… und gleichzeitig Firmvorstellgottesdienst

Liebe Firmkandidaten, liebe Brüder und Schwestern!

Jesus spricht über einen natürlichen biologischen Vorgang. Wenn ein Getreidekorn nicht in die Erde gelangt und dort austreibt, wächst kein neuer Halm.

Natürlich ist das ein Vergleich – wie viele andere, die es in den Evangelien gibt.

Jesus spricht über die Wirklichkeit von menschen und über das Reich Gottes.

Die Erfahrung von Menschen beweist: Wenn ich alles, was geerntet wurde, aufbrauche, dann fehlt das Saatgut für das nächste Jahr. So hat sich im Lauf derGeld ausgebe, sondern immer wieder etwas beiseitelege, dann habe ich irgendwann einen grö0eren Betrag für etwas, das ich mir sonst nicht leisten könnte.

Wenn SchülerInnen nicht ihre gesamte Freizeit fürs Faulenzen oder Freizeitaktivitäten verwenden, sondern einen Teil davon fürs Lernen, dann haben sie momentan auf Vergnügen verzichtet, aber in Zukunft einen Vorteil.

Dabei handelt es sich um ganz einfache banale Dinge – und doch haben heute die meisten Menschen bei uns diesen Zusammenhang vergessen.

Höchstens im Sport oder beim Musizieren beachtet man es noch: Regelmäßiges Training ist nicht das reine Vergnügen, es wird auf freie Zeit tatsächlich verzichtet. Aber ohne gäbe es keinen Erfolg.

Jesus spricht aber mit seinen Vergleichen immer von Reich Gottes, von seiner Botschaft, von sich selber.

Er meint, dass Menschen, die sich an ihm orientieren, Schwierigkeiten in dieser Welt bekommen. Dass sich das aber auszahlt, weil er nämlich Gott ist und am ende und überhaupt das Sagen hat.

Damals wurden Christen wirklich real verfolgt, wenn sie sich zu Jesus bekannt haben.

Heute gibt es das auch noch in manchen Ländern, aber bei uns geschieht das subtiler, versteckter – und dennoch handelt es sich genau um das Gefühl, dass man das eigene Leben verliert oder versäumt, wenn man die Botschaft Jesu ernst nimmt.

Da geht es weniger darum, dass euch wer möglicherweise auslacht, wenn ihr in die Kirche geht oder sagt, dass ihr betet. Es geht um die handfesten Nachteile im Leben, in Gesellschaft und Beruf, wenn jemand heute und hier die Werte Jesu zu leben versucht und sie einmahnt:

Dass alle Menschen gleich viel wert sind z. B. Alte, Kinder, Frauen, Flüchtlinge, Ausländer, Menschen mit anderer Religion, mit Behinderung …

Ich habe die Geschichte mit dem Kranführer als Lesung ausgesucht: Wer heute so handelt, gewissenhaft ohne Rücksicht auf die Chefs und Obrigkeiten, gilt vielleicht als blöd – viele glauben, der höchste aller Werte ist es, vor anderen gut dazustehen.

Der Martin Huber in der Geschichte hat Glück, dass der Chef ein vernünftiger Mensch ist.

Das gut dastehen wollen ist jetzt nichts Böses – aber für uns Christen geht es darum, gut dazustehen vor Jesus … Was Gott über uns denkt, ob ihm unser Verhalten taugt, das sollte uns interessieren – vor allem.

Es kann sein, dass es Mut erfordert. Mehr, als wir so haben normalerweise. Stell dir vor, eine Mitschülerin wird von den anderen gemobbt. Du weißt, dass das falsch und furchtbar ist. Aber wie kann ich mich trauen, etwas dagegen zu unternehmen? Vielleicht wird ein Schüler sogar von Lehrern ungerecht behandelt. Was kann ich da tun?

Oder vielleicht arbeite ich in einem Betrieb, wo ich genau spüre: Da ist etwas unrecht, was läuft. Einer arbeitet in die eigene Tasche … einige machen nur dienst nach Vorschrift, setzen sich nicht wirklich ein, und schaden der Firma.

Oder oder oder …

Wenn ihr jetzt erwachsen werdet, wird es immer wieder neue Situationen geben, in denen eure Entscheidung gefragt ist.

Nehme ich einen kurzen, vorläufigen Nachteil in Kauf, um eine gute Änderung, Entwicklung zu bewírken?

Oder laufe ich mit der Masse mit, tu nichts … will meine Ruhe haben …

Genau dafür möchte uns Gott den heiligen Geist schenken. Kraftstoff für unser Leben. Weisheit für die richtige Entscheidung, Mut, Ausdauer, das Gute Richtige durchzuziehen. Und zwar voll Begeisterung und Freude.

Es zahlt sich nämlich auf jeden Fall aus. Gott ist mächtiger als die die jetzt so wichtig tun und ihre Macht ausspielen. Jesus wird das letzte Wort haben, so oder so.

Aber wenn ich mich dafür entscheide, kann ich schon jetzt sein Freund, seine Freundin, auf seiner Seite sein. Und er auf meiner.

Entscheidung

Martin Huber ging rasch über den Hof der Firma. Für die Stelle als Kranführer, um die er sich beworben hatte, war um 9.00 das Vorstellungsgespräch. Noch ein Blick auf die Uhr … wegen des starken Verkehrs war er knapp dran – und: Öha! Fast wäre er in einen offenen Schacht gestolpert!

Da musste er etwas unternehmen! Wie leicht könnte es einem anderen gerade so gehen wie ihm – und schnell wäre ein Unglück geschehen.

Suchend blickte er sich um – da, in einer der Lagerhallen, sah es nach Holzplatten aus. Er würde zu spät kommen zum Termin mit dem Chef – aber das Wohl von Menschen war schließlich wichtiger, fand er.

Und so schaute er sich in der Lagerhalle um, fand bald eine geeignete Holzplatte und legte sie über den offenen Schacht … stampfte sie etwas fest – und betrat um Punkt Neun das Bürogebäude, staubig und mit schmutzigen Händen, wie er jetzt eben aussah – rannte die Stiege in den ersten Stock hinauf.

Einige Männer standen da vor der Tür des Chefbüros und warteten. Offensichtlich hatte er nochmal Glück gehabt!

Da öffnete sich auch schon die Tür und der Firmeninhaber kam auf den Gang heraus. Zu aller Überraschung bat er den noch atemlosen Martin als ersten in sein Büro.

„Ich habe in den letzten Minuten vor 9 Uhr am Fenster gestanden und in den Hof geschaut. Da habe ich gesehen, wie Sie den offenen Schacht gesehen und die Gefahr, dass jemand hineinfallen könnte, beseitigt haben – trotz der Gefahr des Zuspätkommens zum Vorstellungstermin. Sie haben ja nervös mehrmals auf die Uhr gesehen.

Wem das Wohlergehen der Mitmenschen und das Richtige zu tun wichtiger ist als der gute Eindruck bei einem Vorgesetzten, besitzt großes Verantwortungsbewusstsein.

Und genau so einen Menschen brauche ich für den verantwortungsvollen Posten als Kranführer!“

Morgen geht es wieder los: Der Summit der Pioneers of Change startet.

Täglich Interviews mit führenden Köpfen der Welt, Austausch, Kultur undFilme dazwischen…

Schaut euch dieWebseite an – oder googelt einfach „Summit“ oder „Pioneers of Change“ www.pioneersofchange.org

Liebe Firmkandidaten! Liebe Brüder und Schwestern!

Der Himmel – wo ist das? Was ist das überhaupt?

Wahrscheinlich kennen Sie das Lied: Imagine. Inzwischen ein Klassiker. Imagine, there’s no heaven – only sky. Stell dir vor, da (oben) ist kein Himmel, nur das Firmament.

Im Englischen gibt es zwei Wörter dafür.

Die Welt Gottes ist nicht dort, wo wir an wolkenlosen Tagen hinschauen – obwohl es uns gut tut, in die blaue Weite zu schauen, bis zum Horizont, wo wir wissen, da geht es noch weiter hinaus, immer weiter, nur unser Sehvermögen ist begrenzt, da bekomme ich neue Hoffnung, dass jenseits meines bisherigen Sehvermögens, meiner Erfahrungen, was ich für möglich halte – dass da noch weit mehr ist, weit mehr möglich ist, als ich mir vorzustellen wage.

Dieser Himmel, die Dimension Gottes, ist nicht an Raum und Zeit gebunden. Es ist ein Bereich direkt neben uns, in uns, jedenfalls erreichbar, wahrnehmbar, wenn wir offen sind dafür.

Im Evangelium von der „Verklärung“ Jesu sehen die 3 Jünger, die dabei sind, ein Stück in diesen Himmel hinein. In den Bereich Gottes. Klar, dass man dort auch auf die dort befindlichen Verstorbenen trifft, die großen Heiligen des Judentums…

Den meisten Religionen ist es bekannt, dass so etwas möglich ist, und oft ist gerade der Weg, die Art und Weise, wie man in diesen Bereich gelangt, die Spezialität der jeweiligen Religion. Ob man es Lichterfahrung oder Erleuchtung nennt oder Andere Welt oder Jenseits oder eben Himmel –

Die Spezialität des Christentums liegt darin, dass die Nähe, die Anwesenheit Jesu genügt, ja mehr als das, vollkommen ausreicht, um diese andere himmlische Welt zu erleben.

Gnade ist so ein altes Wort für diesen Umstand.. Man kann sich den Himmel nicht verdienen.

Die Techniken, die es auch in unserer Tradition genauso gibt wie anderswo, beten, fasten, meditieren, Tugendübungen, Askese, Bemühungen. Exerzitien usw. sind gut, weil sie uns gut tun – eigentlich eine Sache des gesunden Hausverstandes. Ja, sie können offener machen – für das Spüren und Erleben der Anwesenheit Jesu hier in unserer Welt, für das Wirken Gottes.

Das Sich Zurückziehen in die Stille und Einsamkeit, an einen besonderen Ort ist auch so ein Mittel, zu spüren, worauf es eigentlich ankommt, weil die Alltagseinflüsse wegfallen, die oft von der himmlischen Wirklichkeit ablenken. Der Adler in der Lesung hat den Berggipfel gebraucht, einen Ort, wo er die Hühner nicht mehr sehen konnte, um zu seiner vollen Größe zu finden.

Auch wir Menschen sind irgendwie arm und unvollständig, nicht in unserer vollen Kraft, wenn wir uns nur auf der Ebene des Irdischen bewegen.


Unsere vordergründigen Lebenserfahrungen sind oft unverständlich. Wir leiden an der Endlichkeit der Natur, der Dinge, der Beziehungen, unseres eigenen und jedes Lebens. Diese begegnet uns in der Krankheit, im Tod, im Sterben-müssen, in den persönlichen Unzulänglichkeiten, im Aneinander-schuldig-werden und im Einander-schuldig-bleiben. Ohnmächtig stehen wir diesen Schattenseiten des Lebens gegenüber.

Im Fasten und Beten suchen wir Wege, wie wir im Wissen um eine andere viel größere Welt, die unsere direkt erfahrbare Welt übersteigt, trotzdem Halt und Geborgenheit finden können

Und wie wir aus der himmlischen Perspektive ziemlich sicher Lösungsmöglichkeiten für unsere irdischen Nöte finden, die dem normalen Tagesbewusstsein und der Schulweisheit nicht zugänglich sind.

Heiliger Geist bewirkt, dass wir gute Einfälle haben, mehr sehen als mit unserem rein menschlich-irdischen Blick…alles wissen und können, was nötig ist zum Glück, zum guten Leben – und zwar für alle in dieser Weltgemeinschaft.

Wenn die jungen Menschen sich seit heute auf das Erfülltwerden mit Gottes Geist im Sakrament der Firmung vorbereiten, so ist dies ein gutes Zeichen – für sie selber, für Pucking, für die Diözese Linz und eigentlich die ganze Menschheit.

Was. I soll wichtig sein für die ganze Pfarre, für das Land, für die Welt? Ausgerechnet? Denkt ihr jetzt vielleicht. Wer bin ich schon?

Vergesst doch bitte auch die Geschichte mit dem Adler nicht!

Ihr seid in der richtigen Umgebung und in der besten Gesellschaft – mit Jesus in eurer Nähe. Rechnet damit, dass Gott euch dabei hilft!

Eine oder einer von euch – ja jede/r von uns – kann im Lauf des Lebens etwas erfinden, entscheiden oder bewirken, was die Menschheit um einen bedeutenden Schritt weiterbringt. Dass ihr das wirklich tut, weil ihr für Gottes Anregungen offen seid, wünschen wir euch. Wir, die Firmbegleiter, und die ganze Pfarre.

Der Adler.

Ein Mann ging in einen Wald, um nach einem Vogel zu suchen, den er mit nach Hause nehmen könnte. Er fing einen jungen Adler, brachte ihn heim und steckte ihn in den Hühnerhof zu den Hennen, Enten und Truthühnern. Und er gab im Hühnerfutter zu fressen, obwohl er ein Adler war, der König der Vögel.
Nach fünf Jahren erhielt der Mann den Besuch eines naturkundigen Mannes. Und als sie miteinander durch den Garten gingen, sagte der: “Der Vogel dort ist kein Huhn, er ist ein Adler!” “Ja”, sagte der Mann, “das stimmt. Aber ich habe ihn zu einem Huhn erzogen. Er ist jetzt kein Adler mehr, sondern ein Huhn, auch wenn seine Flügel drei Meter breit sind.” “Nein”, sagte der andere. “Er ist noch immer ein Adler, denn er hat das Herz eines Adlers. Und das wird ihn hoch hinauffliegen lassen in die Lüfte.” “Nein, nein”, sagte der Mann, “er ist jetzt ein richtiges Huhn und wird niemals wie ein Adler fliegen.”

Darauf beschlossen sie, eine Probe zu machen. Der naturkundige Mann nahm den Adler, hob ihn in die Höhe und sagte beschwörend: “Vogel, der du ein Adler bist, der du dem Himmel gehörst und nicht dieser Erde – breite deine Schwingen aus und fliege!” Der Adler saß auf der hochgestreckten Faust und blickte um sich. Hinter sich sah er die Hühner nach ihren Körnern picken, und er sprang zu ihnen hinunter. Der Mann sagte: “Ich habe dir gesagt, er ist ein Huhn.” “Nein”, sagte der andere, “er ist ein Adler. Ich versuche es morgen noch einmal.”

Am anderen Tag stieg er mit dem Adler auf das Dach des Hauses, hob ihn empor und sagte: “Adler, der du ein Adler bist, breite deine Schwingen aus und fliege!” Aber als der Adler wieder die scharrenden Hühner im Hofe erblickte, sprang er abermals zu ihnen hinunter und scharrte mit ihnen. Da sagte der Mann wieder: “Ich habe dir gesagt, er ist ein Huhn.” “Nein”, sagte der andere, “er ist ein Adler und hat noch immer das Herz eines Adlers. Laß es uns noch ein einziges Mal versuchen; morgen werde ich ihn fliegen lassen.”

Am nächsten Morgen erhob er sich früh, nahm den Adler und brachte ihn hinaus aus der Stadt, weit weg von Häusern an den Fuß eines hohen Berges. Die Sonne stieg gerade auf, sie vergoldete den Gipfel des Berges, jede Zinne erstrahlte in der Freude eines wundervollen Morgens. Er hob den Adler hoch und sagte zu ihm: “Adler, du bist ein Adler. Du gehörst dem Himmel und nicht dieser Erde. Breite deine Schwingen aus und fliege!” Der Adler blickte umher, zitterte, als erfüllte ihn neues Leben – aber er flog nicht. Da ließ ihn der naturkundige Mann direkt in die Sonne schauen. Und plötzlich breitete er seine gewaltigen Flügel aus, erhob sich mit dem Schrei eines Adlers, flog höher und höher und kehrte nie wieder zurück.

Religionsbuch der 8. Kl. AHS

Heute möchte ich folgendes Angebot des Landes Oberösterreich vorstellen:

Stillberatung
DGKS Silvia Klepsa (Dipl. Krankenschwester und Stillberaterin)
Termin Vereinbarung unter 0664/60072/66603
Mag.a(FH) Daniela Einwaller, IBCLC (Sozialarbeiterin und Stillberaterin)
Termin Vereinbarung unter 0664/60072/66601 oder 0664/60072/66603
Wir sind gerne für Sie bei folgenden Fragen und Anliegen erreichbar:
 Erkennen von Hungerzeichen
 bekommt mein Kind genug Milch
 Anlegetechniken
 Milchproduktion
 Ernährung mit Flaschennahrung
 Abstillen
 Alkoholkonsum und stillen
 Rauchen und stillen
 Stillen in schwierigen Lebenssituationen
 Stillen unter psychosozialen Belastungen
 Stillen bei Substitution
 Alternativen zum Stillen
 Belastungen in Zusammenhang mit dem Stillen

Eltern-/Mutterberatung der
Kinder- und Jugendhilfe Linz-Land
Liebe Familien, aufgrund der aktuellen Situation vergeben wir nur Einzeltermine nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung und nehmen uns dann gerne Zeit für alle Ihre Fragen, Anliegen und Sorgen. Gerne sind wir für Sie auch weiterhin für telefonische Beratungen erreichbar. Die Eltern-/Mutterberatung bietet umfassende Beratung für Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern bis zum 3. Lebensjahr und für werdende Eltern ab der Schwangerschaft.
Bitte beachten Sie die allgemeinen Hygienevorschriften, Abstandsregeln und tragen Sie einen Mund-Nasen-Schutz bereits vor dem Betreten der Stelle.
IGLU
Eltern-/
Mutterberatung
der Kinder-
und
Jugendhilfe
Linz-Land
nach vorheriger
telefonischer
Terminvereinbarung:
für Asten, St. Marien,
Neuhofen, Haid und
Leonding Haag
sowie medizinische
Beratung in Neuhofen
und St. Marien unter
0664/60072/66601
für Traun, Enns,
Kronstorf, St. Florian,
Hörsching, Leonding
Zentrum sowie
medizinische Beratung in
Traun unter
0664/60072/66602
für Allhaming
Niederneukirchen,
sowie medizinische
Beratung in Allhaming und
Niederneukirchen
ebenso für
psychosoziale
Beratung
Still- und Ernährungsberatung
unter
0664/60072/66603

geistig beweglich bleiben heißt nicht nur, imm neuees Wissen zu erwerben, sondern auch praktischNeues auszuprobieren.

Eine neue Haltung dem Leben gegenüber. Eine noch nie gekostete Speise. Eine Sportart oder ein Hobby, „das ich früher nie im Leben ausprobiert hätte“. Eine Reise (momentan in ein Dorf, in eine Landschaft oder ein Stadtviertel), wo ich noch nie war.

Mit Menschen in Kontakt treten, die früher für mich Luft waren …

Eine Glaubensrichtung, eine Weltanschauung kennenlernen…

mich in einer Organisation engagieren, die ich bisher nur vom Hörensagen kannte.

Mich mit Kunst beschäftigen und sie selber ausüben

oder ganz etwas anderes. Hauptsache, wir tun es (eines davon genügt für den Anfang)

Ja, ich rede vom Turnen. Gute alte Morgengymnastik. Dann hat man es für einen Tag schon hinter sich, stellt sich springlebendig in die Dusche, und nach einem mit Appetit genossenen Frühstück geht es voller Schwung in die Arbeit.

O)ptimal wären 2x Turnkurs oder Zumba oder Yoga oder Krafttraining in der Gruppe, im Fitnessstudio – aber darauf müssen wir leider noch eine ganze Weile warten.

Was geht: online Zumba oder Pilates

… oder 2 ausgiebige Spaziergänge in den Wochenablauf einplanen.

Probiert es aus!

Es tut gut und erhöht auch die geistig-seelische Beweglichkeit. Davon morgen mehr.

Heute möchte ich auf eine Webseite aufmerksam machen:

Seite https://glow25.de/.

Schaut einfach selbst!

Primal State Performance GmbH

Prinz-Eugen-Straße 17a

13347 Berlin

www.primal-state.de

Liebe Brüder und Schwestern!

Die Wüste hat 2 Seiten.

Ich weiß nicht, welche Ihnen momentan eher ins Auge springt.

Für uns ist eine Wüstenlandschaft eher etwas Exotisches, die Schönheit steht im Vordergrund.

Ja, die Wüste ist überwältigend schön. Schon allein die Farben. Der Sand der Sahara: aber auch in Jordanien und Israel: orangerot. Manche Reiseteilnehmer haben sich ein kleines Gefäß mit diesem Sand gefüllt, als Andenken für zu Hause.

Dann die grenzenlose Freiheit. Keine Obrigkeit, der man sich unterordnen müsste.

Die Israeliten nach dem Auszug aus Ägypten haben 40 Jahre in der Wüste verbracht – wenn man es nicht gewohnt ist, muss man Freiheit lernen, Selbstverantwortung.

Claudia Mitscha-Eibl singt im Mirjamlied von der Gefahr, zurückzufliehen – zu den Fleischtöpfen Ägyptens, in die Sicherheit der Sklaverei.

Denn: Das Leben in der Wüste – in der Freiheit – ist anstrengend und gefährlich.

Man muss genau auf jeden Schritt achten. Erfordert genaue Planung: wie viel Wasser und Nahrung brauche ich für welchen Weg. Nur das Wesentliche kann mitgenommen werden, jedes Zuviel bedeutet untragbare, unerträgliche Last.

Man kann verhungern und verdursten.

Sich verirren, auf wilde Tiere stoßen. Orientierung ist gefragt. Die Sterne des Himmels zeigten den Weg.

Fata Morganas, Luftspiegelungen, täuschen Leben und Ziel – Wasser, die rettende Oase – vor, wo keines ist.

Bei einem Unfall kann es sein, dass keine Hilfe kommt.

Am Tag droht der Sonnenstich, in der Nacht die Unterkühlung. Beim Sandsturm kann man ersticken.

Alles ist in der Wüste intensiver als im „normalen“ Leben. Als in der Stadt oder im fruchtbaren Tal.

„Wüste“ steht für eine Ausnahmesituation.

Ein Symbol für Ausnahmesituationen im Leben.

Für Zeiten der Not, Krankheit, Enttäuschung, des Mangels, der Einsamkeit und der Prüfungen, des Scheiterns und Nicht mehr Weiterwissens – wo wir an unsere Grundsubstanz kommen.

An unsere Grenzen.

Wo unsere Filter und Schutzhüllen wegfallen. Kultur, Tradition, Religion, Besitz, Herkunft …

Keine Ablenkung. Unsere Seele liegt bloß – Ausflüchte bringen nicht weiter.

Wir haben alle im letzten Jahr ein Stück „Wüste“ erlebt – die Gefahr des krankwerens, die drohende Not, Arbeitslosigkeit, echteNot durch Isolation, den Mangel an Ablenkung durch kulturelle, sportliche,vereinsmäßige, pfarrliche, … Tätigkeiten, durch Reisen, durch Lokalbesuche, den Freundeskreis, die Verwandtschaft.

Auf uns selbst zurückgeworfen wurden viele – einzeln und innerhalb der Kernfamilie.

In der Wüste und ähnlichen Regionen, z. B. auch bei Bergbauern, gibt es aber noch eine Besonderheit:

Legendär ist die Gastfreundschaft der Beduinen.

In Kargheit und Würde. Ohne Ansehen der Person.

Ausgeliefert sein, das Wissen: wir alle sind aufeinander angewiesen.

Jesus hat das gewagt. Alle Fülle und alle Macht als Gottes Sohn abgelegt.

Die Versuchung war, sich als göttlich und leidfrei zu zeigen, nicht an die Grenze zu kommen, kein Risiko einzugehen.

Wir sind in der Fastenzeit eingeladen, uns in die Wüste zu begeben.

Freiheit zu üben.

Selbstverantwortung. Achtsamkeit – ausprobieren, was ich alles nicht brauche, weil es zuviel ist … trotz Corona sind da immer noch Denkmuster, Abhängigkeiten und Strukturen die unfrei und krank machen …

Aussteigen – nicht für immer, aber für eine gewisse Zeit.

Nicht nur, weil wir diese Erfahrungen brauchen – damit wir mit Extremsituationen, die in unserem Leben auf uns zukommen, besser umgehen können. Wir wissen, was wir alles aushalten. Weil wir es trainiert haben. Menschen, die besser mit dem Lockdown zurechtgekommen sind, haben zuvor geübt!

Aber auch deswegen, weil wir die Erfahrung machen dürfen:

Wo wir uns aus unseren Schutzmauern und Panzern, aus unserer 100fach abgesicherten Zuckerwattewelt ins wirkliche freie und gefährliche Leben hinaustrauen, da hat es Gott ganz leicht, für uns sichtbar zu werden. Da wird die Grenze durchlässig zur „anderen“ Welt.

Es ist zu wünschen, dass wir zu spüren beginnen: da schaut jemand auf uns, der uns liebt.