Kabarett des Pfeifenclubs St. Leonhard.

„Jugendliebe“

Super.

Morgen geht es auch noch, sich das anzuschauen.

Das heißt, wenn es noch Karten gibt.

Heute waren alle Plätze besetzt im „Spectrum“ in Pucking.

Aber versuchen Sie es!

 

Pfeifenclub AG St.Leonhard

Treffpunkt ist jeden Sonntag im Gasthaus Zeiner in Sankt Leonhard!

 

Panoramastraße 32
4055 Pucking
Telefon 069911494913
E-Mail-Adresse office@steelcad.eu

In Kürze beginnen im Schalomkloster Pupping eine Veranstaltungsreihe zum Thema Dankbarkeit.

Hier die genaue Information:

Impuls- und Dialogforum für Menschen die sich in Dankbarkeit üben wollen

„Es sind nicht die glücklichen Menschen die dankbarer sind, sondern es

sind die dankbaren Menschen die glücklicher sind!“

dankbar sein und Dankbarkeit üben steht im Zentrum! Dankbarkeit ist die Quelle um Mut,
Vertrauen und Kraft für ein glückliches und erfülltes Leben zu tanken.
einfach werden wir es gestalten! Der Ablauf folgt dem einfachen Prinzip von stoplookgo!
stop – Ankommen & Innehalten | look – Impuls & Dialogrunden | go – Achtsamkeitsübung &
Verabschiedung | Gesamtdauer 60 – 90 Minuten.
leben ist uns das größte Geschenk! Das Bewusstsein, dass jeder Augenblick ein Geschenk des
Lebens ist macht das Leben, das eigentliche Mensch-Sein aus.

 

Wann & Wo: 22.10. | 26.11. | 17.12. jeweils um 19:00 Uhr | Shalomklostergarten Pupping
Eintritt: Frei! Anmeldung per Mail/Telefon/SMS erforderlich – Begrenzte Teilnehmerzahl
Initiator: Die Schatzsucher ZVR-Zahl: 1053270515 mit Unterstützung des Kloster Pupping
Kontakt: gerhard@dieschatzsucher.eu | +43 664 144 8664

Heute gibt es eine Buchempfehlung von mir:

 

Alexander von Schönburg: „Die Kunst des lässigen Anstands. 27 altmodische Tugenden für heute.“

 

Lustig, brauchbar, informativ, fundiert, mit großer Menschenkenntnis und Menshenliebe verfasst.

 

So der Titel der Sendung im Freien Radio Freistadt, die an jedem 4. Di im Monat 14:30 (WH: Mi 11:30) zu hören ist. Und natürlich in der Radiothek

Andrea Taspinarli, Metall- und Fotokünstlerin, gewährt mit ihren Geschichten kurze Einblicke in ihr bisheriges, recht abwechslungsreiches und bewegtes Leben. Aber ACHTUNG! Die ZuhörerInnen sollen dabei herausfinden, ob es sich bei dem Erzählten um echt Erlebtes, fantasievoll erfundene Stories, oder einer gekonnten Mischung aus beiden handelt. Die Auflösung gibt es am Anfang der jeweils darauf folgenden Sendung. Untermalt bzw. kontrastiert werden die spannenden Geschichten mit den Lieblingsliedern der Sendungsgestalterin.

Gebt euch dieses Erlebnis!

Heute möchte ich auf das Österreichische Frauenforum feministische Theologie aufmerksam machen.

Hier der Link zur Webseite:

www.feministisch.at

 

Ich wünsche viel Freude mit der Lektüre und Erkenntniszugewinn!

 

Heute möchte ich einfach mein DANKE an dieser Stelle aussprechen.

Von Montag bis Freitag war ich im Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern in Linz.

Man hofft es ja nicht, aber für den Fall, wenn er eintritt und Sie es sich aussuchen können: Wählen Sie die Barmherzigen Schwestern, empfehlen Sie sie weiter an Bekannte, Familienmitglieder …

Es ist es wert.

Und: Es ist nicht nur ein graues verwinkeltes Gebäude, es gibt einen wunderbaren Innenhof.

In der Zwischenzeit war ich einige Tage im Krankenhaus.

Zu meinem großen Entsetzen habe ich in den diversen Nachrichten zuerst vernommen, dass Mr. Trump die Kurden im Stich lässt – und kurz darauf Mr. Erdogan in Syrien einmarschiert, um die Kurden zu vernichten.

Wie kommt es, dass Politiker wie die genannten (es gibt noch einige weitere ähnlicher Sorte, Bolsonaro, Assad, …) absolut nur an sich selber zu denken in der Lage sind?

Volk, Heimat, Anstand, Zukunft, Recht, Wahrheit, Demokratie, das Wohl der Menschheit, des Planeten … restlos wurscht.

Kann das jemand erklären?

Jedenfalls bete ich zur Zeit mehr als gewöhnlich…

 

 

Eines meiner Lieblingslieder.

Hier der Text:

Wenn wir zusammen gehen,
geht mit uns ein schöner Tag,
durch all die dunklen Küchen
und wo grau ein Werkshof lag,
beginnt plötzlich die Sonne
unsre arme Welt zu kosen
und jeder hört uns singen
BROT UND ROSEN

 

Wenn wir zusammen gehen,
kämpfen wir auch für den Mann,
weil unbemuttert kein Mensch
auf die Erde kommen kann
und wenn ein Leben mehr ist
als nur Arbeit, Schweiß und Bauch
wollen wir mehr – gebt uns Brot
doch gebt die Rosen auch.

 

Wenn wir zusammen gehen
gehen unsre Toten mit,
ihr unerhörter Schrei nach Brot
schreit auch durch unser Lied
sie hatten für die Schönheit,
Liebe, Kunst erschöpft nie Ruh

drum kämpfen wir ums Brot
und woll’n die Rosen dazu.

 

Wenn wir zusammen gehen
kommt mit uns ein bessrer Tag,
die Frauen, die sich wehren
wehren aller Menschen Plag,
zuende sei, dass kleine Leute
schuften für die Großen,
her mit dem ganzen Leben:

BROT UND ROSEN

 

 

… diesmal in Haid.

 

Liebe Brüder und Schwestern, liebe Kinder!

 

Als Motto für den heurigen Erntedank hat sich der Liturgiefachausschuss „Blumenwiese“ ausgesucht. Wir bekommen auch als kleine Aufmerksamkeit im Lauf des Gottesdienstes ein kleines Sackerl mit Wiesenblumensamen geschenkt.

Was hat eine Blumenwiese mit dem Erntedankfest zu tun?

 

Im Evangelium spricht Jesus von den Lilien auf dem Feld. Da sind die normalen Wildblumen auf der Wiese gemeint. Die sollen wir uns zum Vorbild nehmen.

Weil Gott sie wichtig nimmt. Jede einzelne. Obwohl wir sie normalerweise nicht beachten, ist der Rede wert …

Wenn wir in der Blumenhandlung eine Rose oder Orchidee kaufen oder ein paar Gänseblümchen und Glockenblumen – was kostet mehr? Natürlich die besonderen, exotischen Blüten, die nicht von selber so wachsen … die Unscheinbaren von der Wiese hinter dem Haus gibt es im Geschäft nicht einmal.

 

Vor ca. 10 Tagen haben Marion, Frau Stöger und ich hinter die Pfarrkanzlei geschaut und festgetellt, es sieht furchtbar aus, alles wächst fast kniehoch und gehört vor dem heutigen Festtag dringend gemäht, was durch die Stadtgemeinde auch dankenswerterweise geschehen ist.

Ich habe angemerkt: He, auf dieser „wilden Gstätten“ wachsen mindestens 6 Heilpflanzen …:  Sauerampfer, Brennnesseln, Schafgarbe, Beifuß, Spitzwegerich, Gänseblümchen, Löwenzahn. Das, was wir oft als Unkraut bezeichnen, trägt unglaubliche Heilkräfte in sich.

Auch Holler, Weide, Walnuss, Beinwell, Wiesenkümmel, Johanniskraut, Frauenmantel, Augentrost, Gundelrebe, Baldrian, Königskerze, Pfefferminze, Wiesenthymian …

 

Die Wiesenblumen und -pflanzen, Kräuter schauen nicht nur hübsch aus, sondern könnten ein Zeichen für uns sein, dass Gottes Herrlichkeit und Liebe, auch Sorge um unser leibliches Wohlbefinden, sich überall – auf Schritt und Tritt – offenbart. Es ist gegen alles ein Kraut gewachsen…

 

Und wie es bei den unscheinbaren Pflanzen ist, so ist es auch bei uns im Leben.

Viele Kleinigkeiten nehmen wir als selbstverständlich, halten wir für nebensächlich oder unwichtig … und weil die wirklich großen Highlights, Höhepunkte eher spärlich auftreten, verlernen wir es, dankbar zu sein. Obwohl wir jeden Tag, ja beinahe jeden Augenblick Grund dazu finden würden.

 

Welche unscheinbaren Dinge sind das z. B.?

Das Wasser, das uns in unserem Land reichlich und in Topqualität zur Verfügung steht. Die Luft. Dass wir aus einer Vielfalt von Nahrungsmitteln reichlich auswählen können. Dass es medizinische Versorgung gibt, wenn wir sie brauchen.

Oder dass wir eben meistens keine brauchen, weil wir schmerzfrei stehen und unsere 5 Sinne gebrauchen können.

Das freundliche Grüßen der Nachbarn. Das Schnurren der Hauskatze. Unser Zuhause. Der Ehepartner. Die Kinder und Enkel, Freunde, der Verein, ein kleines Geschenk, ein Lächeln, ein  bereinigtes Missverständnis, jedes Dazulernen, kleine Zufälle, die uns erfreuen und drauf aufmerksam machen, dass da im Universum jemand ist, dessen Liebe uns voll Macht ununterbrochen wirksam umgibt und begleitet …

Liebe Brüder und Schwestern, Jesus möchte uns vermitteln:

Gott will uns glücklich haben.

Wenn wir achtlos durch den Alltag gehen, oder noch schlimmer, immer bejammern, was alles nicht funktioniert, nicht da ist, lästig oder furchtbar … dann verlernen wir nicht nur dankbar zu sein, sondern kommen in so eine Grundhaltung hinein: als ob immer alles zuwenig wäre. Als ob wir ja so arm wären …

Gott will, dass wir uns reich beschenkt fühlen, was wir ja auch tatsächlich sind.

 

Die Welt ist nach menschlich bürgerlichen Maßstäben unperfekt. Aber genau das macht sie wunderbar. Gott hat keinen englischen Rasen geschaffen, sondern wildwuchernde Pracht und Herrlichkeit. Es wächst sozusagen im Garten, auf den Wiesen und überall weitaus mehr, als wir in unserer Kleinkariertheit und Engstirnigkeit für nützlich halten. Die Schöpfung verdient es, dass wir ununterbrochen staunen und uns freuen.

 

Eine kleine Übung zur Steigerung unseres Glücks schlage ich Ihnen heute vor:

Suchen wir uns wie die Kinder heute an jedem Abend drei Dinge, für das wir dankbar sind. Fangen wir noch heute damit an. Und sprechen wir unseren Dank auch aus – Gott gegenüber und den Menschen, von wem halt gerade etwas Gutes kommt.

 

 

 

 

Die Predigt:

 

 

Ich möchte euch heute bitten, für das Gelingen der Amazonassynode zu beten.

Es ist wichtig, dass endlich die Feier der Eucharistie regelmäßig gefeiert werden kann – dass Verheiratete und Frauen nicht ausgegrenzt werden, ausgeschlossen von der als unerlässlich angesehenen Priesterweihe.

Natürlich ginge es auch anders. Mehr Wortgottesdienste mit Kommunionspendung, oder den evangelischen Weg gehen – Amtseinführung, Beauftragung …womöglich auf Zeit.

Aber die Menschen in Amazonien sind katholisch und fromm, sie möchten das Traditionelle, aber mehr noch das Echte. Jesus Christus live.

Und da kann jede/r Vermittler/in sein.

Also dann, liebe Kirche: auf gehts!