Kann man “Glauben” lernen?

Heute lade ich ein zum ersten Tag des gleichnamigen Onlineseminars.

Definieren wir zuerst, was “Glauben” überhaupt bedeutet.

Es gibt das Glauben dass … Ich glaube, dass sich dieser Einsatz lohnt.

Ich glaube, dass Jesus auferstanden ist.

Ich glaube, dass es morgen regnet.

usw.

Es gibt aber auch das “Glauben im Sinn von “Vertrauen”.

Ich vertraue dir.

Ich glaube deinen Worten.

Ich vertraue dir meine Kinder an zur Beaufsichtigung

Die erste Form des Glaubens kann man sicher lernen – das Glaubensbekenntnis auswendiglernen, dann weiß ich, was ich zu glauben habe …

Es geht aber darum: Können wir diese zweite Form lernen? Einüben? Gott vertrauen, dass er es unwahrscheinlich gut mit uns meint?

Vielleicht gerade in diesen Tagen angesichts von Corona und Lockdown eine gewissen Herausforderung …

Doch: Ja, die Bibel, das Alte Testament geht davon aus, dass Glaiben gelernt werden kann und muss.

Es kommt darauf an, eigene Erfahrungen weiterzuerzählen. Zu teilen. Sich zu erinnern.

Eine Übung für den heutigen Tag:

Wo habe ich gespürt, dass Gott mir Gutes tut, mit mir in Kontakt ist, ein Gebet ge- und erhört hat?

Ich spüre dieser Erinnerung eine Weile nach. Vielöleicht 10 Minuten.

Ich spreche mit Gott über diese Erfahrung: loben, danken, bitten … fragen – wenn ich wo mehr erfahren, wissen will. Ich schließe mit einem Kreuzzeichen ab.

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.