Ich habe schon so viel gebetet – warum erhört Gott meine Gebete nicht?

Sicher kennen Sie diese Bibelstelle:

Darum sage ich euch: Bittet, dann wird euch gegeben; sucht, dann werdet ihr finden; klopft an, dann wird euch geöffnet. Denn wer bittet, der empfängt; wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird geöffnet. Oder ist unter euch ein Vater, der seinem Sohn eine Schlange gibt, wenn er um einen Fisch bittet, oder einen Skorpion, wenn er um ein Ei bittet? Wenn nun schon ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gebt, was gut ist, wie viel mehr wird der Vater im Himmel den Heiligen Geist denen geben, die ihn bitten. Lk 11, 9-13  

Wenn das Kind um eine Schlange oder einen Skorpion bittet – werden wir die Bitte erfüllen? Sicher nicht – und zwar im Interesse des Kindes …   Was ist wirklich gut – oder das Bessere – für uns? Für die Gemeinschaft (Familie, Firma, Pfarre, Staat, Verein,…), in der wir leben und wirken? Für die gesamte Menschheit? Für einen Menschen, der uns nahesteht?   Ja, wir sind aufgerufen, zu bitten, zu bitten und noch einmal zu bitten. Aber wir sind auch aufgerufen und herausgefordert zu größerem Gottvertrauen. Es kann sein, dass wir um etwas bitten, das ins im Letzten von etwas Besserem, das eintreten könnte, abhält … Hören tut uns Gott immer, und ernst nimmt sie/er uns auch. … Manchmal erfüllt Gott unsere Wünsche, obwohl es nicht gut für uns ist. Zu Lernzwecken? Damit wir sehen, wie diese Entwicklung konkret ausschaut? Weil wir es aushalten, diese Erfahrung zu machen … oder weil wir auch Umwege machen dürfen …? Jedenfalls: Gott liebt es, wenn wir mit ihr sprechen …      
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