Dein Ja, Maria

Als der Ruf an dich erging, Maria,

warst du unsicher,

hast du nachgefragt:

„Wie soll das geschehen?“

Erst dann hast du Ja gesagt,

ein vertrauensvolles,

ein bedingungsloses Ja,

das ein Leben lang galt.

Wenn der Ruf an mich ergeht,

darf ich unsicher sein,

zweifeln, nachfragen:

„Wie soll das geschehen?“

Kein leichtfertiges,

kein vorschnelles Ja

wird von mir erwartet,

keine blinde Unterwerfung.

Ich habe so viel Zeit,

wie ich brauche,

um mich zu prüfen.

Ich darf auch Nein sagen.

Doch wenn ich Ja sage,

dann nicht: „Ja, vielleicht“,

nicht: „Ja, aber“,

sondern: „Ja, ich bin bereit.“

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