Warum ich jetzt doch kein Evangelium, sondern diesen Text aus dem 1. Korintherbrief ausgesucht habe als Bibeltext … Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt – steht in den Briefen des Johannes. Und: Gott ist die Liebe.

Wir stellen uns nämlich immer wieder – unter Gott alles mögliche vor, was eher abschreckend, furchtbar oder auch nichtssagend oder seltsam erscheint oder so weit weg und unnahbar, …

Gott ist aber anders.

Sogar die Esoterik spricht in letzter Zeit vom „zugewandten zärtlichen liebevollen Universum“.

Die Bibel schildert, wie Gott sich Menschen zu verschiedenen Zeiten selber mitteilt, offenbart: Gott hat in der Bibel einen Namen: Jahwe. Ich bin (für dich) da.

Das erscheint mir ziemlich ähnlich…

Mit Gesetzen und Glaubensformeln sind Menschen nicht in der Lage, Gott zu verstehen.

Gott ist auch immer Geheimnis, der oder die ganz andere, unbegreiflich im Grunde – und doch:

Wer liebt, bekommt eine Ahnung davon und erfasst mit der Zeit und mit wachsender Liebe mehr und mehr, worum es eigentlich im Leben geht.

Jesus vergleicht das Reich Gottes – das Leben, so wie Gott es gemeint hat – mehrmals mit einem Hochzeitsmahl. Bestes Essen, Musik, Tanz, Gelächter … Ein rauschendes Fest. Bei dem die Liebe gefeiert und gewürdigt wird, im Mittelpunkt steht, Anlass des Festes ist.

Im Himmel sitzen wir nicht einsam auf einer Wolke und spielen Harfe.

Sicher nicht.

Himmel ist Freude für Leib und Seele, ständige Weiterentwicklung, Lernen, Engagement, Interesse für einander, Gemeinschaft, Zusammengehörigkeit.

Ihr Lebensgefährte, Bruder, Mitarbeiter, Freund … kann da mitreden, meine ich nach allem, was Sie über ihn erzählt, gesagt haben. Es ist schade, dass er nicht mehr hier bei Ihnen ist – aber wir dürfen glauben, dort kennt er sich aus, ist in seinem Element.

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