Ich lese sie seit vielen Jahren:

Die Zeitschrift „Kupfermuckn“ erscheint monatlich und wird von Obdachlosen hergestellt.

Herausgeber und Inhaber ist der Vorstand des Vereins „ARGE für Obdachlose“.

 

Die Artikel werden z. T. von Obdachlosen selber, z. T. von Profis geschrieben und sind jedesmal höchst interessant, z. b. in der Oktoberausgabe ein Interview mit Landesrätin Birgit Gerstorfer „Was braucht der Mensch zum Leben“.

Immer befindet sich ein Portrait eines/r Obdachlosen im Blattinnneren.

LESEN!

 

Kostet 2 Euro,von denen 1 Euro dem Verkäufer/der Verkäuferin als Verdienst bleibt.

Bald (Sa., 26. 10.) ist in Pucking Leonhardiritt … und die Festvorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren.

Die Kirche St. Leonhard wurde geputzt, ein neuer Staubsauger wurde gekauft, die Gottesdienstgestaltung hat begonnen…

Ich suche gerade nach möglichst vielen relevanten Informationen über den genannten Heiligen – wenn ihr etwas wisst, bitte teilt es einfach mit.

Am Samstag stelle ich dann die Predigt in den Blog.

Predigt                Weltmissionssonntag 20. 10. 2019 Haid

 

Liebe Brüder und Schwestern, liebe Kinder!

 

Warum begehen wir jedes Jahr den Weltmissionssonntag?

Steckt da nicht wieder dieser längst überwundene Versuch und Anspruch dahinter, wir Christen, vorzugsweise die katholischen, müssten allen anderen unseren Stempel aufdrücken, sie durch unsere Religion beherrschen, null Toleranz, weil außerhalb der Kirche kein Heil?

Und wir denken mit Grausen an verschiedene Fehlentwicklungen der Geschichte zurück…                      Wir spüren: Kann so nicht gemeint sein.

 

Jesus gibt tatsächlich seinen Jünger/innen, uns im Evangelium den Auftrag: „„Geht hinaus in die ganze Welt und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen. Macht alle Menschen zu meinen Jüngern.“

Daran kommen wir nicht vorbei. Also was jetzt?

 

Schauen wir uns das heutige Evangelium an. Ich denke, das bringt uns weiter.

 

Jesus spricht da von einem Richter, der Gott und die Welt nicht fürchtet, wir würden heute sagen, ein Promi, der es sich offenbar ohne Rücksicht auf wen immer leisten kann zu machen, was er will. Die arme Witwe, die Mindestrentnerin am Stadtrand von Haid ist ihm an sich denkbar wurscht.

Was ihn nervt, ist ihre Aufdringlichkeit, ihr Durchhaltevermögen, mit dem sie ständig urgiert, auf ihr Recht pocht … bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit, wo sie auf ihn trifft.

Lästig. Und irgendwann reicht es ihm, und er sorgt für Recht und Ordnung, die arme Frau bekommt, was ihr zusteht.

Nicht weil er einsieht, dass sie Recht hat und weil es sich so gehört.

Nur damit Ruhe ist.

 

Jesus geht es mit diesem Gleichnis darum zu demonstrieren, wie Gott ist. Nämlich anders als der geschilderte Richter. Ganz, ganz anders. Und zu dem dürfen wir vollstes Vertrauen haben, wenn wir beten.

Es ist der Gott, der ständig voll Liebe jeden einzelnen Menschen im Blick hat, gerade auf die schaut, die normalerweise übersehen werden: die Armen, die Frauen, Kinder, Fremden. Auf ihre Gebete hört und sie erhört. Ihnen unverzüglich zu ihrem Recht verhilft.

Um diesen Gott geht es übrigens auch schon im gesamten Alten Testament.

 

Dessen Botschaft an den konkreten Menschen lautet: Du bist gemeint. Alles, was in der Welt des Altertums wichtig war, weil es das Überleben garantierte: Volkszugehörigkeit, fester Wohnsitz in der Stadt, materieller Reichtum, der Schutz des Patriarchen, des Stammesoberhauptes, möglichst zahlreiche Nachkommen …: das ist obwohl es gleichzeitig als Ideal noch in den Texten geäußert wird, im Grunde schon überwunden und aufgehoben in den direkten Schutz und Kontakt Gottes als das Eigentliche, worauf es ankommt. Der allein das Leben sichert.

An den äußersten Rändern – geografisch, sozial und religiös gesprochen – sind die Orte und Menschen, die bei Gott besonders angesehen sind.

 

Menschen in Lateinamerika – darin besteht die Theologie der Befreiung – bekommen im Bewusstsein dieser Tatsache die Kraft zum Durchhalten, wenn es um ihre Rechte geht. Die Mächtigen z. B. in Brasilien behandeln Menschen am Rand, die Indios, deren Lebensraum sie unrechtmäßig beschneiden und zerstören, die Slums anzünden oder wegbaggern lassen, die Plantagenarbeitern den Lohn vorenthalten, Straßenkinder erschießen oder zwecks Organspende kidnappen lassen … ja, behandeln diese Menschen tatsächlich so, als ob sie nicht der Rede wert wären, wurscht, was mit ihnen passiert, vernachlässigbare Größen. Politische Führer sprechen vom Menschenmaterial …

 

Die christliche, biblische Botschaft richtet all diese Übersehenen auf, weil sie lehrt, sie sind jede/r für sich Kind und Ebenbild Gottes.

Aus diesem Glauben heraus bekommen – der vertriebene Landarbeiter, die zur Prostitution gezwungene Nigerianerin oder Rumänin, die flüchtende Kurdenfamilie, der drogensüchtig und kriminell gemachte Jugendliche in der südlichen Millionenstadt – Kraft, sich einzusetzen, immer und immer wieder, und wir in den reichen Ländern bekommen die Kraft, uns nicht herauszuhalten, weil uns nicht mehr egal ist, was mit unseren Geschwistern geschieht. Denn Gott im Himmel, zu dem wir optimalerweise eine persönliche Beziehung haben,  ist es nicht egal. Die Botschaft des AT: Gott sagt, ich würde alles für euch Menschen tun. Die Botschaft des NT: Ich habe im Vollsinn des Wortes alles für euch getan.

Wenn wir beten, wächst das Vertrauen, dass dieser Gott sich der Sache annimmt.

Gemeinsam beten verstärkt die Wirkung.

Eindrucksvoll, wie in der Lesung geschildert wird, dass 2 andere dem Mose helfen, damit er ungestört beten kann.

Es genügt offenbar nicht, die Sache mit dem Beten dem charismatischen Führer, den Religionsobrigkeiten…  zu überlassen. Genau auf die, die zusätzlich noch aktiv werden, kommt es an.

 

Beim Beten – im direkten Austausch mit Gott – fällt uns auch ein, wie wir bestmöglich handeln können.

Gemeinsam handeln verstärkt das Ergebnis, wie der Zusammenschluss der Initiative Eine Welt mit den Weltläden es macht. Faire Produkte erzeugen und kaufen, wo die Kleinbauern und – handwerkerinnen in der 3. Welt soviel verdienen, dass sie überleben können; sich informieren über politische und wirtschaftliche Zusammenhänge, schreiben, Zeitung lesen, anrufen, selber anders zu leben beginnen. Nicht alles konsumieren, was es im Angebot gibt.

 

Es geht für Christen nicht, es ist nicht drin, dass wir uns heraushalten aus dem Geschehen, ins Privatleben zurückziehen und Entscheidungen, die die Welt im ganzen betreffen, sogenannten Großkopferten überlassen …

 

Wie würde die Welt ausschauen, wenn uns bewusst ist: Auf jede/n kommt es an …?

In Eferding war heute der „Tag der offenen Ateliers“.

Habe mir eine Kunstausstellung im Bräuhaus und die Fotoausstellung im ehemaligen Gasthaus Peschka angeschaut.

Die Galerie in der Schmiedgasse vis à vis war leider geschlossen …

 

Eindrucksvoll. Motiviert auch zu einem Spaziergang zu Orten der Stadt, die man normalerweise nicht aufsucht, weil man im Alltag nicht vorbeikommt.

Ein schönes Erlebnis.

Kabarett des Pfeifenclubs St. Leonhard.

„Jugendliebe“

Super.

Morgen geht es auch noch, sich das anzuschauen.

Das heißt, wenn es noch Karten gibt.

Heute waren alle Plätze besetzt im „Spectrum“ in Pucking.

Aber versuchen Sie es!

 

Pfeifenclub AG St.Leonhard

Treffpunkt ist jeden Sonntag im Gasthaus Zeiner in Sankt Leonhard!

 

Panoramastraße 32
4055 Pucking
Telefon 069911494913
E-Mail-Adresse office@steelcad.eu

In Kürze beginnen im Schalomkloster Pupping eine Veranstaltungsreihe zum Thema Dankbarkeit.

Hier die genaue Information:

Impuls- und Dialogforum für Menschen die sich in Dankbarkeit üben wollen

„Es sind nicht die glücklichen Menschen die dankbarer sind, sondern es

sind die dankbaren Menschen die glücklicher sind!“

dankbar sein und Dankbarkeit üben steht im Zentrum! Dankbarkeit ist die Quelle um Mut,
Vertrauen und Kraft für ein glückliches und erfülltes Leben zu tanken.
einfach werden wir es gestalten! Der Ablauf folgt dem einfachen Prinzip von stoplookgo!
stop – Ankommen & Innehalten | look – Impuls & Dialogrunden | go – Achtsamkeitsübung &
Verabschiedung | Gesamtdauer 60 – 90 Minuten.
leben ist uns das größte Geschenk! Das Bewusstsein, dass jeder Augenblick ein Geschenk des
Lebens ist macht das Leben, das eigentliche Mensch-Sein aus.

 

Wann & Wo: 22.10. | 26.11. | 17.12. jeweils um 19:00 Uhr | Shalomklostergarten Pupping
Eintritt: Frei! Anmeldung per Mail/Telefon/SMS erforderlich – Begrenzte Teilnehmerzahl
Initiator: Die Schatzsucher ZVR-Zahl: 1053270515 mit Unterstützung des Kloster Pupping
Kontakt: gerhard@dieschatzsucher.eu | +43 664 144 8664

Heute gibt es eine Buchempfehlung von mir:

 

Alexander von Schönburg: „Die Kunst des lässigen Anstands. 27 altmodische Tugenden für heute.“

 

Lustig, brauchbar, informativ, fundiert, mit großer Menschenkenntnis und Menshenliebe verfasst.

 

So der Titel der Sendung im Freien Radio Freistadt, die an jedem 4. Di im Monat 14:30 (WH: Mi 11:30) zu hören ist. Und natürlich in der Radiothek

Andrea Taspinarli, Metall- und Fotokünstlerin, gewährt mit ihren Geschichten kurze Einblicke in ihr bisheriges, recht abwechslungsreiches und bewegtes Leben. Aber ACHTUNG! Die ZuhörerInnen sollen dabei herausfinden, ob es sich bei dem Erzählten um echt Erlebtes, fantasievoll erfundene Stories, oder einer gekonnten Mischung aus beiden handelt. Die Auflösung gibt es am Anfang der jeweils darauf folgenden Sendung. Untermalt bzw. kontrastiert werden die spannenden Geschichten mit den Lieblingsliedern der Sendungsgestalterin.

Gebt euch dieses Erlebnis!

Heute möchte ich auf das Österreichische Frauenforum feministische Theologie aufmerksam machen.

Hier der Link zur Webseite:

www.feministisch.at

 

Ich wünsche viel Freude mit der Lektüre und Erkenntniszugewinn!

 

Heute möchte ich einfach mein DANKE an dieser Stelle aussprechen.

Von Montag bis Freitag war ich im Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern in Linz.

Man hofft es ja nicht, aber für den Fall, wenn er eintritt und Sie es sich aussuchen können: Wählen Sie die Barmherzigen Schwestern, empfehlen Sie sie weiter an Bekannte, Familienmitglieder …

Es ist es wert.

Und: Es ist nicht nur ein graues verwinkeltes Gebäude, es gibt einen wunderbaren Innenhof.