafter im Forschungslabor. Endlich ist Kaffeepause. Nach der Pause meint einer: „Jetzt sind da 2 Tassen heißes Wasser übrig. Was machen wir damit?“ Meint ein anderer: „Kein Problem. Heißes Wasser kann man immer brauchen; frieren wir es ein!“

Heute wieder ein Tipp zum Gesundbleiben und Ausbauen der Gesundheit:

Gundelrebe (oder Gundermann) wächst bereits auf schattigen Wegrändern im Wald, sobald der Schnee weg ist.

Am Mittwoch habe ich ein paar Blätter im Wald zwischen Ansfelden und St. Florian geerntet und gleich darauf in den grünen Salat gemischt.

Herrlich!

Und gesund.

Flavonoide, Triterpenoide, ätherische Öle, Saponine u. a., Vitamine und Mineralstoffe.

In den Salat, aufs Butter- oder Streichkäsebrot, auf die Suppenoberfläche …

Unser Körper lechzt nach der Winterpause nach frischem Grün! Gönnen wir es uns!

Heute war ich online beim Vorbereitungstreffen des Internationalen Frauentages Haid/Ansfelden

Ein Thema lautete; Gibt es in Ansfelden überhaupt eine Straßenbezeichnung mit einem Frauennamen?

Mit fallen auf Anhieb mehrere Frauen ein, die der Verewigung wert sind:

Berta von Suttner

Marie von Ebner-Eschenbach

Johanna Dohnal

Ute Bock

Herta Firnberg

Maria Theresia

Margarethe Maultasch

Maria Magdalena

Hildegard von Bingen

Christine Nöstlinger

Hildegard Burjan

Dora Ehrlich

Ingeborg Bachmann

Paula von Preradovic

Marlen Haushofer

Gertrud Fussenegger

Christiane Hörbiger

Maria Schell

Senta Berger

Elfriede Jelinek

Erni Mangold

Alma Mahler – Werfel

Maria Schaumayer

Alexandra Kautzky-Willer 

Lise Meitner

Grete Rehor

Barbara Prammer

Es fallen euch noch mehr ein?

Gut so!

Sicher habt ihr schon vom „Waldbaden“ gehört.

Abgesehen vom Erholungseffekt, der sich einstellt, wenn wir uns einige Zeit in der Natur, in Ruhe ,,, aufhalten, bewirken die ätherischen Öle der Bäume, dass unser Immunsystem gestärkt wird, unser Wohlbefinden sich hebt.

Nach einem Sommerregen ist die Wirkung maximal – aber sie stellt sich zu jeder Jahreszeit ein.

Jeden Tag kürzer oder länger in den Wald zu gehen, ist optimal. Aber nicht jede/r wirddasschaffen. Zweimal in der Woche eine Stunde oder länger müsste eigentlich „drin“ sein.

Probieren Sie es einen Monat lang aus – und schreiben Sie mir, ob und welchen Unterschied Sie bemerken!

Danke!

Das ist eine Buchempfehlung!

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Schaut selbst!

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