Schule der Kostbarkeiten
  • Home
  • Kostbarkeiten
    • Theologie
    • Natur
  • Angebote & Preise
  • Termine
  • Blog
  • Biografie
  • Kontakt
    • Impressum
    • Datenschutz
  • Click to open the search input field Click to open the search input field Suche
  • Menü Menü
Aktuell

Onlineseminar Tag 14

Viele Menschen wollen lieber nichts oder so wenig wie möglich mit der Kirche zu tun haben. Sie glauben nicht,dass es da etwas gibt, das sie nährt und stärkt und aufbaut, ihnen im Leben hilft.

Zu sehr gab es in der Vargangenheit  – gerade für die Normalbevölkerung – die ständigen Ermahnungen und das Rubterziehen, das Schlechtmachen – betont wurde vor allem, dass der Mensch sündig sei, dauernd etwas üben oder leisten müsse, damit er „gerettet“ wird – Sonntagspflicht (der Zwang, in die Messe zu gehen), die -Vorschrift, regelmäßig zu beichten, ein permanentes Schuldgefühl, eine gewisse Lebensfeindlichkeit (dies in der katholischen Kirche weniger) – „Besinnt euch auf das Wesentliche“ – meinte: Theater, Kino, Tanzveranstaltungen, gutes Essen, schöne Kleidung, Körperpflege, Make Up, Gesellschaftsspiele … seien nicht wirklich wichtig und am besten ganz zu meiden … Sex sowieso.

Dass sich die Sicht der Dinge seit mindestens dem 2. Vatikanischen Konzil geändert hat, sprach sich nicht oder nur sehr mangelhaft herum …

Was ist jetzt feministische Theologie – oder Spiritualität?

Drei Prinzipien oder Voraussetzungen gibt es:

Ich bin ganz – Ich bin gut – ich bin schön (vgl. Elisabeth Moltmann – Wendel: Das Land, wo Milch und Honig fließt, Gütersloh1985, S. 162 – 170)

  1. Ich bin ganz

Menschen – Frauen – haben von Geburt an als Menschen an sich alles mitbekommen, was sie zum Leben und Glücklichsein brauchen.

Leib und Seele sind Gottes gute Schöpfung. Natürlich braucht ein Baby totale Fürsorge – und jeder Mensch ist auf die Mitmenschen angewiesen um überleben zu können und um gut leben zu können.

Aber: Es bedarf keiner speziellen Theorie oder Praxis, um heil oder heilig oder vollständig zu werden. Wir sind es bereits, es liegt an uns, dies im Leben Tag   mehr und neu zum Vorschein zu bringen, auszudrücken. Den Schatz in uns zu finden.

Jesus Christus hat darauf hingewiesen, wer wir eigentlich sind: Gottes geliebte Kinder.

  • Ich bin gut

Menschen sind Gottes gute Schöpfung. Ein Kind ist arglos, vertrauend, anderen zugewandt, kreativ, hilfsbereit, lebensfördernd … Natürliche Prozesse und Gefühle – Hunger, Durst, Lust, Schmerz, … und erst recht die leibliche Verfasstheit sind sehr gut, wie es im Schöpfungsmythos der Bibel von Gott zugesagt wird.

Deformationen, „böses“ Verhalten, Unehrlichkeit, Berechnung, Gier, Neid, Hass, Gewalt … werden gelernt durch Erwachsene oder ältere Kinder, die dies weitergeben und vorleben … („Erbsünde“). Ein kleiner Mensch entwickelt sich so, wie er/sie es in der Umwelt sieht, durch Nachahmung.

Es gilt, unsere guten Anlagen durch Bildung und Übung zutage zu fördern…

Frauen wurden sehr lange durch ihre Zugehörigkeit zu Männern definiert – Gattin, Tochter, Mutter, Schwester, … von … und erhielten ihren Wert, ihren gesellschaftlichen Status dadurch.

So etwas bleibt auch Männern nicht immer erspart …

Definieren wir uns als freie Frauen, als Gegenüber Gottes… oder der

Göttin

  • Ich bin schön

… weil ich Gottes Gute Schöpfung bin. Nach Gottes Bild und Gleichnis geschaffen …

Gott macht keine halben Sachen.

Menschen, v. a. Frauen, haben sich in der Geschichte allzu sehr über herr(!)schende Schönheitsideale selber bewertet, meist abgewertet: Zu dick, zu dünn, zu jung, zu alt, zu groß, keine idealen Proportionen, zu muskulös, zu schlaff, falsche Haarfarbe, (Sie wollte blond, blond wie eine Semmel sein …), zu große Nase, Damenbart, behaarte Beine – oder sonstige Körperstellen, … zu aufgetakelt, zu wenig zurechtgemacht, zu viel Schminke, zu blass …

Wir sind schön, weil wir schön sind! Wenn wir selber uns schön finden – Modediktate hin oder her – , das Beste aus uns machen, unsere Schönheit betonen, präsentieren, weil wir uns gefallen und mit unserem Aussehen glücklich sind.

Tun wir es zum Lob Gottes!

Weil die Menschheit gelernt hatte, sich Gott als Mann vorzustellen, galt lange nur der Mann als tatsächliches Ebenbild Gottes …

Feministische Theologie macht darauf aufmerksam, dass es 1. Zahlreiche weibliche Vergleiche und Bilder für Gott in der Bibel gibt, und ermutigt 2. Dazu, für das Göttliche weibliche Benennungen zu verwenden:

Göttin, Geistin, Geistkraft, Sophia, Schekinah, ruach, Mutter, unendliche Zärtlichkeit, …

Werden wir erfinderisch!

18. November 2020
Schlagworte: Das Land wo Milch und Honig fließt, Elisabeth Moltmann-Wendel, feministische Theologie, Göttin, Mutter
Eintrag teilen
  • Teilen auf WhatsApp
  • Teilen auf LinkedIn
  • Per E-Mail teilen
https://www.kostbarleben.jetzt/wp-content/uploads/Elisabeth-Moltmann-WendelDas-Land-wo-Milch-und-Honig-fliesst-Perspektiven-einer-feministischen.jpg 587 365 Dagmar Ruhm https://www.kostbarleben.jetzt/wp-content/uploads/logo_zweig_kostbarleben-300x164.png Dagmar Ruhm2020-11-18 04:58:002020-11-17 22:07:55Onlineseminar Tag 14
Das könnte Dich auch interessieren
Dagmar Ruhm Erntedank – DANKE
Alois Stockhammer Ebenbilder JHWHs
Symposium
Hirtinnen. Predigt
erste Zeugin der Auferstehung
Hat Gott Ziele?
0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Der Zeitraum für die reCAPTCHA-Überprüfung ist abgelaufen. Bitte laden Sie die Seite neu.

Weitere Beiträge

  • cecigre - Pixabay
    Liebe. Dreifach25. Oktober 2026 - 18:13
  • Internet
    Allerheiligen – Allerseelen – Samhain – Hallowe’en …22. Oktober 2026 - 16:17
  • Dagmar Ruhm
    Foundation for Shamanic Studies20. Oktober 2026 - 22:02
  • Dagmar Ruhm
    Herbst!12. Oktober 2026 - 21:48
  • Internet
    Ritual zu Allerheiligen – Vorschau11. Oktober 2026 - 22:11
  • Dagmar Ruhm
    Ganzheitliche Ernährungstrainerin6. Oktober 2026 - 20:35
  • Martin Hengenius
    50 Jahre Braunau St. Franziskus5. Oktober 2026 - 22:22
  • Österreichisches Filmcasino
    Film: Bruno1. Oktober 2026 - 22:11
  • Dagmar Ruhm
    Große Ankündigung, null Durchführung …27. September 2026 - 21:14
  • Dagmar Ruhm
    Schlehenlikör. Rezept26. September 2026 - 10:59

Kontakt

MMag. Dagmar Ruhm
Gerichtsfeldgasse 3
3100 St. Pölten

T: +43 650 2814707
M: dagmar.ruhm@kostbarleben.jetzt

Anmeldung zum Newsletter:
https://tinyurl.com/kostbarkeiten-news"

Seiten

  • Angebote & Preise
  • Biografie
  • Blog
  • Datenschutz
  • Home
  • Kontakt
  • Kostbarkeiten
  • Landingpage

Kategorien

  • Aktuell
  • Kurs
© 2019 - 2026 by MMag. Dagmar Ruhm
  • Intern
Link to: Onlineseminar Tag 13 Link to: Onlineseminar Tag 13 Onlineseminar Tag 13 Link to: Onlineseminar Tag 15 Link to: Onlineseminar Tag 15 Onlineseminar Tag 15
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen