Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade. Der Herr ist mit dir.

Du bist gebenedeit unter den Frauen,

und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus.

Heilige Maria, Mutter Gottes,

bitte für uns Sünder –

jetzt und in der Stunde unseres Todes.

Amen.

Wie geht es Ihnen mit diesem Gebet?

Vertraut? Fremd? Kommt es Ihnen etwas seltsam, antiquiert … vor?

Früher, in meiner Jugend, erschien es mir peinlich, höchst seltsam, ein „Gegrüßet seist du, Maria“ zu beten – oder gar einen Rosenkranz. Schonallein die Formulierungen …!

Ein kluger Exerzitienbegleiter (P. Rupert Dinhobl, Göttweig 1993) fand für mich folgende Worte:

Das „voll der Gnade“ meint: bis oben hin angefüllt mit Gnade, mit der Liebe Gottes, mit all seinen Gaben, die er zu geben hat. Griechisch kecaristomenh /KECHARISTOMENE/ …  Bezieh das auf dich. Es stimmt ja auch … diese Zusage gilt uns allen. Stell dir vor, wie Gott dich mit seiner Zuwendung ganz erfüllt und wie es noch überfließt.

Mein heutiger Vorschlag: beten Sie das Ave Maria mit dieser Vorstellung, in diesem Bewusstsein. Und gehen Sie heute – vorerst einmal nur heute – in dieser Haltung, in diesem Bewusstsein durch den Tag.

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