Lk 8, 1-3

1 Und es geschah in der folgenden Zeit: Er wanderte von Stadt zu Stadt und von Dorf zu Dorf und verkündete das Evangelium vom Reich Gottes. Die Zwölf begleiteten ihn 2 und auch einige Frauen, die von bösen Geistern und von Krankheiten geheilt worden waren: Maria, genannt Magdalena, aus der sieben Dämonen ausgefahren waren, 3 Johanna, die Frau des Chuzas, eines Beamten des Herodes, Susanna und viele andere. Sie unterstützten Jesus und die Jünger mit ihrem Vermögen.

Die Jüngerinnen – gerade sie spüren bei Jesus, wie ihr Leben eigentlich von Gott her gemeint ist. Dass sie glücklich und frei leben und ihre Begabungen entfalten und einsetzen können, dürfen, sollen.

Bevor sie Jesus begegnet sind, waren sie krank, an Leib und/oder Seele.

Verbogen von den traditionellen Gesellschaftsmustern: als Persönlichkeit vernachlässigbar, Wert wird zugemessen aufgrund des Vaters und/oder Ehemanns und der Kinderzahl.

Und jetzt erfahren Sie: Jesus nimmt sie ernst in ihrer Würde als individuelle Person, sie „sind wer“ bei ihm. Sie bekommen eine Ahnung davon: von Gott geliebt zu sein, wertvoll als Mensch an sich, total angenommen …

Sie haben das Heil erfahren – wie Gott sie anschaut und beurteilt.

Jesus unterstützen – mit dem eigenen Vermögen: Das ist nicht nur Geld, auch wenn es sich bei den drei namentlich Genannten in der Tat um reiche Frauen gehandelt hat. Da gibt es mehr. … aber darum wird es morgen gehen.

Heute bin ich eingeladen, egal ob Frau oder Mann, dem nachzuspüren: Jesus steht vor mir und nimmt mich vollkommen an in meiner Identität, akzeptiert mich, schaut mir ins Herz, ins innerste Wesen – voll Liebe, Verstehen, Barmherzigkeit – aber auch voll seiner Kraft zu heilen und in Ordnung zu bringen …

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